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Architektur | Stadtplanung

  • Evangelische Landeskirche Württemberg
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Das Projekt für den Ev. Oberkirchenrat verortet am bestehenden Standort an der Gänsheidestraße nach Abbruch der Bestandsgebäude ein Ensemble aus zeitgemäßen, zukunftsorientierten Verwaltungsneubauten, deren durchgängige Sprache und Identität im bewussten Dialog mit der umgebenden, parkartigen Landschaft stehen. Die Gebäudestruktur versteht sich dabei als ein in die Topografie eingebettetes, verbindendes Sockelgeschoss mit drei darüber aufgehenden Einzelgebäuden. Die Form der Gebäudefiguren auf dem gemeinsamen Sockel leitet sich sowohl aus dem engen Korsett der Baugrenzen und als auch aus der Idee ab, den oberirdischen Baukörpern über die bewusste Einführung von Winkeln und Knicken eine dreidimensionale Qualität zu verleihen und differenzierte Außenräume sowie Frischluftschneisen zwischen den Gebäudeteilen zu schaffen.

Als symbolisches Zeichen der Öffnung des großen, dreiecksförmigen Grundstücks und als Angebot an die umgebende Anwohnerschaft sieht das Projekt eine öffentliche, fußläufige Durchquerung der parkartigen Landschaft von der Heidehofstraße zur Gänsheidestraße vor.

Das weitgehend in der Topografie eingegrabene Sockelgeschoss wird durch eine Serie an Lichthöfen unterschiedlicher Dimension und differenzierten Charakters zoniert, welche den gemeinschaftlichen Bereichen Tageslicht, Orientierung und nutzbaren Freiraum bieten. Das Sockelgeschoss übernimmt auch die Aufgabe, über die Kapelle und den Andachtsraum die kirchliche Bestimmung des Gebäudes zu unterstreichen und stellt über eine helle Atmosphäre und einfache Orientierung die jeweilige Erschließung in die oberirdischen Bürogeschosse sicher.

Die Fassade der Neubauten ist geprägt vom Zusammenspiel eines Betonsockels mit darüber aufgehender, fein ausgearbeitete Ziegelfassade, um dem Ensemble ein homogenes, dauerhaftes, ganzheitliches Erscheinungsbild zu geben. Das Ziegelmauerwerk der Obergeschosse erhält leichte horizontale Reliefs mit nach oben abnehmender Tiefe, um die Baukörper zu gliedern und durch seine feine Detailausprägung die Bedeutung des Neubaus als öffentliches und kirchliches Gebäude in der Stadt zu unterstreichen.

Bauherr: Evangelische Landeskirche in Württemberg

Status: In Planung

Standort: Stuttgart

Bruttogrundfläche: 18.500 m²

Modellbau: Béla Berec, Esslingen

Rendering: Ponnie Images, Aachen
  • Wohnen Stafflenbergstraße
  • Wohnen Stafflenbergstraße
  • Wohnen Stafflenbergstraße
  • Wohnen Stafflenbergstraße
Durch seine ausgeprägte Hanglage entwickelt sich das Wohnungsbauprojekt in der Stafflenbergstraße im Spannungsfeld zwischen einer steil abfallenden Topografie zur Gerokstraße sowie beeindruckenden Ausblicken über den Stuttgarter Talkessel und versteht sich als ein Ensemble aus selbstähnlichen städtebaulichen Figuren mit einer einheitlichen Formensprache von hohem Wiedererkennungswert und klarer Identität.

Innerhalb sehr limitierter baurechtlicher Rahmenbedingungen untersucht das Projekt dabei die skulpturale Qualität des Materials Ziegel auf der Außenseite sowie die Flexibilität einer Vielfalt verschiedener Wohnformen im Inneren. Die innere Logik einer flexiblen Grundrissstruktur sowie die klare Zuordnung halb-öffentlicher und privater Außen- bzw. Zwischenräume werden in einer Äquivalenz behandelt, die eine urbane Dichte bei gleichzeitig hoher Wohn- und Lebensqualität erlaubt.

Die Außenkubatur ist bewusst geprägt von Staffelungen und subtilen Verformungen leicht gebrochener Fassadenflächen, so dass die soliden Punkthäuser wie Findlinge in einer parkartigen Landschaft erscheinen.

