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Gaus Architekten

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Architektur | Innenarchitektur | Landschaftsarchitektur

  • Schulcampus Bizet in Süßen
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  • Schulcampus Bizet in Süßen
Der Wettbewerbsbeitrag sieht einen ergänzenden Neubau in drei miteinander verbundenen Baukörpern für Fachräume, Klassenräume, Klassenräume für das Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ), die Schulverwaltung, eine Mensa mit Küche, Cafeteria und Räume für die Ganztagsbetreuung vor. Das überzeugte die Jury. Das Konzept wird nun umgesetzt.

Die Lehrer- und Schülerschaft erwartet eine zukunftsorientierte Lernlandschaft, die die Raumanforderungen erfüllt, die Gebäude und Außenanlagen des Campus barrierefrei nutzbar werden lässt und auch spätere Aufstockungsoptionen bietet.

Die Botschaft des Konzepts ist eindeutig: Der Anbau strahlt Offenheit und Transparenz aus, soll nicht als „Fremdkörper” zum Bestand wirken, sondern eine direkte Verknüpfung zur örtlichen Situation herstellen. Die Idee, die Kleinteiligkeit der Umgebung durch Vor- und Rücksprünge aufzugreifen und verschiedene Außenräume zu schaffen, wird umgesetzt.

Die Materialität wird durch den Holz-Hybridbau geprägt. In der Fassade wechseln sich Holzverkleidung und Glas in Kombination mit den sichtbar auskragenden Betonzwischendecken ab. Diese Sprache setzt sich in der Innengestaltung fort: Tragende Betonwände bleiben sichtbar, Holzverkleidungen und warme, abgestufte Pastelltöne bestimmen das innere Erscheinungsbild. Orientierung bietet das Farbkonzept, dass die Baukörper und den Bestand erkennbar strukturiert.
  • Verwaltungs- und Produktionsgebäude syNeo cosmetics in Albershausen
  • Verwaltungs- und Produktionsgebäude syNeo cosmetics in Albershausen
  • Verwaltungs- und Produktionsgebäude syNeo cosmetics in Albershausen
  • Verwaltungs- und Produktionsgebäude syNeo cosmetics in Albershausen
  • Verwaltungs- und Produktionsgebäude syNeo cosmetics in Albershausen
In dritter Generation geführt, befindet sich das Unternehmen in starkem Wachstum. Da der bestehende Firmensitz zu wenig Kapazitäten bietet, wurde zusammen mit der Familie Brunner ein moderner, nachhaltiger und zukunftsorientierter Unternehmensstandort entwickelt.

Bei dem geplanten Verwaltungsgebäude mit Lager- und Produktionshalle handelt es sich um ein 3-geschossiges Gebäude, nicht unterkellert, mit einem extensiv begrünten Flachdach und einer Fuge zwischen beiden Gebäudeteilen. Der Hallenbereich ist 2-geschossig. Die Gebäudeabmessungen sind beachtlich und betragen insgesamt ca. 74 Meter Länge und 55 Meter Breite.

Im Verwaltungstrakt befinden sich im Erdgeschoss ein Empfang, Umkleiden, Sanitärräume, ein Fahrradabstellraum und eine Garage. In der „Fuge“ zwischen Verwaltungs- und Produktionstrakt ist die Cafeteria untergebracht. Die Obergeschosse beherbergen Büroräume, Schulungsräume, Sanitärräume, eine Küche, Archiv und Technikräume sowie eine Aussichtsplattform, von der Einblicke in den Produktionsbereich geboten werden. Hohe Hygienestandards sind bei der Kosmetikherstellung in allen Bereichen zu erfüllen.

Das Gebäude ist in Massivbauweise, die Halle in Halbfertigteilbauweise und das Dach als Flachdach mit einzelnen Sheddach-Elementen zur Belichtung geplant. Im nördlichen Teil des Grundstückes ist die Halle annähernd drei Meter im Erdreich eingegraben, im südlichen Teil wird das Gelände teilweise aufgeschüttet.

In den Außenanlagen werden angenehme Aufenthaltsbereiche für die Pausenzeiten angelegt. Zusätzlich gibt es Kfz-Stellplätze und die Anlieferzone. Das übrige Gelände passt sich an die Umgebung an und übernimmt das Bild der typischen Kulturlandschaft der Schwäbischen Alb. Obstbäume und Wildwiesen prägen das Bild.
  • Geschäfts- und Wohnhaus Luv in Überlingen
  • Geschäfts- und Wohnhaus Luv in Überlingen
  • Geschäfts- und Wohnhaus Luv in Überlingen
  • Geschäfts- und Wohnhaus Luv in Überlingen
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Direkt im Altstadtbereich erfährt der Bestandsbau eine behutsame Sanierung. Die Umnutzung sieht neben einem Restaurant und einer Bar im Erdgeschoss attraktive Räumlichkeiten für gewerbliche Büro- und Veranstaltungsnutzung inklusive Übernachtungsmöglichkeiten und Wohnungen mit Blick auf den Bodensee vor.

Das „Gesicht“ des Hauses bleibt erhalten und wird im Rahmen der Altstadtsatzung umgebaut. Fensteröffnungen und Fassadenaufteilung sind angelehnt an das gewohnte äußere Erscheinungsbild.

Das Gastronomieangebot im Erdgeschoss erfährt eine komplett neue Konzeption. Im ersten OG wird eine Seminarlocation geplant und Büroflächen angeboten. Das bisher ungenutzte Dachgeschoss lässt eine 2-Geschossigkeit zu und dient dem Wohnen. Alle Bereiche sind barrierefrei mit einem Aufzug erreichbar.

Die bestehende Gebäudekonstruktion bleibt erhalten. Der Treppenhauskern wird massiv mit Stahlbeton ausgebildet. Die Fensteröffnungen im Erdgeschoss werden flächiger und größer, um den Gastraum auszuleuchten. Die neue Transparenz wirkt auch von außen einladend und offen für die zukünftigen Gäste des Restaurant- und Barbereichs. Zusätzlich wird ein Aufzug nachgerüstet.

„Alte“ Erinnerungsstücke, Holzbalken und Insignien werden wiederverwendet und tragen dazu bei, die „Seele“ des Gebäudes - lediglich in frischem, zeitgemäßem Design - zu erhalten. Hier handelt es sich um eine besondere Baumaßnahme im Bestand inklusive der Erstellung eines Brandschutzkonzeptes und der Herstellung der Barrierefreiheit mit Integration von Gebäudeteilen, die zur alten Stadtmauer gehören.
  • Feuerwehrgerätehaus in Tübingen-Lustnau
  • Feuerwehrgerätehaus in Tübingen-Lustnau
  • Feuerwehrgerätehaus in Tübingen-Lustnau
  • Feuerwehrgerätehaus in Tübingen-Lustnau
Der in die Jahre gekommene Bestandsbau erfüllte schon lange nicht mehr die Anforderungen, die es an ein zeitgemäßes Funktionsgebäude gibt. An einem passenden Standort am Orteingang entsteht ein prägnanter Holzbau.

Mit dem Neubau wird ein zukunftsweisendes Gebäude geschaffen, das die gestiegenen funktionalen Anforderungen an das neue Gebäude erfüllt und dabei auch auf eine Weiterentwicklung von Aufgabenspektrum, Technik und Fahrzeugmaterial vorbereitet ist.

Zudem soll an diesem Standort ein qualitätsvolles, wirtschaftliches und nachhaltiges Gebäude entstehen, das sich städtebaulich angemessen einfügt. Neben der modernen Fahrzeughalle, die Stellfläche für fünf Einsatzfahrzeuge und zwei Wechsellader bietet, werden im Gebäude Umkleiden, Aufenthalts- und Schulungsräume entsprechend der funktionalen Anforderungen angeordnet.

