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Landschaftsarchitektur | Stadtplanung

der naturpark jauerling am gleichnamigen gipfel, der mit 922 m.ü.n.n. höchsten erhebung entlang der donau bot seinen besucherInnen ein wenig spezifisches erlebnisspektrum. die vielzahl bemerkenswerter schauplätze, kultureller besonderheiten und seltener attribute wird in einem übergeordnetem erlebniskonzept touristisch-landschaftlich inszeniert und über neue ausstattzngselemente erfahrbar: auf einer kleinen plateauwanderung über bergstation, jahnwiese, gipfel und naturparkhaus laden einfache intervetionen entlang des weges zum spielerischen entdecken ein.angelehnt an die intensive forstlichen bewirtschaftung des jauerlings wird der geschlichtete holzstoss gestaltungsleitbild und formgebende größe für alle baulichen elemente. in kombination mit unterkonstruktionen aus metall werden gestapelte festmeter aus lokalem fichtholz zu wandelbaren, teilweise durch nutzerInnen veränderbarnen objekten mit hohem wiedererkennungswert arrangiert.

eine lange tafel inszeniert die lichtung oberhalb der bergstation neu. mit wassertisch und integrierten spielmöglichkeiten bietet der tisch zahlreichen wanderern - neben übersicht und regionaler information - eine grosszügige rastmöglichkeit. durch die einfache ergänzung, die sich aus der umgebenden topographie herausschiebt, entsteht ein raum, auch geeignet, um feste unter freiem himmel zu feiern.

die kuppe des höchsten punktes am plateau des jauerlings wird über einen abgehängten gipfelring in szene gesetzt. im zusammenspiel mit der eingeschriebenen touristischen information wird eine unscheinbare lichtung mit ausblick einzig in die fichtenwipfel als besonderer ort aktiviert.diwane markieren aussichten in die geschichtsträchtige landschaft der wachau. sie bieten jenseits gewöhnlicher aussichtsbänke kulturübergreifende aufenthalts- spiel und neuinterpretationsmöglichkeiten an. einzelne holzelemente lassen sich herausziehen und vermitteln spielerisch besonderheiten der umgebenden landschaft.den schlussakzent bildet die panoramaterasse am naturpark-haus, einem gasthof mit spektakulärem donaublick: in verlängerung der gastronomisch genutzen terasse schieben sich blicklenkende holzwangen in den hang überd en spitzer graben. als sonnenfalle konzeptioniert bietet eine langbank spektakuläre blicke auf die windungen der donau, durch die wachauer kulturlandschaft und den dunkelsteiner wald.
die neue meile böblingen interpretiert eine klassische bahnhofstrassensituation grundlegend neu. seit dem frühjahr 2015 ist die neue meile als öffentlicher fußgänger-boulevard in einer vormals vor allem autogerecht konzipierten innenstadt, rückgrat der öffentlichen räume der böblinger unterstadt. wandlungsfähigkeit und zyklische fortschreibung ist ihr gemäß entwurfskonzept immanent. die raumorganisation leitet eine eigenständige choreographie aus der dialektik des schnellen durchquerens der pendler und des gemütlichen flanierens ab. prämisse des gestaltungsprozesses war das erfinden einer eigenständigen, atmosphärisch intensiven identität. den lichtkörpern kommt hierbei sowohl in der tag- als auch in der nachtwirkung eine entscheidende bedeutung zu: in form von markanten, frei über dem stadtraum tanzenden lichtringen fungieren sie als ein wichtiges, im gesamten tagesverlauf wahrnehmbares merkzeichen der neuen identität.

der elbenplatz, eine der verkehrsreichsten straßenkreuzungen der böblinger innenstadt, wird als fenster zur altstadt neu definiert: ein in das neue straßenniveau eingelassenes fontänenfeld interagiert mit dem verkehrsfluss und überlagert diesen visuell wie akustisch. der ehemalige kreuzungsbereich erhält aufenthalts- und treffpunktqualitäten. damit zieht sich ein eigenständiges erlebniskonzept - unter einbeziehung und behutsamer abstufung der benachbarten seitenräume - vom bahnhofsplatz bis in die altstadt. iberischer granitstein spannt ein pixelparkett von fassade zu fassade. spezifisch entwickelte entwässerungsrinnen und baumquartiere brechen die linearität der vormaligen straßentypologie mit einer nun assymetrisch verspringenden entwässerungsachse, aufbauend auf das bestehende kanalsystem.

im zusammenspiel mit der modularen möblierung (stahlunterkonstruktion mit thermoholzlamellen aus heimischer esche) entstehen atmosphärisch unterschiedliche aufenthalts- und servicebereiche, die die meile neu rhythmisieren. eine wasserrinne als inlay nimmt die typologie früherer wasserspiele im strassenprofil auf und attraktiviert an einer baulücke barrierefrei den übergang zwischen neuem einkaufszentrum und bestehender kleinhandelsstruktur im weiteren straßenverlauf.

photo credits: c. franke
mit dem fall der schengengrenze zwischen österreich und slowenien wurden die grenzsicherungseinrichtungen zwischen den beiden gemeinden gornja radgona und bad radkersburg obsolet. ziel der gestaltung ist, die brücke wieder als ort der begegnung zu verstehen.

die ehemals zusammengehörigen stadtteile werden fussläufig verbunden und damit exemplarisch das zusammenwachsende europa als kulturregion mit einem hohen maß an identität und lebensqualitäten für bewohner und besucher gestärkt. die gehwegbereiche auf den randbalken der brücke weiten sich zu balkonen bzw. kanzeln über dem fluss. der ehemalige grenzfluss, die mur, erhält einen zugang mit einer plattform am wasser.

die brücke selbst zeigt sich in einem neuen kleid in form einer wandlungsfähigen balustrade: in ein stahlnetz eingearbeitete rondellen aus semitransparent schimmerndem kunststoff werden je nach windstärke und fahrtwinden wellenartig bewegt und zeichnen changierende schattenwürfe auf die helle betonoberfläche. das dezente klappern überlagert den verkehrslärm, lichtreflexionen auf den kunststoffplättchen lassen je nach sonnen-einstrahlwinkel das bild der ehemaligen grenzbrücke in der außensicht ein stück weit ungreifbar werden. nachts spannen im geländerholm integrierte led-schienen einen horizontalen lichtbogen über den fluss. das veredelte ingenieurbauwerk repräsentiert künftig als eigenständiger, wandlungsfähiger ort das zusammenwachsen der beiden nachbargemeinden.

förderpreisträger der bayerischen akademie der schönen künste
2012

stipendium der akademie der künste, berlin
sektion baukunst
2009

margarete schütte-lihotzky stipendium des österreichischen bundesministeriums für unterricht, kunst und kultur
projekt (L)OST LINKS . eine grenzerfahrung in der mitte europas
2008

auszeichnung im rahmen des createch-wettbewerbs 2008
designkonzept zur s7 . fürstenfelder schnellstrasse . auszeichnung für unser designkonzept zur s7 . fürstenfelder schnellstrasse (arbeitsgemeinschaft mit g. strehle) durch das österreichische bundesministerium für verkehr, innovation und technologie
2008

sonderpreis der jury
für den beitrag zum schinkelpreis 2004 von bauchplan ).( mit h.böttger und j.drexler
2004

auszeichnung für herausragende diplomarbeiten des bdla bayern [bund deutscher landschaftsarchitekten]
für marie-theres okresek . diplomarbeit "sinneswandel - ein experiment an der alten zuschauertribüne in münchen-riem" am lehrstuhl für landschaftsarchitektur u. entwerfen . prof. c. valentien
2001

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