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Wohnungsbau mit Kita und Flexi-Heim für das Baufeld WA 19 Freiham Nord , München/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2029784
Tag der Veröffentlichung
08.09.2020
Aktualisiert am
12.04.2021
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Architekt*innen mit Landschaftsarchitekt*innen
Beteiligung
11 Arbeiten
Auslober
Koordination
Landherr und Wehrhahn Architektenpartnerschaft mbB, München
Bewerbungsschluss
23.10.2020
Abgabetermin Pläne
10.02.2021
Preisgerichtssitzung
26.03.2021
Ausstellung
ab 07.04.2021

1. Preis

Laux Architekten GmbH, München
lna Laux · Prof. Dr. Gunther Laux
Maier Neuberger Architekten GmbH, München
Max Maier · Robert Neuberger · Sebastian Rickert

Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten Stadtplaner PartmbB, Freising
Jürgen Huber

Mitarbeit: Jan Kaschig · Chao WU
  • 1. Preis: Laux Architekten GmbH, München
  • 1. Preis: Laux Architekten GmbH, München
  • 1. Preis: Laux Architekten GmbH, München
  • 1. Preis: Laux Architekten GmbH, München
  • 1. Preis: Laux Architekten GmbH, München
  • 1. Preis: Laux Architekten GmbH, München
  • 1. Preis: Laux Architekten GmbH, München
  • 1. Preis: Laux Architekten GmbH, München
  • 1. Preis: Laux Architekten GmbH, München
  • 1. Preis: Laux Architekten GmbH, München

2. Preis

zanderroth architekten, Berlin
Christian Roth
Friedburg & Co, Berlin
Susanne Friedburg

Mitarbeit: Henning Wiethaus · Dimitri Hess
Eloise Rudolph · Andrea Zaia · Tilman Heiring
  • 2. Preis: zanderroth architekten, Berlin
  • 2. Preis: zanderroth architekten, Berlin
  • 2. Preis: zanderroth architekten, Berlin
  • 2. Preis: zanderroth architekten, Berlin
  • 2. Preis: zanderroth architekten, Berlin
  • 2. Preis: zanderroth architekten, Berlin
  • 2. Preis: zanderroth architekten, Berlin
  • 2. Preis: zanderroth architekten, Berlin
  • 2. Preis: zanderroth architekten, Berlin
  • 2. Preis: zanderroth architekten, Berlin

3. Preis

SERO Architekten Minkus Schröter Partnerschaft mbH, Leipzig
Sebastian Schröter · Felix Minkus
Planstatt Senner für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, Überlingen
Johann Senner

Mitarbeit: Julia Fiedler · Janek von Zabern
Sebastian Arzet · Martin Hirscher
  • 3. Preis: SERO Architekten Minkus Schröter Partnerschaft mbH, Leipzig
  • 3. Preis: SERO Architekten Minkus Schröter Partnerschaft mbH, Leipzig
  • 3. Preis: SERO Architekten Minkus Schröter Partnerschaft mbH, Leipzig
  • 3. Preis: SERO Architekten Minkus Schröter Partnerschaft mbH, Leipzig
  • 3. Preis: SERO Architekten Minkus Schröter Partnerschaft mbH, Leipzig
  • 3. Preis: SERO Architekten Minkus Schröter Partnerschaft mbH, Leipzig
  • 3. Preis: SERO Architekten Minkus Schröter Partnerschaft mbH, Leipzig
  • 3. Preis: SERO Architekten Minkus Schröter Partnerschaft mbH, Leipzig
  • 3. Preis: SERO Architekten Minkus Schröter Partnerschaft mbH, Leipzig
  • 3. Preis: SERO Architekten Minkus Schröter Partnerschaft mbH, Leipzig

