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Hack + Rannow Architekten PartGmbB

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Architektur | Stadtplanung

  • RRS mtu Gelios
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  • Neubau Fundusgebäude mit Fahrzeughalle- Seehasenfundus
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Der Entwurf gliedert sich in zwei Baukörper: den Seehasenfundus mit Arbeitsräumen und Lagerräume für Kostüme / Requisiten und in eine Halle für Fahrzeuge und Requisiten. Die gestellte Zielvorgabe lag in der Entwicklung eines klimaneutralen Gebäudes in einfacher und robuster Ausführung, das mit dem begrenzten Budget realisierbar war.

Die spezifischen klimatischen Anforderungen resultierten aus den teilweise empfindlichen Requisiten und der gleichzeitigen Schaffung von Arbeitsplätzen und Räumen für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Schneiderei und Wäscherei und im Büro. Die Reduktion auf das Notwendige bot zugleich eine Chance: Durch die geringen Anforderungen an den Schall- und Wärmeschutz konnten alle Bauteile auf das Notwendigste reduziert werden. Einfachstes und ressourcenschonendes Bauen konnte umgesetzt werden.

Das viergeschossige Fundusgebäude ist in einem Raster aus Stützen und Unterzügen aufgebaut, die zur Bildung der Dach- und Geschossdecken mit Brettsperrholzplatten belegt sind. Aus diesem industriellen Produkt sind auch sämtliche Aussen- und Innenwände gefertigt, die innen komplett sichtbar sind und somit dem Haus seinen Charakter geben. Im Bereich des stützenfreien Anprobe- und Mehrzweckraumes im 1. OG wurden die darüberliegenden Lagerräume mittels Baubuchenträger als abgehängte Sonderkonstruktion ausgeführt Alle Installationen sind konsequent nachrüstbar und sichtbar geführt. Die Befestigungsmöglichkeiten an Decken und Wänden könnte einfacher nicht sein.

Der notwendige Feuerwiderstand wurde über Abbrandraten im Brandfalle nachgewiesen. Die geforderten nichtbrennbaren Oberflächen im notwendigen Treppenhaus wurden mit nichtbrennbaren Materialien bekleidet.

Die Fahrzeughalle ist ein zweischiffiger Hallenbau nach Industriebaurichtlinie. Es sind die gleichen Werkstoffe wie im Fundusgebäude verwendet worden. Die Konstruktion als filigraner Holzskelettbau wurde mit Einfeldträgern im Raster von 2.50m ausgeführt. Im Vordergrund stand die Entwicklung von immer wiederkehrenden Details verbunden mit dem Ziel einer sauberen Durchbildung der gesamten

Holzkonstruktion.

Insgesamt stellt das Projekt sicher einen Beitrag zum mehrgeschossigen und klimaneutralen Holzbau dar.In Anbetracht zunehmend notwendiger Ressourcenschonung und steigender Baupreise liegt die wahre Chance in der Reduzierung, Vereinfachung und im Verzicht.
  • Wohnen im MIX - 58 Wohneinheiten
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Die vorliegende Konzeption umfasst die zentral gelegenen Baufelder VI a, VI b und V a des Planungsgebiets Wiggenhausen Süd – III. Bauabschnitt, das nach einem vorangegangenen Bewerberwettbewerb den Zuschlag für die Zeppelin Wohlfahrt erhielt. An der neuen Quartiers-Mitte entstand ein gemeinschaftlicher und sozialer MIX aus Wohnraum, Klein-Gewerbe und gemeinschaftlicher Nutzflächen. Zentraler Ort wird der Quartiers-Platz, der sich zwischen den und durch die Gebäude mit dem gesamten Quartier verzahnt und sich großzügig zum angrenzenden Grün-Korridor und weiter zum natürlichen Naherholungsbereich öffnet. So ergeben sich wertvolle Blickbeziehungen für die Bewohner ins Grüne und eine Fernsicht bis zum Bodensee.

