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Studio Cross Scale

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Architektur

  • BDK
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In der heutigen Zeit werden Kleinserien und Einzelstücke, sowie deren ProduzentInnen oft von Massenproduktion und dem Bedürfnis der Gesellschaft nach Überkonsum dominiert. Auf Grund dessen war es uns ein besonderes Anliegen das Konzept für die Jubiläumsausstellung anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Bundes der Kunsthandwerker Baden Württemberg e.V. (BdK) gestalten zu dürfen.

Ziel war es die einzigartigen Objekte durch eine subtile Ausstellungsgestaltung optimal hervorzuheben. Das szenische Design beinhaltet insgesamt vier unterschiedliche, aus einzelnen Kuben bestehende, Ausstellungsinseln, die vorderseitig mit einem leichten Textil bespannt sind. Die unterschiedliche Zusammenstellung der vier ‚Inseltypen‘ ermöglicht die vielfältige Präsentation verschiedenster Exponate. Beim Betreten des Ausstellungssaals sollen sich die BesucherInnen zunächst gedanklich auf die Ausstellung einstimmen. Hierfür soll – mittels verschiedener Begriffe, die auf die Textilbespannung der Ausstellungsinseln gedruckt sind – ein Impuls gegeben werden sich mit dem Thema Kunsthandwerk auseinanderzusetzen. Zu lesen sind Adjektive, die sich mit dem Thema assoziieren lassen: ‚wertvoll‘,’anspruchsvoll‘,’künstlerisch‘,’humorvoll‘. Je weiter die BesucherInnen den Mia-Seeger-Saal betreten, desto mehr werden die einzelnen Exponate einseh- und wahrnehmbar. So treten die BesucherInnen Schritt für Schritt hinter weitere im Raum asymmetrisch angeordnete Ausstellungsinseln und können hierdurch die kuratierten Werke betrachten.

Der Saal wurde bewusst in einen Ausstellungsbereich und einen Bereich für Kommunikation aufgeteilt, sodass die BesucherInnen beim Verlassen der Ausstellungsfläche noch in den Diskurs treten können. Es entsteht ein Begegnungsraum für unterschiedliche Personengruppen – nicht nur professionelle KunsthandwerkerInnen, sondern auch Kunst- und Handwerksinteressierte unterschiedlichen Hintergrunds, die sich gemeinsam über das Kunsthandwerk und dessen Bedeutung austauschen können.
  • W13
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Durch ausladende Schiebe- und Flügeltüren im Bestand ergeben sich Sichtbeziehungen zwischen den einzelnen Wohnräumen. Das Farbkonzept ordnet jedem Raum ein eigenes farbliches Thema zu und setzt sie basierend auf den Blickbeziehungen in eine harmonische Liaison. Ergänzend unterstreicht ein raumübergreifendes Möbelelement die Verbindung der Aufenthaltsräume. Als Kontrast zur markanten Wandgestaltung wurden die Deckenflächen bewusst in Rohputz belassen und lediglich dem wohnlichen Gesamtkonzept entsprechend aufgearbeitet. So bleibt eine bei den Rückbauarbeiten entdeckte, schemenhaft noch zu erkennende, Deckenmalerei sichtbar und der historische Stuckfries wird – in neutralem weiß gefasst – hervorgehoben.

Küche und Bad wurden durch entsprechende bauliche Maßnahmen neu aufgeteilt, nachdem diese durch die vorherige gewerbliche Nutzung in ihrem Umfang erheblich zurückgestutzt worden war. Die hierbei unter zahlreichen Bodenschichten gefundenen Keramikfliesen in der Küche und die Holzbalken im Bad inspirierten im weiteren Planungsablauf die Gestaltung der beiden Räume. Durch die sichtbar belassenen Holzbalken im Bad bleibt die gründerzeitliche Raumaufteilung erkenntlich. Die hierdurch geschaffene angenehme Zonierung zwischen den einzelnen Sanitärobjekten ertüchtigt den Raum für eine zeitgenössische Nutzung. Rosafarbene, handgefertigte Zementfliesen im Nassbereich unterstützen den warmen, wohnlichen Charakter des Raumes. In der Küche wurde die historische Farbigkeit der atlantikblauen Fliesenintarsien in der Möblierung aufgegriffen und mit wiederkehrenden warmen Holzelementen ergänzt.