Konstruktiv wird das gesamte Gebäude – ganz im Sinne des nachhaltigen Bauens – als reiner Holzbau umgesetzt. Dieser verknüpft hohe ästhetische Qualität mit einer individuellen Anmutung. Im Außenbereich sind Parkplätze für die Feuerwehrleute platziert. Im Sinne des Lärmschutzes ist die Fahrzeughalle als Durchfahrt konzipiert, um Rangiervorgänge zu vermeiden. Die verkehrstechnischen Vorgaben, der Lärmschutz zur angrenzenden Wohnbebauung und der Hochwasserschutz wurden durch bautechnische Maßnahmen gelöst.
  • Feuerwehrhaus in Mögglingen
Das Göppinger Planungsbüro Gaus Architekten entwirft für die Gemeinde Mögglingen (Ostalbkreis) ein neues Feuerwehrhaus. In enger Abstimmung mit Auftraggeberschaft und der Freiwilligen Feuerwehr wurde ein Gebäude in Holzhybridbauweise entwickelt.

Der derzeitige Entwurfsstand sieht einen zweigeschossigen Bau mit 1050 m² Bruttogrundfläche (BGF) vor. Das Erdgeschoss nehmen die Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen für die Einsatzfahrzeuge, die Einsatzzentrale (Funk- und Lagebesprechung), Umkleiden und Technikräume ein. Im Obergeschoss befinden sich Seminar- und Aufenthaltsräume, das Kommandantenbüro und verschiedene Lagerräume.

Über eine Galerie mit Treppe gelangt man vom Obergeschoss in die Fahrzeughalle. Der Seminarraum im Obergeschoss ist flexibel für Fort- und Weiterbildung und Jugendarbeit nutzbar. Im großzügigen Aufenthaltsraum befindet sich eine offene Küche – hier können sich die Feuerwehrmänner und -frauen nach ihren Einsätzen ausruhen und erholen. Der Übungsturm soll ein weithin sichtbares Aushängeschild werden.

Auf Wunsch der Feuerwehr haben Gaus Architekten einen dreigeschossigen Übungsturm an der Nordwestseite des Gebäudes geplant. Er verleiht dem Baukörper eine markante Silhouette und dient als weithin sichtbares Aushängeschild der Mögglinger Feuerwehr. Das Gebäude ist auch ohne Übungsturm realisierbar.

Eine Besonderheit ist, dass das Gebäude die Zertifzierung nach der Effizienzhaus-Stufe KfW-40 anstrebt. Das Feuerwehrhaus in Mögglingen soll als besonders energiesparendes Gebäudes gemäß der Effizienzhaus-Stufe KfW-40 errichtet werden. Dies stellt bei diesem Gebäudetypus – u. a. aufgrund der großen Tore der Fahrzeughalle – eine besondere Herausforderung dar. Darüber hinaus sollen auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert und eine extensive Dachbegrünung angelegt werden.
  • Feuerwehrhaus in Bad Boll
  • Feuerwehrhaus in Bad Boll
  • Feuerwehrhaus in Bad Boll
  • Feuerwehrhaus in Bad Boll
  • Feuerwehrhaus in Bad Boll
Auf der Fläche am Ortsrand war ein Feuerwehrhaus für 4 Einsatzfahrzeuge zu planen. Es sollte ein Gebäude geschaffen werden, das gleichzeitig als Sitzungsort für den Gemeinderat und als Steuerzentrale im Katastrophenfall dienen kann.

Die Positionierung des Baukörpers lässt den Blick in die attraktive Umgebung frei und erfüllt den Wunsch, das Gebäude bei Bedarf erweitern zu können.

Das Gebäude umfasst im Erdgeschoss Umkleiden, Funk- und Aufenthaltsraum, Werkstatt, Lager und die moderne Fahrzeughalle. Im Obergeschoss sind Büroräume, Schulungs- bzw. Sitzungssaal, Nebenräume und Räume für die Jugendfeuerwehr verortet.

Durch die konsequente Ausführung in Sichtbeton und Glas wird die Funktionalität betont. Kontraste bilden Fenster und Böden aus Holz und rote Türen. Die Formensprache verleiht dem Gebäude eine hohe ästhetische Qualität und individuelle Anmutung.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Feuerwache und Polizeiposten in Göppingen-Jebenhausen
  • Feuerwache und Polizeiposten in Göppingen-Jebenhausen
  • Feuerwache und Polizeiposten in Göppingen-Jebenhausen
  • Feuerwache und Polizeiposten in Göppingen-Jebenhausen
  • Feuerwache und Polizeiposten in Göppingen-Jebenhausen
Feuerwehr und Polizei benötigten für Einsatzzwecke und Erreichbarkeit eine optimale Anbindung an das örtliche Verkehrsnetz – die gemeinsame Unterbringung beider Einrichtungen an einem Standort ist hier konsequent umgesetzt.

Das Bauvorhaben für den Neubau im Göppinger Ortsteil Jebenhausen bietet Platz für den örtliche Polizeiposten und die örtliche Feuerwehr. Der gemeinsame Neubau verfügt einerseits über klar getrennte Nutzungen und separate Eingänge, ist aber als gemeinsames quaderförmiges Gebäude mit einer Länge von rund 47 Metern gestaltet.

Die Feuerwache selbst besteht aus einem Verwaltungsbereich mit angrenzender Fahrzeughalle. Der zweigeschossige Verwaltungsbereich in Betonmassivbauweise hat betonierte Decken über dem Erdgeschoss und Obergeschoss sowie im Treppenhaus. Einsatznahe Räume wie Umkleiden und Funkraum sind im Erdgeschoss mit direktem Zugang an die Fahrzeughalle angebunden. Schulungsräumlichkeiten mit Teeküche, Jugendraum, Instrumentenlager und Verwaltungsbereich finden sich im Obergeschoss. Diese sind über eine Galerie mit der Halle verbunden.

Die eingeschossige Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen für Feuerwehrfahrzeuge und einer abgetrennten Garage für Polizeifahrzeuge ist als Leichtbaukonstruktion mit Stahlbetonstützen und darüber liegendem Holztragwerk ausgeführt. Die Fahrzeughalle wird komplettiert durch vier Sektionaltore, einer betonierten Bodenplatte, Deckenstrahlung zur Temperierung und einer ausgewiesenen Lagerfläche.

Der zweigeschossige Polizeiposten ist in kompakter Betonmassivbauweise mit offenem Treppenraum gestaltet. Das Raumprogramm orientiert sich an funktionellen und notwendigen Dienstabläufen der Polizei. Im Erdgeschoss befinden sich Einsatzmanagement mit direktem Kontakt zur Besucherschleuse, außerdem das Vernehmungszimmer mit angrenzendem Verwahrraum sowie ein Lager, das direkt über die Polizeigarage zugänglich ist. Andere Räumlichkeiten wie Postenleitung, Verwaltungsbereich und Umkleidemöglichkeiten sind im Obergeschoss untergebracht.

Das Flachdach besteht aus einer zweiprozentig geneigten und gedämmten Konstruktion mit extensiver Begrünung. Zusätzlich wurde eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Die Dachfläche einschließlich Oberlagen für die Dachbegrünung verläuft durchgängig über Verwaltungsbereich, Fahrzeughalle und Polizeiposten. Das Gebäude erhält durch seine farbbeschichtete, wärmegedämmte und vorgehängte Metallfassade mit gestalteten Profilen eine wertige, markante Charakteristik.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Elementary School and High School Stuttgart in Böblingen
  • Elementary School and High School Stuttgart in Böblingen
  • Elementary School and High School Stuttgart in Böblingen
  • Elementary School and High School Stuttgart in Böblingen
  • Elementary School and High School Stuttgart in Böblingen
Südwestlich der Landeshauptstadt entstand eines der größten Schulzentren Baden-Württembergs. Das Besondere an diesem Projekt: Für den Gebäudekomplex gelten deutsche und amerikanische Standards.