Anerkennung

SAM Architekten und Partner AG, Zürich
Christoph Schneider · Prof. Sacha Menz
Mitarbeit: Michael Sven Haller · Paula Haenelt
Frank Roser Landschaftsarchitekten, Ostfildern
Frank Roser
Mitarbeit: Salome Krol
  • Anerkennung: SAM Architekten und Partner AG, Zürich
  • Anerkennung: SAM Architekten und Partner AG, Zürich
  • Anerkennung: SAM Architekten und Partner AG, Zürich
  • Anerkennung: SAM Architekten und Partner AG, Zürich
  • Anerkennung: SAM Architekten und Partner AG, Zürich
  • Anerkennung: SAM Architekten und Partner AG, Zürich
  • Anerkennung: SAM Architekten und Partner AG, Zürich
  • Anerkennung: SAM Architekten und Partner AG, Zürich
  • Anerkennung: SAM Architekten und Partner AG, Zürich
  • Anerkennung: SAM Architekten und Partner AG, Zürich

Anerkennung

Jo. Franzke Architekten, Frankfurt am Main
Sandro Pino Cicatello · Heinz Mornhinweg
Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München
Rainer Schmidt

Mitarbeit: Francesco di Capua · Zeinab Miranzadeh
Ann-Kathrin Walker · Rui Wang · Manon Goedefroo
  • Anerkennung: Jo. Franzke Architekten, Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Jo. Franzke Architekten, Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Jo. Franzke Architekten, Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Jo. Franzke Architekten, Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Jo. Franzke Architekten, Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Jo. Franzke Architekten, Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Jo. Franzke Architekten, Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Jo. Franzke Architekten, Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Jo. Franzke Architekten, Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Jo. Franzke Architekten, Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Jo. Franzke Architekten, Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Jo. Franzke Architekten, Frankfurt am Main
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) mit 12 Teilnehmern

Anlass und Ziel
Auf einer Fläche von insgesamt 350 Hektar entsteht am westlichen Stadtrand von München bis zum Jahr 2035 der neue Stadtteil Freiham, in dem über 25.000 Menschen leben und ca. 15.000 arbeiten werden. Das Stadterweiterungsgebiet Freiham zählt zu den wichtigsten Vorhaben der Stadtentwicklung in München und stellt die derzeit letzte zusammenhängende Flächenreserve für Baulandentwicklung dieser Größenordnung innerhalb der Landeshauptstadt dar.

Im Jahr 2011 lobte die Landeshauptstadt München für den 1. Realisierungsabschnitt Freiham Nord einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb aus. Die Siegerentwürfe für die beiden Teilbereiche (Nordteil: West 8, Rotterdam, Südteil: Ortner&Ortner mit BSM / Topotek 1 Berlin/Wien) wurden in Abstimmung mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung zu einem Rahmenplan weiterentwickelt, der als Basis für die Bauleitplanung und weitere Wettbewerbe dient.

Das Wettbewerbsgrundstück liegt im Süden des Entwicklungsgebiets, Nahe der S-Bahn-Station Freiham, und ist Teil des hier entstehenden Stadtteilzentrums, welches durch Handel, Gastronomie und Dienstleistung belebt werden soll. Das Stadtteilzentrum markiert mit der baulichen Akzentuierung durch drei bis zu 16- geschossige Hochpunkte sowie einen Stadtplatz den Eingang zur neuen Siedlung. Die Rahmenplanung sieht für das Wettbewerbsgrundstück eines von zwei im Stadtteilzentrum gelegenen „Castellos“ vor: Wohnblöcke, die pulsierendes Stadtleben mit der Ruhe ihrer blockartigen Hofbebauung im verdichteten Geschosswohnungsbau verbinden.

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG Wohnen GmbH beabsichtigt auf dem Wettbewerbsgrundstück günstigen Wohnraum zu schaffen und soziale Einrichtungen, wie ein Flexi-Heim für Familien und eine Kindertagesstätte zu realisieren. An zentraler Stelle im neuen Stadtteil Freiham soll ein Stadtbaustein von hoher Architekturqualität entstehen. Mit dem vorliegenden Wettbewerb erwartet sich die Ausloberin für das geplante Bauvorhaben gestalterisch, funktional und wirtschaftlich überzeugende Lösungen, die eine hohe Wohnqualität in den innen- und außenliegenden Räumen in Einklang mit der vorgesehenen dichten Bebauung mit vielseitigen Nutzeransprüchen bringt.

