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Umnutzung Transitlager Münchenstein/ Transitlager Dreispitz , Basel/Münchenstein/ Schweiz

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2012077
Tag der Veröffentlichung
01.10.2011
Aktualisiert am
01.03.2018
Verfahrensart
Einladungswettbewerb
Beteiligung
7 Arbeiten
Auslober
Preisgerichtssitzung
01.10.2011
Fertigstellung
03/2017

März 2017 - Fertigstellung des Projekts

Das Basel Transitlager liegt zentral im zukünftigen Stadtgebiet von Dreispitz. Hier befinden sich neue und bestehende Gebäude für Galerien, Restaurants und kreative Unternehmen. Umgeben von einem Industriegebiet sind die Verbindungen zur Innenstadt geprägt durch entsprechende Infrastrukturen. Die verschiedenen Geschosse des ehemaligen Lagerhauses werden multifunktional genutzt für Kunst, Kommerz, Arbeit und Wohnen. Zwei markante, aufeinanderliegende Volumen bilden dieses hybride Gebäude, das 24 Stunden am Tag voller Aktivität ist. Wir beabsichtigten eine Transformation des Transitlagers, aufbauend auf der industriellen Logik des bestehenden Gebäudes und der umliegenden Bereiche. Die Erweiterung verdoppelt die Größe des Transitlagers und wird zu einem gegenüberliegenden Zwilling – basierend auf der gleichen Struktur, aber mit einer anderen Geometrie. Das kombinierte Gebäude bietet eine ganze Bandbreite optimaler Bedingungen: von offenen und flexiblen Grundrissen bis hin zu maßgefertigten Einheiten, von öffentlichen Angeboten bis zu privatem Wohnungsbau, von pulsierenden Stadträumen zu ruhigen grünen Gärten, von kühlem industriellen Ausdruck zu warmer und kultivierter Ausstrahlung.

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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Januar 2014 – Zwischenstand des Projekts

Das Industriegelände, das das Transitlager Münchenstein umgibt, ist geprägt von den infrastrukturellen Geometrien: sich kreuzende Eisenbahnen, Ladedocks und Wenderadien, die sich durch die Stadt schlängeln. Das Besondere hier ist, dass ein Puzzle von linearen Gebäuden mit spitzen Ecken und versetzten Fassadenlinien in einem ungewöhnlichen und experimentierfreudigen städtischen Areal entstanden ist, das aus Galerien, Restaurants und kreativen Unternehmen besteht. Der Charakter des bestehenden Transitlagers, seine großzügigen öffentlichen Räume und die Verbindung zu dem städtischen botanischen Garten machen das Gebäude zu einem natürlichen Blickpunkt des Kunstdistrikts. Nach dem Wettbewerbsgewinn wurde die BIG Bjarke Ingels Group bis zur Phase 4 beauftragt. Es ist geplant, dass die Baumaßnahmen im April 2014 starten und bis Ende 2015 fertig sein sollen. Es sind keine wesentlichen Änderungen zum Wettbewerbsentwurf vorgesehen.

Preis

BIG CPH, Valby, Copenhagen
B. Ingels · A. Klok Pedersen · J. Henke
Mitarbeit: G. Ertekin · I. Gio · R. Palma
A. Gustaffson · B. Srpkova · M. Kolasinska
R. Koike
HL-Technik: Bollinger+Grohmann
  • Preis: BIG CPH, Valby, Copenhagen
  • Preis: BIG CPH, Valby, Copenhagen

weiterer Teilnehmer

Buchner Bründler AG Architekten, Basel
J. Borner
Mitarbeit: P. Wunderli · B. Hofmann · C. Alsup C. Friedl
Visualisierung: maars, Zürich
Bauing.: Walther Mory Maier, Basel Haustechnik: Bogenschütz AG, Basel

weiterer Teilnehmer

Harry Gugger Studio, Basel
A. Belkhodja · Y. Gramegna · H. Gugger
C. Kempster · J. Mora Sanchez · F. Magalhaes
B. B. Marks · N. Sénéclauze
Visualisierung: Raul Mera
Tragwerk: ZPF Ingenieure AG
Geb.tech./Energie: Amstein Walthert Basel AG
L.Arch.: Bryum, Michael Oser

weiterer Teilnehmer

Holzer · Kobler Architekturen, Zürich
B. Holzer · T. Kobler
Ph. N. Peterson · S. Haar · V. Mau · G. Fischer
N. Laidlaw Lloyd · L. Wu · R. Hügli
B. McIntosh · F. DonDiego · D. Mergler
D. C. Matthiesen · A. Landsman · K. Weistroffer
K. Stupp-Ruehl · M. Becker · R. Schlömer
Statik: Walther Mory Maier, Münchenstein
Haustechnik: energieatelier zürich ag

weiterer Teilnehmer

Lacaton et Vassal Architectes, Paris
A. Lacaton · J.-Ph. Vassal
Mitarbeit: L. L. Poter · G. Redelsperger
Ing.: Dr. Lüchinger + Meyer · Cardonnel

