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  • Umbau und die Sanierung der Bebauung am Alten Wall
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  • Umbau und die Sanierung der Bebauung am Alten Wall
  • Umbau und die Sanierung der Bebauung am Alten Wall
  • Umbau und die Sanierung der Bebauung am Alten Wall
  • Denkmalgeschütztes Marmortreppenhaus
    Copyright: Marcus Bredt
  • 1. Preis: gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Hamburg
    Copyright: Marcus Bredt
  • 1. Preis: gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Hamburg
    Copyright: Marcus Bredt
  • Kopfbau und Hamburger Rathaus
    Copyright: Marcus Bredt
  • Marion-Gräfin-Dönhoff-Brücke
    Copyright: Marcus Bredt
  • Blick auf die Fleetseite
    Copyright: Marcus Bredt
  • Klassizistische Muschelkalkfassade am Kopfbau
    Copyright: Marcus Bredt
  • 1. Preis: gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Hamburg
    Copyright: Marcus Bredt
  • Schnitt Oktogon/Wendeltreppe
    Copyright: gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Umbau und die Sanierung der Bebauung am Alten Wall , Hamburg/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2030018
Tag der Veröffentlichung
12.10.2020
Aktualisiert am
12.10.2020
Verfahrensart
Sonstiger Wettbewerb
Preisgerichtssitzung
01.06.2013
Fertigstellung
10/2020

Fertigstellung Oktober 2020

Pressemeldung gmp - 09.10.2020

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Hamburger Rathaus haben die Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) im Auftrag von Art-Invest Real Estate den Umbau und die Sanierung der Bebauung am Alten Wall 2-32 abgeschlossen. Die städtebaulichen Zusammenhänge wurden wiederhergestellt und erweitert. Entstanden sind eine neue Durchwegung und ein verkehrsberuhigter Boulevard; die denkmalgeschützte Architektur des gesamten Straßenzuges wurde wiederbelebt. Als letzter Baustein der umfassenden Bauarbeiten eröffnet am 9. Oktober 2020 der Kopfbau als Flagship-Store und offenbart dabei lange verborgene Bauelemente.


PROJEKTDATEN

Bauherr: Art-Invest Real Estate Funds GmbH & Co. KG
Architekten: gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner
Entwurf: Volkwin Marg und Jürgen Hillmer

Projektleitung Wettbewerb:
Sebastian Flatau, Susanne Winter

Mitarbeit Wettbewerb:
Johann von Bothmer, Markus Carlsen, Tanja Hütter, Raimund Kinski, Katja Mezger, Stefano Pascale, Christoph Pyka, Tom Schülke, Jens Schuster, Amra Sternberg, Lorena-Tiziana Vacirca, Achim Wangler, Lena Wegener, André Wegmann, Hendrik Winter, Kenneth Wong

Projektleitung Ausführung:
Sebastian Flatau, Johann von Bothmer, Andreas Weihnacht

Mitarbeit Ausführung:
Elena Alexeeva, Radmila Blagovcanin, Markus Carlsen, Elena Cubillo Serna, Renata Dipper, Victoria Ebert, Anna Falkenbach, Ilse Gull, Tanja Hütter, Jan Jungclaus, Raimund Kinski, Gabriele Kottsieper, Tilman Levine, Maren Lucht, Karla Lühring, Wiebke Meyenburg, Julia Metzger, Theresa Nehls, Stefano Pascale, Christoph Pyka, Anabel Romero Moscoso, Peter Radomski, Andreas Risch, Monica Sallowsky, Angela Schmidtutz, Claudia Schultze, Jens Schuster, Tom Schülke, Inga Sieverding, Lorena-Tiziana Vacirca, Lena Wegener, Katrina Westphal, Hendrik Winter, Kenneth Wong

Mitarbeit Bauleitung:
Sandra Brosterhaus, Christian Kleiner, Markus Krauter, Andreas Schulz, Som Phone Sysavanh

Tragwerksplanung: GuD Planungsgesellschaft für Ingenieurbau mbH
Haustechnik: Petersen-Ingenieure GmbH Planungsbüro für Technik
Brandschutz: TPG Technische Prüfgesellschaft mbH, Brand Plus
Bauphysik/Akustik: Müller-BBM GmbH
Fassadenberatung: DS-Plan
Lichtplanung: Kardorff Ingenieure Lichtplanung GmbH
Landschaftsarchitekten: Breimann & Bruun


2014 erwarb der Bauherr Art-Invest Real Estate den gesamten Baublock mit dem Ziel, an bester Stelle inmitten der Stadt wieder geschäftiges Leben zurückzugewinnen, das früher den Großen Burstah im Nikolaiviertel und den Alten Wall zwischen Rathausmarkt und Adolphsplatz vor der Börse auszeichnete. Beim Architektenwettbewerb und im Dialog mit dem Bauherrn, Hamburger Stadtplanern und Denkmalschützern entwickelte gmp das städtebauliche und architektonische Konzept für einen umfassenden Umbau des als Baudenkmal geschützten Baublocks.