Bauherr: EPPLE ZWEI, Stuttgart

Mehrfachbeauftragung: November 2017, 1. Preis

Status: In der Planung

Standort: Stuttgart

Bruttogrundfläche: 21.000 m²

Modellbau: Béla Berec, Esslingen

Rendering: Maaars, Zürich
  • AEB Headquarters
  • AEB Headquarters
  • AEB Headquarters
  • AEB Headquarters
  • AEB Headquarters
Das Headquarter der Softwarefirma für Logistik AEB generiert am Rande von Stuttgart eine neue Firmenzentrale mit 400 Arbeitsplätzen und einem vielfältigen Angebot gemeinschaftlich genutzter Innen- wie Außenräume. Das neue Headquarter stellt eine hochflexible Struktur von Arbeitswelten dar, die sowohl multifunktionale Open-Space Arbeitsbereiche als auch zelluläre Rückzugsräume um ein zentrales Atrium mit informell genutzten, offenen Balkonen gruppiert.

Das Gebäude zeigt sich auf dem ehemaligen Hansa-Areal in Stuttgart-Möhringen als freistehender Solitär, positioniert sich bewusst als klares Volumen in einer hochgradig heterogenen Umgebung. Wohltuend abgerückt von der Sigmaringer Straße wird dem Firmenneubau ein angemessener Eingangsvorplatz vorgelagert. Ein Ausschnitt im Gebäudevolumen markiert den zentralen Hauptzugang und generiert einen überdachten Eingangsbereich.

Die Architektursprache versinnbildlicht die Philosophie und den Wunsch des Unternehmens nach Transparenz und Offenheit. Außen ist die Erscheinung des Gebäudes geprägt von einer feinen, eleganten, leichten Linienstruktur gestapelter, geschosshoher Fassadenelemente. Innen ermöglichen rahmenlose Verglasungen transparente Übergänge zwischen den einzelnen Innenräumen sowie Ein- und Durchblicke in die verschiedenen, tageslichtdurchfluteten Arbeitsbereiche.

Bauherr: AEB GmbH

Wettbewerb: Oktober 2014, 1. Preis

Status: Fertigstellung 2017

Standort: Stuttgart-Möhringen

Bruttogrundfläche: 14.000 m²

Modellbau: Béla Berec, Esslingen

Fotografie: Roland Halbe, Stuttgart
  • GARP Bildungszentrum
  • GARP Bildungszentrum
  • GARP Bildungszentrum
  • GARP Bildungszentrum
  • GARP Bildungszentrum
Der Neubau für das GARP Bildungszentrum, eine Aus- und Weiterbildungsstätte für metallverarbeitende Berufe, liegt in landschaftlich reizvoller Lage am Stadtrand von Nürtingen und erweitert den bestehenden Bildungscampus aus Rudolf-Steiner-Walddorfschule und Hölderlin-Gymnasium in Form eines eingeschossigen Solitärs, der sich stark mit dem landschaftlichen Kontext verbindet.

Die Typologie eines flachen Pavillon-Gebäudes mit eingeschnittenem Lichthof generiert ein hohes Maß an innerräumlicher Qualität und informeller Kommunikation bei starken außenräumlichen Bezügen aus allen Aufenthaltsbereichen. Der Schulneubau umfasst eine Serie von Seminarräumen, kommunikative offene Lernbereiche sowie eine Metallausbildungswerkstatt.

Ein- und Durchblicke zwischen den Theorie- und Praxisbereichen des Gebäudes sind ein durchgängiges architektonisches Prinzip, das Aktivitäten aus dem Gebäudeinneren in Verbindung mit einer ambivalenten Metall-Glas-Fassade außen ablesbar macht.

Bauherr: GARP Bildungszentrum Nürtingen

Wettbewerb: März 2017, 1. Preis

Status: Im Bau, Fertigstellung Ende 2019

Standort: Nürtingen

Bruttogrundfläche: 2.000 m²

Modellbau: Béla Berec, Esslingen

Rendering: Vizoom, Berlin
  • IHK Zentrale Reutlingen
  • IHK Zentrale Reutlingen
Das neue Verwaltungsgebäude für die IHK Reutlingen ergänzt die Bestandsgebäude Forum und Haus der Wirtschaft um einen dritten Baustein, der im Sinne einer Ensemblewirkung das Gesamtareal baulich komplettiert. Die städtebauliche Figur zweier parallel versetzter Volumina reagiert auf die besondere, exponierte Lage zwischen gebauter Stadt und angrenzendem Grünraum, indem sie zur Hindenburgstraße einen repräsentativen Vorplatz und zur Pomologie einen geschützten Gartenbereich als erweitertes Foyer für Veranstaltungen generiert.