Bei der Planung von Schulen an Militärstandorten im Ausland darf es für die Beschäftigten und deren Familien keine Abstriche in der Lebensqualität geben. Diese Leitlinie gilt für Sport- und Freizeitaktivitäten ebenso wie für soziale und kulturelle Einrichtungen. Das im Herbst 2015 eröffnete Schulzentrum in Böblingen besteht aus einer Elementary School und einer High School für bis zu 1.500 Schüler aus der Metropolregion Stuttgart.

Für beide Bildungseinrichtungen wurde jeweils ein als Band gestalteter Komplex mit zwei Ebenen für Schule und Verwaltung gebaut. Die beiden Gebäudeensembles verlaufen parallel in Ost-West-Richtung. Dazwischen bildet sich eine zentrale Erschließungs- und Kommunikationsachse. Ein Verbindungsgebäude beherbergt die zentrale Küche sowie einen größeren Multipurpose-Room für jede Schule. Mehrere separate Sporthallen komplettieren das Raumprogramm. Zur gemeinsamen Nutzung stehen ein „Auditorium“ für Theater- und Musikevents zur Verfügung. Diese schließen den Komplex nach Osten ab.

Die Klassenräume und Fachräume sind dabei in den einzelnen Flügeln untergebracht, die sich durch die kammartige Anordnung mit der Umgebung verzahnen. Dies macht die Besonderheit der Schule aus: Durch Transparenz und große Fensterflächen entsteht eine gelungene Verknüpfung von Außenraum wie Wiese, Wald und Innenraum.

Der Geländeverlauf in west-östlicher Richtung wird hier über mehrere großzügige Rampen- und Treppenanlagen übernommen. Trotz vieler Höhenversprünge sind alle Ebenen, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich barrierefrei erreichbar. Folglich sind die Fassaden und die Innenräume so transparent wie möglich angelegt. Die Innenraumgestaltung ist ebenfalls durch Transparenz und natürliche Oberflächen geprägt. Sichtbeton, Holz und Glas wechseln sich ab, geben Ruhe und Raum für kreative Gestaltung durch die Kinder. Die Schule fungiert als „teaching tool“: In verschiedenen Bereichen des Schulkomplexes sind Energieverbräuche des Gebäudes sind an Bildschirmen ablesbar, werden ökologische Inhalte und Kreisläufe der Natur plakativ vermittelt und wird die Auseinandersetzung mit Umweltfaktoren angeregt.

Die Schule wird für Fußgänger und Radfahrer über eine Unterführung barrierefrei von der Panzer Kaserne aus erschlossen. Ein Busparkplatz mit Kapazität für bis zu 50 Schulbussen befindet sich direkt im westlichen Eingangsbereich der beiden Schulen ebenso wie ein großer PKW-Parkplatz für das Lehrpersonal und die Eltern.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Baghouse Golfclub Hetzenhof in Lorch
  • Baghouse Golfclub Hetzenhof in Lorch
  • Baghouse Golfclub Hetzenhof in Lorch
  • Baghouse Golfclub Hetzenhof in Lorch
  • Baghouse Golfclub Hetzenhof in Lorch
Durch ein neues Gebäude aus Holz konnten zusätzliche Flächen für Golfbags und Elektro-Golfcars geschaffen werden. Bei Bedarf ist das Gebäude durch das Einziehen eines zusätzlichen Geschosses erweiterbar. Die Aktiven freute die Verkürzung der Bauzeit, die durch Vormontage möglich wurde.

Bei dem Objekt handelt es sich um ein 30 x 10 Meter großes Bauwerk, das in Massiv-, und Holzbaubauweise neu errichtet wurde. Das Gebäude dient dem ansässigen Golfclub zur Lagerung von Golfausrüstung und bietet Parkmöglichkeiten. Das Untergeschoss wurde in massiver Bauweise als Stahlbetonkonstruktion, das Erd-, und Obergeschoss als aufgesetzte Holzkonstruktion mit vorgesetzter Holzlamellenfassade realisiert.

Im Untergeschoss befindet sich die Garage für circa 23 elektrisch betriebene Golfcarts. In Verlängerung der Garage ist zusätzlicher Raum für weitere Aufbewahrungsschränke von Golfausrüstung geboten. Dieses Geschoss ist durch eine Zufahrt vom Parkplatz im Osten und eine Treppe im Westen erschlossen. Im Erdgeschoss befinden sich ca. 170 spezielle Boxen zur Lagerung von Golfcaddys, die sogar Lademöglichkeit bieten. Diese Nutzung nimmt das gesamte Geschoss ein und ist zentraler Bestandteil des Neubaus.

Das Gebäude wurde so konzipiert, dass bei Bedarf eine Zwischendecke eingezogen werden kann, um eine zusätzliche Etage zu erschließen. Diese Erweiterung bietet flexibel nutzbare Flächen – zum Beispiel zur Aufbewahrung von weiterem Golfequipment oder für die Jugend- und Vereinsarbeit. Das Geschoss kann dann durch eine außenliegende Rampe aus südlicher Richtung sowie über eine Treppe im Westen erschlossen werden.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Katholische Kirche St. Johannes in Wangen
  • Katholische Kirche St. Johannes in Wangen
  • Katholische Kirche St. Johannes in Wangen
  • Katholische Kirche St. Johannes in Wangen
Der Bedarf an neuen Räumlichkeiten für die Jugend- und Gemeindearbeit machte einen Anbau erforderlich. Harmonisch und unaufgeregt sollte dieser an die aus den 60er Jahren bestehende Kirche angegliedert werden. Bürogründer Alois Gaus entwarf und realisierte sie seinerzeit.

Neben notwendingen Sanierungsarbeiten in der Kirche, war das primäre Ziel die Schaffung von zusätzlichen Räumlichkeiten für verschiedene Nutzungszwecke der Kirchengemeinde. Die Errichtung des Erweiterungsbaus erfolgte auf dem Fundament des ursprünglich dort vorhergesehenen Kirchturms. Der Anbau wurde in Holzbauweise realisiert und greift die Materialität der Innengestaltung der Kirche auf. Dabei galt es, einen Gemeinderaum mit Küche, Sanitärraum sowie Abstellraum unterzubringen.

Gestalterisch zitiert der neue Gemeinderaum in seiner Innenraumgestaltung die Materialität des Kirchenraumes: Für Decke und Fußboden wurden ebenfalls Holz verwendet. Die Vorfertigung von Gebäudeteilen sprach für die Verwendung von Holz als Baustoff. Die Gestaltung innen und außen ist ingesamt schlicht und zurückhaltend, das Holz bleibt sichtbar. So strahlt der Raum eine warme Atmosphäre aus. Große Fensterflächen lassen den Blick ins Grün der Umgebung frei.

Eine neue Stromversorgung war ebenfalls Teil der Planungsaufgabe. Im Kirchenraum wurde eine Bankheizung nachgerüstet und der Fußboden saniert. Der neue Gemeinderaum wird im Bedarfsfall per Strom temporär beheizt. Aufgrund der exponierten Anordnung der Glasflächen wird der Raum durch Sonneneinstrahlung zusätzlich erwärmt.

Der Anbau lehnt sich dezent an die bestehende Kirche an und fügt sich unaufdringlich auf dem Grundstück ein. Es reagiert zurückhaltend auf die Umgebung.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Gemeinsschaftsschule Lonetal in Amstetten
  • Gemeinsschaftsschule Lonetal in Amstetten
  • Gemeinsschaftsschule Lonetal in Amstetten
  • Gemeinsschaftsschule Lonetal in Amstetten
  • Gemeinsschaftsschule Lonetal in Amstetten
Die Lonetalschule in Amstetten erfuhr mit einem neuem Konzept und durch einen ergänzenden Anbau eine Stärkung für den Ganztagesbetrieb. Bei der Umsetzung konnten Bestand und Erweiterungsbau harmonisch miteinander verknüpft werden.

