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Neubau des Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke Wolfsburg AG , Wolfsburg/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2013546
Tag der Veröffentlichung
21.05.2014
Aktualisiert am
01.12.2016
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Freischaffende, angestellte und beamtete Architekten
Beteiligung
19 Arbeiten
Auslober
Koordination
Architektur + Stadtplanung Fiebig Schönwälder Zimmer, Berlin
Bewerbungsschluss
17.01.2014
Abgabetermin Pläne
28.04.2014
Abgabetermin Modell
09.05.2014
Preisgerichtssitzung
21.05.2014

Dezember 2016 – Zwischenstand des Projektes

Der Neubau für den Wolfsburger Nordkopf Tower der Stadtwerke Wolfsburg ergänzt das bestehende Verwaltungsgebäude der LSW und bildet an der Schnittstelle von Hauptbahnhof, Innenstadt und Autostadt einen markanten Orientierungspunkt, der als Nordkopf der „Koller- Achse“ einen angemessenen Gegenpol zur Bebauung am Südkopf mit Theater, Kunstmuseum und Rathaus formuliert. Bestehende Stadtraumkanten werden in den Neubau aufgenommen und stärken im Zusammenspiel mit dem angrenzenden phaeno die Wahrnehmung des zentralen Willy-Brandt-Platzes als stadträumliches Gelenk. Im Anschluss an den Wettbewerb im Jahr 2014 wurden Schulz und Schulz mit der Realisierung des prämierten Entwurfs (1. Preis) beauftragt. Der Wettbewerbsentwurf für den Neubau wurde vor allem im Bereich der Fassade weiterentwickelt. Die neue Metallschuppenfassade stärkt Präsenz und Brillanz des Neubaus und leitet von der Innenstadt in die Autostadt über. Die Umsetzung des Bauvorhabens erfolgt in zwei Bauabschnitten: In einer ersten Phase entstehen die Neubauten für das Verwaltungsgebäude und die Parkpalette. Im Anschluss folgt die Sanierung und Erweiterung des Bestandsgebäudes. Der Baufeldfreimachung Anfang 2015 folgte im September 2015 die symbolische Grundsteinlegung für den Neubau, der bis Ende 2017 fertiggestellt werden soll.

1. Preis

Schulz und Schulz Architekten GmbH, Leipzig
Ansgar Schulz · Benedikt Schulz
Mitarbeit: Martin Grasse · Dominik Schürmann

2. Preis

ATELIER 30 Architekten GmbH, Kassel
Thomas Fischer · Ole Creutzig
Mitarbeit: Yunus Coskun · Christian Stürmer
Maria Eckstein · Anika Schmidt · Katharina Port

3. Preis

Barkow Leibinger Architekten, Berlin
Frank Barkow · Regine Leibinger
Mitarbeit: Michael Ahler · Martina Bauer
Fabian Busse · Yannis Estathiou · Ana Filipovich
Nadja Jeske · Ki Jun Kim · Vincenzo Salerno
Richard Sharam · Tyler Swinlw · Zherui Wang
Jens Wessel · Leonie Woltermann

Anerkennung

pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten und Ingenieure, Braunschweig
Heinrich Eustrup
Mitarbeit: Natalie Baranik

Anerkennung

Benthem Crouwel GmbH, Aachen
Markus Sporer
Mitarbeit: Veronika van der Graft
Cornelius Wens · Phillip Cook
Verfahrensart
Nicht offener, einstufiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 24 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Die Stadtwerke Wolfsburg AG beabsichtigt den Neubau eines Hauptverwaltungsgebäudes westlich des derzeit bestehenden sanierungsbedürftigen Firmensitzes an der Ecke Heßlinger Straße/An der Vorburg in der Stadt Wolfsburg. Die bestehenden zweigeschossigen Flachdachbauten (Kundenzentrum) auf dem Wettbewerbsbereich sollen dazu abgerissen sowie das Erdgeschoss und das 1. Obergeschoss des Verwaltungsgebäudes soll konzeptionell in die Planung einbezogen werden. Es ist ein Entwurfskonzept zu erarbeiten, welches auf die exponierte und gleichzeitig sensible städtebauliche Situation im Spannungsfeld des innerstädtischen Entwicklungsbereiches „Nordkopf“ mit den in den letzten Jahren realisierten architektonisch anspruchsvollen Solitären Phaeno und den Neubauten am Willy-Brandt-Platz und in der Porschestraße reagiert (siehe auch wa 04/2000 und 01/2006).
Insgesamt sollen ca. 6.620 m2 Nutzfläche (NF) für die Stadtwerke Wolfsburg AG mit Ihren Töchtern WOBCOM, WDZ, LSW Holding GmbH & Co. KG mit Ihren Töchtern LSW Netz GmbH & Co. KG und LSW Energie GmbH & Co. KG geplant werden. Grundsätzlich ist bei der Planung zu beachten, dass speziell die Bereiche der Stadtwerke und der LSW flächenmäßig sowie gebäudeteiltechnisch getrennt selbstständig nutzbar sind. Der Zugang zu den einzelnen Bereichen kann gemeinsam genutzt werden. Zudem sind die Wettbewerbsteilnehmer gebeten, für die Fassade des Bestandsgebäudes Vorschläge zu erarbeiten, um ein einheintliches Bild zu gewährleisten. Es ist beabsichtigt, den Neubau unter dem besonderen Aspekt der Nachhaltigkeit zu realisieren. Angestrebt wird mindestens die Zertifizierung
in der Qualitätsstufe „Silber“ gemäß des Zertifizierungssystems der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Für die Planung des Neubaus sind somit die Themen Nachhaltigkeit und Lebenszyklus von entscheidender Bedeutung. Der Neubau soll gemäß Energiekonzept als Passivhaus mit Klimatisierung ausgeführt werden.

Competition assignment
The Stadtwerke Wolfsburg is planning a new headquarters building west of the existing headquarters that is in need of renovation. The twostorey buildings (customer service) shall be demolished and the ground floor and 1st floor of the administration building shall be incorporated in the concept. The design shall respond to the urban fabric of the „Nordkopf“ area with its architecturally significant buildings, such as the Phaeno and the new structures at Willy-Brand- Platz and Porschestraße (wa 04/2000 and 01/2006). 6.620 mÇ floor space is planned for the municipal utilities and affiliated companies with separate individual areas, but shared access. The façade of the existing building shall be newly designed to ensure a unified appearance. The new passive house shall comply with the DGNB silver standard.

Fachpreisrichter
Jürgen Engel, Braunschweig (Vors.)
Prof. Markus Allmann, München
Prof. Andreas Quednau, Berlin
Prof. Dörte Gatermann, Köln
Monika Thomas, Stadt Wolfsburg
Sabine Müller, Berlin

Sachpreisrichter
Dr. Frank Kästner, Stadtwerke Wolfsburg AG
Sybille Schönbach, LSW GmbH + Co KG
Klaus Mohrs, OB, Stadt Wolfsburg
Hans-Georg Bachmann, Stadtwerke Wolfsb. AG
Mathias Herzog, Avacon AG, Helmstedt

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur Grundlage der weiteren Realisierungsplanung zu machen.

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