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DIA – Dittel Architekten

WA-Expertenprofil

DIA – Dittel Architekten

DIA – Dittel Architekten

Hölderlinstraße 38
DE 70174 Stuttgart

0711-46906550
071146906551
info@di-a.de
http://www.di-a.de

Architektur | Innenarchitektur

DIA – Dittel Architekten entwickelt das Gastronomie-Design sowie Name und Corporate Design der Bar Eduard's und verantwortet die Ausführung im Dorotheen Quartier in Stuttgart. Benannt nach dem Breuninger-Gründer setzt die neue Lifestyle-Bar ein klares Statement im neuen Viertel. Selbstbewusst und frisch interpretiert das Design ein Stück Geschichte und macht den Tresen wie in den Anfängen der Barkultur zum Mittelpunkt des Geschehens.

Schon von außen ist die Bar als solche unverkennbar: Kräftig und edel wie ein Glas Bulleit Burbon steht der massive Thekenkorpus in moderner Ausführung direkt am Eingang des Raumes. Kaum eingetreten, findet der Gast sich vor ihm wieder, den Bartender im Blickfeld, das erste Glas in der Hand.

Der schmale, fünf Meter hohe Raum ist ein charakterisierendes Merkmal des Eduard's. Gefasst durch eine Glas- und gegenüberliegende Mauerfassade wird das Lokal in einen vorderen hellen und rückwärtigen dunklen Bereich unterteilt – ein Konzept für Tag und Nacht. Tagsüber sind die Plätze entlang der Glasfassade dank natürlichem Lichteinfall und erstklassigem Blick begehrt. Am Abend tritt der Tresen in den Vordergrund.

Denn mit Einbruch der Dunkelheit schafft der raumprägende Kupferton mit Patina und Lichtreflektionen eine einzigartige Stimmung, die bis nach außen strahlt. Der Ausschank wird zum glänzenden Stand-Alone, das rostbraune Wandregal setzt die leuchtenden Spirituosen in Szene und die handgeschöpften Eisenleuchten in der abgehängten Decke werden zu stilvollen Scheinwerfern. Mit starker Außenwirkung komplettiert die filigrane Deckeninstallation aus kantigen Stäben mit prominenten Bulbs das anziehende Bild.

Auf kompakten 100 m2 im Innen- und weiteren 70 m2 im Außenbereich bietet das Eduard's Platz für alle Sitzpräferenzen: Klassisch erhöht an der Bar oder am geselligen Nebentisch, der die ursprüngliche Bedeutung der Bar(riere) auflöst und den Gast auf die Seite des Barkeepers setzt. Für ein längeres Gespräch mit Blick zur Außenterrasse stehen gemütliche Vintage-Sessel und eine Sitzgruppe aus Sofa und Stühlen bereit. Das Bankett mit komfortablen Akustikpaneelen entwickelt sich in eine ungezwungene Eck-Lounge mit Tribünen-Charakter. Von hier lässt sich das Treiben des Quartiers perfekt beobachten.

Der edle Charakter des Metalls kontrastiert mit dem rauen Industrieboden und den Sichtbetonwänden. Gedecktes Grün in der Wandgestaltung und den Textilien sowie dunkles Holz und rustikales Lederpolster vervollkommnen das Farb- und Materialkonzept. Das Corporate Design zieht sich bis ins Detail durch. Name und Bildmarke vereinen Tradition und Moderne und verweisen auf die Zeitlosigkeit von Eleganz, die in verschiedenen Epochen ihre eigene Verwirklichung findet. Die geometrische Bildmarke verweist auf die Struktur der Deckeninstallation und wird von einer Typografie mit schlanker, selbstbewusster Form getragen: Willkommen im Eduard's!

Mehr Informationen hier: http://di-a.de/innenarchitektur-architektur/hotel-gastronomie/bar-eduards/
DIA – Dittel Architekten hat in Zusammenarbeit mit der Agentur die wegmeister im Neubau der TransnetBW-Hauptschaltleitung in Wendlingen am Neckar eine interaktive Informations- und Erlebniswelt für Besucher geschaffen. Ziel des Konzeptes war es, die komplexen Inhalte des Übertragungsnetzbetreibers zu veranschaulichen und im Raum erlebbar zu machen. Im Fokus stand die spielerische Informationsübermittlung in digitaler und analoger Form, ihre Umsetzung in Gestalt und Funktion sowie eine intuitive Besucherführung. Für den modernen Neubau zeichnet das Architekturbüro wma architekten wöhr mieslinger assoziierte verantwortlich.

Der Besucherbereich erstreckt sich über einen lichtdurchfluteten Gang, der sich von der Empfangsfläche über eine interaktive Zone bis zur Galerie im ersten Stock zieht. Auf diesem Weg taucht der Besucher immer tiefer in die Materie ein, um als Höhepunkt einen freien Blick auf die Warte mit ihrer 12 Meter breiten, hochauflösenden Monitorwand zu haben. Hier steuern die Systemführungsingenieure das Höchstspannungsnetz der Regelzone Baden-Württemberg und halten es in enger Kooperation mit den benachbarten deutschen und internationalen Regelzonen im Gleichgewicht.

In direkter Bezugnahme auf die Architektursprache des Neubaus, ist das Material- und Farbkonzept der Leit- und Ausstellungselemente modern, schlicht und elegant: Ein Wegweiser vor dem Gebäude fügt sich als Betonmonolith mit Metallfassung in das Gesamtbild ein. Kühle Metalllettern finden sich intern und extern in Logo und Leitsystem. Sachlich und funktional integrieren sich die individuell entwickelten weißen Ausstellungsmöbel in den Raum. Die feine weiße Lasur des Unternehmensclaims »Strom | Netz | Sicherheit« bewahrt die charakteristische Struktur des Sichtbetons.

Der Empfangsbereich steht im Zeichen der Unternehmensidentität: Corporate Wall, Karte, Logo und Claim. Die Inhaltspräsentation der Corporate Wall in Text, Bild und Video erfolgt über eine weiße Rahmenfassung mit zwei Monitoren und einem bedruckten, hinterleuchteten Textil. In entsprechender Designsprache zeigt die benachbarte fein gefräste Wandkarte mit Punkthaltern und Stäben in abstrahierter Form das Übertragungsnetz in Baden-Württemberg mit seinen Verbindungen ins In- und Ausland.