Wettbewerbsaufgabe
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Gebäude- und Freianlagenplanung für eine Wohnanlage mit Kita und Flexiheim auf dem Wettbewerbsgrundstück WA 19 des Bebauungsplans mit Grünordnung Nr. 2068 „Siedlungsschwerpunkt Freiham Nord“ der Landeshauptstadt München.

Fachpreisrichter*innen
Prof. Carola Dietrich, Architektin, München (Vorsitzende)
Dr. Doris Zoller, Architektin, GEWOFAG Holding GmbH
Prof. Manfred Ortner, Architekt, Berlin
Peter Scheller, Architekt, München
Peter Wich, Landschaftsarchitekt, München

Sachpreisrichter*innen
Dr. Klaus-Michael Dengler, Geschäftsführer der GEWOFAG Holding GmbH
Anja Berger, Stadträtin im Stadtrat München
Winfried Kaum, Stadtrat im Stadtrat München
Christian Müller, Stadtrat im Stadtrat München
Sebastian Kriesel, Vorsitzender des Bezirksausschusses 22

Empfehlung des Preisgerichts
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin, dem Verfasser der mit dem 1. Preis ausgezeichneten Arbeit die weiteren Planungsleistungen zu übertragen. Bei der weiteren Bearbeitung sollen die Anmerkungen des Preisgerichts berücksichtigt werden. Die Materialwahl ist kritisch zu reflektieren.

Ausstellung
Aufgrund der aktuellen Lage der Covid-19-Pandemie und den geltenden Kontaktbeschränkungen
findet die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten in digitaler Form statt.

Die Wettbewerbsarbeiten können ab dem 07.04.2021 für die Dauer von mindestens
zwei Wochen auf der Internetseite www.landherr-wehrhahn.de angesehen werden.
08/09/2020    S174
Deutschland-München: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2020/S 174-421078
Wettbewerbsbekanntmachung
Rechtsgrundlage:Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: GEWOFAG Wohnen GmbH
Postanschrift: Gustav-Heinemann-Ring 111
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 81739
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): GEWOFAG Holding GmbH, Bereich Einkauf
E-Mail: ausschreibung@gewofag.de
Fax: +49 894123-340Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.gewofag.de

I.2) Informationen zur gemeinsamen Beschaffung

Der Wettbewerb wird von einer zentralen Beschaffungsstelle organisiert

I.3) Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6FDJFF/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6FDJFF

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers

Andere: Wohnungsbaugesellschaft der Landeshauptstadt München

I.5) Haupttätigkeit(en)

Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:

Realisierungswettbewerb Freiham WA 19
Referenznummer der Bekanntmachung: 553/2020

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

II.2) Beschreibung


II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)


II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:

