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CARSTEN ROTH ARCHITEKT

WA-Expertenprofil

CARSTEN ROTH ARCHITEKT

CARSTEN ROTH ARCHITEKT

Waterloohain 5 A
DE 22769 Hamburg

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Architektur

  • WIRTH HAUS HAMBURG INNENSTADT
  • WIRTH HAUS HAMBURG INNENSTADT
  • WIRTH HAUS HAMBURG INNENSTADT
  • WIRTH HAUS HAMBURG INNENSTADT
Von Bettina Schön

Nach dem Großen Brand 1842, dem Zollanschluß 1881 und der Choleraepidemie 1892 veränderte Hamburg sich radikal. Der Senat trieb die „Citybildung“ der historischen Stadt innerhalb des Wallrings entschieden voran. Die im Rahmen des U-Bahnbaus seit 1909 angelegte Mönckebergstrasse wurde zur „Starkstromleitung des städtischen Lebens“ mit Geschäften und Büroflächen in prächtigen Kontorhäusern.

Die städtebauliche Akzentuierung der platzartigen Einmündung der Spitalerstrasse mit dem Mönckebergbrunnen geschah durch Fritz Schumacher. An diesem bis heute sehr lebendigen Herzstück hat sich in den beiden letzten Jahren einiges verändert. Die Einkaufspassage mit der dunklen, geschwungenen Fassade aus den 1960er-Jahren wurde abgerissen, vergrößert und neugestaltet. Das benachbarte Wirth-Haus wurde durch das Büro CARSTEN ROTH ARCHITEKT mit feinem Gespür für den Ort revitalisiert. Nach Auszug des Juweliers und Schließung des seit 1876 hier ansässigen Wiener Cafés Wirth entstanden jetzt Verkaufsräume für das schwedische Modeunternehmen h&m.

Die helle Natursteinfassade im neuen Gewand bezieht sich auf das frühere Erscheinungsbild des schmalen Gebäudes, vermittelt aber durch Vor- und Rücksprünge und ihr abgestimmtes Fugenbild eine neue Leichtigkeit. Der Eingangsbereich wurde neu inszeniert, der darüber-liegende große Einschnitt des Schaufensters in der Fassade ermöglicht über zwei Geschosse hinweg spannende Ein- und Ausblicke. Die zum Fenster leicht abgeschrägten Steinplatten lenken subtil den Blick des Betrachters und betonen die moderne Eleganz der Fassade. Der in den Stein gefräste Schriftzug WIRTH HAUS ist eine raffinierte Reminiszenz an das traditionsreiche Haus.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von

Bettina Schön und CUBE – das lokale Magazin für Architektur, modernes Wohnen und Lebensart.
  •  FASSADENGESTALTUNG UND ENERGETISCHE SANIERUNG HAMBURG  MÜMMELMANNSBERG
  •  FASSADENGESTALTUNG UND ENERGETISCHE SANIERUNG HAMBURG  MÜMMELMANNSBERG
  •  FASSADENGESTALTUNG UND ENERGETISCHE SANIERUNG HAMBURG  MÜMMELMANNSBERG
  •  FASSADENGESTALTUNG UND ENERGETISCHE SANIERUNG HAMBURG  MÜMMELMANNSBERG
  •  FASSADENGESTALTUNG UND ENERGETISCHE SANIERUNG HAMBURG  MÜMMELMANNSBERG
Die Fassadengestaltung und energetische Sanierung der Gebäude der Baugenossenschaft Fluwog Nordmark eG, an den Straßenabschnitten Heideblöck und Steinbeker-Grenzdamm, bekennt sich mit Respekt zu den Fertigteilkonstruktionen mit ihren klaren Linien, den abwechselnd gestalteten Bauabschnitten und den exzellent proportionierten Großformen. Klare geordnete Strukturen, eingewachsen in üppiges Grün, lassen den Menschen viel Platz, Licht und Außenraum. Selbst die Fertigteilblumenkästen vor den großzügigen Loggien schaffen eine aufgeräumte Ruhe und menschliche Ablesbarkeit. Es ist eine implantierte Lösung umgesetzt worden, die den im Bestand überzeugenden Entwurf im Geiste der 70er Jahre verdient zurückhaltend weiterentwickelt hat. Die gesamte Fertigteilstruktur wird gestalterisch mittels Austausch der Fensterelemente und Fassadenfüllungen durch räumliche Implantate, die in die Loggien eingefügt wurden, gewürdigt: Wo vorher ein zweidimensionales Fassadenelement war, ist jetzt ein integral gestaltetes “Schutzelement” zwischen Innenraum und Brüstung eingesetzt.Diese räumliche Modernität gibt dem Großwohnobjekt einerseits eine zeitgemäße Ausprägung und löst andererseits eine Reihe bauphysikalischer Problempunkte: Hinter der champagnerfarbenen bzw. schwarzblauen Verkleidung sind die Betonfertigteile im Übergangsbereich zu den Innenräumen durch Dämmplatten thermisch entkoppelt. Über die Gesamtlänge des Objektes ergibt sich gleichzeitig durch die gegenläufigen Schräganschnitte eine oszillierende Ablesbarkeit von Wohneinheiten, die über die gesamte Fassadenlänge angenehm untergliedert wird.

