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Architektur

  • St. Franzikus Schule Koblenz
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  • St. Franzikus Schule Koblenz
  • St. Franzikus Schule Koblenz
  • St. Franzikus Schule Koblenz
Die im Westen der Altstadt Koblenz gelegene St. Franziskus Schule Koblenz wurde im Zuge der Umstellung des Schulsystems auf die neue Schulform „Realschule plus“ mit Ganztagszweig und Fachoberschule (FOS) um einen angegliederten Erweiterungsneubau ergänzt. In diesem sind die zusätzlich notwendigen und momentan fehlenden Räume untergebracht. Eine vorher nur provisorisch vorhandene Mensa wurde ebenfalls in den Erweiterungsbau integriert.

Der Bestandsbau – bestehend aus dem östlich gelegenen „Altbau“ und dem westlich angebauten „Neubau“ – wurden in Teilen ebenfalls neu strukturiert und auf die neue Schulform angepasst. Der dreigeschossige Neubau mit Untergeschoss wird als hochwärmegedämmtes Bauwerk in Massivbauweise (Stahlbetonkonstruktion in Sichtbeton) erstellt, mit einer Fassadenbekleidung aus Verblendmauerwerk und Fenster- und Türanlagen als verglaste Alu-Rahmenkonstruktion. Die Fassengestaltung ist als kontrastreiche Bandfassade ausgeführt.

Im Zuge des Neubaus wird der Schulhof neu gestaltet und durch die Künstlerin Annette Sauermann wurde an der Schulerweiterung ein innovatives „Kunst am Bau-Projekt“ mit bunten Glaselementen realisiert.

Architekturfotografie Christa Lachenmaier

Kunst am Bau Annette Sauermann
  • Marie-Kahle-Gesamtschule und Nordschule Bonn
  • Marie-Kahle-Gesamtschule und Nordschule Bonn
  • Marie-Kahle-Gesamtschule und Nordschule Bonn
  • Marie-Kahle-Gesamtschule und Nordschule Bonn
  • Marie-Kahle-Gesamtschule und Nordschule Bonn
Auf einem gemeinsamen Grundstück im Norden der Stadt Bonn lag eine Gesamtschule in einem Gründerzeitaltbau und eine Grundschule in provisorischen Pavillons aus der Nachkriegszeit. Die „Marie-Kahle-Gesamtschule“ sollte im Zuge der Schulerweiterung von zwei- auf vierzügig erweitert und durch einen Neubau ergänzt werden. Die auf dem Grundstück gelegene Grundschule „Nordschule“ war in provisorischen Containerbauten aus den Sechziger Jahren untergebracht, für die ein Ersatzbau in Form eines massiven dreigeschossigen Neubaus erstellt wurde. Eine neue Mensa für beide Schulen wurde ebenfalls geschaffen. Das Grundstück liegt südwestlich der Kreuzung Augustusring / Ecke Graurheindorfer Straße in einem städtebaulich eher heterogen geprägten Kontext der durch die Neubauten sinnvoll arrondiert wird. Die Bestandsgebäude sollten, soweit möglich, umgebaut und den heutigen Anforderungen an ein modernes, nachhaltiges Schulgebäude angepasst werden. Neben der Berücksichtigung der städtebaulichen, architektonischen und denkmalpflegerischen Aspekte des Projektes, sowie der Ansprüche an eine inhaltlich und funktional optimal organisierte Schule, wurde bei der Planung eine optimale Lösung hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit angestrebt.Auf dem beengten Grundstück mussten provisorische Containerunterbringungen geschaffen werden. Die drei Baukörper mussten zeitlich versetzt bearbeitet werden, da beide Schulen über den gesamten Projektzeitraum uneingeschränkt vor Ort betrieben wurden.

Neubau Gesamtschule

Der 4-geschosige Neubau der Gesamtschule besteht aus einem erdgeschossigen Sockel in dem die verschiedenen Sondernutzungen der Schule angeordnet sind und einem auf diesem Sockel liegenden, 3-geschossigen Volumen in dem ringförmig die Stamm- und Fachklassen angeordnet sind. Die nach Außen hin klare, kubische Form öffnet sich nach Innen hin durch die Einbringung zweier Höfe in das Gebäudevolumen, von denen ein Hof als Atriumhof Teil des Außenbereich, und ein Hof als Luftraum über dem Forum Teil des Gebäudes ist. Im Inneren entsteht somit eine differenzierte, räumliche Struktur, in der vielfältige Blickbeziehungen zwischen den Geschossen möglich sind. Durch den Luftraum und Atriumhof ist auch eine Belichtung des ringförmigen Erschließungsflur und der Sonderräume gewährleistet. Das Gebäude erhält somit in jedem Geschoß und an jeder Stelle einen hellen und großzügigen Charakter, da überall eine Belichtung durch einfallendes Tageslicht möglich ist.

