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Pysall Architekten

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Pysall Architekten

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Salzufer 8
DE 10587 Berlin

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Architektur

In Planung, Fertigstellung 2016 I 2.000 qm Hochbunker I 940 qm Penthouse I Bauherr Kaiserbunker GbR, Herr Niels Steinkopf I Pysall Architekten

Errichtet 1940, zählt der Bunker zu den ersten Luftschutzbunkern der Stadt Braunschweig und ist somit ein Zeitzeuge der dunklen Geschichte Deutschlands zwischen 1933 bis 1945. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente er dem vorsorglichen Katastrophenschutz, dessen Einrichtungen durch den glücklichen Lauf der Geschichte obsolet wurden. Der Bunker kann somit einer neuen Nutzung zugeführt werden.

Seine Geschichte jedoch soll gezeigt werden, als Ausstellung im Eingangsbereich des Bunkers im ehemaligen „bombensicheren" Unterstellplatz für Einsatzfahrzeuge.

Das Erd- und 1. Obergeschoss soll für Gastronomie in Verbindung mit einem Weinlager genutzt werden. Im 1. Und 2. Obergeschoss sollen neben Lagerflächen für Kunst, Galerieräume für junge Künstler der UDK Braunschweig entstehen.

Für die angedachte Nutzung gibt die massive Bauweise eine im besonderen Maße sinnvolle, da ganzjährig temperaturstabile, Verwendung. Einhergehend mit dem größtmöglichen Erhalt der Bausubstanz bleiben die Spuren der Geschichte ablesbar und belassen das Gebäude als Zeitzeuge erlebbar.

Gänzlich im Kontrast zu dem fensterlosen, massiven Baukörper soll die Bebauung auf dem Dach entstehen – transparent und in der Anmutung leicht.

Vier Wohnungen, ihre Volumen und Höhenentwicklung so angeordnet, dass sie sich in den städtebaulichen Kontext einordnen, zeugen in Materialität und Grundriss vom aktuellen Stand ökologisch nachhaltiger Architektur und den offenen Lebensformen von heute.
In Planung, Fertigstellung 2016 I 9.853 qm I Bauherr Pier 101 GmbH & Co. KG I Pysall Architekten

Kostengünstiger Wohnungsbau am Ufer der Spree in Berlin, mit fünf Obergeschossen und einem Staffelgeschoss in Massivbauweise als u-förmiger, sich zur Spree öffnender Baukörper. Wohnungen mit großen Terrassen von 50 bis 120 m2 und mit 2 bis 5 Zimmern. Natürlich belüftetes Souterrain mit 22 PkW-Stellplätzen und Mieterkellern.
In Planung, Fertigstellung 2016 I 1.145 qm BGF I Bauherr Pfefferberg 1A GbR I Pysall Architekten

Auf dem ehemaligen Brauereiareal „Pfefferberg" soll ein Atelierhaus für Kreativberufe entstehen.

Gemeinsam mit Museumsbau für Architekturgrafik steht der Neubau am Zugang zur städtebaulichen Sonderstruktur aus historischen Brauereigebäuden und Gewerbehöfen. Mit nur 7,80 m Gebäudetiefe, jedoch 25 m Länge schließt das Haus eine große, gen Süden gerichtete Brandwand.

Um bei Einhaltung vorgegebener Traufkante, in jeder Ebene Atelierflächen mit differenzierten Raumqualitäten zu erhalten, wurde sich die Länge des Hauses zu nutzen gemacht. Durch unterschiedlich positionierte „Ebenenversätze" entstehen bis zu drei Raumhöhen und attraktive Raumfolgen, so dass keine Atelierfläche der anderen gleicht.

Wände und Decken aus Sichtbeton, geschliffener Estrich und Einbauten aus Stahl und Aluminium bestimmen das Interieur. Große raumhohe Verglasung und Türen zu Balkonen vor jeder Mieteinheit sorgen für maximale Belichtung und natürliche Belüftung der Atelierräume.

