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Architecture-Studio

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Architektur

  • Neubau einer Konzerthalle in Ostrava Tschechien
  • Neubau einer Konzerthalle in Ostrava Tschechien
  • Neubau einer Konzerthalle in Ostrava Tschechien
  • Neubau einer Konzerthalle in Ostrava Tschechien
  • Neubau einer Konzerthalle in Ostrava Tschechien
After more than 50 years of existence “The House of Culture” has the opportunity to follow the transformation of art and time. The aim of the project is to redefine the unity of the existing building and to link it to its diverse surroundings. Architecture-Studio wants to give a new dimension to this iconic building. The architectural intervention revitalises the use and image of “The House of Culture” by making it more responsive to changes in its activities whilst conserving Jaroslav Fragner’s existing listed building of 1961. “The House of Culture” is the anchor of the cultural life of Ostrava and the Philharmonic construction will be a deep metamorphosis. Contrary to the classical idea of the actual building, we propose to create a new hybrid entity with an integrated historical face directed towards the boulevard, and a modern face directed towards the park. The new entity is implanted on a large platform in the city linking together the old and the new wings. This one-meter-high granite platform is an urban stage for the Philharmonic. The new Philharmonic is a fusion between the historical building and the new building. Architecture-Studio designs thus a new entity with an aesthetic opposition between history and modernity. Symbolically, the passage between the historical building and the new concert hall substitutes the old scenery stage with this spatial installation. The new symphonic hall and the chamber music hall are destined to create the new home for symphonic music with unparalleled acoustic conditions in the Czech Republic.
  • Errichtung eines Präventionszentrums in Hamburg
  • Errichtung eines Präventionszentrums in Hamburg
  • Errichtung eines Präventionszentrums in Hamburg
Das Baugrundstück befindet sich an einer bedeutenden, großmaßstäblichen Verkehrsschnittstelle, die gleichzeitig eine prominente Eingangssituation in die Stadt darstellt. Das vorgesehene Master-Bauvolumen füllt das Grundstück vollständig aus und verringert die fußläufige Ost-West -Durchlässigkeit. Unser Entwurf schlägt deshalb auf der Bahnhofsvorplatzebene eine halböffentliche Passage vor, welche am wasserseitigen Blockrand eine zweigeschossige Vitrine ausbildet und das westseitige Stadtquartier entlang der Elbe einbindet. Bahnhofsseitig befindet sich der Osteingang, der innerhalb des Gebäudes mit dem Haupteingang durch eine großzügige, elbseitige Passage verbunden ist. Der Haupteingang befindet sich in der Verlängerung der Kirchenpauerstraße. Das großzügige Foyer öffnet sich zum Quartier an der Westfassade.

Diese Elb-Passage verbindet dabei im Innern alle öffentlichen und halb-öffentlichen Nutzungen. Leitgedanke ist ein offenes, transparentes, mit dem Außenraum verschmelzenes Erdgeschoß. Es soll einladend wirken und Neugierde wecken. Die Arkaden werden durch ein Restaurant mit Aussenfläche, den Eingang zu den Büros, dem "Schaufenster" der flexiblen Praxiswelten und der publikumsbezogenen Nutzung an der Nordostecke belebt.

Die Praxiswelten werden konsequent durch Rampen erschlossen, die durch ihre großzügige Breite zum Flanieren einladen und ein elementarer Bestandteil der Praxiswelten sind mit einem fabelhaften Blick zur Elbe und Sichtbeziehungen zu den Ausstellungsflächen. Im Mezzaningeschoß befinden sich die Praxiswelten der VBG, natürlich belichtet und Teil des Parcours.

für die Durchwegung in Nord-Süd- und West-Ostrichtung und für die Freistellung des Erdgeschosses für einen einen Teil der flexiblen Erlebniswelt Praxiswelten, ist der Veranstaltungs- und Ausbildungssaal im 1.OG angeordnet mit natürlicher Belichtung an der Ostseite durch einen Innenhof. Dieser kann auch als Außenraum für Veranstaltungen genutzt werden.

