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  • 1. Preis: DMSW Dahlhaus Müller Wehage, Berlin
  • 3. Preis: blauraum Architekten GmbH, Berlin
  • 3. Preis: Peter W. Schmidt Architekt, Berlin

Wohnungsneubau Fischerinsel , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

Veröffentlicht als:

Kurzergebnis
wa-ID
wa-2013770
Tag der Veröffentlichung
13.02.2015
Aktualisiert am
01.12.2015
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Beteiligung
20 Arbeiten
Auslober
Koordination
Machleidt GmbH, Berlin
Preisgerichtssitzung
17.09.2015
Preisgerichtssitzung 1. Phase
08.07.2015

1. Preis

DMSW Dahlhaus Müller Wehage, Berlin
L.Arch.: bbz Landschaftsarchitekten, Berlin
  • 1. Preis: DMSW Dahlhaus Müller Wehage, Berlin
  • 1. Preis: DMSW Dahlhaus Müller Wehage, Berlin
  • 1. Preis: DMSW Dahlhaus Müller Wehage, Berlin
  • 1. Preis: DMSW Dahlhaus Müller Wehage, Berlin

3. Preis

blauraum Architekten GmbH, Berlin
L.Arch.: HOLZWARTH Landschaftsarchitektur, Berlin
  • 3. Preis: blauraum Architekten GmbH, Berlin
  • 3. Preis: blauraum Architekten GmbH, Berlin
  • 3. Preis: blauraum Architekten GmbH, Berlin
  • 3. Preis: blauraum Architekten GmbH, Berlin
  • 3. Preis: blauraum Architekten GmbH, Berlin