Der MIX in Verbindung mit einer adäquaten Anordnung der verschiedenen Nutzflächen ist Kern-Prinzip des Konzepts. So wird in den Obergeschossen preisgebundener Wohnraum mit frei-vermietbarem Wohnraum gezielt durchmischt. Ergänzt wird dies durch gemeinschaftliche Wohnformen bestehend aus ‚Alten-gerechten’ Wohngemeinschaften und allgemeinen Wohngemeinschafts-Flächen. Im Bereich der preis-gebundenen Wohnung sind auch behinderten-gerechte Wohneinheiten konzipiert. Die Erdgeschoss-Zone ist der zentrale Bereich für kommunikative Räume und Treffpunkt für die Bewohner des Quartiers. Hier entstehen Gemeinschaftsräume für eine Vielzahl möglicher Aktivitäten wie Kinderbetreuung, Quartierstreff, Nachhilfe, Ausstellungen, Spielen, etc. Ergänzt und gekoppelt wird dies durch gewerbliche Flächen für Kleinbetriebe wie Bäcker/Cafe und kleine Dienstleister. Es stehen angenehm gestaltete Räumlichkeiten zum Waschen/Bügeln/Nähen mit Freibereichen zur Verfügung. Fahrradräume mit direkter Anbindung an den öffentlichen Bereich sind sinnvoll platziert und unterliegen hoher sozialer Kontrolle. Ein belebender MIX aus verschiedenen Nutzern fördert den sozialen Austausch und regt zu Synergien mit dem bestehenden und neuen Quartier an.

Ein äußerst kompakter Grundriss, eine hoch-dämmende und effiziente Gebäudehülle sowie die intelligente Nutzung der Gebäudetechnik sind Leitprinzipien bei diesem Konzept und garantieren den geforderten Standard KFW 40.
  • Neubau 6-Gruppen Kindergarten Stefansfeld, Salem
  • Neubau 6-Gruppen Kindergarten Stefansfeld, Salem
  • Neubau 6-Gruppen Kindergarten Stefansfeld, Salem
  • Neubau 6-Gruppen Kindergarten Stefansfeld, Salem
  • Neubau 6-Gruppen Kindergarten Stefansfeld, Salem
Der 6- Gruppen Kindergarten liegt im förmlichen Bebauungsplangebiet, in einem tieferliegenden HQ extrem Gelände. Das zur Verfügung stehende Grundstück im Stefansfeld, das geforderte Raumprogramm mit 2 U3 Gruppen, 4 Ü3 Gruppen mit allen Nutzungs- und Nebenräumen, machte einen 3-geschossigen Kindergarten notwendig.

Der Kindergarten wird nach einem Gemeinderatsbeschluss mit einer Holz-Hybrid-Konstruktion ausgeführt. Beton und Holz sind die gestalterischen Elemente.

Im Erdgeschoss befinden sich 2 x Ü3 Gruppen, ein Bistro und die notwendigen Nebenräume. Im 1. OG befinden sich 4 x Ü3 Gruppen mit Ruhe- und Nebenräumen. Das Dachgeschoss ist für den Personalbereich, Mehrzweckraum, Essraum mit Küche und die Sanitärräume vorgesehen. Im Untergeschoss sind Technik, Hauswirtschafts- und Hausmeisterräume sowie die Lagerräume untergebracht. Das Dach ist extensiv begrünt und erhält zur ökologischen Unterstützung eine PV Anlage.