Grundlage für die Planung war zunächst ein von der Schulleitung erarbeitetes pädagogisches Konzept. Im zweiten Schritt wurde das finale Raumprogramm in enger Abstimmung mit Gemeinderat und Verwaltung entwickelt. Das Ergebnis war ein offenes und modulares Architekturkonzept, das bei Bedarf weitere bauliche Umgestaltungen und Erweiterungen ermöglicht.

Die offene Architektur im Erweiterungsbau stellt Sichtbezüge in das grüne Umfeld her. Die Farbgebung im Inneren ist schlicht gehalten, Farbakzente bilden Beschriftungen, die gleichzeitig eine klare Orientierung ermöglichen. Bunte Sitzpolster und Möblierung sorgen für Frische und wirken einladend.

Sämtliche bauliche Veränderungen und Modernisierungsmaßnahmen im Bestandsgebäude zielen darauf ab, offene Lernumgebungen insbesondere für die interaktive Arbeit in Kleingruppen zu schaffen. So wird etwa im Bereich Naturwissenschaften die bisherige Frontalpräsentation ersetzt: Es erfolgt die Wissensvermittlung praxisnah an Labortischen, die jeweils für maximal vier Schülerinnen und Schüler ausgestattet sind.

Im Bestandsgebäude wurden außerdem Flächen und Erschließung von Aula, Lehrküche und Mensa überarbeitet. Die Optimierung von Flächen, Zuschnitten und Mobiliar ist ebenso konsequent in den Räumlichkeiten für Verwaltung und Schulleitung einschließlich Lehrerzimmer und Bibliothek umgesetzt. Neu gestaltete Aufenthaltszonen werten diese Bereiche auf und verbessern die Nutzungsqualität insgesamt.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Kinderhaus Wieseneck in Göppingen-Jebenhausen
  • Kinderhaus Wieseneck in Göppingen-Jebenhausen
  • Kinderhaus Wieseneck in Göppingen-Jebenhausen
  • Kinderhaus Wieseneck in Göppingen-Jebenhausen
Der steigende Bedarf an Betreuungsplätzen veranlasste den Vorstand der Stiftung Kinderheim Wieseneck dazu, das bestehende Kinderhaus Wieseneck im Göppinger Ortsteil Jebenhausen zu sanieren, umzubauen und zu erweitern. Für den Wettbewerbssieger a+r Architekten übernahmen wir die Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung.

Mit dem prämierten Entwurf gelang es, mit der maroden Bausubstanz des bestehenden Kindergartengebäudes umzugehen und um einen stimmigen Erweiterungsbau zu ergänzen. Das historische Bestandsgebäude befindet sich auf einem großzügigen Grundstück mit Bestandsgehölzen am Ortsrand. Dort sollte sich der Erweiterungsbau eingliedern und zeitgleich eine eigene Identität entwickeln. Es wurde ein Gebäude realisiert, das einen feinen Kontrast zum Bestandsbau mit Putzfassade und Satteldach herstellt. Mit einer vertikalen, gerundeten Holzfassade, die durch ihre Materialität Wärme und Offenheit ausstrahlt, ist dies gut gelungen.

Durch einen gläsernen Zwischenbau sind beide Gebäudeteile miteinander zu einem Ensemble verbunden. Der Erweiterungsbau wurde unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit entworfen. Die kompakte Gebäudehülle minimiert aufgrund ihrer geringen Oberfläche den Wärmeverlust. Zusätzlich konnte der alte Baumbestand erhalten werden.

Im Kinderhaus wird auch Ganztagesbetreuung angeboten, so dass sich einige Kinder bis zu zehn Stunden in den Räumlichkeiten aufhalten. Ungefähr 150 Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren werden betreut. Das Kinderhaus bietet Platz und Raum für acht Gruppen. Daher wurden die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt. Das Herz des Kinderhauses bildet die Spieltreppe, die sich in sanftem Schwung durch die Mitte des Neubaus windet und übersichtlich die einzelnen Bereiche erschließt: vielfältige Spielzonen vor den Gruppenräumen, Sitzecken und ruhigere Bereiche zum Ausruhen und Entspannen. Das Farbkonzept ist den verschiedenen Zonen angepasst. Es bietet die Basis zur Belebung durch die Nutzung der Kinder und ordnet sich unter.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Gemeindekindergarten Im Töbele in Rechberghausen
  • Gemeindekindergarten Im Töbele in Rechberghausen
  • Gemeindekindergarten Im Töbele in Rechberghausen
  • Gemeindekindergarten Im Töbele in Rechberghausen
  • Gemeindekindergarten Im Töbele in Rechberghausen
Eingebettet in die Kulturlandschaft am Rande des Ortes, bietet diese die Kulisse für den eingeschossigen Massivbau. Außenbereich und Innen verschmelzen. Der Umgang in der Raumgestaltung und mit der Materialwahl gestaltete sich bewusst zurückhaltend. Eine Kita mit hohen Aufenthaltsqualitäten begeistert Kinder, Betreuende und Eltern.

Die Gebäudehülle und tragende Innenwände sind als Massivbau in Sichtbetonoptik ausgeführt. Holz und Glas vervollständigen die klar erkennbare Definition der Materialien und bilden einen passenden Kontrast zur grünen Umgebungslandschaft, in die der Blick durch bodentiefe, großzügige Glasflächen freigegeben ist. Ein atriumähnlicher Innenhof als geschützter Raum versorgt innenliegende Bereiche zusätzlich mit natürlichem Tageslicht.

Auf den Einsatz knalliger oder bunter Farbkombinationen oder exponiert gestalteter Oberflächen wurde verzichtet. Jedoch besteht durch den dezenten, aber bewussten Einsatz der Farben gelb, blau und grün bei den Sanitärräumen, den Gardinen und Pendelleuchten eine klare Aufteilung der Gruppenbereiche. Die Gruppenfarben dienen der Orientierung und der Identifikation.

Alle Räume befinden sich barrierefrei auf einer Ebene. Vom zentralen Eingangsbereich, der gleichermaßen für Veranstaltungen genutzt werden kann, gehen Küchen- und Mensabereich, Gruppenräume, Verwaltungs- und Sanitärbereiche ab.

Heizung bzw. Kühlung finden durch Gas-Brennwert-Technik in Kombination mit einem Blockheizkraftwerk statt. Temperierung und Belüftung erfolgen über eine Niedertemperatur-Fußbodenheizung und kontrollierte Be- und Entlüftung. Der Lichteinfall von Süden bzw. Südwesten wird durch ein auskragendes Flachdach sowie innere und äußere Gardinenstores begrenzt und reguliert. Mit einem Low-Tech-Ansatz wurden alle Anforderungen erfüllt.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Verwaltungsgebäude der ATP GmbH in Göppingen
  • Verwaltungsgebäude der ATP GmbH in Göppingen
  • Verwaltungsgebäude der ATP GmbH in Göppingen
  • Verwaltungsgebäude der ATP GmbH in Göppingen
  • Verwaltungsgebäude der ATP GmbH in Göppingen
Die klassisch modern anmutende Fassade des Bürogebäudes in Göppingen-Ursenwang erzeugt einen intensiven Bezug zwischen den Innenräumen und dem üppigen Grün der Umgebung. Auch die Gebäudetechnik ist innovativ und nachhaltig: Brennstoffzellen produzieren Strom für den Eigenbedarf, eine effiziente Sole/Wasser-Wärmepumpe sorgt für Heizung und Kühlung, die Betondecken sind zur Bauteilaktivierung freigelassen. So entsteht ein idealer Arbeitsort für die Mitarbeiter des global agierenden Unternehmens.