Neubau Grundschule

Die Grundschule ist als 3-geschossiger, kubischer Zentralbau konzipiert, in dem die Sonderbereiche, wie Verwaltung und WC-Anlagen im Erdgeschoss und die OGS- und Stammklassen in den beiden Obergeschossen angeordnet sind.

Altbau Gesamtschule

Der denkmalgeschützteAltbau der Gesamtschule wurde durch maßvolle Restaurierungsmaßnahmen in seine ursprüngliche Grundstruktur versetzt. So sind die spiegelsymmetrische Gebäudestruktur, die geschossübergreifend angelegt ist vor allem im Untergeschoss durch den Rückbau von nachträglich hinzugefügten Raumaufteilungen wiederhergestellt. Auch in den Obergeschossen wurden nachträgliche Einbauten zur Abtrennung von Verwaltungsräumen zurückgebaut, damit die 15 Klassenräume wieder wie in der ursprünglichen Gebäudestruktur vorgesehen nutzbar sind. Der Altbau wurde zudem umfassend an der Aussenhülle restauriert.

Architekturfotografie Neubau Jens Kirchner

Architekturfotografie Altbau Hartwig Hildmann
  • Grabeskirche St. Josef
  • Grabeskirche St. Josef
  • Grabeskirche St. Josef
  • Grabeskirche St. Josef
Seit 1894 ist der neugotische Kirchenbau religiöser Mittelpunkt für viele Menschen im Ost-viertel Aachens und bildet einen markanten Blickpunkt in der Silhouette der Stadt. Im Jahre 2005 schlossen sich die beiden Gemeinden St. Josef und Fronleichnam zusammen und gaben der Kirche die neue Bestimmung als Urnenbeisetzungsstätte. Am 1. November 2006 wurde die ehemalige Pfarrkirche St. Josef als Grabeskirche neu eröffnet. St. Josef zeichnet sich als neogotischer Sakralbau durch ungewöhnlich harmonische Raumproportionen sowie eine bis ins Detail sehr hochwertige bauliche Umsetzung aus. Die sehr ausdrucksstarken Fenster von Prof. Ludwig Schaffrath prägen den Raum und entsprechen in ihrer kontemplativen, nichtfigürlichen Konzeption in besonderer Weise der neuen Nutzung. Diese basiert auf drei wesentlichen Elementen:

. Den Grabstelen in den Achsen der Seitenschiffe, welche die Urnen aufnehmen,

. einem Wasserlauf in der Wegeachse des Mittelschiffes und

. einer schifssartigen Skulptur im Gewölbe des Mittelschiffes

Alle drei Elemente sind Hinzufügungen, die die bestehende Gebäudesubstanz im Wesentlichen unverändert lassen.

Diese erste Grabeskirche ihrer Art versucht der Urnenbestattung eine genuine Form zu geben, die ein kulturell ebenbürtiges Pendant zur klassischen Erdbestattung bildet.

Neben der Umnutzung wurde die Kirche umfangreich an Gewölbe, Turm und Dach saniert.