In der Materialwahl der Fassaden folgen wir der Intension ein kohärentes Gesamtbild "Hafencity" zu erzeugen. Das Gebäude bildet je nach Standpunkt den Auftakt oder den Endpunkt der Hafencity. Folglich haben wir eine rötliche, "lebendige" Klinkerfassade vorgesehen. Die Fassaden greifen die typische umlaufende Serialität Hamburger Fassaden auf, reagieren jedoch durch eine maßstabsvermittelnde horizontale Rhythmusverschiebung auf die exponierte Lage des Grundstücks.

Die Fassade soll einerseits wohlproportioniert und solide wirken, anderseits die Bewegungen und Dynamik innerhalb und außerhalb des Gebäudes aufnehmen und widerspiegeln. Die „tanzenden“ Geschossebenen sollen ein zu statisches und rigides Fassadenraster entgegenwirken. Horizontale und vertikale Klinkerbänder unterteilen die Fassade und prägen die Außenwirkung des Gebäudes.
  • Universitätsklinikum Köln Baufeld West
  • Universitätsklinikum Köln Baufeld West
Das Projekt organisiert sich an drei Hauptachsen welche die neuen Baukörper in die bestehende städtebauliche Struktur einbinden und maßgeblich die Durchwegung organisieren. Eine neue Nord-Süd Verbindung wird ebenfalls geschaffen, die innerhalb des Gebäudes einen öffentlichen Raum entstehen läßt, der eine zusätzliche Verbindung zwischen dem Studentenweg im Norden und dem neuen Haupteingang im Süden darstellt, als Anschluss an die Kerpener Straße sowie den Lindentalgürtel.

Der Sockelbereich, der ansonsten die Traufhöhe der umliegenden Bebauung aufnimmt, ist horizontal zweigeteilt. Der EG Bereich ist verglast und einladend, der darüberliegende Funktionsbereich ist in der Fassade farbig und gestalterisch eigenständig. Darüber, zurückgesetzt, befinden sich die Gebäudevolumen der Stationen. Diese nehmen mit Ihren angesetzten Balkonen ein Wohnelement der gegenüberliegenden Bebauung auf.

Im Innern ist das Programm um zwei sich kreuzende Achsen herum organisiert. Die Bereiche sind weiterhin funktional horizontal klar gestaffelt, ausgehend von den öffentlichen und halb-öffentlichen Bereichen der Kinder- und Geburtshilfe-Ambulanzen sowie der Kinderradiologie welche sich im Erdgeschoss befinden. Zwecks optimaler Anbindung befindet sich das Eingangsniveau des Neubaus auf dem des Klinikums. Dabei ist das 1. Untergeschoß, welches auch die neue Zentrale Notaufnahme aufnimmt nur halb eingegraben. Alle Funktionen auf dem gleichen Niveau sind über Lichthöfe belichtet.

Im 1. OG befinden sich die Geburtshilfe- und Perinatal Bereiche, der Kreißsaal, die Milchküche sowie die Schule. Im 2. OG gewährleisten die neuen Operationssäle mit den bestehenden Operationssälen im Klinikum optimale Flexibilität. Das Operationssaalniveau ist vertikal direkt mit der Zentralen Notaufnahme und dem neuen Hubschrauberlandeplatz verbunden. Alle Stationen haben großzügige, begrünte Innen-Patios.

Die Dachterrassen folgen dem landschaftlichen Gesamtkonzept und sind mit Bäumen und Bodendeckern bepflanzt. Dies schafft einen grünen Filter zwischen dem Programm des Krankenhauses und den umliegenden Wohngebieten.