weiterer Teilnehmer

MVRDV - Winy Maas, Jacob van Rijs · Nathalie de Vries, BC Rotterdam
Team: W. Maas · J. van Rijs · N. de Vries
mit F. Moerel · N. Velascho · F. Becchi · I. Pagel
Co-Arch.: Atelier WW, Zürich
Tragwerk/Energie: Gruner AG, Basel

weiterer Teilnehmer

UNDEND Architektur AG, Zürich
Ch. Meili · D. Dietz · D. Vischer · R. Baur
U. Egg
Bauing.: Walt + Galmarini AG, Zürich
Geb.tech.: Waldhauser Haustechnik AG, Basel
Visualisierung: Ravioli Visualisierung, Zürich
Verfahrensart
Einladungswettbewerb mit 7 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Auf dem Dreispitzareal, früheres Zollfreilager, wird bis 2014 das Stadtquartier Kunstfreilager entstehen, auf dem Wohnen, Arbeiten, Lernen, Kunst und Kultur Platz finden. Das umgebaute und erweiterte Transitlager ist Teil dieses Transformationsprozesses.
Das Transitlager, heute ein Lagerhaus, wird das erste neue Gebäude auf dem Dreispitz sein, in dem Mietwohnungen entstehen. Der Wohnanteil beträgt ca. 55%, für die übrigen Flächen sind Nutzungen aus den Bereichen Büro, Atelier und Gewerbe sowie Kommerz und Gastronomie vorgesehen.
Für die Umnutzung diente folgender Nutzungsmix als Vorgabe: Marktkonforme Wohnnutzung 40%, Experimentelle Wohnformen 15%, Büro/Dienstleistung 20%, Gewerbenutzung und Ateliers 10%, Kommerznutzung und Gastronomie 15%.
Die architektonischen Vorschläge müssen eine flexible Zusammensetzung des Nutzungsmix ermöglichen.
Im EG ist der räumliche Bezug zum vorgelagertem Freilagerplatz zu organisieren sowie öffentlich zugängliche, Kommerznutzungen und Gastronomie mit 300-500 m² in Einheiten zwischen 100- 300 m² HNF nachzuweisen. Ein Lebensmittelmarkt von ca. 500 m² HNF ist vorzusehen.
m 1. OG sind Büronutzung und/oder Gewerbenutzung und Ateliers anzuordnen. Es ist eine Variante mit Unterteilung in Büro- und Gewerbeeinheiten von 300 m² HNF/Einheit nachzuweisen, die sich auch als ein Großraumbüro organisieren lässt.
Im 2. OG sind Einheiten für Wohnnutzung in Verbindung mit Ateliers (Wohnen und Arbeiten) anzuordnen. Es sollen Ateliers zwischen 50-100 m² HNF mit flexibel zuschaltbaren Wohneinheiten nachgewiesen werden.
Im 3. OG sind Einheiten für experimentelles und zukunftsgerichtetes Wohnen anzuordnen. Es sollen kreative Konzepte für innovative Wohnformen im Bereich Studentenwohnen (WG)/Servicewohnen, Wohnen für Expats oder Alterswohnen entwickelt werden.
Für die Aufstockung mit reiner Wohnnutzung sind die Grundrisse so zu gestalten, dass sie neben der klassischen Kleinfamilie auch etablierte Lebensformen wie Single- und Zweipersonenhaushalte, Patchworkfamilien, Wohngemeinschaften etc. optimal beherbergen können. Auch den spezifischen Bedürfnissen älterer Menschen ist Rechnung zu tragen.

Competition assignment
The Dreispitz area in Basel shall be developed by 2014 as arts district. The first restructured and extended building will be the Transitlager, a former warehouse.
The guidelines for the future mixed-use development are: Apartments in line with the market 40%; Experimental living 15%; Office/services 20%; Business and studios 10%; Commerce and gastronomy 15%.
The architectural design has to facilitate flexibility.
The ground floor has to be linked with the Freilagerplatz with a food market (500 m²) and commerce/gastronomy (300-500 m²), accessible to the public.
The 1st floor will house offices and/or commerce areas (dividable in 300 m² per unit to allow for an open-plan office) and studios.
The 2nd floor will be for apartments (80-110 m²) linked with studios (50-100 m²) (living and working).
The 3rd floor will be used for experimental living units. Creative concepts shall be designed for innovative types of living such as student accommodation, serviced housing, living for expats or seniors.
For additional purely residential use the floor plan’s design has to provide for various groups such as families, singles, couples, seniors etc.

Fachpreisrichter
Adolf Krischanitz (Vors.)
Christine Binswanger, Herzog & de Meuron, Basel
Thomas Blanckarts, Kanton Basel Stadt
Astrid Peissard, Gemeinde Münchenstein

Sachpreisrichter
Andreas Binkert, Nüesch Development AG
Renato Piffaretti , UBS Fund Management (Switzerland) AG
Maria Sciavarrello, UBS Fund Management (Switzerland) AG
Roger Stöcklin, Christoph Merian Stiftung

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