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wbp Landschaftsarchitekten GmbH

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Landschaftsarchitektur

  • Marktplatz Aheln
  • Marktplatz Aheln
  • Marktplatz Aheln
  • Marktplatz Aheln
  • Marktplatz Aheln
Die Neugestaltung des Marktplatzes im Zentrum der Stadt Ahlen erfolgte vor dem Hintergrund einer funktionalen Aufwertung für den innerstädtischen Einzelhandel, die ansässige Gastronomie und das innerstädtische Wohnen und wurde gleichsam unter dem Aspekt des demographischen Wandels betrachtet. Dies bedeutete u. a. die zwingende Realisierung einer barrierefreien Zugänglickeit und Nutzung des Platzes. Der schöne Platzraum mit der mittigen Insel blieb erhalten. Der Platzinnenraum wurde durch schmalere Randbereiche im Norden und Süden und eine klarere Fassung der Grenze zum Kirchhof gestärkt. Die Verweilzone mit Wasserspiel dient heute als Anziehungspunkt und trägt auch in der veranstaltungsfreien Zeit zur Belebung des Platzes bei.

Fotos:1-5 Claudia Dreyße, Dortmund
  • Seepark Körbecke Möhnesee | © Claudia Dreyße
  • Seepark Körbecke Möhnesee | © Claudia Dreyße
  • Seepark Körbecke Möhnesee | © Claudia Dreyße
  • Seepark Körbecke Möhnesee | © Claudia Dreyße
  • Seepark Körbecke Möhnesee
Der neue, offene Seepark Körbecke schafft eine direkte Sichtverbindung vom Ort zum See. Er zeichnet sich durch eine klare Strukturierung aus - durch markante Eingänge und Übergänge zum Ort, durch attraktive Blick- und Wegebeziehungen zum See, sowie durch eine gute Zonierung und funktionale Ausstattung unterschiedlicher Qualitätsbereiche. Die Topografie spielt über Terrassierungen mit unterschiedlichen Nutzungszonen eine besondere Rolle. Großzügige Liege- und Aufenthaltsbereiche bis hinunter an den See laden auf einer mehrstufigen Rasenfläche zum Spiel oder zum Verweilen ein. Die, je nach Wasserstand, in den See ragende Seebühne, bietet mit ihrer Stufenanlage eine Sitzgelegenheit direkt am Wasser.

Der Seepark Körbecke wurde beim nrw.landschaftsarchitektur.preis 2018 ausgezeichnet.

Fotos: 1-4 Claudia Dreyße, Dortmund, 5 wbp Landschaftsarchitekten GmbH
  • Phoenix-Gymnasium Dortmund
  • Phoenix-Gymnasium Dortmund
  • Phoenix-Gymnasium Dortmund
  • Phoenix-Gymnasium Dortmund
  • Phoenix-Gymnasium Dortmund
Die lineare Struktur des neuen Emscherbands wurde für die Neugestaltung des Schulhofs des Phoenix-Gymnasiums aufgenommen und bildet das Rückgrat für den Schulhof.

Drei Felder (das dritte Feld kann erst zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden) mit unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten verbinden diese Bänder. Mit ihrer zur Emscher leicht ansteigenden Ebene und der Sitzkante bilden sie einen ‚Balkon’ zum Landschaftsraum.

Das westliche Nutzungsfeld an der alten Sporthalle bietet Platz für die Boulderanlage, Tischtennisplatten oder andere aktive Spiel- und Sportangebote. Das zweite realisierte Feld schafft einen ruhigen Sitz- und Rückzugsort, strukturiert durch betretbare Rasenbänder.

Fotos: 1-5 Claudia Dreyße, Dortmund
  • Flusspark Lünen
  • Flusspark Lünen
  • Flusspark Lünen
  • Flusspark Lünen
  • Flusspark Lünen
Mit der Neugestaltung der Grünfläche an der Lippe entstand einer neuer, offen gestalteter Flusspark, der von der Innenstadt entlang dem Fluss in die Landschaft führt.

Die beiden unterschiedlichen Niveaus, die Parkebene und die ca. 5m tiefer liegende Ebene des Flusses, werden mit zwei neuen, prägnant verlaufenden Wegen verknüpft und lassen damit spannende, immer wieder neue und sich ändernde Perspektiven auf die Lippe, das gegenüberliegende Ufer und die Stadtkante entstehen.

Nördlich angrenzend soll mittelfristig ein neues Wohngebiet entstehen, der Park wurde daher so konzipiert, dass die neuen Anwohner den Park gut nutzen können und einen freien Ausblick auf den Fluss erhalten, aber dennoch durch die anderen Parknutzer so wenig wie möglich gestört werden.

Der Park erhielt eine längsgerichtete Grundstruktur aus einem die nördliche Kante fassenden Band aus Bänken, Heckenbändern und schmalkronigen Baumreihen, einer mittig liegenden offenen Wiesenfläche, der Liegewiese und einem naturnahen Band entlang dem Fluss mit Baumgruppen und Blickachsen zur Lippe.