Ein nachhaltiges Gesamtkonzept mit dem Ziel niedriger Energieverbrauchswerte und Lebenszykluskosten wurde auf der Basis des bestehenden Nahwärme- und kältenetzes konzipiert. Die Patientenzimmer können individuel natürlich belüftet werden.
  • Firmensitz der Bank Caisse dEpargne Aquitaine Poitou-Charentes
  • Firmensitz der Bank Caisse dEpargne Aquitaine Poitou-Charentes
In Verlängerung der städtebaulichen Achse des Hafens „Port de la Lunde und dem UNESCO Weltkulturerbe „Facades de Tourny“ der Stadt Bordeaux entsteht ein repräsentativer Firmensitz für die CEAPC – Atlantica. Die Haupterschließung erfolgt über einen neuen Platz, der sich durch das Gebäude selbst, die Stirnseite des Quais de Paludate und das ebenfalls zukünftige Gebäude MECA (Maison des Economies Creatives d’Aquitaine) definiert. Dieser neu entworfene Platz öffnet sich zur Garonne und spiegelt den Charakter der historischen Plätze von Bordeaux wieder.

Die Geometrie des Gebäudes beschreibt ein Prisma. Leichte Biegungen geben dem Gebäude Bewegung und fügen es fließend in die Umgebung ein. Große begrünte Flächen unterbrechen die Linearität des Volumens.

Ein Auseinander- und Zusammenfließen des Grundrisses, verschieden gestaltete, aufeinandergesetzte Schichten und klar definierte Leitlinien geben dem Gesamtbild einen kontemporären Charakter.Der Vorplatz ist geprägt durch eine feine lange Überdachung,

die sich aus den umliegenden Fassaden bildet. Eine große verglaste Fläche gibt Einblick in das umfangreiche, lebendige Innenleben

des Sitzes und ist zugleich ein urbanes Fenster, gerichtet zum Herzen Bordeaux’s.

Das Gebäude entspricht dem positiven Energiestatus (BEPOS) es profitiert vom Speichervermögen des Sichtbetons, der die Energie ansammelt und anschließend abgibt und verteilt. Die große Transparenz der Fassaden lassen Tageslicht bis zum Innern des Gebäudes eindringen und reduziert gleichzeitig die Nutzung von künstlicher Beleuchtung. Das Zusammenspiel von Transparenz und Intransparenz erfolgt aus einer parametrischen Berechnung, die je nach Tiefe des Gebäudes variiert.
  • Neubau des Besucher und Informationszentrums für den Deutschen Bundestag
  • Neubau des Besucher und Informationszentrums für den Deutschen Bundestag
Leitgedanke und Ziel unseres Entwurfes ist es, den Neubau des Besucher- und Informationszentrum (BIZ) des deutschen Bundestages angemessen in das städtebauliche Umfeld zu integrieren, eine klare Adressbildung zu formulieren und eine dem Reichstagsgebäude würdige Eingangssituation zu schaffen.

Dem Wettbewerbsziel entsprechend soll der Neubau des BIZ nicht in Konkurrenz mit den bestehenden Gebäuden treten. In der Analyse des Genius loci zogen wir auch den unter Gartendenkmalschutz stehenden Tiergarten im südlichen Bereich der Scheidemannstrasse mit ein. Nach unserer Auffassung wirken sich die zu erwartenden Besucherströme und das zu erwartenden Bauvolumen des BIZ negativ auf diesen Bereich des Tiergartens aus. Als Lösungsansatz kristallisierte sich daher schnell eine Aufsplittung in zwei Gebäudeteile heraus: ein unterirdisches Eingangs- und Empfangsgebäude vor der Ostfassade des Reichstags im Bereich des Platzes der Republik und eine dem Besucherausgang und der Logistik dienende unterirdische Rotunde im südlichen Tiergarten.

Einer klaren Adressbildung dienend und dem städtebaulichen wie auch historischen Kontext folgend, befindet sich der Eingangsbereich vor dem Hauptportal des Reichstags. Der Zugang zum BIZ verknüpft die drei Hauptbesucherströme aus südlicher Richtung (Scheidemannstrasse), aus nördlicher Richtung (Hauptbahnhof) und aus westlicher Richtung (Platz der Republik). Auf eine aufwendige Wegeführung und Signalisation kann somit verzichtet werden.