Das Kernmöbel der interaktiven Zone ist ein multifunktionaler, raumbildender Ausstellungstisch mit Tangible-Exponat, topografischem Modell und Negativformen zur Präsentation von 525-kV-Erdkabel-Treppenschnitten. Dank einer filigranen Konstruktion scheinen vor der Wand abgehängte Ringmasken mit Kabelquerschnitten zu schweben: Eine angemessene Präsentation der Technik hochmoderner Gleichstrom-Erdkabel. Als Lichtquelle und Kunstobjekt dient ein Deckenkorpus mit hinterleuchteter Spannfolie und abstrahiertem Übertragungsnetz. Gefasst wird das Möbel von einer Sitzbank mit integriertem Beamer für die farbechte Wandprojektion eines Ingenieurs, der interaktiv sein Handwerk erklärt.

Auf der Galerie steht der Blick zur Warte im Mittelpunkt. Die in einen raumbreiten Tresen eingelassenen Bildschirme kommentieren auf anschauliche Weise die Arbeit eines Systemingenieurs. Der von wma architekten konzipierte verglaste Vortragsraum bietet zugleich Schutz und gewährt Sichtbezüge.
DIA – Dittel Architekten gestaltet und realisiert die Gastronomie Enso Sushi & Grill in exponierter Lage im Dorotheen Quartier in Stuttgart. Das moderne Design ist anspruchsvoll und kreativ wie die asiatisch-europäische Fusion-Küche. Die Neuinterpretation traditioneller Architekturelemente Asiens in Verbindung mit hochwertigen Materialien und natürlichen Farben verleihen dem Restaurant seine Einzigartigkeit auf 250 m2. Im Sinne der Namensbedeutung Enso entsteht ein authentisches Konzept in „Harmonie und Vollkommenheit".

Beim Betreten des Restaurants wird der Gast von einem Eichenholz-Windfang mit Logoprägung in den Raum geführt. Entlang der Fensterfassade entwickelt sich das Element als Riegel mit einem erhöhten Bodenniveau in vier gemütliche Sitznischen. Gegliedert durch Rahmen mit asiatischer Ornamentik bieten die kleinen Abteile beliebte Plätze mit freiem Blick nach draußen und drinnen. Auf filigranen Tischbeinen aus gekantetem Stahl mit Massivholztischplatten lassen sich kunstvoll inszenierte Speisen genießen.

Auf der gegenüberliegenden Seite wird der Gastraum durch eine Bar und eine Live-Sushi-Theke mit Tresen-Verlängerung an der Fensterfassade gefasst. Wer auf ein Glas asiatischen Whiskey vorbeikommt oder den Sushi-Köchen bei der Zubereitung zuschauen will, findet hier auf erhöhten Barhockern den richtigen Platz. Die klassische Speisesituation wird im Gastraum selbst abgebildet. Variabel positionierbare Tische und Lichtspots bieten Sitzmöglichkeiten für kleine und größere Gruppen. Schwarze Akustik-Baffeln fügen sich in Reihung in die offene Decke.

Edel und unaufdringlich bilden Bar und Sushi-Theke eine wertige Farb- und Materialkomposition. In horizontaler Ausrichtung entsteht ein spannender Hell-Dunkel-Wechsel. Der schwarze Deckenkoffer greift die Schräge der Glasfassade auf und öffnet sich zum Raum. Er bildet zugleich den Hintergrund für eine goldene Ornamentik, die je nach Lichteinfall schimmert. Ebenso lebendig wirkt die Lichtreflektion am filigranen Messingregal der Bar, das auf einem gedeckten Grünstreifen platziert ist. Nero Assoluto, der robuste Stein der Theke greift den dunklen Ton der Decke auf und dient zugleich als stilvolle Arbeits- und Speisefläche. Den Thekenkorpus kleidet asiatische Keramik in Form einer modernen Fliese. Die variierende Oberflächenstruktur schafft ein dynamisches Erscheinungsbild aus verschiedenen Graunuancen. Mit dem Übergang zur lichten Holzlamellenkonstruktion findet der massive Korpus an der Fensterfassade einen sanften Abschluss.

Der imposante Weinschrank zur Rechten der Bar entwickelt sich in Form vertikal gestellter Holzlamellen zum Sichtschutz des Private Dinings weiter. Die Podest-Konstruktion dieses Bereichs vermittelt dem Gast das Gefühl, auf japanische Art und Weise auf dem Boden zu sitzen ohne auf den Komfort der Beinfreiheit verzichten zu müssen. Eine Akustikdecke unterstützt die ruhige Atmosphäre während spannende Kontraste die besondere Stimmung abrunden: Eine florale Tapete und der raue Industrieboden, weiche Samtkissen und eine extravagante Lichtinstallation.

Der Windfang des Eingangsbereichs wird rückseitig zur gemütlichen Bankett-Nische mit erhöhter Rückenlehne und effektvollen Pendelleuchten. Sie erinnern in ihrer Form an asiatische Lampions und sprechen in ihrer modernen Ausführung die Sprache des Konzeptes. Das bis ins Detail ausgestaltete Design integriert einen gefliesten Waschtisch mit stilvoller Messingarmatur und atmosphärischer Lichtstimmung.
DIA – Dittel Architekten verantwortet die Gestaltung und architektonische Umsetzung der Sansibar by Breuninger im neuen Dorotheen Quartier in Stuttgart. Das Restaurant ist eine Kooperation des Mode- und Lifestyle-Unternehmens Breuninger mit Herbert Secklers Kultrestaurant auf Sylt. Ziel des Designkonzeptes ist es, den Gast inmitten des neuen Viertels mit dem entspannten Lebensgefühl der nordischen Insel zu umhüllen. Stimmungsvolle Farben und inseltypische Materialien werden im urbanen Kontext zum individuellen Raumkonzept und Wohlfühlort. Für die erste Umsetzung der Sansibar by Breuninger in Düsseldorf zeichnete ebenfalls DIA – Dittel Architekten verantwortlich.

Als bauliche Erweiterung des Modehauses mit zwei gegenüberliegenden Eingangsportalen verbindet die Sansibar by Breuninger zur Ladenöffnung die Karlspassage mit dem Dorotheenplatz. Mit 377 Sitzplätzen im Innen- und Außenbereich auf 765 Quadratmetern ist das Restaurant auch nach Ladenschluss das Flaggschiff des neuen Viertels.

An zentraler Position und mit auffälliger Form- und Lichtinszenierung wird die Bar zum Anziehungspunkt bei Betreten des Restaurants. Mit vierseitiger Öffnung verbindet sie alle Bereiche miteinander und schafft Blickbezüge. Der edle Juraschiefer-Korpus steht im Einklang mit einer Steinfliesentheke, die über eine Messing-Lisene in den dunklen Eichenholz-Abschluss übergeht. Die wellenförmige Aufhängung der individuell angefertigten Designleuchten kontrastiert mit der Kantenbetonung des selbstbewussten Barkörpers.