Auf einer Fläche von insgesamt 350 Hektar entsteht am westlichen Stadtrand von München bis zum Jahr 2035 der neue Stadtteil Freiham, in dem über 25 000 Menschen leben und ca. 15 000 arbeiten werden. Das Stadterweiterungsgebiet Freiham zählt zu den wichtigsten Vorhaben der Stadtentwicklung in München und stellt die derzeit letzte zusammenhängende Flächenreserve für Baulandentwicklung dieser Größenordnung innerhalb der Landeshauptstadt dar.
Das Wettbewerbsgrundstück liegt im Süden des ersten Realisierungsabschnitt Freiham Nord, Nahe der S-Bahn-Station „Freiham“, und ist Teil des hier entstehenden Stadtteilzentrums, welches durch Handel, Gastronomie und Dienstleistung belebt werden soll. Das Stadtteilzentrum markiert mit der baulichen Akzentuierung durch 3 bis zu 16-geschossige Hochpunkte sowie einen Stadtplatz den Eingang zur neuen Siedlung. Die Rahmenplanung sieht für das Wettbewerbsgrundstück eines von 2 im Stadtteilzentrum gelegenen „Castellos“ vor: Wohnblöcke, die pulsierendes Stadtleben mit der Ruhe ihrer blockartigen Hofbebauung im verdichteten Geschosswohnungsbau verbinden.
Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG Wohnen GmbH beabsichtigt auf dem Wettbewerbsgrundstück günstigen Wohnraum mit einer Geschossfläche von 11 940 m2 zu schaffen und soziale Einrichtungen, wie ein Flexi-Heim für Familien mit einer Geschossfläche von ca. 3 300 m2 und eine Kindertagesstätte, bestehend aus 2 Kinderkrippen- und 2 Kindergartengruppen, zu realisieren. Der Wohnungsbau wird zu 52,5 % im Rahmen der Einkommensorientierten Förderung (EOF) und zu 22,5 % durch das München Modell – Miete (MMM) gefördert. Die übrigen 25 % entfallen auf den freifinanzierten konzeptionellen Mietwohnungsbau (KMB). Mit dem vorliegenden Wettbewerb erwartet sich die Ausloberin für das geplante Bauvorhaben gestalterisch, funktional und wirtschaftlich überzeugende Lösungen, die eine hohe Wohnqualität in den innen- und außenliegenden Räumen in Einklang mit der vorgesehenen dichten Bebauung mit vielseitigen Nutzeransprüchen bringt.
Für den Wettbewerb sind folgende Termine vorgesehen: Versand der Unterlagen an die ausgewählten Teilnehmer: Anfang Oktober 2020, Kolloquium / Rückfragen bis: Anfang November 2020, Abgabe Wettbewerbsarbeiten: Anfang Februar 2021.
Auftragsgegenstand sind die Objektplanung Gebäude gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 1 und die Objektplanung Freianlagen gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 2, jeweils mindestens die Leistungsphasen 2-5. Die Ausloberin beabsichtigt optional Planungsleistungen für die Leistungsphasen 6-8 stufenweise zu vergeben. Ein Anspruch auf die Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet die Auftraggeberin im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung kann kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Stufen und keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben


III.1) Teilnahmebedingungen


III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Das Verfahren wird als nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) mit 12 Teilnehmern, von denen 4 gesetzt werden, durchgeführt. Die gesetzten Teilnehmer müssen die an die Bewerber gestellten Anforderungen und Kriterien ebenfalls erfüllen. Im Falle der Absage eines gesetzten Teilnehmers kann die Ausloberin Nachrücker bestimmen.
Informationen zur Teilnahmeberechtigung:
Das Verfahren wird als kombinierter Wettbewerb für die Objektplanung Gebäude und Freianlagen durchgeführt. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens müssen die zum Wettbewerb zugelassenen Architekten einen Landschaftsarchitekten auswählen, mit dem sie für die Bearbeitung des Wettbewerbs zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit ist zwingend. Ebenfalls zugelassen sind Teilnehmer, die beide Objektplanungen abdecken können.
Die Bewerber/Teilnehmer haben die Teilnahmeberechtigung nach §§ 6, 79 Abs. 2 VgV (Vermeidung von Interessenkonflikten) und nach RPW 2013 § 4 Abs. 2 (Teilnahmehindernisse) eigenverantwortlich zu prüfen. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge erfüllt sein.
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften die einen Projektverantwortlichen benennen, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) entspricht und im Auftragsfall die Vorgaben des Art. 2 BauKaG erfüllt sind.
Bewerbergemeinschaften von Architekten haben mit dem Teilnahmeantrag die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage „Erklärung Bewerbergemeinschaft“) abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Informationen zur Auswahl der Teilnehmer:
Zulassungsvoraussetzung ist der Nachweis eines in den Leistungsphasen 2-8 bearbeiteten Referenzprojekts der Objektplanung Gebäude mit Herstellungskosten (KGr. 300 + 400 nach DIN 276, netto) von mindestens 8 000 000 EUR. Das Referenzprojekt muss mindestens der Honorarzone III zugeordnet sein. Es werden nur Referenzen gewertet, bei denen die Bearbeitung der Leistungsphase 8 im Jahr 2010 oder später erfolgt ist und diese bis zum Zeitpunkt der Eignungsprüfung abgeschlossen wurde. Es werden nur Referenzen gewertet, deren Urheberschaft den sich bewerbenden Personen zuzurechnen ist. Der Nachweis kann auch durch mehrere Bauvorhaben mit Herstellungskosten von jeweils mindestens 8 000 000 EUR (für die Objektplanung Gebäude erbracht werden, bei denen in Summe die Leistungsphasen 2-8 bearbeitet wurden. Unter den Bewerbern / Bewerbergemeinschaften, die die Zulassungsvoraussetzung erfüllen, wird die Auswahl per Los getroffen.
Angaben für die Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb:
Fragen zu den Bewerbungsunterlagen und zum Verfahren sind über die Vergabeplattform www.dtvp.de/ einzureichen. Fragen zum Teilnahmewettbewerb, die nicht 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist eingehen, werden nicht mehr beantwortet. Die Antworten auf Fragen von Bewerbern werden ausschließlich in dem unter I.3) der Bekanntmachung genannten Vergabeportal eingestellt, ebenso etwaige Änderungen der Bewerbungsunterlagen. Die Bewerber haben sich durch regelmäßige Kontrolle der Internetseite selbst über Antworten auf Bewerberfragen oder Änderungen der Bewerbungsunterlagen zu informieren.