Die Collage aus handwerklich fein ausgearbeiteten zeitgenössischen Interventionen und historischen dekorativen Elementen verbindet die einzelnen farblichen Raumthemen miteinander und bildet so eine individuelle Einheit zwischen Gegenwärtigem und Historischem.
  • K59
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Das Gebäude mit Sandsteinfassade reiht sich in die Gründerzeitbauten auf den Hängen Stuttgarts ein. Das in den 1950er Jahren provisorisch wiederaufgebaute Satteldach, macht Platz für eine Wohngemeinschaft als zeitgenössische Neuinterpretation im Sinne der Nachverdichtung.

Der Dachaufbau ist das Ergebnis einer Formensuche, die den historischen Kontext unter Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt und den Grenzen der heutigen Bauvorschriften auslotet, sowie die „fünfte Fassade“ für das Auge ausformuliert.

Über das Stuttgarter Tal weit sichtbar, fügt sich das mit Kupfer verkleidete Dach im Laufe der Zeit und den sich stets ändernden Farben der Patina in das Gebäudeensemble der Hangbebauung ein.

Die handwerkliche Ausführung erfolgt unter dem Aspekt der Dauerhaftigkeit und orientiert sich an traditionellem Handwerk. Eine Holzkonstruktion mit Zellulosedämmung bildet das Gerüst für die gefälzte Kupferhaut, welche Bewegungen auch in sich verändernden Klimaverhältnissen aufnimmt und in Verbindung mit dem Einbau eines BHKW für die eigene Strom- und Wärmeerzeugung für einen nachhaltigen Umgang mit den uns (noch) zur Verfügung stehenden Material- und Boden-Ressourcen sorgt.

Die Neuinterpretation des Daches mit einer zeitgenössisch modernen Formensprache sowie die nachhaltigen Kompensationsmaßnahmen zur Gebäudetechnik verleihen dem knapp 130 Jahre alten Gebäude mit Sandsteinfassade eine nachhaltige und zukunftsfähige Identität.
  • FR1
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Die zweistöckige Gewerbeeinheit des Bauherren Futurice – einem aufstrebenden finnischen IT-Unternehmen – sollte sich gestalterisch an das Farbschema des Mutterkonzerns anlehnen. Die für eine graphische und hauptsächlich digitale Cooperate Identity entwickelte Farbkombination, wurde in den Räumen des Standortes in Stuttgart dezent verwendet. So entstehen integrierte und für die offene Arbeitsweise vielschichtige digitale Arbeitsplätze.

Der Einsatz schlichter und äußerst mobiler Einrichtungsgegenstände ermöglicht das flexible Arbeiten in Arbeitsgruppen und Task-Forces. Ein fixer Arbeitsplatz ist nicht vorgesehen und kann je nach Stimmung und Aufgabe der Mitarbeiter in unterschiedliche Raumkonfigurationen verlagert werden.

Dreh- und Angelpunkt sind die großzügig gehaltenen Flur- und Aufenthaltsbereiche für einen informellen Austausch und das gemeinsame Beisammensein außerhalb der digitalen Welt.
  • U319
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  • U319
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Ein Ausbau des vormals als Lager genutzten Dachraumes verleitete zu einer Anpassung der Kubatur. Die entwerferische Formensuche nach Erkern, Gauben und Ausbauten führte zu einer großen Fensterfront gen Osten und einem lichtdurchfluteten Innenraum mit unterschiedlichen Raumhöhen und Formen. Zentraler Bewegungsraum ist der sich zwischen den unterschiedlichen Nutzungsräumen auflösende Flurbereich.
  • S36
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  • S36
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Die Konzeption für die Kaffeebar „Kaffeerakete“ mit angeschlossener Kaffeerösterei greift den handwerklichen Prozess der Kaffeeherstellung von der Röstung bis zum Genuss des Kaffees durch die gestalterische Ausformulierung in rohen Holzoberflächen auf. Dabei bilden drei unterschiedliche genutzte Räume ein einheitliches Bild und der Prozess der Herstellung einer Tasse Kaffee kann hautnah erlebt werden. Gestalterisch umgesetzt wurde der Entwurf in wiederverwendeten und aufbereiteten Gerüstbohlen.

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