Im Osten wurde das Nikolaiquartier städtebaulich durch den von Autos befreiten Rathaushof, über den zum Fußgänger-Boulevard verwandelten Alten Wall hinweg, durch die den Baublock querende „Bucerius-Passage“ mit der neuen „Marion-Gräfin-Dönhoff-Brücke“ und über das Alsterfleet hinweg mit dem Geschäftsquartier Neuer Wall/Große Bleichen im Westen verbunden. So ist eine neue attraktive Querverbindung in der Geschäftswelt der Innenstadt entstanden, deren Mitte nicht nur die Politik und der Börsenhandel, sondern auch die Kultur im neuen Bucerius Kunst Forum markieren.

Zu diesem Zweck wurde das Bucerius Kunst Forum an die Wegekreuzung in die Mitte des Baublocks verlegt und unter den Gebäuden eine öffentliche Tiefgarage angelegt, die den Fußgängerboulevard von parkenden Autos befreit. Die denkmalgeschützten Fassaden wurden restauriert und dergestalt verändert, dass sich die den Boulevard flankierenden Ladengeschäfte und Restaurants ebenerdig präsentieren. Die kleinteiligen und dunklen Innenhöfe wurden entkernt und zu einem großen Raum zusammengefasst. Im ersten Obergeschoss steht ein mit Glas überdachtes Atrium zur Nutzung für Veranstaltungen offen.

Der Kopfbau am Rathausmarkt steht vollständig unter Denkmalschutz. Er wurde in seiner historischen Substanz aufwendig saniert. Hier, wo bis 2019 das Bucerius Kunst Forum seinen Sitz hatte, ist auf vier Geschossen ein Flagship-Store entstanden. Die Sanierung und Wiederherstellung bewirkte eine Metamorphose: Im Foyer der Reichsbank fand sich ein vermauerter, reich mit Mosaiken verzierter Raum im Raum, der sich, auf Stützen ruhend, über vier Stockwerke erstreckt und unter einem Lichthof mit Glasdach abschließt – das Oktogon. In der jüngeren Nutzungsgeschichte war dieses zentrale Bauelement durch abgehängte Decken und eingezogene Wände verdeckt worden. Erst im Rahmen der denkmalgerechten Sanierung ist es wieder in seiner vollen Schönheit zutage gekommen. Weitere Höhepunkte sind das aktivierte historische Marmor-Treppenhaus und die sanierte, klassizistische Muschelkalkfassade.

Die Sanierung des Alten Walls 2-32 wurde als Gesamtmaßnahme umgesetzt, das umliegende Stadtquartier städtebaulich gestärkt und die Substanz in ihrer räumlichen Ganzheit saniert und ergänzend neu konstruiert.

  • 1. Preis: gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Hamburg
  • 1. Preis: gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Hamburg
  • Kopfbau und Hamburger Rathaus
  • Marion-Gräfin-Dönhoff-Brücke
  • Blick auf die Fleetseite
  • Klassizistische Muschelkalkfassade am Kopfbau
  • Denkmalgeschütztes Marmortreppenhaus
  • 1. Preis: gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Hamburg
  • Schnitt Oktogon/Wendeltreppe
  • 1. Preis: gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Hamburg
    Copyright: Marcus Bredt
  • 1. Preis: gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Hamburg
    Copyright: Marcus Bredt
  • Kopfbau und Hamburger Rathaus
    Copyright: Marcus Bredt
  • Marion-Gräfin-Dönhoff-Brücke
    Copyright: Marcus Bredt
  • Blick auf die Fleetseite
    Copyright: Marcus Bredt
  • Klassizistische Muschelkalkfassade am Kopfbau
    Copyright: Marcus Bredt
  • Denkmalgeschütztes Marmortreppenhaus
    Copyright: Marcus Bredt
  • 1. Preis: gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Hamburg
    Copyright: Marcus Bredt
  • Schnitt Oktogon/Wendeltreppe
    Copyright: gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner

1. Preis

gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Hamburg

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