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  • Neubau Wohnsiedlung an der Ludlstraße
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Neubau Wohnsiedlung an der Ludlstraße , München/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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wa-ID
wa-2013588
Tag der Veröffentlichung
06.08.2014
Aktualisiert am
18.12.2018
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Beteiligung
12 Arbeiten
Auslober
Koordination
bgsm Architekten Stadtplaner, München
Bewerbungsschluss
08.09.2014
Abgabetermin Pläne
27.01.2015
Abgabetermin Modell
03.02.2015
Preisgerichtssitzung
27.02.2015

Februar 2017 -- Zwischenstand des Projekts

An der gemeinsamen Grenze der Stadtbezirke Laim und Hadern befindet sich die Siedlung „Friedenhain“, ein vorwiegend in den 1930er und 1950er-Jahren entstandenes Wohngebiet.
Der nördlich und südlich der Ludlstraße gelegene Siedlungsteil stammt aus der Nachkriegszeit und besteht aus 3- und 4-geschossigen Zeilenbauten in Einfachbauweise. Der heutige Bauzustand ist schlecht und eine Sanierung unrentabel, weshalb das Areal städtebaulich neu entwickelt und bebaut werden soll. Zur Konzeptfindung und zur Klärung des Verfahrenswegs wurde 2013 ein städtebaulicher und landschaftsplanerischer
Ideenwettbewerb durchgeführt, den Lorber + Paul Architekten, Köln, gewannen (Ergebnis siehe wa 7/2013). Sie sind Urheber der städtebaulichen Planung. Der anschließende Realisierungswettbewerb wurde 2014 ausgelobt; im Februar 2015 haben Alles WirdGut ZT GmbH, Wien, den ersten Preis gewonnen. Sie haben den Auftrag erhalten und wurden mit den Leistungsphasen eins bis acht (stufenweiser Leistungsabruf) betraut. Der Bauantrag soll bis Ende 2016 erfolgen, der Baubeginn 2017, dabei wird man in drei zeitlich versetzten Bauphasen arbeiten. Die Fertigstellung ist geplant für 2019/2020. Gegenüber dem Wettbewerbsentwurf haben sich Änderungen wie die Aufstockung und nachträgliche Verdichtung zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum (ca. 10% mehr Wohnraum) ergeben. Dies führte auch zu Änderungen bei den Sondernutzungen (Kitas, Quartierstreff etc.) aufgrund angepasster Raumprogramme und Änderungen des Flächenbedarfs. Ebenfalls angepasst wurde die Tiefgarage aufgrund des Stellplatzschlüssels. Wünsche und Vorgaben seitens des Bauherren führten schließlich zur Anpassung des Fassadenkonzepts.

1. Preis

AllesWirdGut ZT GmbH, Wien
Mitarbeit: Lukas Morong · Adam Gajdos
Haustechnik: Transsolar Energietechnik GmbH,
München
Brandschutz: Brandschutz-Plan, Nürnberg
el:ch landschaftsarchitekten gbr, München

3. Preis

Mei Architecten en stedenbouwers, HP Rotterdam
Mitarbeit: Anja Lübke · Rob Reintjes
Immanuel Fäustle · Iris Veentjer · Louise de Hullu
Rutger Kuipers · Riemer Postma · Marnix Vink
Deborah Lambert · Willemijn van Manen
Carlijn Klomp · Laura Spenkelink · Tea Hadzizulfic
Fachplaner: Bogevischs Buero, München
Ritz Ritzer
felixx Landscape Architects and Planners, Rotterdam

3. Preis

Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin
Mitarbeit: Lion Schreiber · Benedikt Breitenhuber
Carolina Gomes · Ludwig Geßner
Stefano D`Elia · Samuel Barckhausen
Fachplaner: ifb frohloff · staffa · kühl · ecker,
Berlin
Building Applications Ingenieure, Berlin
Müller-BBM GmbH, Berlin
Vogt Landschaft, Berlin
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 9 Teilnehmern sowie 3 Zuladungen