INSGESAMT ERSCHEINT DER GEBÄUDEKOMPLEX IN DREI GROSSEN BAULICHEN UNTEREINHEITEN:

- eine elegante Schwarzweiß-Komposition mit grau abgesetzten Blumenkästen am Steinbeker-Grenzdamm

- eine graue Lochfassade mit ganz in weiß gehaltenen Loggien an der Ecke des Baublocks

- eine champagnerfarbene Auskleidung über weißen Balkonplatten mit schwarzblauen geschlossenen Metallgeländern inkl. Blumenkästen am Heideblöck.

ENERGIEDESIGN

In dem integralen Planungsprozess wurde ein nachhaltiges und ökologisches Gesamtkonzept zur energetischen Sanierung für den Gebäudekomplex umgesetzt. Mit den gewählten technischen und bauphysikalischen Qualitäten wird die Wohnanlage auf den Neubaustandard nach Energieeinsparverordnung 2009 saniert. Dabei wurde insbesondere das Thema der bautypologischen Wärmebrücken durch eine gestalterisch integrierte Flankendämmung gelöst.

Mit der Nutzung lokaler Ressourcen werden durch den Anschluss an die Fernwärmeversorgung die primären- energetischen Vorteile für das Projekt erschlossen. Zusätzlich sind erneuerbare Energien auf dem Dach des Gebäudes integriert und tragen zur Reduzierung des Primärenergiebedarfs bei.

Analog zu den Förderkriterien in der Stadt Hamburg wurde eine mechanische Abluftanlage für die Wohnräume installiert. Frische Luft strömt über fassadenintegrierte Außenwanddurchlässe in die Wohnungen und wird in den Kernzonen und innenliegenden Bereichen abgesaugt. Um Zugerscheinungen zu vermeiden sind die Zuluftöffnungen mit den statischen Heizkörpern zusammenhängend installiert und wurden im Zuge der Neugestaltung der Fassade integriert.

Die Qualität von Planung und Ausführung wurde über alle Leistungsphasen hinweg kontinuierlich gesichert sowie durch geeignete Verfahren wie Thermographie und Luftdichtheitsmessungen überprüft und am Ende bestätigt. Nur durch den ganzheitliche Ansatz die Gebäuehülle und -technik aus der konzeptionellen Lösung heraus zusammen mit der Architektur zu entwickeln, konnte das ambitionierte Ziel hohen Wohnkomfort und Energieeffizienz mit guter Gestaltung zu kombinieren, erreicht werden.

AUSZEICHNUNGEN:

Beim BDA Hamburg Architektur Preis 2016 wurde dem Projekt eine Würdigung zugesprochen. Damit wurde dieses Projekt bereits mit dem vierten Preis ausgezeichnet.

BDA Bauen im Bestand – 2. Preisrang

DAM Preis – Nominierung als eines der 100 besten Gebäude Deutschlands

db Bauen im Bestand Preis – Anerkennung

BDA Hamburg Architektur Preis 2016 – Würdigung

HEINZE Architekten Award 2016 – Shortlist Beste Wohnungsbauten
  • NEUBAU STADT- UND ATRIUM-HÄUSER HANNOVER
  • NEUBAU STADT- UND ATRIUM-HÄUSER HANNOVER
  • NEUBAU STADT- UND ATRIUM-HÄUSER HANNOVER
  • NEUBAU STADT- UND ATRIUM-HÄUSER HANNOVER
  • NEUBAU STADT- UND ATRIUM-HÄUSER HANNOVER
Die Stadt- und Atriumhäuser in Hannover Kirchrode vereinen Individualität und Gemeinschaft in einem homogenen und doch abwechslungsreichen Gesamtbaukörper. Die einzelnen Häusertypen variieren in Größe und Form und schaffen somit einen gutem Wiedererkennungswert für deren Bewohner, jedoch wird durch gemeinsame Materialen und eine durchgehende Formensprache eine größere, gemeinsame Identität geschaffen.