Die Eingriffe auf den Platz der Republik haben wir auf ein Minimum beschränkt und folgen der klaren linearen Form des „Band des Bundes“. Die weitläufige und vielfältig nutzbare Rasenfläche behält weiterhin ihren bürgernahen Charakter. Die Belichtung der unterirdischen Räume erfolgt über großzügige Oberlichter in Verlängerung der streng geometrisch ausgerichteten Hecken bzw. Steinpflasterbänder. Die Oberlichter befinden sich im Sicherheitsbereich und werden somit nicht betreten. Es sind keine störenden Einflüsse für die zu belichtenden Räume zu befürchten.

Ebenso wichtig erscheint es uns, die denkmalgeschützte Bausubstanz des Reichstags inklusive der Vorplatzsituation mit den beiden Rampen und den Freitreppen zu respektieren und so wenig wie möglich zu verändern. Unser Gebäude endet dort, wo das Reichstagsgebäude beginnt: Am Fußpunkt der unteren historischen Freitreppe. Hier schließen wir mit einem Podest an und verlängern die bestehende Treppe in den Atriumbereich des BIZ-Neubaus. Der Besucher betritt den Reichstag entsprechend dem historischen Vorbild zentral über die gesamte Breite der Freitreppen vor dem Hauptportal.

Großen Wert legten wir auf die strikte Trennung der Besucherströme, auf kurze Wege und ein klares Raumkonzept. Das als lineare Verteilerachse ausgebildete Foyer leitet den Besucher nach dem Passieren des Kontrollbereichs in die entsprechenden Funktionsbereiche.

Das offene Atrium offeriert dem Besucher einen unmittelbaren Blick auf das Eingangsportal des Reichstags und ermöglicht die natürliche Belichtung der umliegenden Räume. Alle Verkehrsflächen sind barrierefrei, die vertikale Erschließung erfolgt mittels Treppen und Aufzügen und ist auf zwei Ebenen beschränkt.

Nach erfolgtem Besuch des BIZ und/oder des Reichstags erfolgt der Ausgang über den im Wettbewerbsprogramm vorgegeben Tunnel, mündend in eine unterirdische Rotunde im südlichen Tiergarten zwischen Scheidemann Straße und Simonweg. Hier haben wir auch den Logistikbereich vorgesehen. Der Tunnel wird als Besuchertunnel wie auch als Versorgungstunnel für das BIZ genutzt. Eine vereinfachte Tunnellösung in Verlängerung des Foyers in südlicher Richtung ist aus unserer Sicht möglich.

Oberste Priorität ist die Erhaltung und die Stärkung des südlichen Tiergartens als grüne Lunge Berlins. Baumfällungen sollen auf ein absolutes Minimum beschränkt werden. Ebenso sollen keine oberirdischen Bauwerke das Gartendenkmal und die Sichtbeziehungen beeinträchtigen.

Eine „grüne Fassade“ aus Baumreihen entlang der Scheidemannstrasse bildet den Abschluss des südlichen Tiergartens und fungiert als Pendant zur steinernen Fassade des Paul Löbe Haus im nördlichen Bereich.
  • Tour Montparnasse
  • Tour Montparnasse
  • Tour Montparnasse
  • Tour Montparnasse
  • Tour Montparnasse
In bester Lage im historischen Zentrum von Paris und in unmittelbarer Nachbarschaft des TGV-Bahnhofs dominiert der Tour Montparnasse seit seiner Erbauung in den 60er Jahren als Monument die Stadtkulisse. Nun soll er modernisiert und den Anforderungen unserer Zeit angepasst werden.

Der Entwurf von Architecture-Studio möchte den bisher statischen, geschlossenen Turm von Innen und Außen für Besucher und Nutzer sowie für Betrachter erlebbar machen.