Wettbewerbsaufgabe
Die GEWOFAG Wohnen GmbH, München, ist im Besitz der Siedlung „Friedenheim“, ein vorwiegend in den 1930er- und 1950er-Jahren entstandenes Wohngebiet an der gemeinsamen Grenze der Stadtbezirke Laim und Hadern mit insgesamt rund 1.750 Wohneinheiten. Der nördlich und südlich an der Ludlstraße gelegene Siedlungsteil stammt überwiegend aus der Nachkriegszeit. Er besteht aus 3- und 4-geschossigen Zeilenbauten in Einfachbauweise.
Der heutige Bauzustand der Gebäude ist nicht zuletzt aufgrund des Baualters und der mangelhaften Baustruktur schlecht. In den letzten Jahrzehnten hat sich zudem eine einseitige Sozialstruktur entwickelt. Durch die südlich verlaufende Autobahn BAB 96 sowie Trambahntrasse besteht zudem eine hohe Lärmbelastung. Eine Sanierung der Gebäude wäre nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand zu realisieren, deshalb besteht die Absicht, das Areal städtebaulich zu entwickeln und neu zu bebauen.
Es soll ein attraktives Wohngebiet mit ca. 36.000 m2 Geschossfläche und hoher Wohnqualität für eine breite Mieterstruktur entstehen. Neben Mietwohnungen in unterschiedlichen Fördermodellen und frei finanzierten Wohnungen sind auch verschiedene soziale Einrichtungen zu planen: 2 Kindertageseinrichtungen, ein Quartierstreff, ein Familien- und Beratungszentrum sowie eine ambulant betreute Wohngemeinschaft sind vorgesehen. Im Wettbewerbsgebiet soll außerdem ein Gebäude als Mehrgenerationenhaus realisiert werden. Des Weiteren sind Künstlerateliers im Gebiet vorgesehen. Der ruhende Verkehr ist in Tiefgaragen zu organisieren. Aufgrund der Lage an der Autobahn soll insbesondere eine Verbesserung des Lärmschutzes erreicht werden. Ebenso sollen hochwertige Grün- und Freiflächen geschaffen werden, die den erhaltenswerten Baumbestand berücksichtigen und an vorhandene Grünstrukturen und Freiflächen im Umfeld anknüpfen. Zur Konzeptfindung und zur Klärung des weiteren Verfahrenswegs wurde 2013 ein städtebaulicher und landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb durchgeführt. Auf Grundlage des Siegerentwurfs soll das Wohngebiet nun entwickelt werden.

Competition assignment
The GEWOFAG owns a post-war residential estate ”Friedenheim“, bordering the districts Laim and Hadern. A restoration of the buildings would not be feasible, thus a concept shall be created for an urban development with new buildings. An attractive residential area with 36.000 m2 floor area shall be created with a broad tenant structure and apartments for various subsidy schemes, social facilities, such as child care-, neighbourhood- and family and advice centres, an assisted living facility, a multigenerational house and artist studios. Underground car parks shall be provided. Noise protection due to the location at the motorway shall be improved. A high quality green area shall be planned, integrating existing trees and linking with existing open spaces.

Fachpreisrichter
Prof. Ludwig Wappner, München (Vors.)
Heiner Luz, München
Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk, LH München
Johann Spengler, München
Robert Zengler, GEWOFAG Projekt GmbH

Sachpreisrichter
Ulrike Boesser, Stadträtin
Dr. Klaus-Michael Dengler, GEWOFAG Holding GmbH
Otto Seidl, Stadtrat
Johann Stadler, Bezirksausschuss 20 Hadern

