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  • Werkstattverfahren Alt-Friedrichsfelde 60, Berlin-Lichtenberg: Städtebauliche Untersuchung für die Standorte Schwerpunktfeuerwache und Bürodienstgebäude
  • Werkstattverfahren Alt-Friedrichsfelde 60, Berlin-Lichtenberg: Städtebauliche Untersuchung für die Standorte Schwerpunktfeuerwache und Bürodienstgebäude
  • Werkstattverfahren Alt-Friedrichsfelde 60, Berlin-Lichtenberg: Städtebauliche Untersuchung für die Standorte Schwerpunktfeuerwache und Bürodienstgebäude
  • Ausgewählt: Studio Wessendorf, Berlin Studio RW, Berlin / Foto: © Till Budde
  • Weiteres teilnehmendes Team: DeZwarteHond GmbH, Köln bauchplan landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mit beschränkter berufshaftung, München / Foto: © Till Budde
  • Weiteres teilnehmendes Team: Kepler 32 - Atelier für Architektur URBANOPHIL.KOELN, Köln SOWATORINI Landschaft, Berlin / Foto: © Till Budde

Werkstattverfahren Alt-Friedrichsfelde 60, Berlin-Lichtenberg: Städtebauliche Untersuchung für die Standorte Schwerpunktfeuerwache und Bürodienstgebäude , Berlin-Lichtenberg/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2030065
Tag der Veröffentlichung
19.10.2020
Aktualisiert am
30.03.2021
Online-Verfahren
Teilnahme über www.wettbewerbe-aktuell.de
Verfahrensart
Sonstiger Wettbewerb
Zulassungsbereich
EU /EWR
Teilnehmer
Teams aus Architekt*innen und / oder Stadtplaner*innen mit Landschaftsarchitekt*innen
Auslober
Koordination
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Referat II D, Berlin
Schindler Friede Architekten GbR, Berlin
a:dks mainz berlin, Berlin
wa wettbewerbe aktuell, Freiburg i.Br.
Bewerbungsschluss
02.11.2020 12:00
Preisgerichtssitzung
28.01.2021

Ausgewählt

Wessendorf Architektur Städtebau, Berlin
Jörg Wessendorf
Mitarbeit: Maximilian Mohr · Nina Rickert · Moritz Unger
Studio RW | Ruddigkeit Wiebersinsky Landschaftsarchitekten PartGmbB, Berlin
Heiko Ruddigkeit
Mitarbeit: Florian Rüster · Kim Feder · Adi Cohen
  • Ausgewählt: Studio Wessendorf, Berlin   Studio RW, Berlin / Foto: © Till Budde
  • Ausgewählt: Studio Wessendorf, Berlin   Studio RW, Berlin / Foto: © Till Budde
  • Ausgewählt: Studio Wessendorf, Berlin   Studio RW, Berlin / Foto: © Till Budde
  • Ausgewählt: Studio Wessendorf, Berlin   Studio RW, Berlin / Foto: © Till Budde
  • Ausgewählt: Wessendorf Architektur Städtebau, Berlin
  • Ausgewählt: Wessendorf Architektur Städtebau, Berlin
  • Ausgewählt: Wessendorf Architektur Städtebau, Berlin
  • Ausgewählt: Studio Wessendorf, Berlin Studio RW, Berlin / Foto: © Till Budde
  • Ausgewählt: Studio Wessendorf, Berlin Studio RW, Berlin / Foto: © Till Budde
  • Ausgewählt: Studio Wessendorf, Berlin Studio RW, Berlin / Foto: © Till Budde
  • Ausgewählt: Studio Wessendorf, Berlin Studio RW, Berlin / Foto: © Till Budde
  • Ausgewählt: Wessendorf Architektur Städtebau, Berlin
  • Ausgewählt: Wessendorf Architektur Städtebau, Berlin
  • Ausgewählt: Wessendorf Architektur Städtebau, Berlin

Weiteres teilnehmendes Team

Kepler 32 - Atelier für Architektur, Köln
Bearbeitung: Johannes Buchhammer · Mehdi Yassery
URBANOPHIL.KOELN, Köln
Bearbeitung: Philipp Skoda