III.2) Bedingungen für den Auftrag


III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Architekt – siehe III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer


Abschnitt IV: Verfahren


IV.1) Beschreibung


IV.1.2) Art des Wettbewerbs

Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 12

IV.1.7) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:

Henchion Reuter Architekten, Berlin
ARGE Laux Architekten GmbH / Maier. Neuberger. Architekten GmbH/Maier. Neuberger. Baumanagement, München
Meili, Peter GmbH München/m3 Bauprojektmanagement GmbH, München
zanerrotharchitekten gmbh, Berlin

IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte:

— Qualität der städtebaulichen Struktur und Gestalt;
— Qualität, Gestalt und Funktionalität der Bebauung;
— Qualität, Gestalt und Funktionalität der Grün- und Freiräume;
— Funktionalität der inneren und äußeren Erschließung;
— Nachhaltigkeit und Energieeffizienz;
— Wirtschaftlichkeit in Erstellung und Unterhalt.

IV.2) Verwaltungsangaben


IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge

Tag: 05/10/2020
Ortszeit: 09:00

IV.2.3) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber


IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:

Deutsch

IV.3) Preise und Preisgericht


IV.3.1) Angaben zu Preisen

Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Die voraussichtliche Gesamtsumme der Preise und Anerkennungen beträgt 156 000,00 EUR zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer

IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

Es werden weder Bearbeitungshonorare bezahlt noch Kosten erstattet.

IV.3.3) Folgeaufträge

Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

IV.3.4) Entscheidung des Preisgerichts

Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein

IV.3.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:

Fachpreisrichter/innen
Dr. Doris Zoller, Architektin, GEWOFAG Service GmbH
Michael Hardi, Architekt, Referat für Stadtplanung und Bauordnung LH München
Prof. Carola Dietrich, Architektin, München
Prof. Manfred Ortner, Architekt, Berlin
Peter Scheller, Architekt, München
Peter Wich, Landschaftsarchitekt, München
Stellvertretende Fachpreisrichter/innen
Robert Zengler, Architekt, GEWOFAG Service GmbH
Sabine Steger, Architektin, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, LH München
Florian Zielinski, Architekt, München
Michel Hinnenthal,
Prof. Ulrich Holzscheiter, Architekt, München
Sachpreisrichter/innen
Dr. Klaus-Michael Dengler, Geschäftsführer der GEWOFAG Holding GmbH
NN, Stadtrat Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen / Rosa Liste im Stadtrat München
Winfried Kaum, Stadtrat CSU-Fraktion im Stadtrat München
NN, Stadtrat Fraktion SPD / Volt im Stadtrat München
Sebastian Kriesel, Vorsitzender des Bezirksausschusses 22
Stellvertretende Sachpreisrichter/innen
Günther Schabenberger, GEWOFAG Holding GmbH
NN, Stadtrat Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen / Rosa Liste im Stadtrat München
Alexandra Gaßmann, Stadträtin CSU-Fraktion im Stadtrat München
NN, Stadtrat Fraktion SPD / Volt im Stadtrat München
Boris Schwartz, 1. stellv. Vorsitzender des Bezirksausschusses 22
Die Zusammensetzung des Preisgerichts ist nicht endgültig
Die Ausloberin kann die Zusammensetzung ändern und einzelne Personen hinzufügen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.3) Zusätzliche Angaben
:
Angaben zum Verhandlungsverfahren nach VgV (nach dem Wettbewerb)
Weitere Beauftragung und vertragliche Regelungen:
Der Auftraggeber wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einen der Preisträger mit den weiteren Planungsleistungen beauftragen. Er wird hierzu mit allen Preisträgern ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV durchführen. Grundlage für die Beauftragung im Verhandlungsverfahren wird das Vertragsmuster des Auftraggebers.
Ausschlussgründe:
Voraussetzung für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren ist eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Diese Erklärung ist erst im Verhandlungsverfahren vorzulegen.
Eignungskriterien:
Der Auftrag kann nur an Preisträger vergeben werden, die die in der Bekanntmachung aufgeführten Eignungskriterien in Form von Mindestanforderungen erfüllen.
a) Nachweis der beruflichen Befähigung der im Teilnahmeantrag genannten Projektverantwortlichen entsprechend der unter III.2.1) dieser Bekanntmachung formulierten Bestimmungen;
b) Anzahl Mitarbeiter: Es sind im Durchschnitt mindestens 5 Mitarbeiter einschließlich der Führungskräfte (Vollzeitstellen) nachzuweisen. Bewertet wird die Anzahl der Mitarbeiter und der Führungskräfte, die im Bereich Planung tätig sind (technische Mitarbeiter), ohne Praktikanten, Sekretariat und dergleichen für die Jahre 2018, 2019 und 2020. Teilzeitstellen sind auf Vollzeitstellen umzurechnen.
c) Bauvorhaben vergleichbarer Größe: Nachzuweisen ist ein in den Leistungsphasen 2-8 bearbeitetes Referenzprojekt der Objektplanung Gebäude mit Herstellungskosten (KGr. 300 + 400 nach DIN 276, netto) von mindestens 16 000 000 EUR. Das Referenzprojekt muss mindestens der Honorarzone III zugeordnet sein. Es werden nur Referenzen gewertet, bei denen die Bearbeitung der Leistungsphase 8 im Jahr 2010 oder später erfolgt ist und diese bis zum Zeitpunkt der Eignungsprüfung abgeschlossen wurde. Es werden nur Referenzen gewertet, deren Urheberschaft den sich bewerbenden Personen zuzurechnen ist. Der Nachweis kann auch durch mehrere Bauvorhaben mit Herstellungskosten von jeweils mindestens 16 000 000 EUR erbracht werden, bei denen in Summe die Leistungsphasen 2-8 bearbeitet wurden.
d) Berufshaftpflichtversicherung: Nachzuweisen ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 3 000 000 EUR und für Sachschäden von 3 000 000 EUR bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 3-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Alternativ genügt die Vorlage einer Bestätigung eines entsprechenden Versicherungsunternehmens über eine entsprechende Versicherbarkeit im Auftragsfall.
Eigenerklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Teilleistungen bzw. zur Eignungsleihe:
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages bzw. für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen. Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung einzureichen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6FDJFF

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren


VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern (§ 156 GWB) Postanschrift: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
Telefon: +49 892176-2411
Fax: +49 892176-2847Internet-Adresse: regierung.oberbayern.bayern.de

VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren


VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: GEWOFAG Wohnen GmbH
Postanschrift: Gustav-Heinemann-Ring 111
Ort: München
Postleitzahl: 81739
Land: Deutschland

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

03/09/2020

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