Als Heizung dient eine Luft-Wasser- Wärmepumpe. Mittels einer dezentralen Lüftung-Kühlung werden alle Funktionsräume mit hohem hygienischem Standard ausgestattet.
  • Neubau Bürogebäude Hüni / Createc
  • Neubau Bürogebäude Hüni / Createc
  • Neubau Bürogebäude Hüni / Createc
  • Neubau Bürogebäude Hüni / Createc
  • Neubau Bürogebäude Hüni / Createc
Für einen langjährigen Mieter von Büro- und Lagerflächen im Hüni-Areal wurde eine großzügig Flächenerweiterung notwendig und unumgänglich. Es war der Wunsch am Standort im „Hüni-Park“ bleiben zu können. Da der Immobilienbestand keine Alternativen bot, entschloss sich der Bauherr/Eigentümer zu einem Neubau. Ein alter Lagerschuppen bot nach Abbruch ein eingeschränktes Baufenster für das gewünschte Raumprogramm. Funktionale Anforderungen und Abläufe im Erdgeschoss mit Warenannahme und Warenausgabe und Lager sowie für zwei darüber liegende Bürogeschosse waren klare Vorgaben zur Nutzung und wurden im Entwurfsprozessen umgesetzt: transparente und flexible Büroräume, Empfangsbereich, Besprechungs- und Konferenzräume sowie Personal-, Rekreations- und dienende Räume. Die vertikale Erschließung, Treppe und Aufzug sollten die Anforderung der Flexibilität der vier anderen Geschosse für eine eigenständige Erschließung erfüllen. Der vorläufig geforderte Mieteranspruch wurde so für das erste und zweite Bürogeschoss erfüllt, sollte jedoch optional für einen möglichen Zuschlag erweiterbar sein – was auch im Laufe des Bauablaufes geschah. Großzügige, lichtdurchflutete Büroflächen mit großem Stützenraster sorgen für eine offene, flexible und transparente Bürolandschaft. Unterstützt durch ein Doppelbodensystem in dem die gesamte Elektro- und Dateninstallation intelligent organisiert ist. Über innovative Deckensegel für Heizung - Kühlung - integriertes Beleuchtungssystem und Raumakustik wird diese Forderung nachhaltig erfüllt. Durch eine konsequente Betonkonstruktion mit mineralischer Außendämmung, Isolierverglasung in Alu-Pfosten-Riegel Konstruktion und außenliegendem Sonnenschutzsystem wird eine hochwertige Gebäudehülle nach neuesten Anforderungen geschaffen. Die hohen Anforderungen an den Brandschutz wurden in Absprache mit der Feuerwehr individuell gelöst. Die Wärme- und Kälteerzeugung erfolgt durch zwei reversible Luft/Wasser-Wärmepumpen. Zur Abdeckung von Spitzenlasten und zur Verlängerung der Laufzeit bzw. Stillstandzeit steht ein Pufferspeicher zur Verfügung.

Die Bauherrenanforderungen zur Wohnraumbeschaffung wurde mit zwei Wohnungen im Dachgeschoss - 4.OG - erfüllt. Eine 2-Zimmerwohnung Süd-Ost orientiert und eine 3,5 Zimmerwohnung Süd-West orientiert, jeweils mit vorgelagerten Terrassen über den Dächern der umgebenden Gewerbebauten und haben freie Sicht zum See. Abgeschlossen wird der Baukörper mit einem extensiv begrüntem Flachdach.
  • Neubau Clubhaus am Seemooser Horn Württembergischer Yachtclub e.V. Friedrichshafen
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  • Neubau Clubhaus am Seemooser Horn Württembergischer Yachtclub e.V. Friedrichshafen
  • Neubau Clubhaus am Seemooser Horn Württembergischer Yachtclub e.V. Friedrichshafen
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Entwurf / Architektur

Der Entwurf zum Neubau WYC zitiert Tradition und Moderne, er fügt sich durch gegliederte Baukörper und der Wahl des Materials- Holz in die Landschaft am Bodensee in das Landschaftsschutzgebiet ein. Der ökologisch energieeffizient geplante Bau ersetzt an gleicher Stelle zwei geschichtsträchtige Holzbaracken (Dornier), dessen Ursprungskonzepte jedoch stark verändert wurden und ihre Identität verloren haben. Drei eineinhalbgeschossige Baukörper stehen parallel aber räumlich versetzt nebeneinander. Flachbauten verbinden die Gebäudeabschnitte. Proportionen, Dachform (steile Satteldächer) sowie Materialität lehnen sich an historischen Vorbildern an. Der optische Bezug zum See ist ein wichtiger Bestandteil des Entwurfskonzepts, der vorrangig nach Süden gerichtete Blick wird aufgewertet und durch eine Terrasse erweitert.