Außenliegende, öffenbare Store aus gefaltetem Streckmetall – in Anmutung einem Vorhang ähnlich – sorgen für Sicht – und Sonnenschutz. So entsteht ein allseits „semitransparent" geschlossener Baukörper der neben den Geschossversprüngen auch die Nutzung subtil von außen ablesen lässt.

Das Erdgeschoss, mit großen Türen gen Süden auf den Hof öffnend, erlaubt vielfältige gewerbliche Nutzung. Mit internen Treppen lässt sich das EG in das natürlich belichtete Souterrain oder auch 1. Obergeschoss erweitern.

Der Zielsetzung nachhaltigen Planens und Bauens entsprechend, erlauben die Grundrisse eine hohe Flexibilität und Adaption an sich ändernde Nutzungsansprüche. So sind z.B. Durchbrüche für interne Verbindungen von Geschossebenen vorgehalten und Schächte so ausgelegt, dass haustechnische Anlagen nachgerüstet werden können.
Mit dem Umzug der Schwerindustrie vor die Tore der Stadt wurden ehemalige Fabrikanlagen frei für neue Nutzungskonzepte.

Die ehemalige Eisengießerei Xintiandi wird in Studio- und Atelierräume sowie Galerien und ein Boutique-Hotel umgewandelt – die beeindruckende Raumhöhe des Altbaus wird auch nach dem Umbau als Atrium sichtbar bleiben.

Renovierung und Umbau einer alten Fabrik zu einem Hotel- und Bürogebäude in Hangzhou, China I 2013 I 17.900 qm BGF I 8.100 qm Grundstück I Bauherr Hangzhou New Land Group Co., Ltd I Pysall Ruge Architekten
Eingeladener Wettbewerb 2013 I 9.554 / 7.137 qm I Bauherr Wolfsburg AG I Pysall Architekten

Entwicklung einer modularen, erweiterbaren Bautypologie für die interne Gesundheitsvorsorge der Volkswagen AG.

Der Entwurf ist adaptierbar für unterschiedliche urbane und klimatische Verhältnisse weltweit. Variierende Raumprogramme mit Praxen, Büroräumen, Behandlungs- und Schulungsräumen für Diagnostik und Therapie, sowie Fitnessräume und Bäder, Kinderbetreuung, sowie ein Restaurant und eine „Healthbar" sind in einem universell anwendbaren Konzept organisiert.
Fertigstellung 2012 I 2.934 qm I Bauherr Petrus Project GmbH I Pysall Ruge Planungsgesellschaft mbH

Das denkmalgeschützte, 1908 erbaute Mehrfamilienhaus steht in Berlin-Lichterfelde.

Für die Aufteilung in 14 Eigentumswohnungen ist das Haus von Grund auf umgebaut und saniert worden. Die historische Bausubstanz, wie Flügeltüren, Parkettböden, Stuckdecken und Kastenfenster des Hauses wurden behutsam renoviert und Einbauten für Bäder und Küchen hierzu in Kontrast gesetzt.

Eine Besonderheit bildet die Verbindung der Wohnungen des Hochparterres mit dem zur Wohnfläche ausgebaute Souterrain zu zweigeschossigen „Haus-in-Haus"-Einheiten. Die in terne Verbindung bei gleichzeitig separater Erschließung der Geschossebenen erlaubt neben klassischem Wohnen Nutzungskonzepte wie „Wohnen und Arbeiten" oder „Mehrgenerationenwohnen".

