Wettbewerbe für Architekten und Ingenieure, Landschaftsarchitekten, Architektur Studenten Wettbewerbe für Architekten und Ingenieure, Landschaftsarchitekten, Architektur Studenten
X

NEU: Bitte beachten Sie, dass Sie sich ab sofort mit E-Mail und Passwort einloggen.

Passwort erneuern
Neu registrieren

  • Technologie- und Wissenschaftscampus/Baufeld C4, Bauphase 2 – aspern Die Seestadt Wien
  • Technologie- und Wissenschaftscampus/Baufeld C4, Bauphase 2 – aspern Die Seestadt Wien
  • Technologie- und Wissenschaftscampus/Baufeld C4, Bauphase 2 – aspern Die Seestadt Wien
  • Technologie- und Wissenschaftscampus/Baufeld C4, Bauphase 2 – aspern Die Seestadt Wien
  • Technologie- und Wissenschaftscampus/Baufeld C4, Bauphase 2 – aspern Die Seestadt Wien
  • Technologie- und Wissenschaftscampus/Baufeld C4, Bauphase 2 – aspern Die Seestadt Wien
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
    Copyright: ATP/Kuball
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
    Copyright: ATP/Kuball
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien

Technologie- und Wissenschaftscampus/Baufeld C4, Bauphase 2 – aspern Die Seestadt Wien , Wien/ Österreich

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2020301
Tag der Veröffentlichung
07.07.2016
Aktualisiert am
25.09.2019
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Beteiligung
8 Arbeiten
Auslober
Koordination
M.O.O.CON GmbH, Frankfurt/Main
Preisgerichtssitzung
21.06.2016

Fertigstellung des Projekts - September 2019

Das tz2 steht in unmittelbarer Nachbarschaft zum ersten Bauteil des Technologiezentrum Seestadt, dem allerersten Gebäude der Seestadt. Letzteres war unter der Bezeichnung „aspern IQ” 2012 nach Plänen von ATP architekten ingenieure (Wien) erbaut worden. Als Plus-Energie-Bürohaus wurde das tz1 vielfach ausgezeichnet und zum Leuchtturmprojekt für das 240 ha große Areal der Seestadt erklärt. Das neue Gebäude schreibt diese Geschichte nun fort: Auch für den Erweiterungsbau gewann ATP einen EU-weiten, anonymen Realisierungswettbewerb und erhielt auch hierfür den Auftrag zur Integralen Planung mit BIM (Building Information Modeling). Für die geforderte Wirtschaftlichkeit und hohe Flexibilität konnten in der Erweiterungsplanung die Erfahrungen aus dem Facility Management des ersten Gebäudeteils genutzt werden.

Städtebauliche Geste
Die Anforderung an die Planung war die Entwicklung einer modularen Gebäudestruktur mit individuell ausbaubaren Mietflächen. ATP entwarf hierfür – im Gegensatz zu der zumeist im Bürobau gebräuchlichen Blockrandstruktur – eine systematische und flexible Struktur mit Hilfe fächerartig angelegter Gebäudeteile in H-Form. Durch Knickungen in der Geometrie findet der Komplex mit 5.600 m² Mietfläche optimal am Areal des Baufeld C4 Platz. Ein offen gestalteter Eingangsbereich dient als identitätsstiftender Begegnungsort und Schnittstelle zum urbanen Raum.

Licht und Strom für die Mieter_innen
Mit einer europaweiten Besonderheit wartet das zentrale Foyer auf. Durch auf dem Dach positionierte Tageslichtkollektoren, die sich über den Tagesverlauf mit der Sonne mitdrehen, wird Tageslicht über innovative Glasfasertechnologie in das Gebäudeinnere geleitet und durchflutet so das Foyer. Kombiniert mit Kunstlicht schafft dieses innovative System nicht nur eine differenzierte Lichtqualität. Es spart zudem Strom und belebt das Ambiente im Gebäudeinneren. Auf dem Dach des Nullenergiehauses im Passivhaus-Standard befindet sich eine der größten Photovoltaik-Anlagen dieser Art bei Gewerbeimmobilien, von der die einzelnen Mieter direkt Strom beziehen.

Industrieästhetik
In Materialität und Farbe ähnelt das tz2 der „number one“, verfügt aber über mehr industrielles Flair. Nutzestrich, Stahlgeländer und Sichtbetonstützen finden sich insbesondere in der Erdgeschoss-Zone, wo Werkhöfe und multifunktionale Produktionsflächen mit Fokus auf Industrie 4.0 geplant wurden. Büroflächen für Forschung und Entwicklung im Bereich Automatisierungs- und Fertigungstechnik sind in den Obergeschossen vorgesehen. Auch in der Außengestaltung forcierte ATP die Sprache der Industriearchitektur, indem die Metallfassade des tz1 stilistisch fortgeführt aber subtil variiert wurde.

  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
    Copyright: ATP/Kuball
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
    Copyright: ATP/Kuball

1. Preis

ATP architekten ingenieure, Wien
Architektur (D&R Team)
Dario Travas · Georg Lorenz
Katharina Schmidt · Damjan Grankov
Florent Souly · Clemens Pöchacker
Karlo Matusic
Bauphysik (ATP sustain)
Peter Rechberger · David Frick
Energie und Nachhaltigkeit (ATP sustain)
Michael Haugeneder · Katharina Thullner · Florian Stift
Tragwerksplanung (ATP Wien)
Martin Krautgartner
AVA (ATP Wien)
Markus Schlaffer
Landschaftsplanung (idealice landschaftsarchitektur)
Alice Größinger, Srdan Ivkovic
Visualisierungen: Telegram 71/Giacomo Dodich
Grafiken: ATP sustain
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien
  • 1. Preis: ATP architekten ingenieure, Wien

2. Preis

Zechner & Zechner ZT GmbH, Wien

3. Preis

Swap Architekten ZT GmbH, Wien
ARCHITEKT PODSEDENSEK ZT, Wien
Verfahrensart
Beschränkter Realisierungswettbewerb, Zweistufig

Wettbewerbsaufgabe
Erlangung von konzeptionellen Vorentwürfen für die zweite Realisierungsstufe / Bauphase des Technologie- und Wissenschaftscampus auf Baufeld C4 bestehend aus den zwei Gebäuden auf den Bauplätzen 2 und 3 mit gesamt 13.000 m² oberirdischer Bruttogrundfläche (BGF oi) an Multifunktions- (Werkstatt, Labor u.ä.) und Büroflächen.
Neben den hohen städtebaulichen und baukünstlerischen Anforderungen sind insbesondere die Themen
- Nachhaltigkeit, im Besonderen
- Energie- und Ressourceneffizienz (Licht, Strom, Wärme, Kälte, Gebäudedesign, Baumaterialien)
- Innovative und energieeffiziente gebäudeintegrierte Technologien
- Wirtschaftlichkeit (Vollkostenoptimierte Gebäude)
- Flexibilität und Kleinteiligkeit in der Raumnutzung
- Räumliche und funktionale Qualität
- Signalwirkung und Identitätsstiftung
- Add-On-Fassade
in der Planung, während der Errichtung und im späteren Betrieb (Lebenszykluskosten) zu berücksichtigen.
 

Jetzt Abonnent werden um alle Bilder zu sehen

jetzt abonnieren

Schon wa Abonnent?
Bitte einloggen