Materialität / Konstruktion

Für einen naturnahen Sportverein in sensibler Landschaft, war es ein Wunsch und Verpflichtung ein Clubhaus mit hohem Anspruch an Umwelt und Ökologie zu stellen. Aus vorgegrauter Tanne sind die senkrechten Holzlatten, die zum einen für einen beständigen Farbton außen sorgen – und auch Regenwasser schnell ablaufen lassen. Die Innenverkleidung der Wände besteht wiederum aus Tanne. Die Fußböden in den Gast- und Clubräumen sind aus dunklem Eichenparkett, geräuchert und geölt. Nassräume wie Küche oder Sanitäranlagen sind mit Bodenfliesen ausgestattet, die übrigen Räume (Gänge, Büros, Archiv, Jugend) mit einem elastischen Belag aus gelbem oder grünem Naturkautschuk. Ebenfalls auf die Funktion ausgerichtet sind die Decken im Clubhaus. Die Gasträume sind mit vorgefertigten Deckenelementen ausgestattet, sie vereinen Tragwerk, Schallschutz und Raumakustik. Die Küche schließlich ist mit allem gastronomischem Gerät ausgestattet, das eine Bewirtung von 50 bis zu maximal 100 Gästen im Einzelfall zulässt.

Energie / Haustechnik

Geheizt wird mit einer gasbetriebenen Absorptions-Wärmepumpe, die den Energiegehalt der Umgebungsluft ausnützt. Beheizt wird das komplette Gebäude mit Fußbodenheizung. Auf eine Klimatisierung des Clubhauses wurde bewusst verzichtet, da der Hauptbetrieb von März bis Oktober seinen saisonalen Nutzungsschwerpunkt hat. Entlüftet wird daher nur der Küchenbereich. „Wieso aufwendige Technik, wenn man auch einfach die Fenster aufmachen kann“. Auf Warmwasser in den Toilettenräumen wurde aus Kostengründen verzichtet. Eine Dusche für Notfälle steht in der Behinderten-Toilette zur Verfügung. Der gesamte Erdgeschossbereich ist barrierefrei.
  • Wohnanlage Regenerstraße
  • Wohnanlage Regenerstraße
  • Wohnanlage Regenerstraße
  • Wohnanlage Regenerstraße
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Städtebau | Konzept

Die städtebauliche Organisation des Planungsgebiets beruht auf dem Konzept, sowohl einen Übergang als auch einen Rücken für das neue Quartier zu formen mit Hilfe von 3 angenehm-proportionierten Geschosswohnungsbauten im nördlichen Teil. Nach Süden und Westen öffnet sich die Bebauungsstruktur und es gliedern sich Stadthaus-Typen an, die sich gelockert im Baufeld positionieren. Gleichzeitig wird durch die intelligente Positionierung der Gebäude, eine städtebaulich verträgliche Nachverdichtung erzielt.

Alle Baukörper passen sich weitgehend dem Geländeverlauf an. Es wird aber auch auf eine optimale Ausnutzung der Höhenlage für jedes Gebäude geachtet, um so größtmögliche Sichtbeziehungen |WEITSICHT| für eine hohe Wohnqualität zu erzielen.

Die so herbeigeführte Abstaffelung von West nach Ost trägt zu einer äußerst harmonischen Einfügung in den städtebaulichen Bestand bei.

Um dies zu verstärken, wurde durch die präzise Positionierung der Baukörper erreicht, dass ein verträglicher Bezug zur angrenzenden Bebauung hergestellt wird und hier weiterhin Blickbeziehungen und Durchlässigkeit gewährleistet werden.