Vollständig neu wurde das enorme Dachvolumen ausgebaut, vier loftähnliche Wohnungen mit Terrassen zum Hof sind hier realisiert worden.
In Planung I Internationaler zweiphasiger Realisierungswettbewerb 1. Preis 2012 I 3.100 qm I Bauherr Agromex GmbH & Co. KG I Pysall Architekten
Städtebauliches Konzept und Entwurf für zwei Wohnhochhäuser, ein Hotel, Nahversorgungseinrichtungen und Tiefgarage als Grundlage VEP (Vorhaben- und Erschließungsplan), Außenraumgestaltung, Berlin I Internationaler zweiphasiger Realisierungswettbewerb 1. Preis 2012 I 71.800 qm BGF I 8.900 qm Grundstück I Bauherr Agromex GmbH & Co. KG I Pysall Architekten
In Planung I Internationaler zweiphasiger Realisierungswettbewerb 1. Preis 2012 I 13.700 qm I Bauherr Agromex GmbH & Co. KG I Pysall Architekten

Apartmenthotel für 180 Loftzimmer mit 30 bis 60 m2 über 17 Stockwerke, inkl. Kochnische und Balkon.

Den Anforderungen an spannungsreiche Innenräume, einen kleinen Balkon je Einheit und dem Leitgedanken eines, im Detail prägnanten, im Gesamten jedoch homogenen Baukörpers entsprechend, ermöglicht eine gefaltete Fassadenstruktur zahlreiche Außenraumbezüge in den Lofts und ein kristallines, vielschichtiges Erscheinungsbild zum Außenraum.

Im Erdgeschoss betritt der Besucher eine Hotellobby mit Empfang und Administration sowie eine Bar nebst Restaurant mit Küche für eine gehobene Gastronomie und Außensitzflächen an der Spree. Auf zwei weiteren Ebenen gibt es Spa-, Sauna- und Fitnessbereiche ebenfalls mit Außenflächen.
In Planung I Internationaler zweiphasiger Realisierungswettbewerb 1. Preis 2012 I 36.900 qm I Bauherr Agromex GmbH & Co. KG I Pysall Architekten

Zwei schlanke Wohnhochhäuser am Ufer der Spree vervollständigen die Perlenkette von Turmhäusern entlang des Südufers auf Höhe der „Molecule Men". Der Ostturm hat eine Höhe von ca. 99 m und 101 Wohnungen über 27 Geschosse, der Westturm eine Höhe von 110 m und 120 Wohnungen über 30 Geschosse. Der Wohnungsmix bietet Größen von 75 bis 160 m2 bzw. 2 bis 5 Zimmern. Das Wohnungskonzept ist inspiriert vom „Bungalow-Wohnen" mit großen umlaufenden auskragenden Terrassen und raumhohen Panoramafenstern.

Die Terrassenbalkone verhindern geschossübergreifenden Brandüberschlag und ermöglichen raumhohe Fassadenfenster und –türen ohne erhöhte Anforderungen sowie die Orientierung der Wohnungen in mindestens zwei Himmelsrichtungen. Der Sonnenbelichtung und dem Ausblick wird so gleichermaßen nachgekommen.

Im Erdgeschoss betritt der Bewohner jeweils eine großzügige Lobby mit Einzelhandelsflächen. Pkw- und Fahrradstellplätze sowie Kellerräume in direkt über Aufzugsgruppen angeschlossenen Untergeschossen.
Größe: BGF 400 qm

Bauherr: Dr. Pia Victor und Martin Otte

Architekt: Pysall Ruge Architekten

Das Grundstück liegt in einer landschaftlich traumhaften Lage in Caputh-Schwielowsee am Krähenberg mit Blick über den See. Die direkte Umgebung wird dominiert durch villenartige historische und neue Ein- und Mehrfamilienhäuser. Der umfangreiche alte Baumbestand auf dem Grundstück wird soweit möglich erhalten.

Das Gebäude ist als modernes Mehrfamilienhaus mit 3 Wohnungen geplant. Die Wohnungsgrundrisse sind offen und frei gestaltet und erstrecken sich teilweise über mehrere Geschosse. Die schlichten und zurückhaltenden Materialien (Sichtbeton, Glas, Holz, Naturstein) unterstreichen die moderne Architektursprache, um somit den Fokus auf die spannenden Innen- und Außenräume zu unterstreichen. Sämtliche Obergeschosse werden über eine Außentreppe erschlossen.