Auszeichnungen BDA-Preis NRW 2007

BDA-Preis Aachen 2007
  • Verwaltungsgebäude der StädteRegion Aachen
  • Verwaltungsgebäude der StädteRegion Aachen
  • Verwaltungsgebäude der StädteRegion Aachen
  • Verwaltungsgebäude der StädteRegion Aachen
  • Verwaltungsgebäude der StädteRegion Aachen
Der Entwurfsansatz ergibt sich aus der Heterogenität des Ortes. Die Altbauten werden gemäß ihrem Potenzial und ihrer Lage teilweise rückgebaut, um sie sinnvoll in das neue Ganze, einen zusammenhängenden Büro- und Gewerbekomplex, zu integrieren. Die Kubatur des Neubaus folgt dabei prinzipiell den Fluchtlinien des Grundstücks und ergänzt den qualitätvollen städtebaulichen Kontext durch ihre abgestimmte Geschossigkeit schlüssig. Der Baukörper weitet den Straßenraum der Zollernstrasse durch einen klaren Schwung auf, um so an der Einmündung der Bachstrasse einen Dreieckplatz zu bilden. Die Platzmitte wird durch die vorhandene Platane definiert, die zum Verweilen unter ihrer schattenspendenden Krone einlädt. In dieser exponierten Ecklage findet sich im Erdgeschoss die neue Geschäftsstelle der Sparkasse Aachen. Die betrieblichen Funktionen sind auf einer Ebene, einige der Nebenfunktionen in der Altbausubstanz auf zwei Ebenen angeordnet. Über dem Erdgeschoss stapeln sich drei Nutzebenen und ein Staffelgeschoss. Die Erschließung erfolgt über den großzügigen und offenen Entreebereich, der den Zugang Zollernstrasse mit dem Zugang Bachstrasse verbindet und so beiden Adressen zur Verfügung steht. Vom Zentrum des Neubaus führt der Erschließungsturm zu den übrigen Geschossen. Zwei Lichthöfe machen die implementierten Bauten lesbar und belichten das Gebäude als Ganzes von Innen her. Die Fassaden suchen den Dialog mit den historischen Versatzstücken und der Nachbarbebauung.

Architekturfotografie Jens Kirchner
  • Science Colleg Overbach
  • Science Colleg Overbach
  • Science Colleg Overbach
Das Science College ist als ein Solitär in die vorhandene Anlage aus Schlosshof, Gymnasium und einem ehemals landwirtschaftlich genutzten Gebäudetrakt eingefügt. Als konzentrischer Baukörper befindet sich im Zentrum des Science College das Forum, ein Raum für Begegnungen und Kommunikation, dass den sog. „MINT“-Fächern gewidmet ist. Um diese gemeinsame Mitte gruppieren sich die Klassenräume. Transparent und offen gestaltet, ermöglichen sie vielfältige Blickbeziehungen und schaffen eine anregende, vom Austausch geprägte Lernatmosphäre. Ein „Band der Wissenschaften“ bildend, winden sich die Klassenräume wie eine Helix spindelförmig bis zum höchsten Punkt des Gebäudes, dem Raum der Astronomie. Von hier aus erreicht man die Dachterrasse, die sowohl als Freiklasse, als auch als Beobachtungsplattform der Astronomie-Klassen zur Verfügung steht. Der Besucher betritt das Science College vom Campus her über die großzügige Eingangs-Loggia. Im Forum fällt der Blick auf die großen „Sonnenbrunnen“, die das Tageslicht über drei Heliostaten vom Dach her in das Innere leiten. Auf der gegenüberliegenden eröffnet sich hinter der Science-Lounge und der Terrasse das Landschaftspanorama der Auenlandschaft.

Auszeichnungen Anerkennung BDA-Preis Aachen 2010

Schulbaupreis 2013

Ort des Fortschritts 2015

Architekturfotografie Jörg Hempel Fotografie

Kunst am Bau Annette Sauermann
  • Jugendherberge Düsseldorf
  • Jugendherberge Düsseldorf
  • Jugendherberge Düsseldorf
  • Jugendherberge Düsseldorf
  • Jugendherberge Düsseldorf
Düsseldorf Oberkassel ist baulich durch eine sehr regelmäßige Blockstruktur geprägt. Die neue Jugendherberge fügt sich zum einen harmonisch in dieses Umfeld ein, zum anderen erhält sie einen ihrer Bedeutung und Nutzung sowie ihrer Lage angemessenen, eigenständigen Ausdruck. Der Neubau ist eine Addition dreier Volumen, die ihrer jeweiligen, klar zugeordneten Funktion entsprechend ausgebildet sind:

Entlang der Düsseldorferstrasse entwickelt sich das Bettenhaus als Riegel. Durch seine auf den Bestand abgestimmte Geschossigkeit samt Satteldachprofil führt dieser Riegel die Kontur der angrenzenden Bebauung fort und definiert somit den Straßenraum. Der zweihüftige Baukörper wird über drei Treppenhäuser vertikal erschlossen. Die durchgehende Strangführung garantiert die Wirtschaftlichkeit, die monofunktionale Nutzung den störungsfreien Betrieb des Hauses.