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, den mit dem 1. Preis ausgezeichneten Entwurf als Grundlage für die weitere Planung und Entwicklung zu verwenden.
WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/ Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
GEWOFAG Wohnen GmbHKirchseeoner Straße 3Zu Händen von: Frau Moos81669 MünchenDEUTSCHLANDE-Mail: ausschreibung@gewofag.deFax: +49 894123340Internet-Adresse(n):Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:www.gewofag.deWeitere Auskünfte erteilen: die oben genannten KontaktstellenAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: die oben genannten KontaktstellenAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genanntenKontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Wohnungsbaugesellschaft der Stadt München
1.3) Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen
1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag andereröffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand
des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber:
Realisierungswettbewerb Neubau Wohnsiedlung an der Ludlstraße in München.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Die GEWOFAG Wohnen GmbH besitzt und unterhält westlich der SenftenauerStraße und nördlich der BAB 96 ein Wohngebiet aus der Nachkriegszeit.Aufgrund des schlechten Bauzustands und der einseitigen Sozialstrukturbesteht die Absicht, den Baubestand auf dem Areal durch Neubebauung zuersetzen.Es soll ein attraktives Wohngebiet mit ca. 35 000 m² Geschossfläche füreine breite Mieterstruktur entstehen. Neben Mietwohnungen inunterschiedlichen Fördermodellen und frei finanzierten Wohnungen soll auchdie notwendige soziale Infrastruktur geschaffen werden (z. B.Kindertageszentrum, Nachbarschaftstreff, Räume für Sozialdienste, Vereineetc.).Mit der Neuplanung soll eine Verbesserung der Lärmsituation zur Autobahnerreicht und qualitätvolle Grün- und Freiflächen geschaffen werden.Zur Konzeptfindung und zur Klärung des weiteren Verfahrenswegs wurde 2013in Kooperation mit der GWG München GmbH ein städtebaulicherIdeenwettbewerb durchgeführt. Auf Basis des Siegerentwurfs soll dasWohngebiet nun auf der Basis des § 34 BauGB entwickelt werden.Der Siegerentwurf des Büros Lorber + Paul Architekten, Köln, mit club L94Landschaftsarchitekten, Köln, sieht entlang der Autobahn und derSenftenauer Straße eine geschlossene Lärmschutzbebauung und in denBinnenbereichen nördlich und südlich der Ludlstraße eine Bebauung mitPunkthäusern und Grünflächen vor. Auf Grundlage des überarbeitetenSiegerentwurfes wurde inzwischen ein Vorbescheid erteilt. Aufbauend aufdie planerischen Vorgaben des Vorbescheids führt die GEWOFAG Wohnen GmbHunabhängig von der GWG München GmbH einen Realisierungswettbewerb für ihreBereiche des Wohngebiets durch.Im Realisierungswettbewerb werden architektonische und freiraumplanerischeKonzepte gesucht, welche die Idee des städtebaulichen undlandschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs vertiefen und weiterentwickeln.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Die Preisträger aus dem vorangegangenen städtebaulichen Wettbewerb werdenfür den Realisierungswettbewerb als Teilnehmer gesetzt.Zusätzlich zu den bereits gesetzten Teams (siehe IV.2)) werden 7-9geeignete Teilnehmerteams (Architekten/-innen +Landschaftsarchitekten/-innen, siehe III.2) aus den eingegangenenBewerbungen von einem Auswahlgremium, bestehend aus unabhängigenFachleuten und Vertretern /-innen der Ausloberin, ausgewählt.Es werden Teilnehmer/-innen gesucht, die Fachkunde und Erfahrung mitProjekten mit vergleichbarer Komplexität entsprechend der Aufgabenstellunghaben.Kriterien für die Auswahl sind:a) Städtebauliche und architektonische Qualität der Referenzprojekte(Gewichtung: 30 % der gesamt erreichbaren Punkte).b) Landschaftsplanerische Qualität der Referenzprojekte (Gewichtung: 30 %der gesamt erreichbaren Punkte).c) Erfahrung mit Lärmschutzbebauungen im Wohnungsbau vergleichbarerKomplexität (Gewichtung: 20 % der gesamt erreichbaren Punkte).d) Erfahrung im geförderten Geschosswohnungsbau vergleichbarer Komplexität(nach WoFG oder vergleichbaren Richtlinien) (Gewichtung: 10 % der gesamterreichbaren Punkte).e) Erfahrung im Bau von im Wohnungsbau integrierten Sozialnutzungenvergleichbarer Komplexität (soziale Infrastruktur wie z. B.Kindertageszentrum, Nachbarschaftstreff, Räume für Sozialdienste, Vereineetc.) (Gewichtung: 10 % der gesamt erreichbaren Punkte).Soweit nach diesen Kriterien keine nachvollziehbare Auswahl getroffenwerden kann, wird unter den in gleicher Weise geeigneten Bewerbern/- inneneine Auswahl durch Los getroffen. Zusätzlich werden Nachrücker inangemessener Zahl bestimmt.Die Erfüllung der Kriterien wird auf Basis von Referenzprojekten bewertet.Die Referenzen sollen dazu in ihrer Gesamtschau eine Beurteilung derfachlichen Eignung für das Erbringen der ausgeschriebenen Leistungermöglichen. Die einzelnen Referenzobjekte können sich auf Teilaspektebeschränken; in der Referenzliste zum Bewerbungsbogen soll für jedeReferenz angegeben