Die Konzeption der Fassaden spielt mit dem Gegensatz offen und geschlossen, abhängig von der direkten Umgebung und den sich ergebenen Ausblicken. Die Schmalseiten sind großflächig verglast, nach Süden in den Garten und nach Norden mit Blick über den Schwielowsee. Die West- und Ostfassade zu den Nachbargrundstücken sind eher geschlossen gehalten und werden mit großflächigen Betonfertigteilen und einigen schmalen Glasbändern gestaltet.
Fertigstellung 2010 I 4.500 qm BGF I 6,19 ha Aviationpark I Bauherr Muzeum Lotnictwa Polskiego I Pysall Ruge Architekten mit Bartlomiej Kisielewski

Höchst flexibel und ein extrem geringes Budget war die Herausforderung für die Ausstellungsgestaltung. Erdacht wurde ein „dienendes Mobiliar", das mit größter Zurückhaltung in Form und Material das Augenmerk auf die Ausstellungsobjekte legt und durch den modularen Aufbau einen einfachen Umbau für die häufig wechselnden Ausstellungen ermöglicht.
Fertigstellung 2010 I 4.500 qm BGF I 6,19 ha Aviationpark I Bauherr Muzeum Lotnictwa Polskiego I Pysall Ruge Architekten mit Bartlomiej Kisielewski

Die Idee des Fliegens, der Geist des Ortes, die Strukturen der historischen Flugplatzanlage – der Neubau des Museums greift die gedanklichen Bezüge auf und verdichtet sie in einem expressiven Bauwerk. Die alten Hangars lieferten das Modulmaß für die quadratische Grundplatte und die Höhe, eingeschnitten und gefalzt wie bei einem Windrad oder Propeller entsteht eine subtile, ihre Funktion zum Ausdruck bringende Gebäudeskulptur.
Internationaler Wettbewerb 2009 I 7.880 qm I Bauherr Landeshauptstadt Hannover I Pysall Ruge Architekten

Entwickelt aus der Sachlogik innerer und äußerer Bezüge ist der Neubau als selbstständiger Baukörper entworfen.

Mit dem Skulpturenpatio findet die Flanierebene vom Haupteingang kommend einen adäquaten Endpunkt und Wegeführung in das neue Placement. Vom Rudolf-von-Benningsen-Ufer und „Auf dem Emerberge" kommend fügt sich der Neubau in den städtebaulichen Kontext in Volumen und Höhenentwicklung ein. Zu den Wohngärten wahrt das Museum die Grenzabstände und übersetzt die Kleinteiligkeit der Häuser in eine filigrane Fassade. Die Programmelemente bilden die Körper unterschiedlicher Materialität und Transparenz. Weißer geschliffener Beton mit einem hohen Anteil von weißen Fluss- und Glaskieseln bildet die leicht schimmernde Materialität der Sammlung und des Depots.

Von weiß bis zur absoluten Transparenz in unterschiedlichen Graden der Durchlässigkeit erhalten die Kubaturen funktionales Licht, beleuchtete Wege, Ausblicke auf den Maschsee und in den Garten. Die transparenten Flächen offenbaren den Maßstab in der Ästhetik der Abstraktion. So treten die geschlossenen Kubaturen und diaphanen Effekte aus variierendem Weiß in einen Dialog mit der schlichten, hellen Metallpanelfassade des Bestandbaus.

