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Pôle Muséal – Museumsquartier Lausanne , Lausanne/ Schweiz

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2014078
Tag der Veröffentlichung
24.09.2015
Aktualisiert am
01.02.2018
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekten und Ingenieure
Beteiligung
21 Arbeiten
Auslober
Abgabetermin Pläne
21.08.2015
Abgabetermin Modell
28.08.2015
Preisgerichtssitzung
24.09.2015

Februar 2018 - Zwischenstand des Projekts

In Lausanne entsteht gegenwärtig ein neues Museumsquartier. Gegenstand des Wettbewerbs war das Musée cantonal de la Photographie sowie das Musée de Design et d‘Arts appliqués contemporaines. Diese beiden neuen Museen sollen das Quartier, auf dem sich auch das Musée  cantonal des Beaux-Arts befinden wird, harmonisch komplettieren und die Identität des ganzen Ortes stärken. Das Museumsquartier soll mit seinen Neubauten ein Kulturviertel für das neue Jahrtausend werden, das auch durch seine Architektur besticht und sich mühelos in den urbanen Charakter seine Umgebung anpasst. Diesen Wettbewerb haben Aires Mateus & Associados aus Lissabon im September 2015 gewonnen. Inzwischen haben sie den Bauauftrag erhalten und wurden mit den wichtigsten Leistungsphasen beauftragt. Der Baubeginn ist für 2018 anvisiert, man rechnet mit einer zirka dreijährigen Laufzeit. Im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf haben sich nur kleinere Änderungen ergeben, das Gesamtkonzept kann wie im Entwurf vorgesehen umgesetzt werden. Die Fertigstellung soll 2021 erfolgen. 

1. Rang

Aires Mateus & Associados, LDA, 1250-250 Lisboa
Afaconsult – Proafa – Serviços Engenharia SA, Vila Nova de Gaia, Portugal

2. Rang

Prof. Valerio Olgiati, Flims
Ferrari Gartmann AG, Chur
Gruner Gruneco AG, Basel
Hefti · Jess · Martignoni, Zürich L.Arch.: Maurus Schifferli, Bern Gartenmann Engineering AG, Basel

3. Rang

Caruso St John Architects, London
Gartmann Schmed & Partner AG, Chur Kalt + Halbeisen Ingenieurbüro AG, Zürich Bakus Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich

4. Rang

Ateliers Jean Nouvel, Paris
EMA Architectes Associés SA, Genf T-Ingénierie SA, Genf
Pierre Chuard Ingénieurs-conseils SA, Le Mont-S/Lausanne

5. Rang

Gigon + Guyer Architekten AG, Zürich
Walt + Galmarini AG, Zürich
Peter Berchtold, Sarnen
Bakus Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich

6. Rang

SANAA Kazuyo Sejima + Ryue Nishizawa , Shinagawa-Ku, Tokyo
Architram Architecture et Urbanisme, Rennes Bollinger + Grohmann Sàrl, Paris
CSD Ingénieurs SA, Lausanne
Transsolar Klimaengineering, Stuttgart
Verfahrensart
Selektiver Projektwettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
In Lausanne entsteht gegenwärtig ein neues Museumsquartier: Mehrere namhafte Institutionen werden hier auf dem Geländes eines alten Güterbahnhofes zusammengefasst. Gegenstand dieses Wettbewerbs ist das Musée cantonal de la Photographie (Musée de l’Elysée) sowie das Musée de Design et d’Arts appliqués contemporains (mudac). Diese beiden neuen Museen sollen das Quartier – auf dem sich auch das Musée cantonal des Beaux-Arts befinden wird (Baubeginn in Kürze) – harmonisch komplettieren. Aufgabe ist es nun, durch den Neubau diese beiden Museen mit dem dritten zu einem kohärenten Ganzen zu verbinden, zugleich aber ihre jeweilige Individualität zu unterstreichen und die Identität des gesamten Orts zu stärken.
Ziel ist es, den Austausch und die wechselseitige Bereicherung der drei Museen zu fördern und den Besuchern ein einzigartiges Erlebnis zu bieten. Dabei gehören bestimmte Bereiche ins gemeinsame Raumprogramm der Museen, darunter beispielsweise die Bibliothek, ein Café/ Restaurant, ein Buchladen, Gewerbeflächen. Außerdem wird die Möglichkeit von Synergiebildungen angestrebt, damit künftig auch kommunale Nutzer von den Räumlichkeiten für Vernissagen, Tagungen, Konferenzen u.v.m. profitieren können. Die mannigfaltigen Inspirationsmöglichkeiten, die diese drei Museen einer breiten Öffentlichkeit ermöglichen, sollen sich gleichsam auch auf einer übergeordneten Ebene wiederfinden: Denn das Museumsquartier soll mit seinen Neubauten ein Kulturviertel für das neue Jahrtausend werden, das auch durch seine architektonischen Sehenswürdigkeiten besticht und sich mühelos in den urbanen Charakter seiner Umgebung anpasst. Einer Umgebung, die geprägt ist durch Industrie- und Wohnbebauung, rhythmisiert wird durch die vorbeibrausenden Züge und die vielen nahen Geschäfte.

Competition assignment
At present, a new museum quarter is being created in Lausanne. Several institutions will be merged on a site of a former freight yard. The competition comprises the Museum of Photography (Musée de l’Elysée) and the Museum of Contemporary Design and Applied Arts (mudac). Both museums shall complement the quarter, together with the future Musée Cantonal des Beaux-Arts, to connect all three buildings to a coherent whole. At the same time, each museum shall emphasize its own individuality and strengthen the identity of the museum quarter. The three museums shall promote mutual exchange and offer visitors a unique experience. Certain sections belong to the common spatial program of the museums, such as a library, café/restaurant, bookshop and commercial space. Also synergies are envisaged, such as the public can avail of space for previews, events, conferences etc. All the museums’ manifold possibilities of inspiration are open to the wider public and shall also be retrieved on a higher level: the museum quarter with its new buildings shall become a cultural district for the new millennium that impresses with its architectural sights and blends easily into the urban fabric, characterized by industrial and residen- tial buildings and given rhythm by passing trains and the many stores nearby.

Preisrichter
Olivier Steimer, Fondation de Soutien à la Plate-Forme Pôle muséal (Vors.)
David Chipperfield, London
Kengo Kuma, Tokio
Uli Sigg, Sigg Collection
Jean Claude Gandur, Fondation Gandur
Pierre-Luc Maillefer, Fondation Leenaards
Chantal Prod’Hom, Mudac
Tatyana Franck, Musée de L’Élysée
Pierre Keller, Pôle Musál/État de Vaud
Daniel Brélaz, Ville de Lausanne
Eric Hoesli, Journalist
Vera Michalski, Fondation Jan Michalski
Pierre-Marcel Favre, Editor
Fabrizio Barozzi, Barcelona
Emmanuel Ventura, État de Vaud
Patrick Devanthéry, Genf
Silvia Gmür, Basel
Alexadnre Blanc, Lausanne
Jean-Gilles Décosterd, Lausanne
Laurent Staffelbach, Lausanne
Christophe Guignard, Lausanne
Pierre Feddersen, Zürich
Olivier Français, Lausanne

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt das Projekt des 1. Rang/1. Preis zur Weiterbearbeitung.

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