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Südwestrundfunk , Stuttgart/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2008587
Tag der Veröffentlichung
08.06.2005
Aktualisiert am
01.03.2012
Verfahrensart
Einladungswettbewerb
Beteiligung
7 Arbeiten
Auslober
Koordination
Drees & Sommer, Stuttgart
Abgabetermin Pläne
08.06.2005
Abgabetermin Modell
15.06.2005
Preisgerichtssitzung
22.07.2005
Fertigstellung
03/2011

Februar 2012 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Am Fuße des Park Berg entstand mit dem Produktions- und Redaktionsgebäude des SWR in komplexer städtebaulicher Konstellation eines der modernsten Funkhäuser Europas. Durch die Standortkonzentration stärkt der SWR den Live-Produktionsstandort Stuttgart. Die innere horizontale und vertikale Vernetzung von trimedialer Produktion (Hörfunk, Fernsehen und Internet) und zugehöriger Redaktionen besticht durch kurze Wege und schafft maßgebliche Synergieeffekte. Die architektonisch-räumliche Qualität schafft durch Material, natürliches Licht und Luft eine humane und attraktive Arbeitswelt. Der Start des Live-Sendebetriebs ist für Frühjahr 2012 geplant.
Mit dem „Neubau beim Funkhaus“ erhält der SWR ein zukunftsweisendes Gebäude. Die Architektur ist Ausdruck einer modernen Unternehmensstruktur und/-kultur mit flacher Hierarchie. Es entsteht ein Kulturinstitut
mit Arbeits- und Lebensräumen, die durch ihren kommunikativen Charakter geprägt werden.
Städtebauliches Ziel war die Schaffung eines...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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Januar 2007 – Zwischenstand des Projekts

„Die im Juli 2005 mit dem 1. Preis für den Wettbewerb ausgezeichneten Struhk architekten aus Braunschweig planen seitdem für den SWR in Stuttgart den „Neubau beim Funkhaus“. Dieser ergänzt das bestehende SWR-Areal um ein Gebäude mit Fernseh- und Hörfunkstudios so - wie den zugehörigen technischen Bereichen und Redaktionen. Ab Juli 2005 wurden zwischen dem Bauherrn (SWR in Stuttgart), dem Projektsteuerer (Drees & Sommer, Stuttgart) und den Architekten erste Anlaufgespräche geführt. Von September bis November 2005 wurde dem üblichen Planungsprozess eine Optimierungsphase vorgeschaltet. Gegenüber dem Wettbewerbsentwurf wurden nach Abstimmung mit den zukünftigen Nutzern funktionale Veränderungen im Grundriss vorgenommen. Diese umfassten in der Hauptsache: – Eine Verlagerung der Werkstätten innerhalb der Eingangsebene. – Eine Verlagerung der Hörfunk-Produktion in - nerhalb des 2.OG aus dem östlichen Kopf in Richtung Nordwestecke des Gebäudes. Damit verbunden: Umsortierung der mit dem Hörfunk verbundenen Bereiche im Gebäude und Modulation der Gebäudekubatur an der Nordostecke des Gebäudes. – Verschiebungen einzelner Bürobereiche in den Redaktionsgeschossen (4./ 5.OG). – Entfall des „Talk- Cafés“ im 6. OG zugunsten weiterer Redaktionen. Zudem wurde die Anzahl der Büroarbeitspl.tze optimiert. Trotz der Überarbeitung der inneren Funktionen blieb der Wettbewerbsentwurf in allen wesentlichen Grundzügen erhalten. Im Anschluß an die Optimierungsphase erfolgte die Beauftragung von Struhkarchitekten durch den SWR sowie die Auswahl der Fachplanerteams, zunächst für die Leistungsphasen 1-3. Von Januar bis Juni 2006 wurde die Vorentwurfsplanung durchgeführt. Noch einmal wurden Umverlagerungen von einzelnen Büro- und Produktionsbereichen zur Verbesserung der internen Funktionszusammenhänge vorgenommen. Gleichzeitig wurden die Anforderungen an die Bereiche Statik und Haustechnik in die Vorentwurfsplanung integriert. Parallel zur Vorentwurfsplanung wurde ein Verfahren zur Erstellung eines vorhabenbezogenen Stadion Salzburg Wals-Siezenheim Erweiterung zur EM 2008 Wettbewerbsergebnis siehe Heft 3/2000 Wettbewerbe weiterverfolgt siehe Heft 10/2003 1. Preis Wettbewerb und Realisierung Schuster Architekten, Düsseldorf Nach ihrem 1. Preis im Wettbewerb wurden Schuster Architekten Düsseldorf mit den Leistungsphasen 2/3 und Teilbereichen der Phasen 4-8 beauftragt. Das Stadion wurde im März 2003 fertig. Die jetzige Erweiterung war bereits im Wettbewerb eingeplant und wird ebenfalls durch Schuster Architekten vorgenommen. Diese Erweiterung wird rechtzeitig vor der EM 2008 im Laufe dieses Jahres fertig sein. Bebauungsplanes in Gang gesetzt. Der voraussichtliche Abschluß des Verfahrens ist für Frühjahr 2007 avisiert. Die Entwurfsplanung wurde Mitte Oktober 2006 abgeschlossen. Eine Weiterentwicklung der Planung richtete sich vor allem auf die Umsetzung der Anforderungen aus den Bereichen Statik, Haustechnik und Brandschutz, sowie auf die konkretisierten Nutzeranforderungen. Zeitgleich zu dieser Planungsphase erfolgte der Abriss der bisher auf dem Wettbewerbsgrundstück vorhandenen Gebäude (Hotel und Parkpalette). Geplanter Ablauf: Der Verwaltungsrat des SWR wird in diesen Tagen die Entscheidung über den weiteren Verlauf des Bauvorhabens treffen. Abhängig davon soll die Beauftragung der Leistungsphasen 4 bis 9 erfolgen. Die Einreichung der Genehmigungsplanung ist für Februar 2007 geplant. Der Baubeginn ist für August 2007 vorgesehen; die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Gebäudes wird für Januar 2011 angestrebt.“ Die realisierenden Architetkten formulieren ihre Leitidee zu diesem Projekt wie folgt: „Mit dem „Neubau beim Funkhaus“ erhält der SWR ein zukunftsweisendes Gebäude. Die Architektur ist Ausdruck einer modernen Unternehmensstruktur und -kultur mit flacher Hierarchie und ausgeprägtem „Wir-Gefühl“. Es entsteht ein Kulturinstitut mit Arbeits- und Lebensräumen, die durch ihren kommunikativen Charakter geprägt sind.“