Die interne Organisation folgt der funktionalen Aufgabenstellung in klarer Raumgliederung und Trennung der Besucher und Museumspersonalbereiche. Die Verbindung von Bestands- zum Neubau ist für den Besucher als kurzweiliger Weg mit Pausenbereich , Museumsshop sowie Café und Infotresen versehen. Schnell orientierbar durch direkte Blickbeziehung erfolgt die Verteilung vom Placement in die Sammlung Schwitters, die Fotosammlung und Wechselausstellung im 1.OG. Die Wegeführung im Placement lässt gleichzeitig den Museums- und Veranstaltungsbetrieb zu. Die Anlieferung für Küche und Catering erfolgt kreuzungsfrei vom Museumshof. Die Vielfältigkeit künstlerischer Arbeiten, Exponaten und Austellungsszenographien nachkommend ist die Wechselausstellung als frei unterteilbarer Single Space White Cube entworfen. Dies kommt dem Anspruch zukunftsfähiger Flexibilität und den international immer größer werdenden Objekten, Bildern und Skulpturen nach.

Die Beleuchtung erfolgt durch eine homogene Diffuslichtdecke als Teil des Niedrigenergiekonzepts. Neben der Decke sorgen strategische Ausblicke für Besinnungsbereiche während des Sammlungsrundgangs. Sie dienen dem Seitenlicht bei der Präsentation von lichtunempfindlichen Skulpturen oder werden durch „black-out" geschlossen bei Einbeziehung der Bereiche in die Ausstellung.
Internationaler Wettbewerb 2009 I 3.510 qm I Bauherr documenta Stadt Kassel I Pysall Ruge Architekten

Die Erweiterung für die historischen Schätze der Stadt Kassel ist ein einfaches Volumen - eine treasure box - es schmiegt sich an den Altbau an, lässt seine Substanz größtmöglich bestehen und bildet mit ihm eine funktionale Einheit.
Internationaler Wettbewerb 3. Preis 2008 I 25.836 qm BGF I Bauherr Stadt Wroclaw, Polen I Pysall Ruge Architekten mit Bartlomiej Kisielewski

Die ehemalige Blockrandbebauung wird zum Freiraum, die Hoffläche - der Leerraum - zum gebauten Volumen des Museums – der neuen Bestimmung des Stadtblocks. Die unregelmäßige Stapelung der Gebäudekörper für Ausstellung, Bildung und Verwaltung positioniert die Erschließung entsprechend der Nutzung – am Rand für die Ausstellung, mittig für die Verwaltung.
Fertigstellung 2008 I 26.634 qm I Bauherr L.T.D. Lübeckertordamm Entwicklungs-GmbH, München I Pysall Ruge Architekten

Der Neubau bildet den Kopf einer städtebaulichen Sonderstruktur. Die Figuration der bumerangförmigen Baukörper lässt einen offenen, transitorischen Raum von der Straße zum rückwärtigen Grünbereich mit direkter Sonnenbelichtung und ungehindertem Weitblick aus allen Büroräumen entstehen. Mit dem Gebäude ist ein ganzheitliches Energie- und Klimakonzept mit durchweg ökologischen Materialien realisiert worden.

Für den Bau stand nur der eingeschränkte Kostenrahmen eines Standardbürogebäudes für Fremdmietflächen zur Verfügung. Trotzdem sind die Planung und Realisierung konsequent unter den Aspekten nachhaltigen, ökologischen und Ressourcen schonenden Bauens durchgeführt worden, so dass das Haus mit der DGNB-Gold Zertifizierung für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet wurde.
Internationaler Wettbewerb 2007 I Bauherr Unique (Flughafen Zürich AG) I Pysall Ruge Architekten

Schneeverwehte Straßen, nur durch Stelen von der weißen Berglandschaft ablesbar, sind ein bekanntes Bild in den Schweizer Winteralpen. Ohne die Stelen - weiß der erfahrene Alpinist - ist der Weg oft nicht zu finden.