Das neue Verwaltungsgebäude umfasst neben 2.000 m2 Bürofläche ein zentrales verbindendes Foyer, Schulungs- und Prüfungsräume, ein Café sowie eine Tiefgarage mit 50 Stellplätzen.

Die klar gegliederte, robuste Fassadenstruktur aus Betonfertigteilen unterschiedlicher Oberflächenbehandlungen verleiht dem Baukörper eine minimalistische Architektursprache und eigene Identität. Die bestehenden Baumstellungen entlang der Hindenburgstraße und zum Park lassen dabei nur sequenziell Blicke auf die repetitive Fassade zu, die dadurch in Ihrer Strenge gebrochen wird.

Bauherr: IHK Reutlingen

Wettbewerb: Januar 2017, 1. Preis

Status: Im Bau, Fertigstellung Ende 2019

Standort: Reutlingen

Bruttogrundfläche: 7.600 m²

Modellbau: Béla Berec, Esslingen

Rendering: loomn, Gütersloh
  • Campus Neue Weststadt
  • Campus Neue Weststadt
  • Campus Neue Weststadt
  • Campus Neue Weststadt
Der Entwurf für den 'Campus Neue Weststadt' in Esslingen zeigt sich als ein Cluster mehrerer, zueinander versetzter Einzelhäuser und generiert durch Anknüpfungspunkte an die vorhandene städtebauliche Körnung und durch die Interpretation der Materialität der Umgebung ein identitätsstiftendes Campus-Ensemble.

Das entwickelte Gebäude-Ensemble fungiert dabei als ein Puffer zwischen der Bahnlinie im Süden und dem neuen öffentlichen Grünraum im Norden. Dieser Campus-Park entwickelt sich entlang einer übergeordneten Promenade, die eine physische und visuelle Verbindung sowohl mit dem Quartiersplatz und dem Bahnhof im Osten als auch mit dem Ufer des Roßneckars und den Weinbergen im Westen erzeugt. Die gestaffelte Gebäudefigur erzeugt Rhythmus und Variation entlang des neuen Universitätsparks. Die Bewegung der Baukörper erlaubt eine weiche Verzahnung mit dem öffentlichen Raum und eine Vielfalt von Innen- und Außenräumen auf dem Campus. Die öffentlichen Nutzungen wie Bibliothek, Aula und Mensa positionieren sich konsequent erdgeschossig an den Übergängen zu den jeweiligen Grünräumen sowie Freiflächen und aktivieren dadurch den öffentlichen Raum.

Der architektonische und städtebauliche Leitgedanke eines differenzierten Campus-Ensembles spiegelt sich auch im äußeren Erscheinungsbild wider, welches die industriell anmutenden Ziegelfassaden der Umgebung neu interpretiert und die verschiedenen Einzelgebäude über subtile Differenzierungen in Material, Detail und Farbgebung als monochrome, selbstähnliche Stadtbausteine artikuliert.

Bauherr: Vermögen und Bau Baden-Württemberg

Offener, 2-phasiger Wettbewerb: Oktober 2016, 2. Preis

Standort: Esslingen

Bruttogrundfläche: 50.000 m²

Modellbau: Béla Berec, Esslingen

Renderings: Forbes Massie, London

2019
German Design Award 2020, AEB Headquarters, Stuttgart-Möhringen
best architects 19, AEB Headquarters, Stuttgart-Möhringen

2018
Deutscher Lichtdesign-Preis 2018, AEB Headquarters, Stuttgart-Möhringen

2017
Immobilien Award Stuttgart 2017, AEB Headquarters, Stuttgart-Möhringen, Anerkennung

2015
AKBW Auszeichnungsverfahren „Beispielhaftes Bauen“, Eschler Verwaltungsgebäude, Balingen

2014
BDA Hugo Häring Preis, Verwaltungsgebäude Hugo Boss D15, Metzingen
AKBW Auszeichnungsverfahren „Beispielhaftes Bauen“, Mehrgenerationenhaus, Reutlingen

2013
DGNB Zertifikat Gold, Verwaltungsgebäude Hugo Boss D15, Metzingen

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