Das prägende Material des Konzeptes ist Holz; in Kombination mit Meeresblau, Sand- und Goldtönen spricht es die Sprache der weiten Dünen und das maritimen Klimas der Insel. In drei Teilbereichen wird die Thematik unterschiedlich interpretiert und ausgestaltet: Lounge mit Fensterbankett, Hüttenbereich und Fine Dining. Die Zonierung funktioniert über zwei unterschiedliche Bodenniveaus und Deckenhöhen sowie der variierenden Verlege-Richtung des Fischgrät-Parketts mit umlaufendem Fries. Atmosphärisch unterstützt wird die Raumaufteilung durch lichte Raumtrenner in Fischernetzstruktur sowie die einseitige Fensterfassade, die eine lichtdurchflutete Fläche vom behaglichen dunkleren Bereich unterscheidet.

Auf Ebene der Bar befindet sich eine großzügige Lounge, die in Sand- und Goldtönen mit grünen Samtkissen an eine Dünenlandschaft erinnert. Sie bietet komfortables Sitzen in geselliger Runde, eine spannende Sicht in den Raum und grenzt an eine nachhaltige Wand aus gepressten Naturmaterialien. Am angrenzenden Fensterbankett entlang der Fassade kann der Gast den lichtdurchfluteten Bereich mit fünf Metern Raumhöhe auf sich wirken lassen oder das Treiben auf dem Dorotheenplatz beobachten. Eine in Wellenform abgehängte Vorhanginstallation unterstreicht die Höhe und dient bei Nacht als beleuchteter Anziehungspunkt von außen. Helle Eichenholzmöbel und Farben unterstützen die freundliche Atmosphäre.

Der Eintritt in den Hüttenbereich erschließt sich durch den Wechsel des Bodenniveaus und das dominierende dunkle Eichenholz. Runde massive Holztische mit prominenten Korbleuchten fügen sich hier in eine Atmosphäre der Geborgenheit und Privatheit ein. Der Inbegriff dieses Gefühls ist die elf Meter lange „Holzhütte" mit Altholzfassung und Lamellendecke. Besonders hervorzuheben sind die Holzleisten der Rückwand als wirkungsvolle Komposition unterschiedlicher Farbnuancen. Ein weiterer Link zur Dünenlandschaft bildet die in Sandtönen gespachtelte Wand mit horizontal verlaufenden, hinterleuchteten Wellen und dynamischer Wirkung. Orange- und Grüntöne in den Textilien setzen Farbkontraste zu den vorherrschenden Erdtönen.

Eine moderne Interpretation des Strandkorbes findet sich im Bereich des Fine Dinings wieder. Mit einem dezenten beigen Rahmen, einer hellen Eichenholzverkleidung auf den Innenflächen, blauen Polstern und Dünengras stellen die Bankett-Nischen eine einladende und freundliche Sitzgelegenheit dar. Ein Wandregal aus Altholz und schwarzem Stahl, das die Produkte der Marke Sansibar präsentiert, wird mit einer grafischen Struktur zum Blickfang und betont die Raumhöhe. Detailverliebte Grafikdesign-Elemente ziehen sich in Form von Wandgrafiken, Leitsystem und Speisekarten durch das Restaurant und verleihen ihm den letzten Schliff.

An der Außenfassade ist das leuchtende Sansibar-Logo schon von weitem sichtbar. Das Eingangsportal bildet einen spannenden Kontrast aus Messing- und Altholzverkleidung. In konsequenter Fortführung des Materialkonzeptes dominieren Eichen- und Teakholz die Möblierung der Außenterrasse. Mitten auf dem Dorotheenplatz bietet sie Platz für 100 Gäste und wird von einem Vordach geschützt, das sich in großen Wellen entlang des Anbaus bis zur Lifestyle-Bar Eduard's zieht, die ebenfalls von Dittel Architekten gestaltet wurde.
Die Primo Cafébar steht für hochwertigen Kaffee, italienisches Lebensgefühl und eine nachhaltige Denkweise. Im Sinne dieser Markenphilosophie entsteht ein authentisches Innenarchitekturkonzept mit natürlichen Materialien und Hingabe zum Detail. Das Café wird im Modehaus Zinser in Tübingen realisiert.

An der Fußgängerzone positioniert, ist es zugleich Anziehungspunkt von außen und bildet einen Mehrwert für die Kunden des Einzelhändlers. Die durchgehende Glasfassade offenbart den Passanten eine warme Stimmung, die – in der Symbiose aus Licht und Material – Lust auf Kaffeegenuss macht.

Das Konzept positioniert die Servicetheke an zentraler Stelle, denn hier treffen die Abläufe des gastronomischen Betriebs zusammen. Diese Kernfunktion macht sie zum raumbildenden Element, das alle Materialien in sich vereint. Inspiriert durch die traditionelle Kaffeehauskultur betonen Keramikfliesen im Schachbrettmuster den l-förmigen Thekenkörper mit über 10 Metern Länge. Die Verkleidung der Theke mit Holzlamellen aus geweißter Eiche schafft ein natürliches Farbspektrum mit lebhafter Wirkung. Form und Materialität des Korpus werden mit einem massiven Holzaufsatz und einer eingesetzten Glasvitrine ausgestaltet. Im Hintergrund bilden die hängenden Regalelemente aus Schwarzstahl mit dem Charme des Unbehandelten einen wirksamen Kontrast zum sanften Ton der organisch geformten Keramikfliesen.

Die Zonierung der Gastronomiefläche erfolgt über vertikal angeordneten Holzlamellen, die Bezug auf die Struktur der Theke nehmen und Sichtbezüge zur Verkaufsfläche schaffen. Der Besucher kann sich für erhöhtes Sitzen mit Blick nach draußen, komfortable Lederstühle in der Lounge-Ecke oder geselliges Beisammensein im Rauminneren entscheiden. Ein thematisch angepasstes Deckenelement mit ausgefallenen Seil-Leuchten unterstützt die gemütliche Atmosphäre. Goldene Akzente in Leuchten greifen das Verpackungsdesign der Produkte auf und repräsentieren die hochwertige Kaffeekultur. Die in Holz gebrannte Bildmarke steht in ihrem robusten Erscheinungsbild für Handwerk und Natur.
Binder Optik ist ein Fachgeschäft mit mehr als 40 Standorten, das sich in stetigem Wachstum befindet. Ein Familienunternehmen mit Zukunftsblick. Diese Identität wird in Architektur übersetzt und ein neues Corporate Design entwickelt. Im Ergebnis steht eine authentische Gestaltung mit moderner Ausrichtung. Die Komposition ist sachlich und offen, die Materialität schafft eine warme Atmosphäre. Im historischen Kern der Stadt Backnang erfolgte die erste Umsetzung.