Den städtebaulichen Auftakt bzw. Akzentuierung für das Quartier bilden die höheren gestaffelten Baukörper im nordwestlichen und nordöstlichen Teil – sie tragen zu einem wohldosierten Maß an Identitätsbildung für das neue Wohngebiet bei.

Die südlichen Stadthaus-Typen weitgehend mittig zwischen den Gebäuden im nördlichen Teil, um auch hier hohe Freiraumqualitäten anbieten zu können.

Gleichzeitig entstehen großzügige und qualitative hochwertige Freiräume, die teils privaten und teils halb-öffentlichen Charakter besitzen.

Eine entsprechende Vernetzung durch Wegeverbindungen erschließt die gemeinschaftlichen Flächen im zentralen Bereich des Planungsgebiets.

Die gemeinschaftlichen Freibereiche mit Spiel- und Aufenthaltsflächen sind insgesamt gut erreichbar und bieten eine direkte fussläufige Anbindung an die öffentlichen Verkehrswege an.
  • Neubau Zeppelin Universität
  • Neubau Zeppelin Universität
  • Neubau Zeppelin Universität
  • Neubau Zeppelin Universität
Ein Campus im Grünen am See

Eine großzügige Plattform bildet das neue Entree zum Campus. Durchlässigkeit und Transparenz sind gestalterisches Konzept. Es wird Wert darauf gelegt, die einmalige Lage und die Seesicht beim Zugang zum Gelände offen zu halten und erlebbar zu machen. Das verglaste Foyer unterstreicht diese Idee, lässt die umgebende Natur visuell durch den umbauten Raum hindurchfließen und schafft so die Verbindung zwischen Innen- und Außenraum.

Über dem Foyer befinden sich in einem dreigeschossigen Kubus die Bibliothek, die neuen Lehrsäle sowie das Präsidium. Die homogene äußere Glashaut ist komplett geklebt, eine bislang in Deutschland einzigartige und innovative Technik. Die Doppelfassade dient als natürlicher Klimapuffer, der solare Gewinne speichert, das Gebäude natürlich belüftet und die Vorteile der Nachtabkühlung nutzt. Außer diesem ökologischen Beitrag hat der Fassadenzwischenraum noch die Funktion des Fluchtweges, des Insektenschutzes und des Schutzes der Jalousien.

Innerhalb des Gebäudes sorgt ein großzügiger Luftraum mit zentralem Oberlicht und einer markanten Wendeltreppe für eine Verbindung der einzelnen Geschosse. Die Treppe zieht sich als roter Faden durch das Gebäude und schafft Orte der Kommunikation. Das Foyer lässt sich durch flexible Wände multifunktional nutzen: Für den normalen Lehrbetrieb lassen sich zwei Seminarräume abtrennen, die restliche Fläche dient als Foyer und Mensa. Für Veranstaltungen werden die Wände geöffnet. Der gesamte Raum wird somit zum Audimax. An der eingeschossigen Verbindung zwischen Alt- und Neubau liegt Mensa, die im Norden gut angedient werden kann und sich nach Süden hin mit einer großzügigen Terrasse zum Freiraum öffnet und so den Blick auf den See freigibt. Im Altbau befinden sich die Büros der Professoren und Angestellten. Das Dachgeschoss des Altbaus wurde in einem weiteren Bauabschnitt ausgebaut und durch ein nach Süden geöffneten Pultdach ersetzt.