Ein direkter Zugang zum Wasser wurde über zwei Treppen- und Sitzstufenanlagen geschaffen, die attraktive Aufenthaltsbereiche am Wasser entstehen lassen. Die an die Zugänge angrenzenden Bereiche behielten hingegen ihren Fluss begleitenden Ufersaum und können sich naturnah entwickeln.

Für die Wege wurde ein farbiger Asphaltbelag gewählt, der einfach und robust ist, bei allen Wetterlagen gut begeh- und befahrbar ist und auch einige Hochwässer aushält. Mit robusten, langen Sitzblöcken aus Sichtbetonfertigteilen entlang den Wegen wird die Aufenthaltsqualität erhöht.

Zwischen Stadt und Landschaft entstand so ein Park, der einerseits die Verknüpfung zur Landschaft verbessert und andererseits einen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität schafft.

Fotos: 1-5 Claudia Dreyße, Dortmund,
  • Neutorplatz Dinslaken
  • Neutorplatz Dinslaken
  • Neutorplatz Dinslaken
  • Neutorplatz Dinslaken
  • Neutorplatz Dinslaken
Der Neutorplatz ist einer der zentralen Stadtplätze in Dinslaken. Durch die Nutzung als Parkplatz hatte der Platz in den vergangenen Jahren eine geringe Aufenthaltsqualität. Mit dem Bau der Neutor Galerie wurde der Neutorplatz zu einem innerstädtischen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität umgebaut.

Mit seiner neuen offenen Gestaltung ist der Platz nutzbar für Märkte, Stadtfeste und ähnliche Veranstaltungen. An den Randbereichen laden zwei Baumreihen, sowie konsumfreie Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Die neu errichteten Bushaltestellen sind eine Weiterentwicklung aus Standardfahrradüberdachungen.

Fotos: 1-5 Claudia Dreyße, Dortmund
  • Erich Kästner-Schule Oelde
  • Erich Kästner-Schule Oelde
  • Erich Kästner-Schule Oelde
  • Erich Kästner-Schule Oelde
  • Erich Kästner-Schule Oelde
Die Oelder LWL-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung wird hauptsächlich von Schülerinnen und Schülern des Kreises Warendorf besucht. Die Ganztagsschule muss in der Innen- und Außengestaltung den besonderen Ansprüchen an unterschiedliche Fähigkeiten und an Ausbildungsmöglichkeiten gerecht werden, was sich im Zonierungskonzept niederschlägt: das Foyer wird durch einen nutzungsoffenen Innenhof ergänzt.

Vielfältige Angebote für Spiel und Sport (Streetballfeld, Rollschuhparcour, Spielhang, etc.) sind im Aktionsband zusammengefasst; Flächen für den ruhigen Aufenthalt, die Naturbeobachtung, ein Gedenkort und ein Schulgarten sind östlich und nördlich der Schule berücksichtigt.

Fotos: 1-5 Claudia Dreyße, Dortmund
  • Play_Land Oberhausen
  • Play_Land Oberhausen
  • Play_Land Oberhausen
  • Play_Land Oberhausen
  • Play_Land Oberhausen
Am Standort Oberhausen-Holten entstand im Rahmen der Emscherkunst 2013 im Areal zwischen Bahnstraße, Flugstraße und Emscherkanal das Projekt PLAY_LAND. Im Team mit der slowenischen Künstlerin Apolonija Šušteršič und den Bochumer Architekten Banz+Riecks wurde ein neuer Jugendtreff mit Skaterpark und Kinderspielplatz entwickelt. Ziel des Projektes war es, die räumlichen Gegebenheiten des Ortes bestmöglich den sozialen Strukturen und Bedürfnissen der Menschen anzupassen und die Nutzer des Geländes am Entstehungsprozess teilhaben zu lassen. In Workshops wurden Kinder, Jugendliche und deren Eltern aus dem Einzugsgebiet mit in die Gestaltung des Areals einbezogen. Mit ihren Wünschen und Vorschlägen wurde das Spielplatzgelände und ein neuer Skaterpark letztendlich geplant. Der partizipatorische Ansatz ist ein wichtiger Bestandteil für die Akzeptanz des Projekts.

Fotos: _1-5_ Claudia Dreyße, Dortmund

Deutscher SPIELRAUM - Preis 2019, Hauptpreis im 2. Rang
Phoenix-Gymnasiums, Dortmund
nrw.landschaftsarchitektur.preis 2018 - Seepark Körbecke Möhnesee
Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2017 (Auszeichnung Spiel, Sport,Bewegung) - Play-Land - Jugendtreff und Spiellandschaft, Oberhausen
Deutscher Spielraum Preis 2015 (Hauptpreis im 2. Rang) - Play-Land - Jugendtreff und Spiellandschaft, Oberhausen-Holten
Deutscher Spielraum Preis 2015 (Sonderpreis) - Erich Kästner Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung, Oelde
nrw.landschaftsarchitektur.preis 2012 - St. Urbanus Kirchplatz, Gelsenkirchen-Buer
Deutscher Landschaftsarchitektur Preis 2005 (Würdigung) - Landschaftspark Steinfurter Bagno - REGIONALE 2004 "links und rechts der Ems"

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