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Planungsgemeinschaft Nord GmbH

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Große Straße 49
DE 27356 Rotenburg (Wümme)

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Architektur | CAD / Visualisierung | Ingenieurwesen/Fachplanung | Landschaftsarchitektur | Stadtplanung

  • Ideenwettbewerb Neubau einer Fachpflegeeinrichtung mit Tagesförderstätte
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  • Ideenwettbewerb Neubau einer Fachpflegeeinrichtung mit Tagesförderstätte
  • Ideenwettbewerb Neubau einer Fachpflegeeinrichtung mit Tagesförderstätte
  • Ideenwettbewerb Neubau einer Fachpflegeeinrichtung mit Tagesförderstätte
Der Planung wurde für ein dreieckiges Grundstück von ca. 3,2 ha Größe am nordöstlichen Stadtrand von Rotenburg / Wümme, für eine Fachpflegeeinrichtung mit einer eingebundenen Tagesförderstätte für 80 Menschen mit Behinderung und hohem Pflege- und Assistenzbedarf erstellt.

Für die Findung der Gebäudekubatur wurden mehrere Aspekte herangezogen. Zum einen die städtebaulich im angrenzenden Wohngebiet vorhandene kleinteilige Bebauung und zum anderen der aus der Nutzung entstehende funktionelle Zusammenhang der einzelnen Bereiche der Fachpflegeeinrichtung.

Die Kleinteiligkeit wird durch dorfähnliche Häusergruppen mit trauf- und giebelständigen Satteldächern erzeugt. Die einzelnen Funktionen und Bereiche werden unter einem eigenen Dach zusammengefasst. So bilden z.B. vier und sechs Pflegezimmer ein „Langhaus“, die um einen Dorfmittelpunkt auf Abstand mittels einer „Häusungsfuge“ platziert werden. Hierdurch entstehen verschiedene Platzsituationen, Rücksprünge und Blickachsen, die die Kleinteiligkeit und Offenheit der Bebauung betont.

Die Fachbereiche der Verwaltung und der Tagesförderungsstätte sind eingeschossig und wechsel-weise mit später silbergrauem vertikalen Lärchenholzverschalung oder einem grau-braun-grünlichen Verblendziegel verblendet. Die eingeschossigen Flügel der Fachpflege sind mit Ziegel und der zentrale zweigeschossige Mittelbau mit Holz verkleidet. Die „Langhäuser“ mit einem 20° geneigten Satteldach werden mit einem ca. 2,5 Meter zurückgesetzten Fachdachgebäude zusammengefasst. Alle Dächer erhalten eine Extensivbegrünung mit Gräsern, Moosen und Sedumarten.

Über die neu zu schaffende Zuwegung von der „Brockeler Straße“ kommend, wird der Besucher durch die Kopfbauten der angeordneten Häusergruppen empfangen. Rechter Hand befinden sich der Empfang, die Verwaltungs- und Sozialräume der Fachpflege sowie vermietbare Funktionsräume für einen Kiosk, einen Friseur, eine kleine Physiotherapie und eine Fußpflege. Linker Hand ist ein solitärer Campus für die Tagesförderung vor der Fachpflege angeordnet. Hier entsteht ein großzügiger Platz, der zum Weilen einlädt. Die daran anschließende Fachpflege fächert sich in drei ineinandergreifende Hausgruppen auf. Der mittlere Gebäudeteil ist zweigeschossig neben der sonst eingeschossigen ebenerdigen Einrichtung angelegt.

Die Wohngruppen der Fachpflege werden über einen transparenten gläsernen Verbindungstrakt vom Empfang her erschlossen. Im Übergangsbereich befindet sich ein vorgeschaltetes Treppenhaus mit Bettenaufzug. Beim Übergang in den ersten Wohngruppenbereich erreicht der Besucher als zentrale Anlaufstation das Stationszimmer. Dieses liegt im Herzen der zwei offenen Wohngruppen á 8 bis 12 Plätzen.

Je zwei Bewohnerzimmer gehen von einer zurückspringenden Nische ab, die den Eingangsbereich zu den Zimmern und damit den Übergang vom Gemeinschaftsbereich in die Privatsphäre bildet. Jede dieser Vorzonen ist individuell mit Farbe oder Tapeten gestaltet, so dass die Orientierung der Bewohner unterstützt wird. Hier kann auch eine Ablage oder Postfach angeordnet werden. Die Bewohnerzimmer verfügen über ein großes bodentiefes Fenster mit Blick in die Grünanlagen.