„Gruezi" in rotweiß - „Adieu" in weißrot, die Stelen führen den Ortsfremden zum Terminalgebäude oder von hier auf die Autobahn. Entfernung zum Flughafen und gefahrene Geschwindigkeit werden übersetzt in den Abstand der Stelen. Hoch und mit weitem Abstand beginnt die Begleitung analog einer Allee um zum Flughafen kurz und mit engem Abstand den Weg zu führen - oder umgekehrt - um den Ankommenden die Richtung in die Schweiz vorzugeben.

Mit LED-Beleuchtung und Sensoren bestückt nehmen sie die Zahl der vorbeifahrenden Autos auf und übersetzen die Verkehrsdichte in steigende Beleuchtungsstärke - Ressourcen sparend, da nur bei Bedarf die sicherheitsrelevante Straßenausleuchtung aktiviert wird.

Am Flughafen selbst führt die Stele weiter den Weg, denn sie enthält Informationen aus der Schweiz für Ankommende und Informationen über Flugverbindungen für Abreisende bereit.
Wettbewerb 1. Preis 2007 I 360 ha I Bauherr Sichuan Mianyang City I Pysall Ruge Architekten

Der Masterplan „The Rose of Mianyang" bildet die Grundlage für die vertiefende Planung von Teilbereichen der zukünftigen Stadtentwicklung.

Das Planungsgebiet „Salon West" wird vom fünften und vierten Grüngürtel sowie durch Flussläufe im Norden und Süden begrenzt. Die Changhong-Avenue durchzieht als Magistrale das Planungsgebiet von Westen nach Osten und bindet es an das Stadtzentrum und die Autobahn an.

Die Analyse des Gebietes zeigt feingliedrige historische Wegenetze und Baustrukturen in Quartieren, die durch Erschließungsstraßen begrenzt bzw. miteinander verbunden sind.

Unser Konzept hat das Ziel, die Geschichte des Ortes aufzunehmen und durch eine Überlagerung mit einem Städtebau hoher Dichte weiterzuführen.

Das Strategiekonzept generiert unterschiedliche Dichtemodelle und Stadtatmosphären, identitätsstiftende Orte und Räume in einer flexiblen quartiersbildenden Struktur. Der Bebauungsplan ist rechtskräftig, die Grundstücksparzellen werden bereits vermarktet.
Gutachterverfahren 1. Preis 2007 I 130.000 qm BGF I 16 ha Masterplan I Bauherr Berliner Flughäfen, Airport Berlin-Schönefeld GmbH I Pysall Ruge Architekten

Zeitgleich mit dem Neubau des Flughafens „Berlin Brandenburg International" (BBI) in Schönefeld entsteht am Nordostrand des Flughafens mit dem „BBI Business Park Berlin" der größte Gewerbepark der Hauptstadt auf ca. 109 ha.

Die Eingangssituation zum Business Park wird durch zwei signifikante Baufelder gekennzeichnet. Die Konzeption für diese beiden Baufelder gliedert sich in zwei autarke „kontrapunktische" Stadtfelder, deren Qualität über unterschiedliche Dichtemodelle und Stadtatmosphären erzeugt wird. Beide Quartiere sind als autarke, identitätsstiftende Strukturen in die vorhandene Auenlandschaft „gestellt".

Das erste Baufeld, das sogenannte „Business Quarter", bildet auf 6 ha ca. 130.000 Quadratmeter Flächen für Büros, Hotels, Gastronomie, Handel und Dienstleistung. Dieses Quartier weist eine flexible Struktur aus Baukörpern unterschiedlicher Höhe und Größe auf, die durch ihre Lage zueinander öffentliche Räume entstehen lassen.

Das „Service Quarter" im 2. Baufeld bietet auf ca. 10 ha Flächen für service-orientierte Nutzungen an. Dieses Quartier weist eine flexible, bis zu dreigeschossige Baustruktur mit gewerbebedarfsorientierten Freiflächen und intensiver Durchgrünung auf.