An zentraler Stelle steht die Empfangstheke, die über eine Deckenspange mit der Kaffeenische verbunden ist. Diese Konstruktion bildet einen sanften Übergang vom Eingangs- in den geschützten Beratungsbereich. Die persönliche Fachberatung erfolgt an freistehenden Tischen mit bequemen Sesseln, die über den Farbwechsel im Teppich zoniert werden. Produkte werden in maßgefertigten Regalschränken inszeniert, die der Ladenfläche einen Rahmen geben und die Präsentation verschiedener Themen ermöglichen: Jede Brillenart erhält ihr passendes Möbel.

Das identitätsstiftende CI-Gelb findet sich gut dosiert in Logo, Grafik und Lampen wieder und wird durch kontrastierendes Petrol in Sitzmöbeln ergänzt. Teppichboden und Wände halten sich mit dezenten Grautönen im Hintergrund. Neben der Farbwahl sorgt der Einsatz von Holz und Textilien für eine freundliche Raumstimmung. Unterstützt wird diese durch gerahmte Fotografien und eine raumhohe Wandgrafik. Das Motiv der abstrahierten Iris steht mit seiner runden Form im Kontrast zur geradlinigen Architektur und zieht den Blick des Betrachters auf sich – hier kann das Auge ruhen.
Die Veränderung ist schon aus der Ferne ersichtlich. Das acomhotel in München integriert sich mit einer neuen Fassade in die Umgebung und verweist im Inneren auf diese zurück. Die Stimmung der Residenzstadt mit ihrer mächtigen Grünanlage wird durch Farbe und Material in Raum übertragen. Würdevoll und modern bestimmen Gold und Ocker sowie Mint und Eiche die Atmosphäre der neu gestalteten Empfangs- und Restaurantfläche.

Neben einer einheitlichen Designsprache unterliegt das Konzept auf 300 m2 dem Anspruch einer klaren Raumgliederung und der Integration vielseitiger Sitzgelegenheiten mit hoher Aufenthaltsqualität.

Der Eingangsbereich ist in die Funktionsbereiche Rezeption und Bar unterteilt, die jeweils mit einer gemütlichen Sitznische verbunden sind. Das Restaurant mit Buffettheke bildet einen separaten Raum mit Zugang zur Außenterrasse.

Ein wiederkehrendes Charakteristikum sind die linear angeordneten Holzlamellen zur Zonierung verschiedener Bereiche. Ihre grafische Struktur wird durch die Anordnung der Pendelleuchten und Tische verstärkt. Im Restaurant greifen sie die Rundung der Fassade auf und verleihen dem Raum Dynamik. Raumprägend ist zudem eine traditionelle Wandvertäfelung in den Nischenbereichen, die mit modernen Leuchten und Industrieästhetik kontrastiert. Letztere findet sich beispielhaft in einer lackierten Stahlmat
500 Quadratmeter. Vier Bereiche. Ein Konzept. Empfang, Lounge, Bar und Restaurant des Hotels präsentieren sich in neuer Gestalt. Jeder Bereich wirkt für sich und fügt sich in das große Ganze. Die Abgrenzung erfolgt über Bodenmaterial, lichte Raumtrenner und die gestalterische Thematik, der Raum bleibt offen. Offen in der Komposition. Offen für die Bedürfnisse der Hotelgäste, die hier aufeinander treffen. Ein Bereich, der verschiedenen Situationen Raum gibt. Naturtöne in der Farbigkeit von Eichenholz und Steinfliese bilden einen zurückhaltenden Rahmen. Sanfte Grüntöne setzen Akzente.

Betritt der Besucher das Hotel, steht die Rezeption bereit, freundlich und klar. Der Blick zur Seite eröffnet eine verlockende Alternative. In der Lobby erzeugen Lounge Chair und Kamin eine warme einladende Stimmung.

Die Weinbar macht keinen Hehl um ihre Kernkompetenz. Im Weinregal lässt die indirekte Beleuchtung einzelne Weinflaschen erleuchten. Das ganze Sortiment ist im von außen zugänglichen Weinschrank einsehbar. Wer am Abend auf den erhöhten Barstühlen sitzt, am Rotwein nippt und den Blick nach oben schweifen lässt, wird eine Zeit verharren. Die in 3,50 Meter Höhe freigelegte Decke zeigt ihre verborgenen Schätze: Schwarz gesprühte Unterzüge und Schächte. Von hier lassen sich organisch geformte Pendelleuchten in den Raum hinab.

Das Restaurant hat den Anspruch 100 Gästen Platz und Lust zum Verweilen zu bieten. Der lichtdurchflutete Raum schafft beides – das an der Fassade entlang laufende Bankett nutzt den Raum optimal und ist zugleich eine beliebte Sitzgelegenheit. Am Abend lässt sich das Frühstücksbuffet flexibel abtrennen und in der behaglichen Lichtstimmung entfaltet die Speisekarte ihre volle Wirkung.
Zweimal jährlich findet die Modefachmesse der Beneluxländer, die Modefabriek Amsterdam, statt. Auf einem kubusförmigen Messestand mit einer Grundfläche von 49m², realisiert von DIA – Dittel Architekten GmbH, präsentiert das Modelabel Tom Tailor die Winterkollektion 15/16 seiner Marken UFG, Denim, Polo und Contemporary.Eine ganzheitliche Präsentation der jeweiligen Fashionwelten liegt im Fokus der Konzeption.

Insgesamt präsentiert sich der Stand bewusst reduziert und lässt Raum für Digital Content-Maßnahmen.

Der Mix aus kühlen Materialien wie Beton und der Kombination von Industrie- und Holzelementen trifft den Zeitgeist und überzeugt mit seiner klaren Formensprache.Aussagekräftig wird in jedem Eckpunkt der Fläche eine Marke durch vier Mannequins in der entsprechenden Kollektionsmode präsentiert. Um das Augenmerk abwechselnd auf eine Fashionwelt zu legen, werden die Marken, im 15-Minuten-Takt wechselnd, visualisiert und über die digitale Projektionsfläche oberhalb des Messestandes als Highlights platziert. Dem Besucher bietet sich eine dreidimensionale Welt in Bild und Ton. Gleichzeitig werden ihm haptische Anreize gegeben, die Kollektion hautnah zu erleben.

