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Teilneubau am Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion , Mülheim an der Ruhr/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2013139
Tag der Veröffentlichung
20.09.2013
Aktualisiert am
01.04.2016
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EU /EWR
Beteiligung
8 Arbeiten
Auslober
Koordination
Niemann + Steege Ges. für Stadentwicklung Stadtplanung Städtebau Städtebaurecht mbH, Düsseldorf
Bewerbungsschluss
20.09.2013
Abgabetermin Pläne
07.01.2014
Preisgerichtssitzung
31.01.2014

April 2016 – Zwischenstand des Projekts

Nickl & Partner Architekten AG aus München haben den Wettbewerb im Januar 2014 gewonnen und den Auftrag erhalten. Bislang sind sie vorerst für die Leistungsphasen 2-4 betraut; da - nach erfolgt dann die Beauftragung ab LPH 5. Die insgesamt vier Gebäude werden in zwei Bauabschnitten realisiert werden: 1. BA – Werkstattgebäude und ELMI, 2. BA – Büro- und Chemiegebäude. Der Baubeginn für den ersten Bauabschnitt ist für Ende April 2017 geplant, der für den zweiten Ende November 2017. Die Fertigstellung soll im September 2020 (1.BA) bzw. Oktober 2020 (2.BA) erfolgen, wo dann das letzte Gebäude an die Nutzer übergeben werden soll. Im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf gibt es eine wesentliche Änderung bezüglich der Fassade: Die Fassade wurde komplett überarbeitet. Anstatt der vorgehängten Metallfassade wird jetzt eine monolithische Fassade aus Mauerwerk und Putz ausgeführt.

1. Preis

Nickl & Partner Architekten AG, München
Prof. Christine Nickl-Weller · Prof. Hans Nickl
Mitarbeit: S. Runzer · V. Menchero
O. Borkowska
TGA: Süss Beratende Ing. GmbH, Nürnberg
L.Arch.: Nowak Landschaftsarchitekten, München, Swantje Nowak
Nachhaltigkeit/Statik: WSGreen Technologies GmbH, Stuttgart, Prof. Dr. Werner Sobek
Labor: Dr. Heinekamp Labor- und Institutsplanung GmbH, Karlsfeld b. München

2. Preis

wulf architekten, Stuttgart
Prof. Tobias Wulf
Mitarbeit: J. Roussel · M. Winkler · M. Baehrens
M.-L. Haag · S. Vogt
Fachplaner: IGF Ing.-Ges. Feldmeier mbH, Münster
L.Arch.: Adler & Olesch Landschaftsarchitekten Stadtplaner und Ingenieure, Mainz, Stefan Bitter
Mitarbeit: Franziska Höche

3. Preis

agn Niederberghaus + Partner GmbH, Ibbenbüren
Axel Schwinde
Mitarbeit: D. Grabysch · D. Mäuser
Ch. Thomann
TGA: agn Niederberghaus & Partner GmbH/ M. Eng Gebäudetechnik, Ibbenbüren
Labor: IPN Laborprojekt GmbH, Dresden
Verfahrensart
Einphasiger, nicht offener Realisierungswettbewerb nach öffentlichen einheitlichen Regelungen für die Auslobung von Wettbewerben (RAW 2004) mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren

Wettbewerbsaufgabe
Ziel des Wettbewerbs ist die Erlangung eines funktionalen, im Bau und Betrieb wirtschaftlichen sowie in der Energienutzung optimierten Entwurfs für den Teilneubau des Max-Planck- Instituts für chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr mit einer Gesamtfläche von 4.406 m2.
Die zu erbringende Leistung ist die Planung von Neubauten im Zuge einer Umwandlung des Max-Planck-Instituts für bioanorganische Chemie hin zu einem neuen Forschungsschwerpunkt chemische Energiekonversion (CEC) und den sich damit verändernden baulichen und technischen Anforderungen. Durch die Umwandlung und Erweiterung des Institutsprofils wird sich die Forschung mit dem Hauptproblem bei der Einführung erneuerbarer Energien im großen Maßstab beschäftigen, das darin besteht, dass diese Energien bisher nicht ausreichend gut gespeichert werden können. Große Energiemengen lassen sich nachhaltig nur in chemischen Bindungen speichern. Es ist daher erforderlich, Energiespeichertechnologien zu erforschen, die auf Dimensionen des Weltenergiebedarfs skalierbar sind.
Hierfür sollen die Bestandsgebäude auf dem gemeinsam mit dem MPI für Kohlenforschung (rechtsfähige Stiftung) genutzten Gelände in Mülheim an der Ruhr verwendet und um Neubauten erweitert werden. Bereits in der frühen Planungsphase sind Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen zu berücksichtigen. Mit dem Projekt wird eine Zertifizierung nach DGNB oder BNB angestrebt.
Bestandteil des Wettbewerbs ist die architektonische Konzeption von zwei definierten Bauabschnitten innerhalb des Plangebiets, welche die geforderte Nutzfläche und die Funktionender Aufgabenstellung beinhalten soll. Ergänzend wird ein Ideenteil mit Vorschlägen für eine Erweiterung des Institutsgeländes mit weiteren Institutsflächen von ca. 1.000 m2 erwartet.
In seinem äußeren und inneren Erscheinungsbild soll ein der Forschungsgesellschaft und der Forschungseinrichtung angemessener, zukunftsorientierter und eigenständiger Ausdruck vermittelt werden. Dies soll durch eine funktionale Umsetzung des Raumprogramms, klare Orientierung, ausgewogene Raumfolgen und Räume erreicht werden, welche die geistige Arbeit stimuliert, Konzentration erleichtert und Kommunikation fördern.
Die Flächen des Institutes gliedern sich in die
Organisationseinheit A (Abteilungen und Forschungsgruppen) mit 2.694 m2,
die Organisationseinheit B (zentrale wissenschaftliche Einrichtungen/Werkstätten) mit 375 m2,
die Organisationseinheit C (Verwaltung, Allgemeine Dienste, Zentrallager) mit 349 m2
und die Organisationseinheit D (Sonderexperimentierflächen) mit 988 m2.

Competition assignment
In the course of the conversion of the MPI for Bioinorganic Chemistry towards a new priority research area of chemical conversion, a new functional and sustainable building for the MPI for Chemical Conversion shall be realised on 4.406 m2 on the MPI premises. The profile of the institute will now be focusing on the introduction of renewable energies and the ways of storing, because large energy masses can only be stored in chemical compounds.
The architectural concept consists of two defined building phases within the MPI premises for the required floor space, and an ideas part for the extension of the institute’s grounds by 1.000 m2 for further institutes. The appearance of the institute shall express a future-oriented and independent image with a clear orientation and balanced spatial sequences, stimulating the intellectual work and boost communication. The areas of the institutes are divided in organization units A-D:
A: research groups 2.694 m2
B: central scientific facilities and workshops 375 m2
C: administration, services, storage 349 m2
D: experimentation areas 988 m2.

Fachpreisrichter
Markus Hammes, Stuttgart (Vors.)
Dieter Grömling, MPG München
Prof. Manfred Hegger, Kassel
Prof. Joachim Andreas Joedicke, Schwerin/Darmstadt/Rostock
Heinrich Micus, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Niederlassungs Bielefeld

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober mit dem ersten Preisträger in Verhandlungen zu treten und die Beauftragung zu erteilen. Hierbei sind die in den schriftlichen Beurteilungen gegebenen Hinweise und Empfehlungen zu berücksichtigen.

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