Die Tiefe des Grundstücks wird über den eingeschossigen, transparenten Sockelbau erschlossen, der als flacher Verbindungsbau die Nutzungsbereiche verknüpft, eine Mitte der Begegnung bildet und verschiedene Allgemeinfunktionen in sich aufnimmt.

An der ruhigen Westseite, unter dem Wohnhaus für Herbergseltern und Zivis ist die Verwaltung des Jugendherbergswerkes gelegen. Neben der hohen Transparenz der Fassaden schaffen Oberlichter und ein Atrium tagesbelichtete Räume, deren Tiefe Büronutzungen in verschiedenen Varianten ermöglichen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Versorgungshofes, mit Blick auf den Herbergshof und die Stadtsilhouette von Düsseldorf, befindet sich die große Foyer- und Aufenthaltszone der Jugendherberge. Die Rezeption ist zwischen den beiden Eingängen, dem an der Düsseldorferstrasse und dem am Herbergshof gelegen.

Auf der ersten Ebene gelangt man in den Gruppenraumbereich. Das dort gelegene Bistro kann zur Flurfläche geöffnet werden, um so als zwangloser Verweilbereich mit dem Foyer im Erdgeschoss in Verbindung zu treten. Im obersten Geschoss liegt mit Blick auf den Rhein als abgeschirmter Bereich der große Vortragssaal. Ein vorgelagerter kleiner Gruppenraum kann im Bedarfsfall zu Cateringzwecken hinzugezogen werden, um so eine unabhängige Tagungsmöglichkeit anbieten zu können.

Auszeichnungen Anerkennung BDA Preis Düsseldorf 2010

Architekturfotografie Christian Richters

Freiraumplanung 3PLUS FREIRAUMPLANER

Innenarchitektur anne kloeters innenarchitektur
  • Wohn- und Pflegeheim Vellerhof Blankenheim
  • Wohn- und Pflegeheim Vellerhof Blankenheim
  • Wohn- und Pflegeheim Vellerhof Blankenheim
  • Wohn- und Pflegeheim Vellerhof Blankenheim
  • Wohn- und Pflegeheim Vellerhof Blankenheim
Das Gefüge der Anlage, die als Solitär in der Landschaft liegt ist durch eine Vielfalt verschiedener Außenräume geprägt: Garten, Park, Hof und Landbau bieten ein Netz von Orten mit einer breiten Fülle von Raumeindrücken. Der Neubau webt dieses Netz weiter und rückt auch die für gebrechliche Menschen schwer erreichbaren Nutzungen in ihr Bewegungsfeld. Der Neubau des Pflegeheims fügt sich in das Ensemble der bestehenden Gebäude des Vellerhofs ein, so dass im Dialog mit dem historischen Hauptgebäude und der Scheune ein gefasster Raum entsteht. Hiermit wird mit der bestehenden Baumallee und der grünen Vorzone ein repräsentativer Eingang in die Gesamtanlage gebildet. Zu anderen Nutzungsbereichen wird ein klarer Abschluss und Übergang hergestellt. Das dreigeschossige Wohn- und Pflegeheim ist als eine Anlage mit einer ringförmigen, demenzgerechten Erschließung und einem begrünten Atrium im Zentrum konzipiert, um dem Problem der Demenz zu begegnen. So werden überschaubare, vertraute Wohnräume und sicherheitsvermittelnde Alltagsabläufe geboten, der Betreuungsaufwand optimiert. Der Neubau wird flächendeckend über einen Klimaboden geheizt und gekühlt. Die sommerliche Raumkühlung schafft für alte Menschen ein angenehmes Innenraumklima und reduziert die körperliche Belastung. Als Energieerzeugungssystem wird neben einem BHKW die Erdwärme in Verbindung mit einer Wärmepumpe eingesetzt.

Architekturfotografie Jörg Hempel
  • Mariengymnasium Essen-Werden
  • Mariengymnasium Essen-Werden
  • Mariengymnasium Essen-Werden
  • Mariengymnasium Essen-Werden
  • Mariengymnasium Essen-Werden
Die Talsituation des Grundstücks bietet mit seiner Vegetation einen qualitätsvollen Rahmen, in dem sich die neue Marienschule Essen-Werden neben der Basilika St. Ludgerus und der Folkwangschule als ein weiterer kraftvoller Solitär einfügt. Der schlichte Gebäudekubus liegt parallel zum Hang, wodurch sich die Brückstraße zur Basilika hin öffnet. Über den Blickbezug wird die städtebauliche Dominanz von St. Ludgerus gewahrt.