Im Erdgeschoss laden Geschäfte zum Bummeln ein. Auf den Etagen erstrecken sich großzügige und flexible Arbeitsebenen, die durch Cafeterias, Spa- und Kongressbereiche im 15. und 42. Geschoß aufgelockert werden. Über die gesamte Südseite des Hochhauses alternieren gemeinschaftlich genutzte Coworkingzonen mit doppelhohen Wintergärten und laden zum Austausch ein. Dieser Bereich wirkt als Klimapuffer und reduziert den Energieverbrauch der Büroflächen.

Den Besucher erwartet auf den oberen Ebenen ein außergewöhnlicher Erlebnisbereich. Von der 56. bis zur 58. Etage bieten bei Tag und Nacht begrünte Terrassen mit Restaurant, Bar und Theater eine ungewöhnliche Aussicht auf die Stadt und lassen die Besucher in den Pariser Himmel eintauchen.

Erlebbar wird der Turm für Benutzer und Besucher, wenn sie vom begrünten Bahnhofsvorplatz über eine Passerelle in die großzügige, 30m hohe und von Tageslicht durchflutete Eingangshalle kommen und von dort mit Panorama-Aufzügen zu den Etagen gebracht werden. Auch hier, bei der Fahrt in die Höhe, ergeben sich ungewöhnliche Einblicke in den Turm und neue Ausblicke über Paris.

Der Betrachter erlebt vielfältige Reflexionen auf der gefalteten, hellen und energetisch optimierten Doppelglasfassade. Je nach Standpunkt und Sonneneinstrahlung entsteht ein anderes Bild des aus der Stadt auftauchenden Monuments. Es erinnert an einen transparenten, raffinierten Umhang oder Schleier. Am Tag wie in der Nacht lässt die Faltung Lichtreflexe entstehen, die den Tagesrhythmus in und um das Gebäude begleiten. Vom Erdgeschoß bis zum obersten Stockwerk kann das pulsierende Leben im Innern verfolgt werden.

Jeden Abend, wenn sich die Büros und Arbeitsflächen leeren, fahren nach und nach innenliegende Store in der Doppelfassade herunter und „pixeln“ die enorme Projektionsfläche der Turmhülle, begleitet von digitalen, immer wieder wechselnden Kunstwerken.

Der Entwurf zeigt einen komplexen Tour Montparnasse, der nicht länger in sich zurückgezogen ist, sondern mit der umgebenden Stadt in Wechselwirkung steht und sich zu ihr hin öffnet, der zum Erleben einlädt und Lust gibt, ihn zu betrachten.
  • Technische Rathaus Mannheim
  • Technische Rathaus Mannheim
  • Technische Rathaus Mannheim
Der Entwurf für das Technische Rathaus in Mannheim schafft ein offenes, kundenorientiertes und bürgernahes Verwaltungsgebäude mit unabhängigem Kongresszentrum.

Die vorgegebene Blockbebauung im neu entstehenden Glücksteinviertel wurde aufgenommen. Deutlich ablesbar durch die glatten Oberflächen, ist der Block von den transparenten Glasfassaden der Eingangshalle und der Erschließungskerne durchbrochen, die Einblick ins Innere des Rathauses geben. Die so entstehenden Volumen akzentuieren die Ecken der Blockbebauung. Es entsteht ein aufgelockerter geometrischer Sockel, während das Hochhausvolumen vom diesem losgelöst, als aufgesetzter Kubus über dem Glücksteinquartier zu schweben scheint. Seine Doppelglasfassade bietet Ausblick auf die Stadt. Der gläserne Gesamteindruck wird von einer Photovoltaikanlage auf dem Dach abgeschlossen.

Dieses Spiel mit den Volumen gibt dem Technischen Rathaus seine Prägnanz und seinen Signalcharakter gegenüber den umliegenden Baublöcken und verleiht ihm seine unverwechselbare Identität.