3. Preis

Peter W. Schmidt Architekt, Berlin
L.Arch.: Adler & Olesch Landschaftsarchitekten und
Ingenieure, Mainz
  • 3. Preis: Peter W. Schmidt Architekt, Berlin
  • 3. Preis: Peter W. Schmidt Architekt, Berlin
  • 3. Preis: Peter W. Schmidt Architekt, Berlin
  • 3. Preis: Peter W. Schmidt Architekt, Berlin
  • 3. Preis: Peter W. Schmidt Architekt, Berlin
  • 3. Preis: Peter W. Schmidt Architekt, Berlin
  • 3. Preis: Peter W. Schmidt Architekt, Berlin
  • 3. Preis: Peter W. Schmidt Architekt, Berlin
Verfahrensart
Nicht offener zweiphasiger Realisierungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
An dem städtebaulich exponierten Standort sollen qualitätsvolle Mietwohnungen für breite Schichten der Bevölkerung entstehen. Erwartet wird ein anspruchsvolles Bebauungskonzept für zeitgemäßen Wohnungsbau, das sowohl hinsichtlich seiner Außenwirkung als auch hinsichtlich der inneren Wohnungsqualitäten überzeugt. Die Wettbewerbsaufgabe gliedert sich in einen Realisierungsteil, der den Entwurf für den Neubau sowie die Konzeption der dazugehörigen privaten Außenanlagen umfasst, und einen Ideenteil, der sich auf die Gestaltung des angrenzenden teils öffentlichen, teils öffentlich zugänglichen Grünzuges erstreckt.
Wettbewerbsbekanntmachung
Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH
Dircksenstraße 38
10178 Berlin
DEUTSCHLAND
Weitere Auskünfte erteilen: Machleidt GmbH
Mahlower Straße 23/24
Zu Händen von: Frau Kirchner
12049 Berlin
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3060977716
E-Mail: kirchner@machleidt.de
Fax: +49 3060977729
Internet-Adresse: www.machleidt.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
verschicken: Machleidt GmbH
Mahlower Straße 23/24
12049 Berlin
DEUTSCHLAND
Internet-Adresse: www.machleidt.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: competitionline Verlags
GmbH
Charlottenstr. 95
10969 Berlin
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3022908460
E-Mail: info@competitionline.com
Fax: +49 30229084651
Internet-Adresse:
www.competitionline.com/de/ausschreibungen/191229/anmeldung
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Wohnungsbaugesellschaft
1.3) Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen
1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer
öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber:
Wohnungsneubau Fischerinsel, Berlin-Mitte.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Das Verfahren wird nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe 2013 (RPW
2013) als nichtoffener zweiphasiger Realisierungswettbewerb für
Architekten/Architektinnen in Bewerbergemeinschaft mit
Landschaftsarchitekten/-architektinnen durchgeführt. Das Verfahren ist mit
der Architektenkammer Berlin abgestimmt. Die Registrierung erfolgt auf
Grundlage der vollständigen Auslobungsbedingungen.
Gegenstand des Wettbewerbes ist der Neubau von ca. 15 800 m2 BGF Wohnen
und rd. 2 000-3 000 m2 BGF Gewerbeflächen zzgl. Tiefgarage auf einem
zentral in der östlichen Berliner Innenstadt gelegenen Grundstück
Mühlendamm Ecke Fischerinsel in 10179 Berlin-Mitte. Das
Wettbewerbsgrundstück hat eine Größe von 6.580 m2, davon entfallen ca. 4
240 m2 auf einen Realisierungs- und ca. 2 340 m2 auf einen
freiraumplanerischen Ideenteil.
Die WBM beabsichtigt, an dem städtebaulich exponierten Standort
qualitätvolle Mietwohnungen für breite Schichten der Bevölkerung zu
errichten. Die Planung ist grundsätzlich auf eine Minimierung der
Baukosten auszurichten. 50 % der Wohnungen sind nach den Maßgaben der
Wohnungsbauförderungsbestimmungen 2014 – WFB 2014 – zu planen. Ein Teil
der förderfähigen Wohnungen soll als Seniorenwohnungen errichtet werden.
Darüber hinaus ist die Integration von 2 Senioren-Wohngemeinschaften mit
entsprechenden Gemeinschaftsräumen vorgesehen. Die gewerblichen
Flächenanteile sind auf Angebote, die den Bedürfnissen älterer Menschen
entsprechen, auszurichten.
Das Wettbewerbsgrundstück befindet sich in einem städtebaulich sehr
heterogenen Umfeld. Historisch gehört das Gebiet zum Siedlungskern von
Cölln, stadträumlich ist es Teil der Spreeinsel. Unmittelbar nordwestlich
des Gebietes schließen sich Petriplatz, Schlossplatz und Museumsinsel an.
Die Fischerinsel bezeichnet den südlichen Teil der Spreeinsel zwischen
Gertraudenstraße/Mühlendamm und dem Spreekanal. Im Zweiten Weltkrieg
teilweise zerstört, wurden im Zuge der städtebaulichen Neuordnung der
1960er Jahre große Teile der verbliebenen Bebauung abgerissen und die
Flächen mit großen Verkehrsachsen neu beplant. Dabei entstanden auf der
Fischerinsel sechs frei im Grünraum stehende 21-geschossige
Wohnhochhäuser. Im Jahr 2000 wurde unmittelbar gegenüber dem
Wettbewerbsgebiet mit einer baulichen Nachverdichtung der Fischerinsel in
Form einer Blockrandbebauung begonnen. Derzeit werden im unmittelbaren
Umfeld am Petriplatz die Flächen neu geordnet und bebaut. Unter anderem
entstehen hier ein archäologisches Zentrum und ein interkulturelles
Bethaus (house of one). In diesem städtebaulichen Spannungsfeld möchte die
WBM mittels des Wettbewerbes überzeugende und qualitätvolle Vorschläge für
die Bebauung des Standortes finden.
Der Wettbewerb wird in 2 Phasen durchgeführt. In der ersten Phase sollen
die Teilnehmer/innen städtebauliche und typologische Ideenskizzen
entwickeln. Das Preisgericht wählt fünf bis sieben Teilnehmer/innen für
die zweite Phase aus, die über die städtebauliche Konzeption hinaus eine