Verdichtet mit urbaner Nutzung, belebt und vielfältig mit der Umgebung vernetzt, bildet das Business Quartier den Auftakt zu dem neuen Entwicklungsgebiet. Das Service Quartier wird aufgelockert, durchgrünt, in seinen Grenzen jedoch quartierbildend bebaut.

Die strenge räumliche Fassung gibt ein robustes Gerüst für die phasenweise Entwicklung beider Quartiere. Die Konzentrierung und Minimierung der versiegelten Flächen und Erhaltung großer Bereiche der urwüchsigen Auenlandschaft schaffen die Grundlage für die ökologisch sinnvolle, nachhaltige und ressourcenschonende Realisierung.
Wettbewerb 1. Preis 2006 I 1800 ha I Bauherr Sichuan Mianyang City I Pysall Ruge Architekten

Mianyang liegt im Nordwesten der Provinz Sichuan. Noch heute zeugen eine Vielzahl von historischen Bauten und Gartenanlagen vom kulturellen Erbe der 1800 jährigen Geschichte. Eingebettet in eine Berglandschaft wird die Stadt durch drei hier zusammenkommende Flüsse geprägt. Sie ist Forschungs- und Hochtechnologiestandort. Aufgrund der hohen Lebens- und Arbeitsqualität erwartet Mianyang ein Wachstum von 600.000 auf 1,2 Mio. Einwohner bis zum Jahr 2025.

Das Strategiekonzept ist ein Leitbild, das eine Gliederung und Struktur im großen Maßstab vorgibt und das Ziel einer nachhaltigen ökologischen Stadtentwicklung verwirklichen lässt. Wie Blätter einer Blüte legen sich Grüngürtel mit Ringstraßen und Parkerweiterungen um die Stadt. Verbunden mit den Magistralen, den Boulevards und den Wegen entlang der Flüsse entsteht ein leistungsfähiges, auf nichtmotorisierte Erschließung zielendes Wegenetz.

Die Qualität der Altstadt Mianyang wird konsolidiert, neue Stadtquartiere mit unterschiedlichen urbanen Nutzungsschwerpunkten und Qualitäten hinzugefügt, mit eigenem Charakter und definierten Grenzen. Öffentliche Sphären und differenzierte Stadt- und Straßenräume rhythmisieren das Gesamtbild in eine Stadt mit individueller Identität.

Kurze Wege in und begrünte Verbindungen zwischen den Quartieren in Verbindung mit einem schienengebundenen Verkehrssystem überlassen den Bewohnern der Stadt die Straßen mit ihren Plätzen und zusammenhängenden Grünräumen in hoher urbaner Qualität.
Fertigstellung 2006 I 874 qm Wohnungen I 267 qm Einzelhandel I Bauherr Bandit Helmets GmbH, Andreas Freundlieb I Pysall Ruge Architekten

Das Wohn- und Geschäftshaus schließt eine Baulücke in einem typischen Quartiersblock von Berlin-Charlottenburg.

Mit einem Luftraum verbunden befinden sich im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss die Büro- und Geschäftsräume des Bauherrn.

Über die seitlich, direkt an der Brandwand angeordnete Erschließung werden die jeweils über die gesamte Geschossfläche angelegten Wohneinheiten erreicht.

Zu den Seiten geschlossen, zum Gartenhof voll verglast und zur Straße mit raumhohen Fenstern versehen können die Wohnungen „durchgewohnt" werden. Zwei innen liegende Installationskerne sind so angeordnet, dass ein großer Raum mit vier abtrennbaren Bereichen entsteht. Ziel ist mit wenigen baulichen Vorgaben eine hohe Grundrissflexibilität für individuelle Wohnbedürfnisse und wechselnde Nutzeransprüche sicherzustellen.

Bereiche abzutrennen, zusammenzuschalten oder offenzuhalten verbleibt konsequenterweise beim Nutzer. Die Installationsführung berücksichtigt bereits die unterschiedlichen Möglichkeiten der Raumkonfiguration sowie des Auf- und auch des Rückbaus der Wände.