Welche Markenwelt aktuell abgebildet wird, kann der Besucher über eine digitale Uhr auf der Projektionsfläche als auch über eine statische Uhr als Bestandteil der Architektur nachvollziehen. Der Wechsel zwischen den Markenwelten wird auch im Lichtkonzept berücksichtigt – die gegenwärtige Marke wird durch ein Spotlight akzentuiert und hervorgehoben.Komplettiert wird der Stand durch eine Lounge, einen großen Tisch aus Eichenholz sowie eine stilsichere Bar. An der Bar wird jede Marke durch den passenden Drink erlebbar: Die roughe Denim-Welt wird mit einem ehrlichen Millers Beer belohnt, die stylische Contemporary-Welt wähnt sich mit einem Moskow Mule auf der sicheren Seite. Die UFG -Welt überzeugt mit einem bodenständigen, klassischen Gin Tonic, während es für die Polo-Welt ein exklusiver Belsazar Vermouth Dry sein darf.
Die Pop Up Box ist ein vielseitiges Designstück. In den Ladenstraßen des Einkaufszentrums Gerber in Stuttgart findet sie ihren ersten Bestimmungsort. Als wandelbare Verkaufsfläche bietet sie Händlern und Ausstellern eine individuell gestaltbare Präsentationsfläche. Ein System, das in sich selbst funktioniert. Eine Out-Of-The-Box-Lösung. Technik, Nutzen und Design in einem Kubus vereint.

Ein zentraler Technik-Kniff ist das integrierte Hubsystem: Der Händler kann drei der vier Einzelelemente frei im Raum bewegen und schafft sich seinen eigenen Verkaufsraum von etwa 20 bis 30 Quadratmetern, der zugleich barrierefrei ist. Das Ladenbausystem auf den Innenseiten der Elemente ermöglicht eine flexible Anbringung von Waren. Zwei Monitore auf den Außenwänden werden mit visuellem Bildmaterial beliefert.

Auf einer Fläche von neun Quadratmetern fügen sich die Elemente bei Ladenschluss zur kompakten Form zusammen. Die Box ist geschlossen und doch gewähren Lochblech-Einsätze Einblicke in das Innere. Über Bodentanks bezieht das Hauptelement Strom und füttert die Akkus der anderen. Die Scheinwerfer am Deckenkranz haben so genug Energie um die Ware bei Tag ins rechte Licht zu rücken.

Das Design verfolgt zwei Ziele: Es fügt sich in die Architektursprache des übergeordneten Raumes ein und wird einer Vielfalt an Präsentationsinhalten gerecht. Edles Nussbaumholz spricht für Wertigkeit und Natürlichkeit. Der Braunton kontrastiert mit den Natursteinfliesen der Umgebung und den Innenseiten der Box. Der helle Beton dieser Flächen spricht für sich, ist modern und gleichzeitig zurückhaltend genug um den Produkten nicht die Show zu stehlen. Das schwarze Lochblech greift das Unternehmens-Logo auf.

Die Idee des Food Corners: Alle Passanten an eine gemeinsame Tafel bringen. Das Möblierungskonzept besteht aus zwei langen Tischen aus Nussbaumholz mit individueller Bestuhlung. Edel und cool, jeder ist willkommen und kann bei Pasta, Gegrilltem oder Salat gleich noch das Smartphone laden – die Tische verfügen über 16 USB-Ladestationen. Up to date. Up to snack. Diese Stimmung wird durch Grünpflanzen abgerundet. Auf allen Etagen des Einkaufzentrums bieten diese Sichtschutz im Bereich der Sitzinseln. Die runden Holzmodule sind aus demselben Material und fügen sich in die Umgebung ein.
Der neue Kundenservice des Fashion- und Lifestyle-Unternehmens Breuninger in Stuttgart vereint sämtliche Kundenanliegen auf einer Fläche von über 300 Quadratmetern. Die Philosophie des Unternehmens - exklusiver Service - wird in eine klare, funktionale Formensprache mit hochwertigen Materialien und sympathischen Details übersetzt.

„Herzlich Willkommen im Kundenservice" steht in handgezeichneter Schreibschrift auf dem Eingangsportal im vierten Obergeschoss. Mit seinem in Logofräsung gemusterten weißen Rahmen und seiner Größe hebt sich das Tor von den Ladenflächen ab und führt direkt in den Kundenservice. Klar ist nicht nur die farbliche Grundstimmung, die sich in hellem Boden und weißen Möbeln mit Eichenholz-Verkleidung zeigt, sondern auch das Leitsystem. Zur Linken steht der Empfang, rechts wird die Besucher-Lounge durch den Wechsel von hartem zu weichem Bodenmaterial im offenen Raum zoniert. Sattes CI-Orange in der Wandgestaltung wird durch die dezenten Grauabstufungen des Teppichs aufgefangen. Das Lounge-Mobiliar macht seine Bestimmung deutlich: Magazine und integrierte Tablets laden ein, in entspannter Atmosphäre zu verweilen.

Zentral angeordnet ist der sieben Meter lange Click & Collect-Counter zur Abholung online bestellter Artikel. Das etablierte Click & Collect-System findet hier seine gehobene Ausführung: Die Umkleidekabinen im edlen CI-Schwarz mit roten Vorhängen und Lederbänken gleichen einer Suite. In übergroßer Ausführung bieten sie ausreichend Platz für die Anprobe in atmosphärischer Lichtstimmung. Zeitgleich wird das Smartphone bedarfsweise an einer USB-Schnittstelle aufgeladen. Neben persönlicher Beratung vor Ort steht ein sogenannter Social Mirror zur Verfügung. Vor diesem Flachbildschirm können alle Kunden Film- und Bildmaterial erstellen und direkt auf sozialen Netzwerken teilen oder per Mail verschicken.

Verglaste Fronten und eine offene Raumstruktur laden in die räumlich abgetrennten Bereiche der persönlichen Beratung ein. Individuell entwickelte Möbel mit unterschiedlichen Arbeitshöhen sind ergonomisch sinnvoll und funktional. Lose Teppiche mit Farbverlauf und Glanzgrad sorgen auch hier für eine kundenfreundliche Raumstimmung.
Die Berliner Modemesse Bread & Butter findet in Empfang und Hangar des ehemaligen Flughafengeländes Tempelhof statt.

DIA – Dittel Architekten GmbH entwarfen für das Modelabel Tom Tailor einen Messestand auf insgesamt ca. 450 m² mit zwei Ebenen. Zudem zeichnen wir für Konzeption, Planung und Realisation der Fläche verantwortlich. Auf dieser Plattform präsentierte Tom Tailor in beeindruckender Größe erstmals seinen neuen Look und den Relaunch der Marke.

Das Konzept des Auftritts steht unter dem Motto der High Line New York. Die mittlerweile stillgelegte Hochbahntrasse, die einst das Meatpacking District in Manhattan erschloss, wird seit einigen Jahren zu einer aufregenden Parkanlage über den Dächern der Stadt umgestaltet und lebhaft von New Yorkern und Touristen angenommen und genutzt. Dieses urbane amerikanische Lebensgefühl finden Besucher auf der Tom Tailor-Fläche wieder und können einen Spaziergang durch den „urban jungle" New Yorks erleben. Die bestimmenden Materialien des Standes sind Stahl der High Line und deren Bepflanzung, Klinker, Holz, Messing sowie Leder.