Dabei überzeugen die Häuser in einer verdichteten Struktur mit privaten Außenbereichen bei gleichzeitig hoher Privatsphäre und besonderer Lichtführung. Die angebotenen Dachterrassen und Innenhöfe liegen direkt nebeneinander und entziehen sich dennoch Einblicken, und bieten ausreichend Sonnenlicht. Somit bekommt jeder Bewohner eigene Rückzugsräume und kann diese mit einem Höchstmaß an Tageslicht genießen. Auch im Innenraum überzeugen die Stadt- und Atriumhäuser mit gekonnter Lichtführung. Lichtschächte, durchgesteckte Treppenhäuser mit Oberlichtern und vertikale Fensterbänder zeichnen das Spiel der Sonne nach und bieten den Bewohnern im Wechsel der Jahreszeiten eine sich stetig verändernde Lichtatmosphäre.
  • ELBDECK HAMBURG
  • ELBDECK HAMBURG
  • ELBDECK HAMBURG
  • ELBDECK HAMBURG
  • ELBDECK HAMBURG
Von Bettina Schön

„Das ELBDECK HAMBURG von CARSTEN ROTH ARCHITEKT ist eine der letzten „Perlen“ der sogenannten Perlenkette, wie der vorherige Oberbaudirektor Egbert Kossak seine Entwicklungsplanung entlang der Norderelbe benannt hat. Von der Kehrwiederspitze bis Oevelgönne erstreckt sich der maximal 100 m breite Streifen früherer Hafennutzung am nördlichen Elbufer, begrenzt von der bis zu 30 m aufsteigenden Geestkante. Zahlreiche Um- und Neubauten sowie sanierte historische Gebäude prägen heute diese städtische Hafenkante. Vor allem Büros und Gastronomiebetriebe sowie einige Läden haben sich angesiedelt. Das Bauen hier ist teuer, da das tiefliegende Gebiet im Überflutungsbereich der Elbe aufwendige Flutschutzmaßnahmen erfordert.

Das Ensemble ELBDECK steht auf einem gemeinsamen, gut 200 m langen Sockel, der als Flutschutzpolder dient und zur Tiefgarage mit rund 280 Plätzen ausgebaut ist. Zusammen mit den westlich und östlich gelegenen Poldern der benachbarten Neubauten sowie der hochwasser- sicher erhöhten Straßenzüge ist das ELBDECK Teil des innerstädtischen Deiches, der das Wohnen und Arbeiten hier erst ermöglicht. Der zum Bürogebäude umgestaltete historische Kaispeicher D von 1930 steht vor der Deichlinie und ist über die beiden Fußgängerbrücken an das hochwassersichere Niveau angebunden. Die Gestaltung des ELBDECK-Polders mit den nach Süden zum Kaispeicher und nach Norden zum grünen Elbhang ausgerichteten Freiflächen, seinen schrägen Stirnseiten und zahlreichen Sitzstufen mutet wie ein mediterraner Platz an.

Die Nutzung des ELBDECKSist an der Gestaltung der Fassaden eindeutig ablesbar, im Erdgeschoss und im 1. OG liegen Gastronomie-, Laden- und Büroflächen, während die oberen Geschosse Raum für 100 hochwertig ausgestattete Mietwohnungen bietet. Die drei Baukörper – zwei mit 6, einer mit 8 Geschossen – variieren durch ihre differenzierte Ausgestaltung, alle drei sind unterschiedlich geformt. Ihre Anordnung erlaubt Durchblicke von den Wanderwegen und Grünzügen des Elbhangs auf Kaispeicher und Elbe und begrenzt zugleich die Einblicke von Haus zu Haus. Die bewusst gewählte hellrote Farbigkeit des Ziegels steht im freundlichen Kontrast zu den strahlend weißen Putzflächen und wirkt stets heiter.“

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von

Bettina Schön und CUBE – das lokale Magazin für Architektur, modernes Wohnen und Lebensart.

AUSZEICHNUNGEN:

GERMAN DESIGN AWARD 2018

1. BDA Hamburg Architektur Preis

3. WohnbauPreis Hamburg
  • BMW AUTOMOBILE ZENTRUM HAMBURG
  • BMW AUTOMOBILE ZENTRUM HAMBURG
  • BMW AUTOMOBILE ZENTRUM HAMBURG
  • BMW AUTOMOBILE ZENTRUM HAMBURG
  • BMW AUTOMOBILE ZENTRUM HAMBURG
Wie lässt sich die Dynamik einer Fahrzeug-Flotte in einem Gebäude ablesen? Wie lässt sich die Eleganz einer Fahrzeug-Silhouette in Architektur übertragen? Wie lassen sich die Markenwerte eines Autokonzerns mit einem Autohaus darstellen?