Mit dem Konzept wird einerseits dem sehr strengen Kostenrahmen und andererseits der seitens des Bauherrn angestrebten Gruppe von Nutzern mit offenen Wohnideen entsprochen.
Internationaler Wettbewerb 2000 I 8.710 qm I Bauherr Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate I Pysall Ruge Architekten

Ein junges, modernes Land mit jahrhunderte alter kultureller Tradition, so möchten sich die Vereinigten Arabischen Emirate mit ihrer neuen Botschaft in Berlin präsentieren. Doch der Zauber des Orients und die Rationalität des Okzidents scheinen unvereinbar, Mosaikfassaden und High-Tech-Architektur wollen nicht zusammen gehen. So sieht der Entwurf für die Botschaft ein modernes, funktional ausgeklügeltes Gebäude mit Atrium und haushohem Wintergarten vor, das sich mit seiner Kubatur und der avancierten doppelwandigen Klimafassade in den örtlichen städtebaulichen Kontext einfügt.

Und doch wurzelt es in der arabischen Architekturgeschichte, denn es ist um den Innenhof organisiert, in dem die kleine, nach Mekka orientierte Moschee ihren Platz hat. Nach außen hin vermittelt es mit seiner Illusion arabischen Ornamentik die Kultur des fremden Landes an die Passanten. Die mehrschichtigen Fassaden aus geätztem Glas, Rahmenwerk aus Edelstahl, Sonnenschutzgittern aus Palmenholz und Glaselementen in Kupferwandungen lassen an die geheimnisvollen halbdurchsichtigen Mushrabie-Wände denken.

Wer sich der kunstvollen Hauptfassade nähert, erlebt aus unterschiedlichen Blickwinkeln ein faszinierendes, sich wandelndes Farb- und Musterspiel, das Erinnerungen und Assoziationen an morgenländische Prachtdekors weckt. Der Vexierbildeffekt entsteht durch den dichten Besatz der Fassade mit Keramikzylindern, die an Stirn- und Seitenflächen unterschiedliche Farben haben. Schrägsicht, Frontalsicht, Durchsicht, das flammende Bild verändert sich wie eine mystische Mirage, eine Fata Morgana.

So wird schon das Haus zur Botschaft und bringt eine Vorstellung der arabischen Kultur ins Stadtbild, und zwar auf subtile Weise, ganz ohne die vordergründige Plattheit folkloristischer Weltausstellungsarchitektur.

Zudem zeigt die Vexierbild-Fassade, dass es jenseits gerasterter Natursteinfassaden, verspiegelter Glaswände und nostalgischer Neostile Wege gibt, mit architektonischen Mitteln und künstlerischen Aussagen unserer Zeit interessante und mitteilsame Architektur ins Stadtbild zu bringen, die Individualität nicht verleugnet und Identität stiftet.

Nominierung für den Mies van der Rohe Award
Fundació Mies van der Rohe Barcelona
2011


Polish Cement Awards
SARP Polski Cement Warschau
2011


Cemex Building Award 1. Preis
International XX CEMEX Building Award Monterrey
2011


Bogdanowski Award
Bodanowski Award for Architecture Krakow
2011


1. Preis für Nachhaltige Architektur PLGBC
Polish Green Building Council, Krakau
2010


Gold-Zertifizierung des DGNB
DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen Stuttgart
2010


best architects award
Zinnobergruen, Düsseldorf
2010


office application award AIT
Architektur - Innenarchitektur - Technischer Ausbau, Leinfelden- Echterdingen
2010


best building gazeta
Krakow
2010


BDA-Preis Hamburg Würdigung
BDA - Hamburg
2008


RPIC Award Canada
Best Practices RIPIC, Canada
2006


Kajima Prize 1996
SD Review Forum Tokyo
1996


Asakura Prize 1994
SD Review Forum Tokyo
1994

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