SOWATORINI Landschaft, Berlin
Bearbeitung: Sebastian Sowa · Gianluca Torini

Projekt: Campus Friedrichsfelde
  • Weiteres teilnehmendes Team: Kepler 32 - Atelier für Architektur   URBANOPHIL.KOELN, Köln   SOWATORINI Landschaft, Berlin / Foto: © Till Budde
  • Weiteres teilnehmendes Team: Kepler 32 - Atelier für Architektur   URBANOPHIL.KOELN, Köln   SOWATORINI Landschaft, Berlin / Foto: © Till Budde
  • Weiteres teilnehmendes Team: Kepler 32 - Atelier für Architektur   URBANOPHIL.KOELN, Köln   SOWATORINI Landschaft, Berlin / Foto: © Till Budde
  • Weiteres teilnehmendes Team: Kepler 32 - Atelier für Architektur   URBANOPHIL.KOELN, Köln   SOWATORINI Landschaft, Berlin / Foto: © Till Budde
  • Weiteres teilnehmendes Team: Kepler 32 - Atelier für Architektur, Köln
  • Weiteres teilnehmendes Team: Kepler 32 - Atelier für Architektur, Köln
  • Weiteres teilnehmendes Team: Kepler 32 - Atelier für Architektur URBANOPHIL.KOELN, Köln SOWATORINI Landschaft, Berlin / Foto: © Till Budde
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  • Weiteres teilnehmendes Team: Kepler 32 - Atelier für Architektur URBANOPHIL.KOELN, Köln SOWATORINI Landschaft, Berlin / Foto: © Till Budde
  • Weiteres teilnehmendes Team: Kepler 32 - Atelier für Architektur, Köln
  • Weiteres teilnehmendes Team: Kepler 32 - Atelier für Architektur, Köln

Weiteres teilnehmendes Team

De Zwarte Hond GmbH, Köln
Bearbeitung: Matthias Rottmann · Johannes Langer
Ramon Vivanco · Magdalena Nickel
bauchplan ).(, München
Bearbeitung: Fernando Nebot Gomez · Lara Klein
Anita Rampetsreiter · Anna Stauber · Kay Strasser

Projekt: Urbaner Finger Alt-Friedrichsfelde
  • Weiteres teilnehmendes Team: DeZwarteHond GmbH, Köln   bauchplan landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mit beschränkter berufshaftung, München / Foto: © Till Budde
  • Weiteres teilnehmendes Team: DeZwarteHond GmbH, Köln   bauchplan landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mit beschränkter berufshaftung, München / Foto: © Till Budde
  • Weiteres teilnehmendes Team: DeZwarteHond GmbH, Köln   bauchplan landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mit beschränkter berufshaftung, München / Foto: © Till Budde
  • Weiteres teilnehmendes Team: DeZwarteHond GmbH, Köln   bauchplan landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mit beschränkter berufshaftung, München / Foto: © Till Budde
  • Weiteres teilnehmendes Team: De Zwarte Hond GmbH, Köln
  • Weiteres teilnehmendes Team: De Zwarte Hond GmbH, Köln
  • Weiteres teilnehmendes Team: DeZwarteHond GmbH, Köln bauchplan landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mit beschränkter berufshaftung, München / Foto: © Till Budde
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  • Weiteres teilnehmendes Team: DeZwarteHond GmbH, Köln bauchplan landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mit beschränkter berufshaftung, München / Foto: © Till Budde
  • Weiteres teilnehmendes Team: De Zwarte Hond GmbH, Köln
  • Weiteres teilnehmendes Team: De Zwarte Hond GmbH, Köln
Verfahrensart
Nicht-anonymes, konkurrierendes städtebauliches Werkstattverfahren als Mehrfachbeauftragung mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb

Verfahrensaufgabe
Im östlichen Teil des Verwaltungs- und Bildungsstandortes Alt-Friedrichsfelde 60 sollen eine neue Schwerpunktfeuerwache der Berliner Feuerwehr sowie ein Bürodienstgebäude für das Bezirksamt Lichtenberg gebaut werden. Für 2021 ist dafür die parallele Durchführung von zwei getrennten Hochbauwettbewerben geplant.

Mit dem Werkstattverfahren sollten die städtebaulichen Grundlagen für diese Realisierungswettbewerbe geschaffen werden. Ziel des Werkstattverfahrens war es, städtebauliche Festlegungen für die beiden geplanten Nutzungen Feuerwache und Bürodienstgebäude zu treffen, die die beiden Bauvorhaben als auch die zukünftige Entwicklung des Gesamtareals optimal ermöglichen. Ein städtebaulicher Vorentwurf für den östlichen Teilbereich des Geländes sollte erstellt werden.