Der freie Zugang erfolgt über die an der Glücksteinallee zentral im Block liegende Eingangshalle. Bereits von außen lässt sich durch die transparente Gestaltung der intensiv begrünte und terrassierte Innenhof erahnen. Von hier kann man sofort die wichtigen öffentlichen Funktionen wie Bürgerservice, Klimaschutzkompetenzzentrum, Restaurant, Sitzungsbereich, Beratungszentrum Bauen und Registratur überblicken.

Der Innenhof ist zentrales Erschließungs- und Orientierungselement und grünes Herz des Verwaltungsbaus. Er wird nach oben abgeschlossen durch ein aufgeständertes Membrandach, welches Tageslicht in alle Ebenen strömen lässt und nach Bedarf mit Sonnensegeln verdunkelt werden kann. Diese Elemente tragen zum innovativen und ökologischen Erscheinungsbild der Stadtverwaltung bei.

Zusätzlich zu den offen und flexibel gestalteten Bürolandschaften, die Kommunikation und Teamarbeit unterstützen, gibt es Beratungsräume, die eine großartige Aussicht über den inneren Garten bieten. Hinzu kommen Terrassen und Brücken auf verschiedenen Ebenen, die den internen Austausch und die Kommunikation zwischen Publikum und Stadtverwaltung fördern. Eine Brücke verbindet im ersten Geschoss den nördlichen und südlichen Kern quer durch den begrünten Innenhof.

Dieser Entwurf bietet in einer von Auto-und Bahnverkehr geprägten Umgebung eine grüne Oase für eine moderne Arbeitswelt. Er spiegelt den Modernitätsanspruch der Metropolregion Mannheim wieder.
  •  Hotel Rotana
  •  Hotel Rotana
  •  Hotel Rotana
  •  Hotel Rotana
Das Amman Rotana Hotel ist einer der drei hohen Türme im Stadtviertel Abdali, dem neuen Zentrum von Amman. Als Wahrzeichen in der Jordanischen Hauptstadt, bildet der Turm mit seiner einzigartigen Silhouette ein stimmiges Ensemble mit den beiden geplanten Bürotürmen. Einladend öffnet sich sein zylindrisches und gewölbtes Volumen zum Platz des Amphitheaters hin.

Der Turm steht auf einem verglasten Sockel der mit der Höhe der niedrigeren umliegenden Bebauung harmonisiert. In absoluter Transparenz hat man von den Salons, dem Café und dem Restaurant des Hotels Aussicht auf das neue Stadtviertel sowie ins innenliegende Atrium. Das Stadtviertel bestimmend, bietet die Panoramaterrasse in der sechsten Etage neben einem extravaganten Garten ein Schwimmbad und mehrere Lounges an.

Die Struktur des Hotelturms besteht aus einem zentralen Kern und äussere, von tragenden Elementen freie Flächen.

Das Konzept des Entwurfs mit den für die Fassaden verwendeten Materialien, Vorhangfassade - geschützt von Aluminiumlamellen, vereinigt Hightechcharakter mit Umweltschutz in einem Gebäude
  • Maison de la Radio
  • Maison de la Radio
  • Maison de la Radio
  • Maison de la Radio
Die Sanierung des in Betrieb bleibenden Gebäudes beinhaltet die gesamte Renovierung, die Neustrukturierung der Wegeführungen und den Entwurf einer öffentlichen Agora, einer zentrale inneren Straße, einem Auditorium mit 1461 Sitzen und einer Tiefgarage mit 700 Stellplätzen, genauso wie die Neugestaltung der Außenanlagen.