Die Ebene 0 ist von drei verschiedenen Welten geprägt, die die neuen Linien von Tom Tailor unterstreichen:

Der Bereich American College Sports ist einem klassischen Sportraum nachempfunden. Im Vintagestil sind auf Eichenparket Möbel und Sportgeräte mit Holz- und Lederdetails angeordnet, die das Flair eines alten amerikanischen Gyms vermittelt. Mittig auf der Fläche ist eine Art Courtyard zu finden, der die Linie Authentic Urban Wear präsentiert. Sie bildet das Herzstück des Stands und unterbreitet das urbane Gefühl der Straßen von New York. Ein Holzpodest aus Eiche und weiße Warenträger stechen hier ins Auge. Ein seitlicher Barbereich, der der „Mad Men"-Welt nachempfunden ist, zeigt den Contemporary Urban Style. Hier wurde dunkel gebeizte Eiche in Fischgrät verlegt. Messingfarbene Warenträger, Stuck und Leder bei Wand- und Säulenverkleidung und eine grüngraue Farbe unterstreichen die rauchige Stimmung. Als Kontrast dienen als dekorative Elemente die farbenfrohen Give-aways, die hier ausliegen: Notizbücher mit dem neuen Tom Tailor Rapport und Logo.

Auf der unteren Ebene befindet sich außerdem eine kostenlose Fotobox, die mit ihren Schwarzweiß-Fotostreifen Spaß macht und den Kunden am großstädtischen Feeling schnuppern lässt. Die Streifen können die Besucher als persönliches Erlebnis mit nach Hause nehmen.

Sowohl an der kurzen Seite als auch an der Rückwand der Ebene 0 sind Treppen angeordnet, die zur oberen Etage mit ihren 160 m² führen. Sie legt sich in einer L-Form über den Stand und zieht sich nahezu bis zur vorderen Kante der Gesamtfläche. Hier befindet sich die „social area", die der Parkanlage High Line nachempfunden ist und viel Platz für Pflanzen und Rückzugsmöglich-keiten vor dem Trubel der Messe bietet. Popcorn, eine Bar, Sitzgelegenheiten aus Holz, Backgammon und Schach sorgen für urbanes Gefühl und bieten Raum für Gespräche.
Eine Auslandsvertretung hat den Auftrag, ein positives Bild Deutschlands im Gastland zu vermitteln und steht für deutsche Interessen und Werte. Sie ist Serviceagentur und Raum für Begegnung zugleich.

Das Corporate Design übermittelt diese Aspekte auf architektonischer Ebene und repräsentiert damit Deutschland im Ausland. Das Grundkonzept für den Entwurf leitet sich aus der 2012 entwickelten Leitidee der Bundesregierung ab: Globalisierung gestalten, Partnerschaften ausbauen, Verantwortung teilen. Als Schnittmenge der drei Themen steht die Gemeinschaft, der das gemeinschaftliche Prinzip partnerschaftlichen Handelns und Verantwortungsbewusstseins innewohnt. „Gemeinschaft" ist die Kernaussage/Markenbotschaft des Entwurfs, trägt das Konzept und übersetzt sich in Gestaltungsprinzipien. Transparenz, offene Raumorganisation und gemeinschaftsfördernde Möblierung heißen willkommen, schaffen Sichtbezüge und fördern die Kommunikation.

In Material und Form spiegelt sich Deutschlandspezifisches wider: Die klare und moderne Formensprache, welche funktional, pragmatisch organisiert sowie präzise ausgeführt ist, als auch innovative Materialien, die ein souveränes Gesamtbild schaffen.Das Sicherheitsschema für Auslandsvertretungen gilt stets übergeordnet und teilt den Grundriss in einen öffentlichen und gesicherten Bereich. Übergeordnet gilt, dass Gebäudeecken immer mit Sondernutzungen besetzt werden. Für das Projektbeispiel Shenyang sind dies: Foyer für offizielle Empfänge, Kanzleileitung, Lounge und Kommunikationsbereich für die Mitarbeiter sowie Visastellenleiter.

Dazwischen wechseln sich offene und geschlossene Nutzungen ab und bilden eine natürliche räumliche Trennung. Das monotone System von Zellenbüro und langer Flur löst sich auf, und es entsteht ein abwechslungsreich fließender Raum.

http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Bauprojekte/Ausland/CDAA/Wettbewerb/wettbewerbnode.html
Abschalten. Wohlfühlen. Brotzeit machen. Im Herzen Stuttgarts gestalteten DIA – Dittel Architekten GmbH im neuen Gerber-Center die erste PANO-Filiale der Stadt. Das Café lädt ein, handgemachte Produkte aus biologischem und regionalem Anbau in gemütlicher Atmosphäre zu genießen. Die Besucher erleben eine harmonische, warme Stimmung und werden, als Gäste bei guten Freunden, ins Wohnzimmer geladen.

In den 225qm großen Raum führt das außergewöhnliche Deckenelement, das sich vom Eingang in den hinteren Bereich entfaltet. Durch den Einsatz von hochwertigen Materialien wie Eiche Massivholz, handgenähtem Echtleder und italienischen Tonfliesen werden Unternehmenswerte wie Tradition, Ehrlichkeit und Qualität wiedergespiegelt, wodurch die Marke PANO ganzheitlich begreifbar wird.

Mit über 5 Metern Länge und 1,15 Metern Breite präsentiert sich der massive Eichentisch als raumbildendes Element, gefasst von einem eindrucksvollen, über 5 Meter hohen Regal. Dieses erfasst den Gastraum mit ca. 92 Sitzplätzen in seiner charakteristischen Offenheit und schafft eine exklusive Präsentationsfläche für das vielfältige Warensortiment. Unterschiedlichste Sitzmöglichkeiten bieten der breit gefächerten Zielgruppe den richtigen Platz für ihre individuellen Ansprüche. Ob ein schneller Imbiss zu zweit mit Blick auf das Gerberviertel oder ein ausgiebiger Kaffeeklatsch mit Freunden vor einer gemütlichen Kaminsituation, die Inneneinrichtung bietet die passende Gelegenheit eine Pause vom Alltag in vollen Zügen zu genießen.
Der neue Breuninger in Düsseldorf, der sich im Kö-Bogen von Daniel Libeskind befindet, beherbergt die erste Niederlassung der berühmten Sansibar aus Sylt auf dem Festland. Zum ersten Mal vergab der Sylter Gastronom Herbert Seckler die Lizenz für sein überregional bekanntes Restaurant außerhalb der Insel.