Der dreigeschossige Baukörper nimmt hinsichtlich seiner Funktionalität, Raumstruktur und Bauästhetik Bezüge zur Klassischen Moderne auf und denkt sie zeitgenössisch weiter. So ist die Fassadenansicht deutlich horizontal gegliedert, mit weißen Geschossdecken, dazwischen einer schwarzen Pfosten-Riegel-Fassade mit liegenden Glasformaten. Dadurch fällt viel natürliches Licht in den Innenraum.

Die Bürogeschosse sind weitestgehend frei von Wänden, wodurch die Flächen flexibel und offen organisiert werden können. Es entsteht ein fließendes Raumkontinuum mit einer beeindruckenden Großzügigkeit. Das üppige Grün des Außenraums ist nahezu überall spürbar, was sich sehr positiv auf die Innenraumatmosphäre und somit auf das Arbeitsklima auswirkt.

Durchgängige Böden aus hochwertigem Stäbchenparkett sind maßgeblich für den Charakter der Büroflächen verantwortlich. Die Decken aus Beton sind freigelassen, wodurch sie als Speichermasse wichtiger Teil der Klimatisierung sind. Zur Optimierung der Raumakustik sind über den Arbeitsplätzen schallschluckende Deckensegel mit integrierter Beleuchtung abgehängt.

Eine hygienische Raumluftgesundheit wird durch das Prinzip der Raumströmung erreicht, bei dem die Zuluft durch Bodenauslässe im Bereich der Fassaden eingebracht und die Abluft an der gegenüberliegenden Decke abgesaugt wird. Eine unkontrollierte Fensterlüftung, bei der viel Energie verloren geht, ist nicht mehr nötig. Die Innenluft wird einmal pro Stunde komplett ausgetauscht.

Mit der installierten Sole/Wasser-Wärmepumpe, die die Umweltwärmeenergie aus dem Erdreich bezieht, ist das Gebäude technisch bestens ausgerüstet. Ein effizienter Gas-Brennwertkessel sorgt für die Spitzenlastabdeckung. Im Sommer kann das System außerdem für die sparsame Kühlung genutzt werden (free cooling). Die Übergabe der Wärme bzw. Kälte erfolgt durch eine Fußbodenheizung.

Obwohl das Gebäude Strom aus dem öffentlichen Netz bezieht, werden alle sicherheitsrelevanten Geräte mit einer Eigenstromversorgung betrieben, die von einem Brennstoffzellengerät versorgt wird. Die gesamte Gebäudeautomation ist auf Energieeffizienz ausgelegt und nutzungsabhängig geschaltet, etwa die Steuerung der Beleuchtung oder der Jalousien.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Middle School and High School in Spangdahlem
  • Middle School and High School in Spangdahlem
  • Middle School and High School in Spangdahlem
  • Middle School and High School in Spangdahlem
  • Middle School and High School in Spangdahlem
In Spangdahlem bieten zwei neue Schulen Platz für insgesamt 625 Schülerinnen und Schüler von U.S.-Militärangehörigen sowie für rund 90 Mitarbeitende. Es galt ein ehernes Prinzip: An U.S.-Standorten im Ausland darf es für Beschäftigte und deren Familien keine Abstriche in der Lebensqualität geben.

Eine funktionale Gliederung ist innen wie außen deutlich erkennbar – wichtig sowohl für die Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit „ihren“ Bereichen als auch für die Orientierung insgesamt, was durch eindeutige Farbzuordnungen und klare Beschilderung zur Geltung kommt.

Es gelang die Transformation des anspruchsvollen pädagogischen Konzepts („21th Century School“) in Architektur und Gebäudetechnik. Dazu gehört, dass Räume durch Lehrende und Kinder schnell und flexibel umgestaltet werden können.

Zentrale Bausteine des „21th Century School“-Konzepts sind räumliche Angebote von Lerngemeinschaften und Fachräume für Kunst, Musik und Naturwissenschaften. Es entstanden Orte zum Verweilen, für gemeinsame Aktivitäten sowie Sporthallen und Sportplätze. Ein Ressourcenzentrum mit Medien- und Informationsangeboten wurde eingerichtet. Die Architektur verbindet all diese Elemente räumlich und funktional.

Herausforderungen stellten die geltenden besonderen Anforderungen an Sicherheitsmaßnahmen und Zugangskontrollen auf U.S.-Militärgelände und das Planen und Bauen sowohl nach U.S.-Anforderungen als auch nach deutschem Baurecht dar.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Studio Mentes in Göppingen
  • Studio Mentes in Göppingen
  • Studio Mentes in Göppingen
  • Studio Mentes in Göppingen
  • Studio Mentes in Göppingen
Eine solche Realisierung gelingt, wenn der Inhaber präzise Vorstellungen entwickelt hat und diese mit guter Innenarchitektur konzeptionell vereint werden. Der erste Schritt umfasste die Unterstützung des Friseurmeisters bei der Standortsuche.

Im Göppinger Westen wurden im ehemaligen Werksgebäude der Firma Boehringer passende Räumlichkeiten gefunden. Das Friseurstudio befindet sich heute im vormaligen Eingangs- und Empfangsbereich des alten Industriekomplexes. Er ist auf einer Ebene untergebracht und liegt im Erdgeschoss direkt an der Ecke einer gut frequentierten Straßenkreuzung.

Zentrale Leitlinie bei der Lösung aller Gestaltungsfragen war die Kundschaft, die stets im Mittelpunkt steht. Raumgestaltung, Lichtambiente und schlichte Ausstattung unterstützen und schärfen den Fokus. Empfangsbereich, Mobiliar und Materialien wie Vorhänge und Oberflächen einschließlich das Farbkonzept wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Inhaber entwickelt. Bei der Beleuchtung fiel die Wahl auf eine Lösung, die natürlichem Tageslicht entspricht. Bei den Oberflächen galten besondere Anforderungen durch die spezifische Beanspruchung der in einem Friseursalon zum Einsatz kommenden Arbeitsmittel.

In der Umsetzung führte die konsequente Kundenorientierung zu einem reduziert gehaltenen Design. Die Industrieatmosphäre des Bestandsgebäudes wird durch die Innenarchitektur begleitet. Die Raumanmutung des ehemaligen Fabrikbaus befördert durch ihre Schlichtheit und Klarheit den definierten Zweck: eine individuelle und konzentrierte Hinwendung zum Kunden bei Beratung und Service.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Wohnhaus K1 in Rechberghausen
  • Wohnhaus K1 in Rechberghausen
  • Wohnhaus K1 in Rechberghausen
  • Wohnhaus K1 in Rechberghausen
  • Wohnhaus K1 in Rechberghausen
Für den Neubau dieses Einfamilienhauses waren besondere Lösungen gefragt. Aufgrund von Höhenvorgaben und einer komplexen Gebäudetopografie wurde das komplette Raumprogramm auf zwei Ebenen entwickelt und eine individuelle Wohnlandschaft realisiert.

Das Basement des Neubaus ist in den Hang eingegraben. Auf der unteren Ebene befindet sich eine große Garage mit Abstellraum. Eine Schleuse ermöglicht den Zugang zu weiteren Räumen wie Büro, Gästezimmer und Fitnessstudio sowie Werkstatt und Lager. Auf eine Unterkellerung wurde verzichtet. Auch die Heizungsanlage und Gebäudetechnik sind auf dieser Ebene untergebracht. Eine Treppe verbindet Ober- und Untergeschoss miteinander.

Der L-förmige Grundriss ermöglicht eine Separierung der Flügel, wobei der Flur beide Achsen erschließt. Der Part zur Straße hin beherbergt die Schlafräume sowie Bad- und Sanitärbereiche. Die hintere Achse umfasst die großzügig gestalteten Wohn- und Essräume einschließlich Küche und öffnet sich zum Garten.

