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Architektengemeinschaft Fehr GmbH

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Architektur

Der Technologie- und Innovationspark Berlin (TIB) nutzt den ehemaligen Standort der AEG-Werke in Berlin-Wedding. Auf diesem denkmalgeschützten Areal sind mehrere, von Peter Behrens errichtete, Gebäude gelegen, die im Auftrag der Fraunhofer Gesellschaft u.a. saniert und ausgebaut werden sollten.

Das Gebäude 17 wurde für das Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) mit Labor- und Versuchsräumen ausgestattet. Wie bei den übrigen Bauwerken des Ensembles wurde Gebäude 17 brandschutztechnisch und bauphysikalisch grundsaniert, auch hier wurden die Fassaden nach den Vorgaben des Denkmalschutzes aufgearbeitet.

Neben den Laboratorien und Versuchsanlagen für die Forschung, wurde ein Showroom zur Präsentation der Forschungsprojekte eingerichtet.
Der Neubau des Hans Otto Theaters in Potsdam wurde von Architekt Gottfried Böhm geplant und im September 2006 eröffnet. Bereits bei den Proben zu den Premieren wurde festgestellt, dass die Schauspieler auf der Bühne Verständigungsprobleme untereinander hatten, auch in den hinteren Reihen des Zuschauerraumes war der Text nicht mehr verständlich wahrnehmbar. Auf Basis eines Gutachtens des Ingenieurbüros Moll planten und realisierten wir verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik. In einer zweiten Phase wurde auch das Entree des Theaters mit Schallabsorbern ausgestattet.
Der Planungsauftrag der Fraunhofer-Gesellschaft beinhaltete insgesamt drei Baumaßnahmen: Die Sanierungs- und Ausbaumaßnahme für das Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) und das Institut für zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP); der separate Baukörper des Reinraumes; sowie die später freigegebene Umbaumaßnahme zur Erweiterung der Flächen in dem bestehenden Haus 5 – im Rahmen des Konjunkturprogramms II.

Das dominierende Element ist das hinzugefügte Dachgeschoss. Die leicht geneigte Glasfassade dieser Ergänzung wird von einem markanten V-förmigen Flachdach abgeschlossen. Die helle Aluminiumverkleidung des auskragenden Daches betont den Effekt einer filigranen und schwebenden Konstruktion. Im Innern des Gebäudes ist mit dem kreisförmigen Treppenhaus ein zentrales Bauteil angelegt, das als optischer Mittelpunkt und Kommunikationsfläche dient. In den dort angrenzenden Räumen entsteht durch die Verwendung von Glasbaustein und die zentrisch über dem Treppenauge platzierte Lichtkuppel eine helle und freundliche Atmosphäre.

So wurden im Auftrag der Fraunhofer-Gesellschaft und in Kooperation mit dem Dresdner Architekturbüro Kilian Architekten neben den Büroräumen auch Labore realisiert, die teilweise mit Reinräumen ausgestattet sind. Die Umbaumaßnahmen erfolgten in zwei Bauabschnitten unter parallel laufendem Büro- und Laborbetrieb.
Die vorhandenen Laborflächen im Hauptgebäude des Fraunhofer Institutes Heinrich-Hertz (HHI) in Berlin sollen durch einen Neubau mit Reinräumen ergänzt werden. Der Innenhof südlich des bestehenden Hochhauses ist dreiseitig von Gebäuden der Technischen Universität Berlin und weiteren Gebäuden des Institutes umschlossen. Zurzeit wird dieses Baufeld von einer zur Disposition stehenden Lagerhalle eingenommen.

In unserer Machbarkeitsstudie ist ein Neubau geplant, der den Abmessungen der Lagerhalle entspricht. Das viergeschossige Gebäude bietet Raum für zwölf Labore innerhalb eines gekapselten Reinraumbereiches, der durch zwei Schleusen abgeschlossen ist. Umlaufende Flure garantieren die flüssige Erschließung dieser Flächen und gewährleisten auch eine Verbindung zu den bereits bestehenden Laborräumen im angrenzenden technischen Zentrallabor des HHI.

Gestalterisch passt sich der Entwurf an die umliegende Bebauung an. Alle Nachbargebäude sind kubische Körper mit klarer Fassadenrasterung. So ist auch der Neubau als Kubus mit zurückspringendem Sockel- und Dachgeschoss geplant. Die Fassade besteht aus großformatigen Aluminiumelementen in den Technikgeschossen und einer raumhohen Verglasung in den Erschließungsfluren der Laborgeschosse.
2005 lobte der rbb einen Wettbewerb aus, um dem Sender „Inforadio“ mehr Raum zur Produktion zu verschaffen. In dem denkmalgeschützten Haus des Rundfunks, 1929-1931 von Hans Pölzig realisiert, sollte dazu eine zusammenhängende Sende- und Redaktionsfläche ausgewiesen werden. Unser Büro konnte sich mit seinem Wettbewerbsbeitrag den 1. Preis sichern.

Der Neubau wurde in einem der Innenhöfe des Haus des Rundfunks platziert und direkt an die Bestandsflächen des Senders angebunden. Der Hauptsendekomplex im Erdgeschoss öffnet sich der Redaktionsfläche im Altbau. Im Ober- und Untergeschoss sind weitere Redaktions- und Studioflächen organisiert. Die gehobenen Ansprüche an die Raumakustik erforderten bei der Planung dieser Studioflächen spezielle Konstruktionen z.B. entkoppelte zweischalige Glaskonstruktionen, Schallschluckböden und Abhangdecken. Gestalterisch stellt der Entwurf der streng gegliederten Fassade des Bestandsgebäudes eine freie Form entgegen. Um diesen Kontrast zu unterstreichen, wurde durch den Einsatz transparenter Materialien die bestehende Fassade des Altbaus zur Geltung gebracht – die großformatige Glasfassade erlaubt den Blick durch das Studio auf die Fassade des Altbaus.

Im Mai 2008 nahm Inforadio die Produktion auf und sendet seitdem aus den neuen Räumen.

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