DIA – Dittel Architekten GmbH durften das Interior Design der 230 m² plus Nebenflächen gestalten und ausführen. Es hieß, die lockere und ungezwungene Atmosphäre aus dem Original in die Metropole am Rhein zu übertragen. Das Restaurant möchte in Harmonie mit Breuninger ein natürliches und hochwertiges Flair ausstrahlen. Ziel war es, die zwei starken Marken Breuninger und Sansibar unter einem Dach zu vereinen, sodass beide voneinander profitieren.

Um die Atmosphäre von Sylt erlebbar zu machen, wurden typische Materialien wie Altholz als Verkleidung und Tische aus massiver Eiche verwendet. Das für die Sansibar wichtige Thema Wein wurde als charakteristischer Bestandteil im Entwurf berücksichtigt.

Verschiede Zonen bieten Platz für ca. 130 Gäste. Das zentrale Element im Raum ist die große Bar, die sich tagsüber auch zum Verkaufsraum von Breuninger offen zeigt und Gäste einlädt, sich bei einem Snack auszuruhen. Neben flexibler Möblierung im Fassadenbereich mit schönem Ausblick auf den See, umfassen die an den Stirnseiten liegenden Bankettsitze den Raum. Unterstützt werden sie durch eine patinierte Wandgestaltung in Anlehnung an einen alten Weinkeller. Zwei große massive Mittelraumtische fördern Kommunikation und Ungezwungenheit, die abgehängten Kerzenleuchten spenden angenehmes Licht.

Für größere Gruppen bietet die Stammtisch-Ecke eine gemütliche Rückzugsmöglichkeit. Hier steht der Wein im Vordergrund. Wand und Decke bilden sich aus einer Verkleidung, die die Optik von gestapelten Weinkisten hat. Ein darin integriertes Fenster bietet Einblick in den üppig bestückten Weinklimaraum. Über dem massiven patinierten Tisch sorgen Leuchten aus Weinflaschen für stimmungsvolle Beleuchtung.

Eine zweite raffinierte Besonderheit neben dem Stammtisch stellen die vier indirekt beleuchteten Separeés dar, die erneut eine klare Verbindung zur Sylter Sansibar herstellen. Sie muten einfachen Holzhütten an, sind aber Formensprache und Beleuchtung betreffend schlicht und modern ausgeführt.

Der Bodenbelag besteht aus ungewöhnlichem Parkett mit gewollt rustikaler grober Oberfläche in einem leichten Schieferton. Die Gestaltung der Wände wurde in dazu passenden Sandtönen ausgeführt; weißer Mineralwerkstoff für die Thekenoberfläche rundet die freundliche Atmosphäre ab. Für kleine Farbakzente sorgen die gestreiften Stoffe der Kissen, die für den Gast die Assoziation mit Sylt komplettieren.

Auch außerhalb der Öffnungszeiten von Breuninger kann die Düsseldorfer Sansibar besucht werden und bietet Hochgenuss in Verbindung mit freundlichem und unkompliziertem Service.
Die im Kanton Sankt Gallen idyllisch gelegene Villa T, die eine traumhafte Aussicht auf die Alpenwelt freigibt, wurde komplett entkernt und von DIA – Dittel Architekten GmbN neu gestaltet.

Durch die exklusive Hanglage eröffnet jedes der vier Geschosse einen Blick ins Grüne und auf die umliegenden Berge. 900 qm laden dazu ein, das außergewöhnliche, luxuriöse Ambiente zu erleben.

Neben dem offenen, freundlichen Eingangsbereich, bietet das 1. Untergeschoss Raum für Genießer. Im bewusst dunkel gehaltenen Weinkeller werden die Schätze des Hauses stilvoll verwahrt und dem Kenner im Kontext zum robusten Charme von traditionellen Weinkisten präsentiert. Im Spa-Bereich, der neben einem eleganten Swimmingpool mit luxuriöser Liegelandschaft und Saunabereich einen großzügigen Panoramablick auf das Umland bietet, rückt die Entspannung in den Vordergrund. Die Verkleidung aus Nussbaum harmonisiert optimal mit einem Mosaik von Bisazza. Zum exklusiven Empfang von Gästen, eröffnet sich im Erdgeschoss der Barbereich Ton in Ton, was den hinterleuchteten Onyxkorpus optimal zur Geltung bringt. Der Natursteinfußboden in Golden Cream und die lackierten Oberflächen der Möblierung sind perfekt aufeinander abgestimmt. Technisch hochqualitativ ausgestattet, präsentiert sich die großzügige Küche ebenfalls auf dieser Etage. Das 2. Obergeschoss bleibt den ruhigen Schlafbereichen vorbehalten. Für Techniknebenflächen bietet das 2. Untergeschoss neben einer geräumigen Garage ausreichend Fläche.

Zum Haus gehörend und doch solitär, befindet sich das elegante Grillhaus hinter dem Wohngebäude. Am prachtvollen Tisch aus massivem Nussbaum, der die natürliche Baumstruktur betont, finden bis zu 16 Gäste Platz.

Zur Wahrung der Privatsphäre zeigen wir an dieser Stelle nur ausgewählte Wohnbereiche.
Das Cityloft Berlin bietet inmitten der Stadt Raum für Veranstaltungen und temporäres Wohnen. Das Gebäude mit gläserner Fassade setzt die Voraussetzung für eine helle und freundliche Atmosphäre. Ein offenes Raumkonzept mit Außenterrasse lässt die großzügigen Räume auf 200 m2 ineinander verschmelzen.

Das Gebäudekonzept entstand im Zuge innovativer Ideen zur effizienten Platznutzung in Städten. Die CarLoggia auf der eigenen Etage ist zugleich Park- und Schauplatz des Autos.

Die erste Anlaufstelle bei Eintritt in das Appartement und zugleich farbgebendes Element ist die große Bar mit Küchenbereich. Eine wertige Symbiose aus Fliesen in anthrazit und Messingeinsätzen in sanftem Gold findet sich in der Verkleidung. In Materialität und Farbigkeit auf die Bar abgestimmt, schließt sich zur Linken ein großer Loungebereich an. Ein raumhohes Bücherregal und komfortable Sessel verleihen der Bibliothek ihr behagliches Ambiente und schaffen zugleich eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Das im gesamten Loft verlegte Holzparkett unterstützt mit seiner warmen Tonalität die wohnliche Stimmung.

Das Boutique Appartement ist ideal für Gäste geeignet, die Veranstaltungen oder Geschäftstreffen mit einem stilvollen Ambiente kombinieren möchten. Neben den Aufenthaltsflächen finden sich Räumlichkeiten des qualitativen Wohnens: Ein Schlafzimmer mit angrenzendem Ankleideraum und ein hochwertig ausgestatteter Spa-Bereich.