Die leicht verdrehte Anordnung der im Gebäudekern zusammengefassten Funktions-, Abstell- und Lagerräume in den jeweiligen Wohngruppen, weitet die Flure konisch auf und es entstehen Rundläufe. Durch diesen Verzicht auf endlose monotone Flure ermöglicht diese Grundrissstruktur kurze und wirtschaftliche Wege, so wird zugleich eine heim- oder kranken-hausähnliche Erschließungsform vermieden. Die vorgenannten Häusungen, als Bestandteile der Flure, bilden kleine Nischen und erlauben einen Blick ins Freie. Zusätzlich werden im Flurbereich weitere Lichtkuppeln angeordnet, die einen natürlichen Lichteinfall ermöglichen.

Die großzügigen Aufenthaltsbereiche sind an den Innenhöfen mit einer großen Fensterflächen und direktem Zugang zu den Außenanlagen angeordnet. Die Wohnküche mit Kochinsel lädt zum gemeinsamen Kochen ein. An den Verschneidungspunkten der Doppelgruppe gelangen die Bewohner oder Besucher in die nächste Wohngruppe. Blick- und Wegeachsen erlauben untereinander einen Austausch und tragen zum weiteren Zusammenhalt bei.

Außenanlagen

Der Neubau ist mit einem sorgfältig konzipierten Garten umgeben. Geschwungene und aufgeweitete Wege, kleine Plätze, offene Rasenflächen, sowie vielfältige Stauden- und Gehölzpflanzungen empfangen die Bewohner und Besucher und bieten ein abwechslungsreiches Spazier- und Aufenthaltsangebot.

Im Bereich der Fachpflege „Demenz“ führen die vornehmlich geschwungenen Wege als Rundlauf an Plätzen für das Verweilen oder Erleben vorbei. So kann die Einrichtung einer Haltestelle vertraute Alltagsszenarien erzeugen.

Im Sinnesgarten befinden sich Erlebnisfelder oder Objekte, wie Klangspiele, Wasserspiele und Schaukeln. Wege aus Kopfsteinpflaster, Holzwege und Sandwege in Verbindung mit den Hochbeeten regen die Sinne an. Die Wegesysteme können durch Hecken oder Trockenmauern, etc. geführt werden.
  • Neubau einer Eventlocation am Weichelsee in Rotenburg/Wümme
  • Neubau einer Eventlocation am Weichelsee in Rotenburg/Wümme
  • Neubau einer Eventlocation am Weichelsee in Rotenburg/Wümme
  • Neubau einer Eventlocation am Weichelsee in Rotenburg/Wümme
  • Neubau einer Eventlocation am Weichelsee in Rotenburg/Wümme
DIE KONZEPTIDEE DER DER EVENTLOCATION AM WEICHELSEE

Die Idee war es, am Weichelsee eine gastronomische Einrichtung zu erschaffen, in der

zum einen ein gemütlicher Abend in uriger Atmosphäre verbracht werden kann und zum

anderen Veranstaltungen wie Tagungen, Hochzeiten, Familien- und Firmenveranstaltungen

in ansprechendem Ambiente durchgeführt werden können.

Die große Aufgabe dabei war es, mit Material und Gestaltung den Bezug zur Natur und zum

Weichelsee herzustellen. Neben Restaurant und einer Eventlocation sollten hier auch

Übernachtungsmöglichkeiten mit Urlaubs- und Erholungscharakter geschaffen werden

sowie Möglichkeiten für Sport und Spiel.

Hierzu bot sich das Areal am Weichelsee auf Grund seiner natur- und stadtnahen Lage

mit den ideale Bedingungen am See an!

03-2009 1.Platz Wettbewerb "Mehrgenerationen Wohnen in der Innenstadt Hildesheim
05-2010 1.Platz Wettbewerb "Neubau 20 Wohnungen in Hameln"
01-2019 Verleihung des Rotenburger Wirtschaftspreis 2018
01-2019 1.Platz Wettbewerb "Eventlocation am Weichelsee in Rotenburg/Wümme"

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