Weiterhin bestand die Aufgabe darin, Ideen für Entwicklungsszenarien des Gesamtgeländes aufzuzeigen (mittelfristig und langfristig).

Begleitgremium
Susanne Walter, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung Städtebau und Projekte, Referat Architektur, Stadtgestaltung, Wettbewerbe
Carolin Senftleben, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung Hochbau, Referat für Inneres, Sport und Justiz (Bauherrenvertreterin Feuerwache)
Cornelia Kulik, Bezirksamt Lichtenberg von Berlin (Bauherrenvertreterin Bürodienstgebäude)
Marc Kuper, BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
Oliver Seidel, Hannover, Architekt und Stadtplaner, unabhängig
Sofia Petersson, Berlin, Landschaftsarchitektin, unabhängig

Empfehlung des Begleitgremiums
Das Gremium entscheidet nach ausführlicher Diskussion einstimmig, das Konzept des Teams Studio Wessendorf, Berlin + Studio RW, Berlin zur Grundlage für die weitere Bearbeitung auszuwählen.

Das Team soll mit der Überarbeitung und Präzisierung des ausgewählten städtebaulichen Konzeptes beauftragt werden. Vorrangiges Ziel ist zunächst die möglichst klare und eindeutige Definition der Grundlagen für die beiden Hochbauwettbewerbe im Planungsgebiet.

Weitere Informationen zu dem Ergebnis finden Sie unter:
www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe/ergebnisse/2021/alt_friedrichsfelde/index.shtml
Werkstattverfahren
Alt-Friedrichsfelde 60
Städtebauliche Untersuchung für die Standorte Schwerpunktfeuerwache und Bürodienstgebäude
Berlin-Lichtenberg

1. Auftraggeber
Land Berlin, vertreten durch
- Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Abteilung Städtebau und Projekte (Durchführung)
- Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Abteilung Hochbau (Bauherrenvertreter Schwerpunktfeuerwache)
- BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (für den Eigentümer)
- Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Abteilung Personal, Finanzen, Immobilien und Kultur
(Bauherrenvertreter Bürodienstgebäude)

2. Durchführung und Gesamtkoordination des Verfahrens:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen,
Abteilung Städtebau und Projekte,
Referat II D Architektur, Stadtgestaltung, Wettbewerbe
Frank Henze - II D 13 -
E-Mail: Frank.Henze@sensw.berlin.de

3. Vorbereitung und Koordination des Verfahrens:
Büro Schindler Friede
Salomon Schindler
mit
a:dks mainz berlin
Marc Steinmetz

4. Kommunikation
Der Zugang zu den Verfahrensunterlagen erfolgt ausschließlich über www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/318. Die Verfahrenssprache ist Deutsch. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt über E-Mail.
Bewerbungsunterlagen für den Teilnahmewettbewerb sind über diese Online-Plattform digital einzureichen.

5. Beschreibung des Vorhabens
Werkstattverfahren Alt-Friedrichsfelde 60
Städtebauliche Untersuchung für die Standorte Schwerpunktfeuerwache und Bürodienstgebäude

Der Verwaltungs- und Bildungsstandort Alt-Friedrichsfelde 60 liegt zwischen der Ausfallstraße B1 und dem Berliner Tierpark in Berlin-Lichtenberg. Im östlichen Teil des Gesamtgeländes sollen eine neue Schwerpunktfeuerwache der Berliner Feuerwehr sowie ein Bürodienstgebäude mit 388 Arbeitsplätzen für das Bezirksamt Lichtenberg gebaut werden. Dafür sollen 2021 zwei getrennte Hochbauwettbewerbe zeitgleich durchgeführt werden.

Mit dem Werkstattverfahren sollen die städtebaulichen Grundlagen für diese Realisierungswettbewerbe auf dem ca. 2 ha großen östlichen Teilbereich (Planungsgebiet, siehe Abb. 1) geschaffen werden. Ziel des Werkstattverfahrens ist es, städtebauliche Festlegungen für die beiden aktuell geplanten Nutzungen – Feuerwache und Bürodienstgebäude – zu treffen. Hierbei sollen unter Beachtung der geprüften Bedarfsprogramme die beiden Bauvorhaben als auch die zukünftige Entwicklung des Gesamtareals optimal ermöglicht werden.