Die Möblierung setzt sich aus eigens entwickelten Elementen und Designerstücken zusammen. Restaurierte Vintage-Möbel geben der Suite ihren individuellen Charakter.
Die neue Stadt- und Tourist-Information befindet sich im Späth'schen Haus, einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, direkt am Marktplatz im Herzen von Esslingen. DIA – Dittel Architekten GmbH gewannen den geladenen Wettbewerb der Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH um die Neugestaltung der Tourist Information und konnten sich gegen renommierte Mitbewerber durchsetzen.

Betreten wird die Stadtinformation durch einen Glaskubus, der an das Späth'sche Haus angegliedert wurde. Hier sticht den Besuchern sofort die raffinierte Lochblechgrafik mit dem Motiv der Esslinger Burg ins Auge. Der Verkaufsraum gliedert sich in zwei Ebenen und erreicht durch die versetzten Bereiche ein interessantes und einladendes Raumgefühl. Im Eingangsbereich im Erdgeschoss findet sich der Informations- und Verkaufsbereich. Auf der oberen Ebene, dem Altbau, werden Veranstaltungstickets und Kulinarisches aus dem lokalen Anbaugebiet verkauft. Eine kleine Sitzecke lädt hier zum Ausruhen, Kaffeetrinken und Schmökern ein.

Verbunden werden beide Ebenen durch eine großzügige Treppe aus dunklem Eichenparkett. Die übrige Bodenfläche besteht aus einer neutralen Betonbeschichtung und ergibt mit der Eichentreppe einen auffälligen Kontrast. Die Wandflächen sind in einem Capuccino Farbton gehalten und erzeugen somit eine warme Atmosphäre.

Alle Einbaumöbel sind in einem schlichten und zurückhaltenden Weiß entworfen, die Nischen der Regalflächen wurden in dunkler Eiche ausgeführt um die Warenpräsentation hervorzuheben. Die Esslinger Stadtfarben Rot und Grün wurden dezent an ausgesuchten Möbeln eingesetzt, um die Beziehung der Esslinger Bürger zur beliebten Stadtinformation zu unterstreichen. Ein gut durchdachtes und energieeffizientes Beleuchtungskonzept lässt die Räume bei Tag gemütlich wirken und verleiht ihnen bei Nacht ein tolles Erscheinungsbild am Esslinger Marktplatz.
In Friedrichshafen, am schönen Bodensee, wurde von DIA – Dittel Architekten GmbH ein Neubau für das ISDB Logistik GmbH geplant und ausgeführt. Herausforderung bei diesem Projekt war die Dynamik, das Engagement und den Weitblick, die das Logistikunternehmen auszeichnen, in das Design zu übertragen.

Den Grundstein hierfür legte die Architektur.

Der repräsentative und solitäre Bau mit seinen drei Etagen steht auf einer Fläche von 715 m² selbstbewusst für sich – unterstrichen von der Massivbauweise aus Beton.

Besonderes Augenmerk verdient der Fassadenbügel aus Alucobond mit Stahlunter-konstruktion in Weiß, der das anthrazitfarbene Wärmeverbundsystem bricht und der Gesamterscheinung gewinnende Dynamik verleiht.

Eine raumhohe Verglasung führt nicht nur zu einer starken Lichtdurchflutung der Räume sondern lässt das Bild des Gebäudes offen und trotz der dunklen Farbe nicht wuchtig wirken. Bei Nacht entsteht so eine atmosphärische Beleuchtung, die das Haus ansprechend inszeniert.

Das Flachdach ist begrünt und stellt, neben den von DIA – Dittel Architekten GmbH gestalteten Außenbereichen, Bezug zur Natur her. Die Außenanlagen befinden sich um das Gebäude angeordnet und in Form einer Terrasse von ca. 34 m² im ersten Obergeschoss. Der Zugang zum Gebäude führt über einen Steg, der von Wasserbecken gesäumt ist.

Das Bürogebäude dient der Beherbergung von ca. 30 Mitarbeitern. Auch im Design der Räumlichkeiten findet sich die Corporate Identity der ISDB Logistik GmbH wieder. Die Farben sind dezent und schlicht. Gebrochen wird das Gesamtbild in Teilbereichen lediglich durch die CI-Farbe des Unternehmens.

Das Haus besitzt drei Etagen. Im Erdgeschoss mit seinen ca. 280 m² befindet sich der repräsentative Empfangsbereich. Die Empfangstheke ist in ihrer organisch-geschwungener Form in hochwertigem Corian ausgeführt. In den dahinter liegenden Büros finden ca. 20 Mitarbeiter Platz. Im ersten Obergeschoss stehen auf 244 m² weitere Büros für ca. 10 Personen, ein großer Besprechungsraum und ein Gemeinschaftsraum mit Küche und einem direkten Terrassenzugang zu Verfügung. Im UG befinden sich Lager und Kellerräume auf gut 154 m².

Die hochwertige Möblierung in den Büros setzt sich aus einer Mischung aus selbst entworfenen funktionalen Möbeln und Design-Sitzelementen zusammen. Die Maßanfertigungen sind zum Großteil in weißem Schichtstoff ausgeführt. Das kühle Weiß der Möbeloberflächen wird in vielen Bereichen kontrastiert. Die schwarz lackierten Glaszargen, sowohl an der Fassade als im Innenbereich, stellen den Bezug zur Außenansicht des Gebäudes her und werten den Innenraum als gestaltendes Element auf. Wie die Empfangstheke steht das Büro des Geschäftsführers im Kontrast zur übrigen Büromöblierung und besticht in schwarzem Corian.

Ein wichtiger Faktor im Innenbereich des Gebäudes ist die Zonierung durch das Interior Design. Im Bereich der Büros begrenzt Teppich die einzelnen Arbeitsinseln, an der Decke spiegelt sich die Zonierung durch analoge Deckensegel wieder. Laufwege sind dagegen in Sichtestrich ausgeführt. Das Design definiert die Bereiche.

Die Wände im Empfangsbereich und die Verkleidung des Aufzugs wurden außerdem mit Wandgrafiken bespielt, die von den Kommunikationsdesignern von DIA – Dittel Architekten GmbH in Anlehnung an das Corporate Design des Unternehmens in dynamisch geschwungenen Linien ausgeführt worden sind.

Energieeffizienz wird bei der ISDB Logistik GmbH großgeschrieben. Dementsprechend wurde der Neubau mit einer Luft-/Wasserpumpe versehen und durch eine hochmoderne Heizanlage aus Wärmepumpe, Kühldecke und Fußbodenheizung ergänzt. Optisches Highlight sind hier die Deckensegel, die in Teilen die Sicht zur Betondecke freigeben.

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