werden, für welche Kriterien sie in besonderer Weiseals Nachweis dienen soll.Die Bewerber/-innen werden darum gebeten, bis zu 4 Referenzobjekteanzugeben, die mit der Komplexität der Planungsaufgabe vergleichbar sind(z. B. Bebauung vergleichbarer Größenordnung, Lärmschutz, integrierteEinrichtungen sozialer Infrastruktur, etc.)Folgende Voraussetzungen sind von jedem Referenzobjekt zu erfüllen:— Geschosswohnungsbau,— mind. ca. 70 Wohneinheiten,— Baubeginn in den Jahren von 2008 bis heute.Bei Referenzobjekten, deren Urheberschaft bei Anderen liegt (z. B.Bearbeitung als Mitarbeiter/-in im Büro eines Anderen), sind die Urheberund der Anteil der eigenen Leistung der Bewerber/-innen nachvollziehbaranzugeben. Bewerbergemeinschaften geben an, welches Mitglied dieLeistungen erbracht hat; bitte für jedes Mitglied mindestens einReferenzobjekt.Berufsanfänger/-innen und kleine Bürostrukturen werden auf die Möglichkeitder Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaDer Zulassungsbereich umfasst die Staaten des EuropäischenWirtschaftsraumes (EWR) sowie Mitgliedsstaaten des WTOBeschaffungsübereinkommens (GPA). Teilnahmeberechtigt sind imZulassungsbereich ansässige— natürliche Personen, die am Tag der Bekanntmachung zur Führung derBerufsbezeichnung Architekt/-in oder Landschaftsarchitekt/-in nach demRecht ihres jeweiligen Heimatstaates berechtigt sind. Ist dieBerufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichenAnforderungen nach der einschlägigen EG-Richtlinie.— juristische Personen, die am Tag der Bekanntmachung folgendeZulassungsvoraussetzungen erfüllen: Geschäftssitz im Zulassungsbereich;zum Geschäftszweck gehört die Erbringung von Planungsleistungen, die derWettbewerbsaufgabe entsprechen. Der/die bevollmächtigte Vertreter/-in oderVerfasser/-in der Gesellschaft erfüllt die fachlichen Voraussetzungen, diean natürliche Personen (s. o.) gestellt sind.— Für die Bewerbung sind zwingend Bewerbergemeinschaften ausArchitekten/-innen und Landschaftsarchitekten/-innen zu bilden, sofern dieBewerber/-innen nicht selbst Architekt/-in und Landschaftsarchitekt/-insind. Die Bewerbergemeinschaften haben in der Verfassererklärung desWettbewerbs eine/-n bevollmächtigte/-n Vertreter/-in zu benennen. Derbevollmächtigte Vertreter muss Architekt/-in sein. Die Voraussetzungen fürdie Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der Auslobung erfüllt sein.Fachberater/-innen unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
NichtoffenGeplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 10. /Höchstzahl 12
IV.2) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
1. Lorber + Paul Architekten, Köln mit club L94 LandschaftsarchitektenGmbH, Köln2. AllesWirdGut Architektur ZT GmbH, Wien mit el:ch landschaftsarchitektenGbR, München3. de la Ossa Architekten GmbH, München mit kübertlandschaftsarchitektur,München
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Die Entwürfe werden voraussichtlich nach folgenden Kriterien beurteilt:— Programmerfüllung,— architektonische und landschaftsplanerische Qualität,— Lärmschutz,— innere Funktion und Wohnqualität,— innere und äußere Erschließung,— Nachhaltigkeit,— Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit.Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar. DasPreisgericht behält sich vor, die angegebenen Kriterien zu differenzierenund eine Gewichtung vorzunehmen.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
772/2014
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
Unterlagen
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 8.9.2014 - 11:00
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden könnenDeutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Gesamtsumme der Preise undAufwandsentschädigungen beträgt mindestens 128 000 EUR.Das Preisgericht ist berechtigt, die Preissumme durch einstimmigenBeschluss umzuverteilen oder Preisgruppen zu bilden.
IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
Ein Teil der Wettbewerbssumme wird als Aufwandsentschädigung an dieTeilnehmer vergeben.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. aneinen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber /den Auftraggeber bindend: nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk, Stadtbaurätin der LHM2. Geschäftsführung GEWOFAG Holding GmbH
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