Der Auftraggeber erwartet darüber hinaus erste Impulse für die weitere Entwicklung des insgesamt ca. 10 ha großen Gesamtareals (Betrachtungsgebiet, s. Abb. 1). Diese Impulse sollen in ein nachfolgendes, von diesem Werkstattverfahren unabhängigen, Masterplanverfahren einfließen.

Der Standort Alt-Friedrichsfelde 60 wurde in den 1980er Jahren als Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit errichtet. Die meisten bestehenden Gebäude sowie die markante und in Teilen noch erhaltene Umfassungsmauer stammen aus dieser Zeit und stehen für einen abgeschotteten, für den Normalbürger nicht zugänglichen Überwachungsapparat. Der Umgang mit dieser Vergangenheit und die weitere Transformation des Gesamtgeländes in einen grundsätzlich bürgernahen und transparenten Verwaltungsstandort mit Hochschule und ggf. weiteren Nutzungen bildet den Rahmen dieses Werkstattverfahrens. Die neue Schwerpunktfeuerwache nimmt hinsichtlich der Anforderungen an Sicherheit und Erschließung eine Sonderstellung innerhalb des Standortes ein. Es liegt ein Gutachten zur verkehrlichen Erschließung der Feuerwache vor, das in seiner Vorzugsvariante erhebliche Geländemodulationen erfordert.

6. Art des Verfahrens
Das Werkstattverfahren wird als nicht-anonymes, konkurrierendes Werkstattverfahren als Mehrfachbeauftragung mit maximal drei Teams aus Architekt*innen und / oder Stadtplaner*innen mit Landschaftsarchitekt*innen durchgeführt.
Dem Verfahren wird ein qualifizierter Teilnahmewettbewerb vorgeschaltet.

Die ausgewählten Teams erhalten jeweils ein Honorar von je 18.000,- Euro netto zuzüglich MwSt. Dieses ist auf Grundlage des Merkblatt Nr. 51 „Städtebaulicher Entwurf als besondere Leistung in der Flächenplanung“ der Architektenkammer Baden-Württemberg kalkuliert. Zuschläge für ein Arbeitsmodell des Planungsgebietes, dem Skizzieren von Leitbildern für das Gesamtareal (Betrachtungsgebiet) und der Präsentation der Ergebnisse in einem Zwischensowie Abschlusskolloquium als besondere Leistungen und eine Nebenkostenpauschale sind in dieser Honorarsumme enthalten.
Eine Erteilung von Preisen und Anerkennungen ist nicht vorgesehen. Ein Auftragsversprechen ist mit dem Verfahren nicht verbunden.

Das städtebauliche Werkstattverfahren soll voraussichtlich am Dienstag, den 10.11.2020 (KW 46) mit der Ausgabe der Aufgabenstellung an die ausgewählten Teilnehmer starten. Für die darauffolgende KW 47 ist eine Ortsbesichtigung mit Rückfragekolloquium geplant.

Die beauftragten Büros sollen je eine städtebauliche Konzeption für den Standort entwickeln und die Entwurfsergebnisse im Rahmen eines ersten Werkstatttermins (Zwischenkolloquium) im Dezember 2020 sowie eines zweiten Werkstatttermins (Abschlusskolloquium) im Januar 2021 einem Begleitgremium vorstellen. Die Anmerkungen des Begleitgremiums beim Zwischenkolloquium sollen bis zum Abschlusskolloquium in die Entwurfskonzeptionen eingearbeitet werden. Das Begleitgremium besteht aus je einer / einem stimmberechtigten Vertreter*in der vier beteiligten Auftraggeber (siehe 1.) und zwei unabhängigen externen Experte*innen als stimmberechtigte Berater*innen (Architekt*in oder Stadtplaner*in und Landschaftsarchitekt*in).