Das Sanierungsprojekt des „Maison de la Radio“ von Architecture-Studio bewahrt die Einmaligkeit des Gebäudes als Kern in einem neu gedachten Außenraum. Die Konstruktion einer Konzerthalle mit 1461 Sitzen ist der krönende Abschluss des gesamten Projektes. Das große Auditorium des „Maison de la Radio“ fügt sich bündig in den Gesamtplan, es liegt an der Kreuzung der neuen Empfangsbereiche und profitiert so vom großräumigen verglasten Foyer, das sich zur Seine hin öffnet. AS.Architecture-Studio hat die Wahl getroffen einen Saal mit der „Musik“ im Zentrum zu entwerfen, die 1461 Sitzplätze sind in kleine Zuschauergruppen in unmittelbarer Nähe zum- und um das Orchester herum aufgeteilt. Der weiteste Abstand zwischen Publikum und Bühne

beträgt lediglich 17m. Die Akustik des Konzertsaales wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Akustiker Yasu Toyota von Nagata Acoustics studiert, die Größe der Bühne ist vergleichbar mit den aktuell größten Bühnen weltweit (22m Breite und 15m Tiefe). In

der Mittelachse des Saals, oberhalb der Stufe der Chöre öffnen sich die Holzwände und geben die gewaltige, von Gerhard Grenzig entworfene, Orgel preis.
  • Nationaltheater Bahrain
  • Nationaltheater Bahrain
  • Nationaltheater Bahrain
  • Nationaltheater Bahrain
  • Nationaltheater Bahrain
Das Nationaltheater repräsentiert regional und weltweit den künstlerischen und kulturellen Dynamismus des Königreiches Bahrain. Bahrain bedeutet auf Arabisch „die zwei Meere“, das Wachrufen der Maritime spiegelt den Inselcharakter dieses Archipels, des arabischen und des Persischen Golfs, wieder. Die extreme Horizontalität des Golfes ist Hauptidee des Entwurfes. Das Theater von 12.000m² ist in der Weise gegenüber der Lagune implantiert, dass es diese in ihrer enormen Weite zusätzlich verlängert. Der Entwurf ist transparent, er führt einen harmonischen Dialog mit dem Nationalmuseum, mit dem er die öffentlichen Außenanlagen teilt, zusammen bilden sie das kulturelle Viertel der Stadt.

Zwischen Erde und Meer sticht das National Theater Bahrain mit seinem feinen Vordach aus perforiertem Aluminium heraus, es trägt eine besondere Wichtigkeit, da es zum einen das Licht filtert und zum anderen die extreme Hitze abhält. Inspiriert von den traditionellen Flechtdächern des Landes, zieht sich das schattenspendende Vordach wie ein Chorumgang um das eigentliche Gebäude herum und steigert somit die Aufmerksamkeit des Theaters. In das Vordach eingelassen ist ein Gehäuse mit Edelstahl beschichtet das ein Auditorium mit 1001 Sitzen umschließt.

Im Gegensatz zur großen Transparenz der Vorhalle behauptet sich das, geschlossene, mit goldenem Schimmer überzogene Schmuckkästchen als fester Verankerungspunkt, hier spielt sich das eigentliche Geschehen ab. Im Inneren erinnert der organische, aus Ulmenholz beschichtete Saal, an die umgestülpte Hülle einer Dau, diese altertümlichen, arabischen Segelschiffe lassen die Fischerei der Perlenindustrie fortbestehen, womit sie als lokaler Schatz Weltruhm ernteten.

In der Nacht von Manama, zwischen Himmel und Erde, wird das Theater aus Licht und Spiegelung zum Traumbild. -
  • Fondation Onassis
  • Fondation Onassis
  • Fondation Onassis
  • Fondation Onassis
Das Gebäude präsentiert sich in Form eines Volumens, schlicht und diaphan in der Erscheinung, aus Thalasso-Marmor gehalten schwebt es auf einem Sockel aus Glas.

Die Fassaden sind je nach Wahrnehmung, aus der Nähe oder Entfernung, zugleich opak und transparent, bei Annäherung scheinen sie sich zu bewegen. Die Opazität des Steins bildet ein Gleichgewicht zur Transparenz des Gebäudes, es entsteht ein Rhythmus der Materialien.