a) Bewerbungsunterlagen:Bewerbungen sind nur in schriftlicher Form möglich, die Verwendung desBewerbungsformulars wird empfohlen. Die Bewerbung muss folgendeAngaben/Unterlagen beinhalten:— Vollständig ausgefüllter und rechtskräftig unterschriebenerTeilnahmeantrag (empfohlenes Formblatt erhältlich bei der im Anhangangegebenen Kontaktstelle).— Von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaften ist ein eigenerTeilnahmeantrag vollständig auszufüllen. Darüber hinaus ist einegemeinsame Erklärung gemäß Vordruck A (siehe Bewerbungsformular)abzugeben.— Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung (siehe auchIII.2)).— Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Absatz 6VOF, ggfs. für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft (sieheBewerbungsformular Vordruck B).— Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (sieheBewerbungsformular).— Referenzangaben (siehe Bewerbungsformular) mit Erläuterung gemäßVordruck C.— Bilddarstellungen zu den aufgeführten Referenzprojekten auf insgesamtmaximal 2 Seiten DIN A 3 (Querformat), jeweils ausgedruckt und alspdf-Datei auf CD-ROM.Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein (bei Ablauf derTeilnahmeantragsfrist nicht älter als ein Jahr, soweit aus Inhalt undZweck des Nachweises nichts anderes folgt, wie z. B. beiPrüfungszeugnissen).Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise ineiner Übersetzung der Bewerbung beizulegen. Bewerbungen sind inPapierform, möglichst als lose Blätter einzureichen. Elektronischübermittelte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.Die Ausloberin behält sich vor, die Angaben der ausgewählten bzw.ausgelosten Bewerber/-innen zu überprüfen. Bei falschen Angaben bleibt einAusschluss von der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten.Darüber hinausgehende Bewerbungsunterlagen werden in der Wertung nichtberücksichtigt. Die Bewerber/-innen sind selbst für die Vollständigkeitverantwortlich. Unvollständige Bewerbungen können zum Ausschluss derBewerbung führen. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgeschickt.Bewerbungen per Fax oder E-Mail sind nicht zulässig.Die Bewerbungsunterlagen können mit dem Vermerk „RealisierungswettbewerbLudlstraße“ bei der Vergabestelle der GEWOFAG Holding GmbH, KirchseeonerStraße 3, 81669 München (siehe I.1)) Kontaktstelle) angefordert werden.Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag mit dembereitgestellten Rücksendeaufkleber einzureichen.Je Bewerber/-in ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungeneinzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führenzum Ausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften vomVerfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch mehrere Bewerbungen vonEinzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. DieAusloberin behält sich vor, die Angaben der ausgewählten bzw. ausgelostenBewerber/-innen zu überprüfen. Bei fehlenden oder falschen Angaben bleibtein Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten. In diesem Fallwerden Nachrücker zur Teilnahme zugelassen.Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbungen gilt der Eingang beider Vergabestelle (Adresse siehe Punkt I.1) Kontaktstelle; Termin siehePunkt IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge aufTeilnahme). Der Termin für die Abgabe der Wettbewerbsarbeiten wird denausgewählten Teilnehmern/-innen in der Wettbewerbsauslobung mitgeteilt.b) Weitere Bearbeitung:Die GEWOFAG Wohnen GmbH wird, sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegendeAufgabe realisiert wird und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragungentgegensteht, unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts, einenoder mehrere Preisträger/-innen (Architekt /-in undLandschaftsarchitekt/-in) mit den Planungsleistungen nach § 34 HOAI(Objektplanung Gebäude) und § 39 HOAI (Objektplanung Freianlagen)beauftragen.Die GEWOFAG Grundstücksgesellschaft mbH wird mindestens die Lph. 2-4beauftragen und darüber hinaus durch angemessene weitere Beauftragung (z.B. Leitdetails der Lph.5) sicherstellen, dass die Qualität desWettbewerbsentwurfs realisiert wird. Die Ausloberin behält sich vor,weitere Leistungsphasen und soweit notwendig besondere Leistungen zubeauftragen.Hinweis: Aus Gründen der Baulogistik behält sich die Ausloberin vor, beieiner Beauftragung von mehreren Preisträgern eine Aufteilung derPlanungsaufgabe in voraussichtlich 2 Bereiche vorzunehmen.c) Voraussichtliche Termine:Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen: Oktober 2014,Abgabe der Wettbewerbspläne Ende Januar 2015,Preisgerichtssitzung: Ende Februar 2015.d) Haftung von Bewerbergemeinschaften:Im Falle einer Bewerbergemeinschaft muss im Auftragsfall dieBerufshaftpflicht auf die Arbeitsgemeinschaft abgeschlossen werden (sieheBewerbungsformular).
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern (§ 104 GWB)Maximilianstraße 3980538 MünchenDEUTSCHLANDTelefon: +49 8921762411Fax: +49 8921762847
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Eventuelle vergaberechtliche Einwendungen gegenüber den derBekanntmachung, dem Bewerbungsbogen oder den weiteren Vertrags- undVerdingungsunterlagen bzw. Auslobungsunterlagen zu entnehmendenFestlegungen und Bedingungen des Vergabeverfahrens müssen zu ihrerzulässigen Geltendmachung unverzüglich, spätestens zum Ablauf von 15Kalendertagen nach Erhalt der sie enthaltenen Unterlagen der Vergabestellegegenüber gerügt werden, um nicht von der Berücksichtigung ausgeschlossenzu werden.Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig,soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung derAusloberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
6.8.2014

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