Der Flur eröffnet durch bodentiefe Fenster Sichtverbindungen zwischen beiden Achsen sowie in den Garten. So wird gleichzeitig ein direkter Bezug zur umgebenden Landschaft hergestellt. Ein geschwungenes Dach in Sichelform überspannt die Terrasse und weitere Freiflächen und bietet so Sonnen- und Witterungsschutz.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Mensa der Hermann-Hesse-Realschule in Göppingen
  • Mensa der Hermann-Hesse-Realschule in Göppingen
  • Mensa der Hermann-Hesse-Realschule in Göppingen
  • Mensa der Hermann-Hesse-Realschule in Göppingen
Für die Ganztagesbetreuung an der Hermann-Hesse-Realschule in Göppingen fehlte eine Schulmensa. Im Zuge der Brandschutzsanierung des Bestandsgebäudes wurde der Mensaneubau errichtet.

Für das Ganztagesangebot einer Schule ist eine Schulmensa essenziell. Der Neubau mit entsprechender Ausstattung und konzeptioneller Offenheit vereint verschiedene Nutzungsmöglichkeiten.

Der Auftraggeber konzipierte die Mensa als zweigeschossigen Anbau an das bestehende Schulgebäude. Die Architektur des Gebäudes ist von schlichter Eleganz und Einfachheit geprägt. Auf beiden Ebenen ermöglichen geschosshohe Fenster Sichtbeziehungen auf die parkartig gestalte Umgebung. Diese Transparenz wurde auch innen aufgenommen, indem Fensterflächen von den Erschließungsfluren und Brücken im Obergeschoss Einblicke in die Mensa ermöglichen.

Im Erdgeschoss betreten Schülerinnen und Schüler die Mensa vom Erschließungsflur aus. An die Räume der Mensa angesiedelt, wurde der Musiksaal untergebracht. Über eine mobile Trennwand eignet sich dieser Raum auch für weitere Nutzungen. Auf der zweiten Ebene erfolgt die Erschließung weiterer Räumlichkeiten über drei Brücken. Dort befinden sich Räume unter anderem für Bildende Kunst und Projekte sowie Lese- und Stillarbeit.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Clubhaus Golfclub Hetzenhof in Lorch
  • Clubhaus Golfclub Hetzenhof in Lorch
  • Clubhaus Golfclub Hetzenhof in Lorch
  • Clubhaus Golfclub Hetzenhof in Lorch
  • Clubhaus Golfclub Hetzenhof in Lorch
Die Bauaufgabe beinhaltete die Neugestaltung des Clubhauses unter Einbezug der vorhandenen Strukturen. Wunsch des Bauherrn war, neue zeitgemäße Räume im seit 1995 unverändert bestehenden Clubhaus zu schaffen. In knapp 3-monatiger Bauzeit wurde das Vorhaben erfolgreich umgesetzt.

In der Erarbeitung des Innenraumkonzepts wurde die Mitgliedschaft einbezogen. Die Auswahl der Materialien und Möblierung erfolgte unter ökologischen Gesichtspunkten. Dabei war eine ressourcenschonende Verwendung ausschlaggebend. Eichenholz für Boden, Bestuhlung und Raumteiler, Schiefer für Theke sowie Leder für Sitzpolster bestimmen nun das Interieur. Warme und gedeckte Töne durchziehen die gesamte Farb- und Stoffauswahl. Quadratmuster der Stoffbezüge zitieren Schottland als Wiege des Golfsports.

Auf die Wandelbarkeit des Innenraumkonzepts wurde ebenfalls Wert gelegt. Durch die Umstrukturierung der Theke fällt die einstmalige Raumteilung weg und lässt eine Offenheit entstehen. Das Möblierungskonzept geht auf den Wunsch einer variablen Nutzung ein. Die Offenheit zieht sich auch nach außen über die Fensterfront im Hauptraum, welche Bezüge zwischen Innenraum und grünen Außenraum entstehen lässt.

‍Zusätzlich tragen abgehängte Decken, Akustikwände, Kamin sowie ein neuartiges Beleuchtungskonzept zu einem heimeligen und gemütlichen Ambiente bei. Der Außenbereich mit Terrasse erfuhr eine Überarbeitung und läd zum gemütlichen Ausklang an lauen Abenden ein.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Kundencenter Faun Umwelttechnik und Zoeller-Kipper in Gerlingen
  • Kundencenter Faun Umwelttechnik und Zoeller-Kipper in Gerlingen
  • Kundencenter Faun Umwelttechnik und Zoeller-Kipper in Gerlingen
  • Kundencenter Faun Umwelttechnik und Zoeller-Kipper in Gerlingen
  • Kundencenter Faun Umwelttechnik und Zoeller-Kipper in Gerlingen
Zwei Unternehmen der Kirchhoff-Gruppe eröffneten im Sommer 2015 eine gemeinsames Kundenzentrum in Gerlingen. Die Aufgabe bestand aus der Planung und Koordination des Bauprojektes.

Die Unternehmen Zoeller und Kipper gehören in ihren jeweils speziellen Geschäftsfeldern zu den „Hidden Champions“ auf den Weltmärkten. Bei ähnlichen Kundenstämmen bietet ein gemeinsamer Dienstleistungsstandort in der Metropolregion Stuttgart Vorteile.

In der neu errichteten Niederlassung werden Vertrieb, Beratung und Service kombiniert. Das Raumprogramm umfasst eine Großwerkstatt mit Krananlage und Waschhalle sowie einen Lagerbereich mit Produkten für Kundendienst und Versand.

Der angegliederte Verwaltungstrakt ermöglicht kurze Wege zu Büros und Räumlichkeiten für Kundengespräche. Mit einem Unternehmen aus der Stahlbaubranche konnte das vorgegebene Metallbaukonzept einschließlich Fassaden überzeugend umgesetzt werden.

Der Auswahl des Standorts der Niederlassung erfolgte ganz bewusst: Gerlingen liegt an einem Verkehrsknotenpunkt nordwestlich von Stuttgart in unmittelbarer Nähe von zwei Autobahnen und einer Bundesstraße. Ganz im Sinne der Kundenorientierung von Dienstleistungsunternehmen ist das Servicezentrum für Kunden nun leicht auffindbar.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Gebäudeensemble Bahnpark in Bad Boll
  • Gebäudeensemble Bahnpark in Bad Boll
  • Gebäudeensemble Bahnpark in Bad Boll
  • Gebäudeensemble Bahnpark in Bad Boll
  • Gebäudeensemble Bahnpark in Bad Boll
Zur Nachverdichtung eines innerstädtischen Quartiers wurde als Planungsaufgabe die Schaffung eines Gebäudeensembles als Geschosswohnungsbau formuliert. Die Maßstäblichkeit umgebender Strukturen wurde harmonisch aufgegriffen.

Die Baukörper wurden zueinander versetzt geplant, wodurch die differenzierte Fassadengestaltung zur Geltung kommt. Dies wird durch farblich unterschiedlich anmutende Fassaden verstärkt. Durch Terrassen, großflächige Fenster und Loggien entsteht Leichtigkeit und Individualität. Damit werden Orte mit hoher Wohn- und Aufenthaltsqualität geschaffen.

Jede Ebene beinhaltet drei bis vier Wohnungen. Alle Wohnungen sind mit großzügigen Wohn-, Ess- und Kochbereichen ausgestattet. Jede Einheit verfügt über eine (Dach-)Terrasse oder Loggia. Die Orientierung der Wohnung zu mindestens zwei, größtenteils zu drei offenen Seiten kreiert eine natürliche Belichtung und Belüftung der Wohn- und Sanitärbereiche.