In dem städtebaulichen Gefüge wirken die Fassaden wie eine lebende Membran, wandlungs- und anpassungsfähig übermitteln sie dem Umfeld und der Welt den eigentlichen Kern der Fundation. Die Einfachheit des Volumens und die Abstraktion des architektonischen Ausdrucks bilden die Monumentalität auf der eher kleinen Parzelle.

Im Inneren des Volumens wird der Besucher von einem großen, den Raum fast ausfüllenden, wertvoll aussehenden Objekt überrascht, es bildet das Herzstück des Projektes, welches die drei Auditorien in sich vereint. Weiter hervorgehoben wird seine Form durch den umgebenden Luftraum. Durch Projizierung von Veranstaltungen auf seiner Hülle wird seine Erscheinung nach außen in die Stadt reflektiert.
  • Theater Le Quai
  • Theater Le Quai
  • Theater Le Quai
  • Theater Le Quai
  • Theater Le Quai
Das Theater « Le Quai », Vektor der kulturellen Dynamik der Stadt Angers, repräsentiert die wichtigste öffentliche Einrichtung für Stadt und Region. Entwickelt aus dem Triptychon « Kreation, Formation, urbane Animation », begünstigt die Architektur des Theaters die Stadtentwicklung. Diese verbindende Architektur erlaubt es die Bande zwischen Theateraufführung, Unterrichtszeit und der Stadt enger zu schnüren.

Durch den großen Vorplatz und seine Transparenz zum Fluss Maine drückt das Theater « Le Quai » seine Weltoffenheit, seine Offenheit zur Stadt und zu seiner unmittelbaren Umgebung aber im besonderen seine Offenheit zu den Künstlern und an jedes Publikum aus.

Hierfür steht symbolisch das Forum mit seinen zwei sich über den Vorplatz hin öffnenden monumentalen Eingangstoren. Das weiträumige Volumen mit einer Aufnahmekapazität von bis zu 2.500 Plätzen ist in Frankreich ein einzigartiger Ort für Kunst und Kultur der es der Schauspielkunst erlaub in der Stadt zu bestehen.

Von diesem städtischen Vorraum aus erreicht das Publikum die Galerien die zu den zwei Theatersälen führen.
  • Europäisches Parlament Straßburg
  • Europäisches Parlament Straßburg
  • Europäisches Parlament Straßburg
  • Europäisches Parlament Straßburg
Das Programm sieht einen Plenarsaal mit 750 Plätzen, 1133 Parlamentsbüros, 18 Säle mit 50 bis 350 Plätzen für die Kommission sowie einen großen Gastronomiebereich vor.

Die Architektur des neuen Europäischen Parlaments soll die Kultur und die Geschichte Europas wiederspiegeln. Als neues europäisches Erbe, das wichtige parlamentarische Entscheidungen überdacht, muss das Gebäude gleichzeitig repräsentativ für diese Epoche und die europäisch-demokratische Institution sein.

Der Entwurf inspiriert sich an Grundsteinen der abendländischen Kultur, wie dem Barock und dem Klassizismus. Die klassische runde Form des Turms, eine Anspielung auf den Kreis von Galilei, enthält einen ellipsenförmigen Innenhof, der wiederum an die Ellipse von Kepler erinnert. Dieses Geometriespiel symbolisiert den Übergang vom Zentralismus zur Pluralität, von Zentralgewalt zur Multipolarität der europäischen Demokratie.

Der Kurve des Flusses Ill folgend, enthüllt die transparente Glasfassade, zum Ausdruck von moderner Architektur und Politik, das gesamte Volumen des Plenarsaals. Das Europäische Parlament ist sowohl ein Orientierungspunkt in der Stadt selbst, als auch ein Bezugspunkt mittels Medien auf europäischem und internationalem Niveau. Das Gebäude symbolisiert heute im weitesten Sinne die Kraft der Union und der demokratischen Grundsätze.

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