Im zweiten Werkstatttermin (Abschlusskolloquium) wählt das Begleitgremium ein Präferenzkonzept aus und formuliert ggf. Hinweise für die Überarbeitung durch den Verfasser. Das Präferenzkonzept soll als Grundlage für die Realisierungswettbewerbe verwendet werden. Der Auftraggeber behält sich vor, Teillösungen der nicht berücksichtigten Konzepte in das Präferenzkonzept einzuarbeiten.
Nach Bedarf soll das ausgewählte Konzept vom Verfasser nochmals überarbeitet werden. Eine Überarbeitung soll zeitnah erfolgen und wird zusätzlich nach Aufwand honoriert. Die Honorierung einer ggf. beauftragten Überarbeitung soll sich an der Leistungsphase 3 für das Planungsgebiet nach dem o.g. Merkblatt 51 orientieren. Dies entspricht einem Honorar von 5.565,- Euro (netto). Im Falle einer Beauftragung kann die Honorierung jedoch an die Überarbeitungsvorgaben des Begleitgremiums angepasst werden. Zum Beispiel können auch nur Teile der Leistungsphase 3 beauftragt und dementsprechend honoriert werden.

Die nicht berücksichtigten Konzepte werden Bestandteil der Dokumentation des Werkstattverfahrens. Die Arbeitsergebnisse (Pläne, Modelle) gehen in das Eigentum des Auftraggebers über. Die Ergebnisse können ohne weitere Vergütung für die weitere Planung herangezogen werden, soweit durch den Auftraggeber keine Überarbeitung gefordert wird.

Der Auftraggeber behält sich vor, die Werkstatttermine pandemiebedingt in angepasster Form durchzuführen, z.B. als Video-Konferenz.

Die geplante Terminkette für das Verfahren sieht wie folgt aus:

Auswahl der Teilnehmerinnen / Teilnehmer: 46. KW 20 / Mo, 09.11.2020
Versand der Aufgabenstellung: 46. KW 20 / Di, 10.11.2020
Rückfragenkolloquium mit Ortsbesichtigung: 47. KW 20
Erster Werkstatttermin (Zwischenkolloquium): 51. KW 20 / Mo, 14.12.2020
Zweiter Werkstatttermin (Abschlusskolloquium): 04. KW 21 / Do, 28.01.2021
Bürgerinformationsveranstaltung: Februar 2021

7. Teilnahmeberechtigung
Zugelassen zur Teilnahme am Verfahren sind Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften aus natürlichen und juristischen Personen folgender Berufsgruppen: Architekt*innen und / oder Stadtplaner*innen mit Landschaftsarchitekt*innen.
Voraussetzung für die Teilnahme am Verfahren ist, dass in jeder Bewerbung eine natürliche Person vertreten ist, die am Tag der Bekanntmachung entsprechend den Regelungen ihres Heimatlandes berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt*in oder Stadtplaner*in sowie die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt*in zu führen. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom/ Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach den EG-Richtlinien 2005/36/EG, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU gewährleistet ist. Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, sofern ihre satzungsmäßigen Geschäftszwecke auf Planungsleistungen ausgerichtet sind, die der gestellten Aufgabe entsprechen. Mindestens eine*r der Gesellschafter*innen oder eine*r der bevollmächtigten Vertreter*innen und der Verfasser*innen der Entwurfsarbeit muss die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.

Ausdrücklich ausgeschlossen von der Teilnahme sind jene Personen, die unter die Teilnahmehindernisse in Anlehnung an § 4 (2) RPW 2013 fallen, wie Personen, die unmittelbar an der Ausarbeitung der Aufgabe und der Auslobung des Verfahrens beteiligt waren oder auf die Entscheidung der Jury Einfluss nehmen können. Gleiches gilt für Personen, die sich durch Angehörige oder ihnen wirtschaftlich verbundene Personen einen entsprechenden Vorteil oder Einfluss verschaffen können.

8. Teilnahmeantrag
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt ausschließlich per Online-Formular unter www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/318. Postalische Einsendungen sind nicht möglich.

Die Büros werden aufgefordert, sich für die Teilnahme am Verfahren zu bewerben. Hierfür muss, falls noch nicht vorhanden, ein Login (kostenfreier Basis-Account) über wettbewerbeaktuell erstellt werden. Nach vollständiger Anmeldung werden dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft die individuellen Zugangsdaten an die zuvor anzugebende Emailadresse zugesandt. Mit den Zugangsdaten kann der Teilnahmeantrag ausgefüllt und elektronisch eingereicht werden.

Weitergehende Informationen, die während des Verfahrens möglicherweise versendet werden, werden an die E-Mail-Adresse gesendet, die von den Büros (beim Login) hinterlegt wurde.

Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist ein vollständig ausgefülltes und korrekt abgesendetes Online-Bewerbungsformular mit folgenden Angaben notwendig:

1. Nennung der Teilnehmenden
Büroname/n; Ansprechpartner*in; Adresse (Straße, PLZ, Ort, Land); Telefon; Fax; EMail; ggf. Internet-Adresse; Name der Büroinhaber*innen und -partner*innen, Kammer- Nummer; Eintragungsort / bzw. Name der Kammer, Datum der Kammereintragung. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Nennung der Teilnehmenden beider Professionen erforderlich, die laut 7. (Teilnahmeberechtigung) Voraussetzung zur Teilnahme am Verfahren sind (Architekt*in oder Stadtplaner*in sowie Landschaftsarchitekt*in).

2. Nennung der beruflichen Qualifikationen
Bei Auswahl zur Teilnahme am Verfahren wird der Nachweis der beruflichen Qualifikationen gemäß „Teilnahmeberechtigung“ schriftlich nachgefordert. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen in Form einer beglaubigten Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden.

3. Referenzprojektprojekt
Als Referenzprojekt ist eine Planung (mind. Leistungsphase 2) eines städtebaulichen Verfahrens zur Bewertung einzureichen, welche hinsichtlich des Umfangs, der Größe und der Komplexität mit der Aufgabenstellung dieses Werkstattverfahrens vergleichbar ist. (Ausschlaggebend ist hier das ca. 2,0 ha große Planungsgebiet (siehe Abb. 1, blaue Markierung) sowie 10. (geforderte Leistungen)). Der Planungsbeginn darf nicht länger als sechs Jahre zurückliegen. Das Referenzprojekt muss von der/dem Architekt*in bzw. der/dem Stadtplaner*in im eigenen Büro erbracht worden sein. Diese Auswahlkriterien stellen Mindestkriterien dar.
Das Referenzprojekt muss nicht in vergleichbarer prozessualer und diskursiver Arbeitsweise entstanden sein, hierdurch kann jedoch bei der Bewertung ein Vorteil erzielt werden. Dieses Auswahlkriterium stellt kein Mindestkriterium dar, ist jedoch wertungsrelevant (siehe 9. (Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer)).

Projektangaben:
Planungsbeginn, Angabe von Projektname, Ort, erbrachter bzw. erbrachten Leistungsphase/ n und Kurzbeschreibung des Projekts (max. 500 Zeichen)
sowie Angabe, ob das Projekt in vergleichbarer prozessualer und diskursiver Arbeitsweise entstanden ist (ja/nein). Ggf. (bei ja) Kurzbeschreibung der prozessualen und diskursiven Arbeitsweise (max. 500 Zeichen).

Projektblätter:
Das Referenzprojekt ist zur Bewertung durch ein Auswahlgremium auf maximal zwei DIN A3 Blättern mit Plänen und Bildern darzustellen. Zum Layout der Darstellung gibt es keine Vorgaben. Die Referenzblätter sind als .pdf Datei (jeweils max. 10 MB) zur Projektion mittels Beamer hochzuladen. Auf den Bilddateien sind keine beschreibenden Texte zu den Projekten erwünscht. Sie werden bei der Prüfung und Bewertung inhaltlich nicht berücksichtigt. Für Erläuterungen in Textform stehen im Online- Teilnahmeantrag zwei Textfelder „Kurzbeschreibung“ (max. 500 Zeichen) zur Verfügung. Auf den Darstellungen soll der Name des / der Büros nicht verwendet werden.

Hinweise zum Teilnahmeantrag:
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Abweichungen von den formalen Anforderungen und Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Auswahlverfahren.

Die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften haben selbst zu überprüfen, dass ihre Bewerbung korrekt abgespeichert wurde. Dafür gibt es die Kontrollanzeige „Bewerbung vorhanden“, die eingeblendet wird, sobald die Bewerbung abgeschlossen ist.

Die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften haben außerdem zu überprüfen, dass die Inhalte ihrer Bewerbung vollständig und korrekt angezeigt werden. Dafür haben sie sowohl die textlichen Inhalte auf der Kontrollseite „Bewerbung vorhanden“ als auch die Bilder zu überprüfen. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.

9. Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer
Es werden maximal 3 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften im Rahmen dieses Teilnahmewettbewerbs ausgewählt. Sofern die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die formalen Kriterien:

1. Vollständig ausgefülltes und fristgerecht abgesendetes Internet-Bewerbungsformular
2. Erfüllung der vorstehenden Teilnahmebedingungen (siehe 7. (Teilnehmerberechtigung))
3. Nachweis des geforderten Referenzprojektes (siehe 8. (Teilnahmeantrag))

erfüllen, werden sie zur Bewertung durch ein Auswahlgremium zugelassen.
Dieses besteht aus je einer / einem stimmberechtigten Vertreter*in der vier beteiligten Auftraggeber (siehe 1.) und zwei unabhängigen externen Experte*innen als Berater*innen mit der Qualifikation der Teilnehmer*innen.

Das Referenzprojekt wird auf Grundlage der Projektangaben und der eingereichten Projektblätter anhand folgender Kriterien hinsichtlich der Qualität bewertet:

- stadträumliche Einbindung (0-5 Pkt.)
- Freiraumkonzept / Gestaltung (0-5 Pkt.)
- Erschließungskonzept (0-5 Pkt.)
- Anschaulichkeit der Darstellung (0-5 Pkt.)
- Gesamteindruck (0-5 Pkt.)

Dabei werden die Punkte jeweils wie folgt vergeben:
- 0 Pkt.: Nichterfüllung o. keine bildliche Darstellung
- 1 Pkt.: mangelhaft
- 2 Pkt.: ausreichend
- 3 Pkt.: befriedigend
- 4 Pkt.: gut
- 5 Pkt.: sehr gut

Zu der so erzielten Punktzahl (max. 25 Pkt.) werden weitere 5 Pkt. addiert, wenn das Referenzprojekt in vergleichbarer prozessualer und diskursiver Arbeitsweise entstanden ist. Bei Nichterfüllung werden keine weiteren Pkt. addiert.
Insgesamt können somit max. 30 Pkt. erzielt werden.

Die Auftraggeber behalten sich vor, bei gleicher Punktzahl zwischen den jeweiligen Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften die Teilnehmer durch Los zu bestimmen.
Die ausgewählten Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften werden per E-Mail über die in der Bewerbung genannte E-Mail-Adresse benachrichtigt.

10. Geforderte Leistungen
Von den Werkstattteilnehmer*innen sind folgende Leistungen zu erbringen:

1. Städtebaulicher Vorentwurf für das Planungsgebiet mit Darstellung der beiden Baufelder und deren Erschließung, der Baukörper und dem Außenraumkonzept M 1:500

2. Städtebauliche Einbindung I: Darstellung des gesamten und erweiterten Betrachtungsgebietes mit städtebaulichem Umgriff mit Bestandsbauten, Erschließungsflächen und mittelfristig realisierbaren Verbesserungen im Außenraum, M 1:1000

3. Städtebauliche Einbindung II: Skizzenhafte Darstellung des gesamten und erweiterten Betrachtungsgebietes mit städtebaulichem Umgriff mit Bestandsbauten u. langfristig realisierbaren Erschließungsflächen, Baufeldern u. Außenräumen, M 1:1000

4. Erläuterungsbericht in freier Form (Text / Plan / Skizze / Diagramm) zu den Leitbildern des gesamten Areals, sowie dem städtebaulichen Vorentwurf für das Planungsgebiet. (Darstellung auf Präsentationsplänen)

5. Baumassenverteilung Planungsgebiet, schematische Darstellung als Schnittzeichnungen mit Darstellung der Baukörper und Geländemodulation soweit zum Verständnis notwendig, M 1:500; ggf. in Ausschnitten in größerem Maßstab soweit zum Verständnis insbesondere der Geländemodulation notwendig

6. Darstellung planungsrechtlicher Parameter/städtebaulicher Kenngrößen auf vorgegebenem Formblatt

7. Arbeitsmodell (Planungsgebiet) als Einsatzmodell M 1:500

Hinweis:
Die hier genannten Abgabeleistungen stellen den aktuellen Arbeitsstand dar, und können insofern nur der Orientierung dienen.

11. Schlusstermin und Termin der Beauftragung

Schlusstermin für den Eingang des Teilnahmeantrags: Montag, 02.11.2020 12:00 Uhr.

Die Beauftragung der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften erfolgt im Rahmen des Versandes der Aufgabenstellung voraussichtlich am Dienstag, den 10.11.2020

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