Die Großform gliedert sich in plastisch und programmatisch definierte Formelemente. Durch deren Zusammenspiel tritt die inhaltliche Konzeption der Schule in einen signifikanten Bezug zum Ort. Vom Porthofplatz aus betritt man das Gebäude über eine massive Sockelplattform, die als Terrasse dem Kellerwald vorgelagert ist, um zwischen den verschiedenen Ebenen zu vermitteln. Die dadurch geklärten Höhenbezüge entwickeln ein differenziertes Außenraumangebot mit Plätzen, Höfen und Wegen, das die Schule mit dem Quartier vernetzt. Über den Sockel wurden zwei Solitärformen gestellt. Diese verkörpern die inhaltliche Zielsetzung dieser Schule und versinnbildlichen ihre besondere Identität; für die Vermittlung des Glaubens steht der Raum der Stille, für die Vermittlung der Kultur der Bibliotheksbaukörper.

Über dem transparenten Erdgeschoss setzt sich ein ringförmiger Baukörper ab. Es entsteht ein Hof, ein geschützter Außenbereich. Das Zugangs- und Wegesystem der Schule ermöglicht auch außerhalb der Unterrichtszeiten Hof und Terrasse in das Umfeld einzuflechten und die Schule als Teil dessen erleben zu können.

Freiraumplanung: 3PLUS FREIRAUMPLANER

Auszeichnungen Schulbaupreis des Landes NRW 2008

Architekturpreis der Stadt Essen 2010

Anerkennung BDA Preis Essen 2010

Architekturfotografie Christian Richters
  • Balanced Office Building, Aachen
Das Balanced Office Building bob.1 bildet zusammen mit seinem Nachbargebäude eine Torsituation zur Solarsiedlung Schurzelter Winkel in Aachen-Laurensberg. Es handelt sich um einen kompakten dreigeschossigen Baukörper, auf den ein Staffelgeschoss aufgesetzt ist. Das Gebäude hat ein Flachdach, welches zum Teil als Dachterrassen genutzt wird. Um einen zentralen Versorgungs- und Erschließungskern organisieren sich über drei bis vier Geschosse Büroflächen unterschiedlicher Größe. Das Gebäude ist von der Tragstruktur so konzipiert, dass für die innere Aufteilung der Büroflächen eine größtmögliche Flexibilität erreicht wird und so auf zukünftige Veränderungen und An forderungen der Arbeitswelt reagiert werden kann. Die Fassaden werden als vorgefertigte Betonkonstruktion mit einer hochwertigen Argetonverkleidung vorgeblendet. Im Rahmen des bob.1-Projektes sind eigens Beurteilungskriterien des Passivhauses für energieeffiziente Bürogebäude entwickelt worden: effiziente Tageslichtnutzung mittels automatischer Regelung der künstlichen Beleuchtung, eine den jeweiligen Erfordernissen anpassbare Gebäudeleittechnik, Betonkerntemperierung zum Heizen und Kühlen der Räume, sowie ein darauf abgestimmtes Quelllüftungssystem ermöglichen eine Optimierung der Energiebilanz.

Der nördlich vorgelagerte transparente Erschließungskern zeigt die Stapelung der Nebenräume sowie die gebäudetemperierenden Deckenscheiben, um das Konzept architektonisch lesbar zu machen.

Auszeichnungen BDA-Preis Aachen 2004, Anerkennung

Solarbau, ENOB 2008, 1.Preis

Innovationspreis 2010 „Energiespeicher Beton“

Preis KlimaExpo.NRW 2016

Architekturfotografie Jörg Hempel Fotografie

Hahn Helten + Assoziierte haben eine Vielzahl von bundesweit beachteten Arbeiten realisiert, von denen zahlreiche mit Architekturpreisen ausgezeichnet und in Fachliteratur und Zeitschriften publiziert wurden. Das weite Spektrum dieser Projekte wird durch viele geplante und realisierte Arbeiten im Ausland (Niederlande, Frankreich, Italien, Afghansitan) komplettiert.

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