architektonische Ausarbeitung zur Realisierung des Vorhabens zur Aufgabe
hat.
Die Aufgabe gliedert sich in einen Realisierungsteil, der den Hochbau und
den Entwurf der dazugehörigen Außenanlagen umfasst, sowie einen Ideenteil,
der die Gestaltung der angrenzenden öffentlichen Außenräume einschließt.
Für den Hochbau wird von Baukosten in Höhe von rd. 19 000 000 EUR netto KG
300 + 400 ausgegangen.
Voraussichtliche Termine:
Ausgabe der Unterlagen: 13. KW 2015,
Abgabe 1. Phase: 17. KW 2015,
Preisgericht 1. Phase: 5.5.2015,
Abgabe 2. Phase: 26. KW 2015,
Preisgericht 2. Phase: 8.7.2015.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71221000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Der Wettbewerb wird mit 15-20 Teilnehmern/Teilnehmerinnen durchgeführt. 4
Teilnehmer werden durch die Ausloberin gesetzt, 11-16 im
Teilnahmewettbewerb ausgewählt.
Die Bewerbergemeinschaften müssen die im Folgenden genannten Kriterien
erfüllen. Von den Architekten werden Erfahrungen im Geschosswohnungsbau
sowie im Planen und Bauen im städtebaulichen Kontext erwartet. Die
Erfahrungen sind als Tätigkeit im eigenen Büro nachzuweisen,
Mitarbeiterreferenzen sind nicht zugelassen.
Die eingegangenen Bewerbungen werden anhand der nachfolgend beschriebenen
Kriterien und dem frist- und formgerechten Eingang der Bewerbung
ausgewählt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht zugelassen und
werden zur Zulassung der Bewerbung nicht herangezogen. Zur Prüfung der
fachlichen Eignung wird ein von der Ausloberin berufenes Beratungsgremium
gebildet, dem neben Vertretern/innen der Ausloberin und der Verwaltung 2
freischaffende Architekten/innen angehören.
Die Bewerbergemeinschaften haben die unter Punkt III.2) beschriebenen
Teilnahmevoraussetzungen zu erfüllen. Weiterhin haben die
Bewerbergemeinschaften nachzuweisen, dass sie vergleichbare Bauaufgaben
mit vergleichbarer Größe und Art als Architekt verantwortlich geplant
haben (mindestens die Leistungsphasen 2-5 im Sinne der HOAI 2013 § 34 bzw.
§ 39).
Formale Kriterien:
1. Vollständig ausgefülltes und korrekt abgesendetes
Internet-Bewerbungs-Formular mit folgenden Angaben:
— Nennung der Teilnehmenden: Büroname; Ansprechpartner; Adresse (Straße,
PLZ, Ort, Land); Telefon; Fax; E-Mail; ggf. Internet-Adresse; Jahr der
Bürogründung; Anzahl der Mitarbeiter/in/innen, Umsatz der letzten 3 Jahre,
Namen der Büroinhaber/in/innen und -partner/in/innen, Kammer-Nummer,
Eintragungsort/bzw. Name der Kammer, Datum der Kammereintragung.
— Nennung der beruflichen Qualifikation: Bei Auswahl zur Teilnahme am
Wettbewerb wird der Nachweis der beruflichen Qualifikation gemäß
„Teilnahmeberechtigung“ schriftlich nachgefordert.
— Mindestanzahl der Mitarbeiter Architekturbüro: 4;
— Mindestumsatz der letzten 3 Jahre Architekturbüro: 300 000 EUR/Jahr;
— Referenzen Architekturbüro:
zwei unter eigenem Namen geplante (mindestens LPH 2-5 § 34 HOAI) vom
Bauvolumen mit der Aufgabe vergleichbare Referenzprojekte, davon
mindestens ein Geschosswohnungsneubau, die in den letzten zehn Jahren
erfolgreich fertig gestellt wurden mit den Angaben: Projektbezeichnung;
Verfasser; Ort und Anschrift; Auftraggeber;
Kurzbeschreibung/Besonderheiten; Jahr der Fertigstellung; bearbeitete
Leistungsphasen; Nutzfläche in qm; Kosten KG 300 + 400 in EUR netto,
Kurzbeschreibung. Pro Projekt max. 255 Zeichen.
2. Zwei Bilddateien mit Bildern und Plänen zu den in der Referenzliste
unter 1 genannten Projekten. Die Bilddateien werden dem Auswahlgremium per
Beamer vorgeführt. In der Beamer-Projektion müssen deshalb der Büroname
und der Projekttitel oben rechts im Bild zu finden und gut lesbar sein.
Die Bilddateien werden im JPG-Format hochgeladen. Sie sollen 1024 Pixel
breit und 768 Pixel hoch sein und 1 000 KB nicht überschreiten.
3. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist
auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros.
Abweichungen von den formalen Anforderungen und Mehrfachbewerbungen führen
zum Ausschluss vom Auswahlverfahren. Eine Beteiligung auch einzelner
Mitglieder von Bewerbergemeinschaften an mehr als einer
Bewerbergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Ausschluss aller davon
betroffenen Bewerbergemeinschaften.
Die Bewerbergemeinschaften haben selbst zu überprüfen, dass ihre Bewerbung
korrekt und mit allen erforderlichen Angaben abgespeichert wurde.
Inhaltliche Kriterien (mit Darstellung ihrer Wichtung):
— gestalterische Qualität der eingereichten Referenzprojekte, 0-4 Punkte
(einfache Wichung);
— städtebauliche Qualität der eingereichten Referenzprojekte, 0-4 Punkte
(einfache Wichtung).
Die Wichtung der Kriterien erfolgt wie oben angeführt. Jedes Mitglied des
Auswahlgremiums kann pro Bewerbung maximal 8 Punkte vergeben. Die Punkte
werden in einer Matrix erfasst und sind Bestandteil des
Ergebnisprotokolls. Ausgewählt werden bis zu 16 Bewerbergemeinschaften mit
den höchsten Punktzahlen. Die Ausloberin behält sich vor, bei gleicher
Punktzahl zu losen.
Die ausgewählten Bewerbergemeinschaften werden per E-Mail benachrichtigt
(über die bei der Registrierung verwendete E-Mail-Adresse). Sie haben ihre
Teilnahme innerhalb einer Woche schriftlich zu bestätigen sowie folgende
Nachweise und Erklärungen einzureichen:
— Nachweis der beruflichen Qualifikation gem. Pkt. III.1) der
Bekanntmachung in Form einer Kopie der Kammerurkunde oder eines
vergleichbaren Nachweises, bei ausländischen Bewerbern Nachweise gemäß