Die Baukörper wurden auf dem Grundstück so konzipiert, dass sie sich angemessen in die Umgebungsbebauung einfügen. Das Gebäudeensemble wird über eine Nebenstraße mit oberirdischen Stellplätzen und Zufahrten zu Tiefgaragen erschlossen. Auf barrierefreie Zugänglichkeit wurde ebenfalls Wert gelegt. Die Gebäude werden von Grünflächen umspielt und die Vergangenheit des Grundstücks in die Außenraumgestaltung miteinbezogen: alte Bahngleise bleiben erhalten.

Als Besonderheit sticht hier der erreichte Effizienzhaus-Plus-Standard hervor. Die Energietechnik basiert auf einer Luftwärmeheizung. In drei Bauabschnitten wurde das Vorhaben realisiert.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Wohnhaus H1 in Hattenhofen
  • Wohnhaus H1 in Hattenhofen
  • Wohnhaus H1 in Hattenhofen
  • Wohnhaus H1 in Hattenhofen
  • Wohnhaus H1 in Hattenhofen
Die Grundstückseigentümer wollten zunächst einen Fertighaushersteller beauftragen. Im Planungsprozess stellte sich jedoch heraus, dass besondere Anforderungen durch den Standort mit einer Standardlösung nicht umsetzbar waren.

Durch die Nähe zu einem Fließgewässer kam die Frage auf, wie die Wohnbereiche bei einer etwaigen Überflutung geschützt werden können. Ein weitere Vorgabe bestand in der optischen Abgrenzung zum Rad- und Fußgängerweg auf der gegenüber liegenden Grundstücksseite.

Unser Büro schlug nun eine Modellierung des Geländes vor. Das vormals fast ebene Grundstück wurde in der Umsetzung angefüllt, Gebäudeebene null hernach in den künstlichen Hügel hineingebaut. Zum Fuß- und Fahrradweg am Fuß der Erhebung schuf unser Büro eine Bruchkante, deren Höhe direkte Blicke auf das Haus verstellt und so die gewünschte Privatsphäre schafft.

Auf Ebene null mit Hauseingang und Doppelgarage befinden sich Wellnessbereich, Gäste-WC, Gebäudetechnik sowie Abstell- und Kellerräume. Die Ebene plus eins mit Schlafzimmern und kombiniertem Küche-, Ess- und Wohnbereich besitzt raumhohe, großflächige Fenster, die das Gebäude zum leicht abfallenden Garten hin öffnen.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Wohnhaus H2 in Göppingen
  • Wohnhaus H2 in Göppingen
  • Wohnhaus H2 in Göppingen
  • Wohnhaus H2 in Göppingen
Großzügige Räume und Durchbrüche innen – besondere Formgebung in der Außengestaltung: Die überbaubare Grundstücksfläche in der Göppinger Nordstadt wurde optimal genutzt.

Die Auffahrt mündet auf der Ebene des Untergeschosses mit Garage und Abstellflächen, im Inneren finden sich hier zudem die Gebäudetechnik, Kellerbereiche sowie ein Arbeitsraum. Außen leitet eine Treppe zum darüber gelegenen Hauseingang. Beim Betreten des Erdgeschosses erwarten den Besucher ein Vorraum über zwei Geschosshöhen.

Im Koch- und Essbereich auf derselben Ebene wurde ein weiterer Durchbruch zum Galeriebereich im Obergeschoss geschaffen. Dort befinden sich Schlafräume und Bäder. Lichteinfall und Sichtbeziehungen über zwei Ebenen geben den Räumen gleichermaßen Transparenz und Wärme. Der Wohnbereich im Erdgeschoss wurde wiederum leicht tiefer gesetzt, grenzt dabei ohne Stufen an Balkon und Terrasse.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • GiLO – Coffee, Frozen Yogurt, Bar in Göppingen
  • GiLO – Coffee, Frozen Yogurt, Bar in Göppingen
  • GiLO – Coffee, Frozen Yogurt, Bar in Göppingen
  • GiLO – Coffee, Frozen Yogurt, Bar in Göppingen
  • GiLO – Coffee, Frozen Yogurt, Bar in Göppingen
Gegenüber dem Rathaus stand lange in bester Lage, direkt am Göppinger Marktplatz, eine Immobilie leer. Ein ansässiger Gastronom wollte sein Angebot erweitern und eröffnete dort nach kurzer Planungs- und Bauzeit sein neues Szenelokal.

Aus dem ehemaligen Bekleidungsgeschäft sollte eine Bar werden: hell, offen, freundlich, modern. Mit den vorhandenen Räumlichkeiten über zwei Ebenen war dieses Konzept nur schwer umsetzbar, zumal die Höhe der Räume die Gestaltungsmöglichkeiten erheblich beschränkte. Der neue Betreiber wollte den zentralen Raum aber möglichst offen gestalten.

Unser Büro wagte sich an die schwierige Umsetzung: Die Zwischendecke wurde zu großen Teilen entfernt, um einen einzigen hohen Raum für Theke, Auslage und Stehbistro zu schaffen. Gestaltungselemente wie Wandbilder, stilvoll bestückte Regale, Wandbeschriftung und eine hängende Deckenbeleuchtung betonen die Offenheit und Raumhöhe zusätzlich.

Eine zurückhaltend verwendete Schmuckfarbe sowie Weiß- und Anthrazittöne für Wände und Bodenflächen schaffen ein modernes Ambiente. Die Reste der zweiten Ebene im hinteren Bereich bleiben verborgen. Deren verbliebene Fläche wird für Küche, Lagerhaltung und Verwaltung genutzt.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • OP-Zentrum der Staufenklinik in Göppingen
  • OP-Zentrum der Staufenklinik in Göppingen
  • OP-Zentrum der Staufenklinik in Göppingen
  • OP-Zentrum der Staufenklinik in Göppingen
  • OP-Zentrum der Staufenklinik in Göppingen
An- und Umbauten gehören wie jede bauliche Veränderung im Bestand zu den anspruchsvollsten Aufgaben für Architekten. Dies gilt umso mehr, wenn mit der Neugestaltung hohe funktionale Anforderungen verbunden sind.

Die zentrale Planungsaufgabe bestand darin, ein neues OP-Zentrum in einen bereits bestehenden Gebäudekomplex zu integrieren. Um den eigentlichen Operationssaal waren weitere Räume und Bereiche nach Maßgabe der üblichen Arbeitsabläufe im Klinikalltag zu gruppieren. Dazu gehören unter anderem ein Aufwachraum und Umkleiden für die Patienten, Aufenthalts- und Besprechungsräume mit Küche für die Mitarbeiter, Wartebereiche für Besucher sowie alle sanitären Anlagen.

Neben funktionalen und arbeitsorganisatorischen Belangen mussten in der Detailplanung vor allem medizinische Standards in den Bereichen Hygiene und Krankenhaustechnik beachtet werden. Durch einen eng getakteten Bauzeitenplan und eine verbindliche Kooperation zwischen Auftraggebern, Architekten und den beteiligten Handwerkern konnte das Projekt in vergleichsweise kurzer Zeit fertiggestellt werden.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)
  • Feuerwehrhaus in Rechberghausen
  • Feuerwehrhaus in Rechberghausen
  • Feuerwehrhaus in Rechberghausen
  • Feuerwehrhaus in Rechberghausen
  • Feuerwehrhaus in Rechberghausen
Beim Wettbewerb für den Neubau des Feuerwehrhauses bekam das Stuttgarter Büro Reichl, Sassenscheidt und Partner den Zuschlag. Unser Büro erlangte den 2. Platz und übernahm die Bauausführung.

