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PLOV Architekten ZT GmbH

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AT 1040 Wien

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Architektur

Unser Projekt ging 2012 als 2.platziertes Projekt eines geladenen Wettbewerbes hervor, ex aequo mit Martin Oberascher & Partner Architekten ZT GmbH. [MOA]. Nach vielen gemeinsamen Planungsworkshops und Denkphasen, Terminen und Besprechungen konnten wir schlussendlich 2016 in die Realisierungsphase gehen. Das Baufeld 01 wurde im Frühling 2018 fertiggestellt. Das ursprüngliche Konzept des Wettbewerbs blieb von der Geste her erhalten, obwohl das gebaute Ergebnis – wie immer im Planungs- und Bauprozess - von zahlreichen Einflüssen abhängig ist.

Das neue Wohnquartier Ignaz-Harrer-Straße - Gailenbachweg - Lehenerstraße entwickelte sich im Spannungsfeld zwischen dem städtischen Raum mit der hoch frequentierten Ignaz-Harrer-Straße im Norden und der offenen Parklandschaft im Süden. Die Bebauung wurde in durchgehend geschlossener Anordnung konzipiert und reagiert auf die Erfordernisse infolge der bestehenden Schallemissionen entlang der Ignaz-Harrer-Straße sowie auf die vorgefundenen Besitzverhältnisse (i.Bes. auf die nicht absehbare Verfügbarkeit der Baufläche 4). Stadträumlich kontrastiert die Ausbildung einer geschlossenen, urbanen Kante entlang der Ignaz-Harrer-Straße der beruhigten, erholungsräumlich geprägten Parklandschaft im Süden des Bebauungsgebietes und schafft eine räumliche Differenzierung in eine urbane ‘Bewegungsseite’ im Norden und in eine ‘Wohn-, Park- und Gartenseite’ im Süden. Durch die mäandrierende Anordnung der Bebauung werden ‚Bewegungsseite’ und ‚Gartenseite’ verwoben und in Beziehung zueinander gesetzt. Gezielt verortete Durchgänge gewährleisten die Durchlässigkeit des Quartiers. Entlang der Ignaz-Harrer-Straße wird eine Sequenz von unterschiedlich großen Plätzen geschaffen, die vielfältige Bespielungen ermöglicht und ein urbanes Vorfeld für das Wohnquartier schafft. Architektonisch kontrastiert die Ausbildung der geschlossenen Laubengangfassade entlang der Ignaz Harrer-Straße den durch eckige und runde Balkone geprägten Charakter der zum Park gerichteten Wohnfassaden.
Unser Projekt „Hof macht Schule“ für das B[R]G Josefstrasse in St. Pölten ging 2011 als Sieger eines EU-weit offenen Wettbewerbes hervor. Es war damals unser zweiter gewonnener Wettbewerb, aber der erste den wir auch wirklich bauen und umsetzen durften. Das Projekt wurde im Frühling 2018 fertiggestellt und das Konzept des Wettbewerbs blieb weitestgehend erhalten, obwohl das gebaute Ergebnis – wie immer im Planungs- und Bauprozess - von zahlreichen Einflüssen abhängig ist.

Die Bestandserweiterung des B[R]G St. Pölten erfolgte in Form eines einfach gehaltenen, 3-geschossigen Theorietraktes entlang der Widerinsstraße. Die Anbindung des Erweiterungsbaus an das Hauptgebäude – ein Bestandsgebäude aus den 50er Jahren- erfolgte am logischen Anknüpfungspunkt in der Achse des nördlichen Erschließungskernes und des bestehenden Ganges. Die Erweiterung wurde als 1-hüftiger Baukörper konzipiert und beherbergt Unterrichtsräume. Gang- und Pausenflächen orientieren sich zum Innenhof. Eingestellte Boxen für Sammlungen zonieren die Gang- und Pausenflächen und ermöglichen - gestützt durch ein flexibel und multifunktional nutzbares Einrichtungskonzept – eine räumliche Differenzierung mit Rückzugsbereichen für offenes Arbeiten in Kleingruppen. Durch die Anordnung des Zubaus an der nördlichen Bauplatzgrenze wird der Schulhof gefasst und neu definiert.

Die bestehende Turnhalle aus den 50er Jahren, an der Josefstrasse situiert, wurde abgebrochen und durch eine neue Doppelsporthalle mit großzügiger Kletterwand ersetzt. Der anschließende Turnsaal aus den 1970er Jahren wurde generalsaniert. Damit wurde ein neuer, großzügiger Turnsaaltrakt geschaffen, der der sportlichen Ausrichtung der Schule gerecht wird.

Die Verortung der schallintensiven Sonderunterrichtsräume für technisches Werken mit Blick in die neue 2-fach Turnhalle unterstreicht die Haltung eines vielfältigen Lernalltages und eröffnet ungewohnte Ein- und Durchblicke. Die Anbindung dieses Traktes an die restlichen Bauteile erfolgt im Untergeschoss.

Die bestehenden Gebäudeteile aus den 50er- und aus den 70er Jahren wurden ebenso generalsaniert und mit einer komplett neuen Eingangssituation in Form einer purpurfarbenen Rampe – mittlerweile liebevoll „Halfpipe“ genannt – aufgewertet. Durch diese betreten die SchülerInnen nun ihr Gebäude um einerseits in die Garderobe abzutauchen oder um über eine Sitzstufenanlage direkt in den schon von der Josefstrasse aus sichtbaren Schulhof zu gelangen.

Diese Offenheit und Transparenz – die Kernidee bereits im Wettbewerb - wird durch die großen Öffnungen unterstrichen, die -zusammengefasst und mit schwarzschillernden Passepartouts eingerahmt – gemeinsam mit einer Fassade aus verzinktem Stahlblech die unterschiedlichen Gebäudeteile überziehen um ein zeitgemäßes Schulgebäude mit einheitlichem Erscheinungsbild zu erzeugen, welches diese Transparenz und Offenheit nach außen kommuniziert.

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