Richtlinie 85/384 EWG. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die
Berufsbezeichnung Architekt bzw. Landschaftsarchitekt nicht gesetzlich
geregelt, ist ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstiger Befähigungsnachweis
vorzulegen, dessen Anerkennung nach den EG-Richtlinien 85/384/EWG
(Architektenrichtlinie) oder 89/48/EWG (Hochschuldiplomrichtlinie)
gewährleistet ist. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen in einer
Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden.
— Nachweis einer Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung
— Schriftliche Erklärung jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, dass
Ausschlussgründe gem. § 4 VOF(2009) nicht vorliegen.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Zur Teilnahme berechtigt sind:
— In den EWR/GPA-Staaten ansässige Bewerbergemeinschaften aus
Architekten/innen und Landschaftsarchitekten/innen, die die Anforderungen
an die Berufszulassung erfüllen, die an natürliche bzw. juristische
Personen gestellt sind.
— Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates
zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in bzw.
Landschaftsarchitekt/in berechtigt sind. Ist in dem Herkunftsland die
Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche
Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen
Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie
2001/19/EG und der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist.
— Juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf
einschlägige Planungsleistungen ausgerichtet ist und ein/e
bevollmächtigte/r Vertreter/in und der/die Verfasser/in der
Planungsleistungen, die an natürliche Personen gestellten Anforderungen
erfüllt.
Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein.
Teilnahmehindernisse sind nach § 4 (2) RPW 2013 geregelt.
Arbeitsgemeinschaften von Architekten sind zugelassen und müssen als
solche im Bewerbungsbogen kenntlich gemacht werden. Jedes Mitglied der
Arbeitsgemeinschaft muss im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. Im
Falle der Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft ist der Bewerbungsbogen von
allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft auszufüllen. Ein Mitglied der
Arbeitsgemeinschaft ist als bevollmächtigter Vertreter und Ansprechpartner
zu benennen.
Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der
Bewerbung erfüllt sein.
Sonderfachleute und Fachberater etc. unterliegen nicht den
Teilnahmeberechtigungen. Die Zusammensetzung der Bewerbergemeinschaft darf
im Verlauf des Verfahrens nicht verändert werden.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Geplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 15. /Höchstzahl 20
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Die Kriterien werden den Teilnehmern in der Auslobung mitgeteilt.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
Unterlagen
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 15.3.2015 - 23:59
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte
Bewerber
Tag: 20.3.2015
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für Preise und
Aufwandsentschädigungen stehen für die Teilnehmer in der 2. Phase
insgesamt 130 000 EUR zur Verfügung. Folgende Aufteilung der
Wettbewerbssumme ist vorgesehen:
Aufwandsentschädigungen: 21 000 EUR,
1. Preis: 54 500 EUR,
2. Preis: 32 500 EUR,
3. Preis: 22 000 EUR.
Die Preise werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des
Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere
Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von
derzeit 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den
inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an
einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber /
den Auftraggeber bindend: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Die Kommunikation mit den Teilnehmer/innen beim Bewerbungsverfahren
erfolgt über Internet.
Abgabe bzw. Eingang von Bewerbungsunterlagen:
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt ausschließlich per
Internet-Formular unter
www.competitionline.com/de/ausschreibungen/191229/anmeldung
Postalische Einsendungen sind nicht möglich.
Preisgericht:
Die Zusammensetzung des Preisgerichts erfolgt nach den Regeln der
Richtlinie für Planungswettbewerbe RPW 2013 und in Abstimmung mit der
Architektenkammer des Landes Berlin. Die Mitglieder des Preisgerichts
werden in den Auslobungsunterlagen zur Wettbewerbsaufgabe namentlich
aufgeführt.
Weitere Beauftragung:
Die Ausloberin beabsichtigt, unter Würdigung der Empfehlung des
Preisgerichts der/die erste Preisträger/in mindestens mit den
Leistungsphasen 2 bis 4 und ggf. stufenweise für die nachfolgenden
Leistungsphasen bis Leistungsphase 9 § 34 und 39 HOAI für den
Realisierungsteil zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund
entgegensteht.
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits
erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises und der
Aufwandsentschädigung nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf
in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung
zugrunde gelegt wird.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Berlin
Martin-Luther-Straße 105
10825 Berlin
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
10825 Berlin
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13.2.2015

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