Mit der massgeschneiderten Lösung für den Automobilkonzern BMW werden die Markeninhalte und das Produktversprechen mit einem Gebäude dargestellt. Zum ersten Mal wurde ein Autohaus gebaut, das, im Gegensatz zu vielen anderen austauschbaren Verkaufshäusern, speziell für die BMW-Fahrzeugflotte vom 1er bis zum 7er entwickelt wurde und sehr detailreich Eleganz und Dynamik vermittelt. Dem Kunden wird durch die offene und klare Architektur das Produkt unmittelbar sichtbar und erlebbar gemacht.

In Hamburg-Barsbüttel entstand bis Anfang 2013 ein neuer Typus Autohaus, der bereits von Außen fasziniert und den Betrachter ins Innere des Gebäudes zieht. Eine elegante, schwebende Fassade mit der markanten Erscheinung einer Fahrzeug-Silhouette und der ablesbaren Gebäude-Nutzung: Eine befahrbare Rampe, die sich dynamisch, von aussen beginnend, an der Innenseite des Gebäudes bis in das 2. Obergeschoss wickelt. Auf dieser rund 130 Meter langen Rampe werden die Fahrzeuge des “BMW Gebrauchte Automobile Zentrum“ zum Verkauf präsentiert. Wie ein „weißes Band in Bewegung“ zieht sich die Fassade um das Gebäude, lässt den Baukörper zur Vorderseite sehr leicht und durch die eleganten Glaselemente vom EG bis ins 2. OG nahezu schwebend erscheinen. Eine besondere Beleuchtung inszeniert die Fahrzeuge auf der Rampe als schwebende Mobile. Es entstand auf einer Verkaufsfläche von 70 x 30 Metern Platz für rund 150 Fahrzeuge, auf der Aussenfläche um das Gebäude werden bis zu 400 PKW ausgestellt. Dem Gebäude angegliedert befindet sich rückseitig eine Werkstatteinheit zur Fahrzeugaufbereitung und Diagnose auf einer Grundfläche von 65 x 30 Metern.

2018 GERMAN DESIGN AWARD 2018 WINNER EXCELLENT COMMUNICATIONS – ARCHITECTURE

2017 WohnbauPreis Hamburg 2017, 3. Preisrang

2017 FOCUS Deutschlands Top Architekturbüro in 3 Kategorien Wohnungsbau + Industriebau + Bürobau

2016 BDA Hamburg Architekturpreis, 1. Preisrang

2016 Abendblatt Publikums Architektur Preis, 3. Preisrang

2016 BDA Hamburg Architekturpreis, Würdigung

2016 DAM Preis für Architektur 2017, Nominierung mit einem der ‘100 Besten Gebäude Deutschlands’

2015 BDA Architekturpreis Zukunft im Bestand, 2. Preisrang

2014 BDA Hamburg Architekturpreis, 3. Preisrang

2011 AIA Colorado – Citation Award American Institute of Architects

2010 BDA Hamburg Architekturpreis, 1. Preisrang

2010 Bauwerk des Jahres des AIV, Hamburg

2009 best architects 09

2008 20 Jahre Jahrbuch Architektur in Hamburg – Auszeichnung für die besten Gebäude 1989 – 2008 „Büro & Gewerbe“

2008 20 Jahre Jahrbuch Architektur in Hamburg – Auszeichnung für die besten Gebäude 1989 – 2008 „Bauen im Bestand“

2008 AIT Best of Office Architecture Award

2004 Best of Europe – Office Internationaler Architekturpreis für das beste Bürogebäude Europas

2004 AIA Colorado – Citation Award American Institute of Architects

2004 contractworld.award – Internationaler Architekturpreis für innovative Raumkonzepte Best of Category Office

2002 Kritikerpreis für Architektur, Verband der deutschen Kritiker e. V.

2002 Bauwerk des Jahres des AIV, Hamburg

2002 BDA Hamburg Architekturpreis, 1. Preisrang

2000 BDA Schleswig-Holstein Architekturpreis

1999 BDA Hamburg Architekturpreis, 2. Preisrang

1996 Bauwerk des Jahres des AIV, Hamburg

1996 BDA Hamburg Architekturpreis, 1. Preisrang

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