In reizvoller Lage am Marbach hat die Feuerwehr Rechberghausen ihr neues Zuhause bekommen. Das Feuerwehrhaus steht im Schnittpunkt vieler Wegebeziehungen. Durch die Topografie ergibt sich eine in den Hang geschobene Ebene, die die Fahrzeughalle aufnimmt. Rechts und links angelagert, befinden sich Ausrüstungsschränke, Sanitärbereiche, Lager und die Einsatzzentrale. Eine Galerieebene im rückwärtigen Bereich der Fahrzeughalle verbindet den Schulungsbereich mit Lager- und Haustechnikflächen.

Nach Süden und Norden ist die Fahrzeughalle großzügig aufgeglast. Alle tragenden Wand- und Deckenteile wurden in Ortbeton erstellt. Die Dachkonstruktionen der beiden Bauteile bestehen aus unterspanntem Leimbinder, über der Halle als Flachdach, über dem Schulungsbereich als Steildach ausgeführt. Das äußere Erscheinungsbild wird geprägt von durchgefärbten Faserzementtafeln in Kombination mit Metall und Glas.

Wesentlicher Bestandteil der Gesamtanlage sind die Freianlagen. Verwendet wurden einfache, strapazierfähige Materialien wie Betonpflaster und Asphalt für die Verkehrsflächen. Die geforderten 24 Stellplätze sind mit wasserdurchlässigen Rasensteinen ausgeführt.

Planverfasser: Gaus & Knödler Architekten PartGmbB (ab 01.09.2019: Gaus Architekten)

Wettbewerbsarchitekt:in (m/w/d)

ab sofort | Vollzeit | vor Ort in Stuttgart

Architekt_in

Zur Stellenausschreibung

Preise und Auszeichnungen

2024 German Design Award Winner | Feuerwehrhaus in Tübingen-Lustnau

2023 ICONIC AWARD Innovative Architecture | Feuerwehrhaus in Tübingen-Lustnau

2023 ICONIC AWARD Innovative Architecture | Verwaltungsgebäude der ATP GmbH in Göppingen

2023 Auszeichnung beim DMK Award für Nach­haltiges Bauen | Feuerwehrhaus in Tübingen-Lustnau

2023 Competitionline Ranking – 21. Platz | aus insgesamt 22.400 Architekturbüros in Deutschland

2022 Eintragung als Fachpreisrichter in die Fachliste der Architektenkammer Baden-Württemberg

2022 Eintragung als Mitglied des Gestaltungsbeirats in die Fachliste der Architektenkammer Baden-Württemberg

2021 Beispielhaftes Bauen Landkreis Göppingen 2014-2021 | Feuerwehr in Bad Boll

2021 Beispielhaftes Bauen Landkreis Göppingen 2014-2021 | Gemeindekindergarten "Im Töbele" in Rechberghausen

2021 Beispielhaftes Bauen Landkreis Göppingen 2014-2021 | Wohnquartier Südstadt in Göppingen

2021 Beispielhaftes Bauen Landkreis Göppingen 2014-2021 | Kinderhaus Wieseneck in Jebenhausen, Bearbeitung LPH 6-8

2017 „Best of HOUZZ" | Kategorie „Design"

2007 Anerkennung „Deutscher Holzbaupreis" | Gebäudeensemble Feuerwehrhaus und Friedensschule Schwäbisch-Gmünd (als ausführende Architekten zusammen mit Planungssieger Architekt Christoph Bijok München)

2007 "Gutes Bauen / Kleiner Hugo-Häring-Preis" | Gebäudeensemble Feuerwehrhaus und Friedensschule Schwäbisch-Gmünd (als ausführende Architekten zusammen mit Planungssieger Architekt Christoph Bijok München)

2003 „Beispielhaftes Bauen im Landkreis Göppingen 1995–2002" | Feuerwehrhaus in Rechberghausen (als ausführende Architekten zusammen mit Reichl, Sassenscheidt und Partner sowie Pfrommer + Roeder Freie Landschaftsarchitekten BDLA)

2001 Internationales Entwurfsseminar bei Luigi Snozzi, Monte Carasso, Tessin: 1. Preis für Christian Gaus

1998 Wallfahrtskirche Maria Buch in Neresheim: Carl-Fieger-Preis für Diplomarbeit „Glaube und Raum" von Christian Gaus

Erfolge bei Wettbewerben und Bewerbungsverfahren

2023 Stadteingang Nord, Offenburg (Städtebaulicher Realisierungswettbewerb, Anerkennung)

2023 Schulcampus Willy-Hellpach-Schule, Heidelberg (Zweiphasiger Realisierungswettbewerb, 2. Preis)

2022 Emil-von-Behring-Gymnasium, Spardorf (Realisierungswettbewerb, 2. Preis)

2022 Kinder- und Jugendcampus, Remchingen (Offener Realisierungswettbewerb, 1. Preis)

2022 Feuerwehr, Fellbach (Realisierungswettbewerb)

2022 Bürger- und Vereinshaus mit freiwilliger Feuerwehr, Eltersdorf (Realisierungswettbewerb)

2022 Anbau und Außengestaltung Wohnhaus H9, Donzdorf (Erweiterungsneubau)

2022 Sekundarschule Muttenz, Hinterzweien (Projektwettbewerb)

2022 Mehrgenerationenhaus Bad Überkingen (Ausschreibung mit Auswahlverfahren)

2022 Neubau Feuerwehr, Roßwag (Vergabeverfahren nach VgV)

2022 Wohnhaus F1, Schlierbach (Entwurf/Planung Neubau)

2022 Grundstücksteilung, Bad Überkingen (Entwurf/Planung)

2022 Machbarkeitsstudie und Entwurfsplanung Feuerwehrhaus, Mögglingen (Planung)

2022 Umbau Eiscafé, Göppingen (Entwurf/Planung)

2022 Verwaltungsgebäude, Eislingen (Machbarkeitsstudie)

2021 Wohhaus W6, Ebersbach (Aufteilungsplanung)

2021 Machbarkeitsstudie Feuerwehrhaus, Rudersberg (Planung)

2021 Feuerwache und Polizeiposten, Göppingen-Jebenhausen (Neubau)

2021 Feuerwehrhaus, Bad Boll (Neubau)

2021 Ortsmitte, Birenbach (Machbarkeitsstudie)

2021 Scherbenmarkt, Donzdorf (Machbarkeitsstudie)

2021 Neubau Mehrgenerationenhaus mit Kindertageseinrichtung, Salach (Offener Realisierungswettbewerb, engere Auswahl)

2021 Erweiterung Grundschule Süd, Bitburg (Offener Realisierungswettbewerb, engere Auswahl)

2020 Erweiterung Schulcampus Bizet, Süßen (Wettbewerb, VgV Verfahren, 1. Preis)

2020 Städtebaulicher Rahmenplan "Maute-Areal", Bisingen (Mehrfachbeauftragung)

2020 Wohnquartier „Im Freihof – Stiftstraße“, Göppingen-Faurndau (Städtebaulicher Wettbewerb)

2019 Neubau Neuapostolische Kirchen, Uhingen (Wettbewerb, 3. Preis)

2018 Mehrstufiges Auswahlverfahren Hochhaussanierung Landratsamt in Göppingen (1. Rang in Kooperation mit Büro ksg Köln)

2018 Neubau Pfarr- und Gemeindehaus Sankt Maria, Geislingen (Wettbewerb)

2017 Mehrfachbeauftragung Feuerwehrhaus in Bad Boll (1. Preis)

2016 Planungskonkurrenz „Zentrum Untere Marktstraße" in Göppingen (2. Rang)

2016 Mehrfachbeauftragung Schulzentrum in Amstetten (1. Preis)

2015 Auswahlverfahren als Investorengutachten zur Gestaltung Wohnquartier „Aidenbergsteige" in Weissach (1. Preis)

2015 VOF-Verfahren Sanierung Verwaltungsgebäude Stadtwerke in Göppingen (2. Platz)

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