Als ein Beitrag zum ökologischen Bauen und als Integration der neunen Baukörper in die Landschaft sind die Flachdächer des Neubaus extensiv begrünt. Die bestehenden asphaltierten Flächen für die Erschließung und Parkierung werden minimiert. Die Sportanlagen werden vor dem Altbau neu positioniert und gestaltet.
  • Bürger- und Gästehaus Hofmeisterei Hagnau mit Heimatmuseum
  • Bürger- und Gästehaus Hofmeisterei Hagnau mit Heimatmuseum
  • Bürger- und Gästehaus Hofmeisterei Hagnau mit Heimatmuseum
  • Bürger- und Gästehaus Hofmeisterei Hagnau mit Heimatmuseum
  • Bürger- und Gästehaus Hofmeisterei Hagnau mit Heimatmuseum
Rathaus Hagnau mit Heimatmuseum I Denkmalgerechter Rück- und Umbau

1.BA 2009 I 2.BA 2011 I 3.BA 2017

Die Hofmeisterei Hagnau ist ein ehemals zum Kloster Weingarten gehörendes Gebäude aus dem Jahre 1714, welches heute als Bürger- und Gästehaus dient. Neben der Gemeindeverwaltung und dem „Hagnauer Museum“ nutzen und beleben die örtlichen Vereine das Gebäude.

Der formal ästhetische Anspruch an das denkmalgeschützte Gebäude erforderte einen sensiblen Umgang mit dem Baubestand. Sämtliche Räume waren zum Teil erheblich verbaut und nicht im ursprünglichen Zustand.

Ziel der denkmalgerechten Sanierung war es, das Erdgeschoss in seiner ursprünglichen historischen Erscheinung wiederherzustellen. Die westliche Hälfte sollte als hochwertige Ausstellungsfläche für das Hagnauer Museum genutzt werden.

Der repräsentativ ausgestattete Große Saal im 1. Obergeschoss wurde sensibel restauriert und dient nun als vielseitiger Veranstaltungssaal.

Die Notwendigkeit einer barrierefreien Erschließung war eine äußerst dringliche Forderung, die mit dem Einbau eines Glasaufzugs in das historische Treppenauge gelöst wurde. Ebenso wurden die WC-Bereiche neu organisiert und um ein Behinderten-WC ergänzt.
  • Neubau Feuerwehrgebäude in Kluftern
  • Neubau Feuerwehrgebäude in Kluftern
  • Neubau Feuerwehrgebäude in Kluftern
  • Neubau Feuerwehrgebäude in Kluftern
Das neue Feuerwehrhaus ist städtebaulicher Auftakt und Abschluss der Ortschaft Kluftern. Es rundet die Bebauung nach Norden hin ab und bildet somit einen homogenen Ortsrand, einen harmonischen Übergang in die freie Landschaft ohne in den Vordergrund zu treten. Bürgerhaus und Kirchturm bleiben als Merkmale für Kluftern weiterhin erhalten und konkurrenzlos.

Das Gebäude wird über die Markdorfer Straße erschlossen. Die ankommenden Feuerwehrleute parken an den ausgewiesenen Stellplätzen an der Nordseite. Hier befindet sich der Alarmeingang. Im Alarmfall gelangen die Feuerwehrleute störungsfrei durch den Alarmeingang auf kurzem Weg zu den Umkleiden und von dort schnell weiter in die Fahrzeughalle.

Im Inneren gliedert sich das Gebäude in drei Nutzungsbereiche: die Fahrzeughalle, der Umkleide und Sanitärbereich sowie der teilbare Schulungsraum mit Florianstube. Für Veranstaltungen / Schulungen und für besondere Anlässe wird das Gebäude vom Hof, von Süden her über den überdachten Haupteingang, dem Entrée erschlossen. Über ein kleines, gestaltetes Foyer erreicht man den Schulungssaal, die Jugend- und Büroräume. Die Sanitäranlagen wurden so konzipiert, dass sie mehrfach nutzbar sind und von den Umkleiden wie auch von der „öffentlichen“ Seite her erreichbar sind. Über eine kleine Galerie gelangt man im Obergeschoss zu Lager, Technik und den Abstellräumen.

Den umfassenden Rahmen für das Gebäude bildet ein massiver, konstruktiv erforderlicher Bügel. Durch die eingestellten Nutzungseinheiten im Wechsel zwischen Offenheit und Geschlossenheit erscheint das Gebäude leicht und transparent.

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