1. Preis

struhk architekten Planungsges. mbH, Braunschweig
Prof. Hans Struhk · Thomas-Günter Pfennig

2. Preis

Aldinger Architekten, Stuttgart
Nissen & Wentzlaff Architekten, Basel
Prof. Daniel Wentzlaff · Prof. Jörg Aldinger
Bearbeiter: Jörg Karlitschek · Michael Müllen
L.Arch.: Dipol, Basel, Andy Schönholzer
Akustik: Applied Acoustics, Gelterkinden,
Martin Lachmann
Gebäudetechnik: Transsolar, München,
Dr. Wolfgang Kessling
Tragwerk: K + H, Stuttgart, Prof. Jan Knippers

3. Preis

KSP Jürgen Engel Architekten GmbH, Frankfurt am Main
Projektleiter: Gregor Gutscher
Mitarbeit: Boris Kroh · Kristian Rüb
Antonino Vultaggio · Anna Stoyanova
Silvia Grüning
L.Arch.: Sommerlad · Haase · Kuhli
Landschaftsarchitekten, Gießen
Raimund Haase
Tragwerk: WHP Weischede · Herrmann und
Partner GmbH, Stuttgart,
Dr. Ulrich Breuninger
Verfahrensart
Realisierungswettbewerb als Einladungswettbewerb mit vorgeschaltetem Auswahlverfahren zur Auswahl von 7 Teilnehmern:

– Nissen & Wentzlaff, Basel
Aldinger & Aldinger, Stuttgart
– RKW, Düsseldorf
Gassmann + Grossmann, Stuttgart
– wöhr · mieslinger architekten, Stuttgart
Höfker + Nocke + Bückle, Backnang
– ASP Schweger Assoziierte, Hamburg
– HWP Heinle · Wischer & Partner, Stuttgart
– KSP Engel und Zimmermann, Frankfurt a. M.
– Struhk Architekten, Braunschweig

Wettbewerbsaufgabe:
Das bestehende Fernsehgebäude des Südwestrundfunk (SWR) im Park Berg, stammt aus dem Jahre 1959 und müsste, aus baulichen und betrieblichen Gründen, umfassend saniert werden. Durch eine solche Sanierung würden jedoch nicht diejenigen technischen und funktionalen Bedingungen geschaffen, die an einen modernen, zukunftsfähigen Produktionsbetrieb zu stellen sind. Ein weiterer betrieblicher Nachteil ist die räumliche Entfernung dieses Gebäudes zum Funkthaus und die daraus resultierenden Logistik- und funktionale Erschwernisse, die im Falle einer Sanierung unverändert fortbestehen würden. Deshalb hat sich der SWR für einen Neubau entschieden.
Darüber hinaus ist der SWR mit seinen Töchtern in Stuttgart derzeit an verschiedenen Standorten im Raum Stuttgart untergebracht. Durch den Neubau direkt neben dem bestehenden Funkhaus soll sich der SWR-Standort soweit wie möglich um das Funkhaus an der Neckarstraße konzentrieren.
Am Sitz des Landessenders Baden-Württemberg (BW) wird der dortige Programmauftrag, die Berichterstattung aus und für Baden-Württemberg, in vielfältiger journalistischer Form (Landesnachrichten, Landessport, regionale Unterhaltung) umgesetzt. Im Hörfunkt geschieht dies durch die Wellen SWR1 Baden-Württemberg und SWR4 Baden-Württemberg, im Fern- sehen durch das Südwest-Fernsehen. Hinzu kommt beim Fernsehen der Schwerpunkt Auslands-, Wirtschafts- und Sportberichterstattung für die ARD. Auch mittel- bis langfristig werden Sendungen hauptsächlich dieser Formate in Stuttgart produziert werden.
Der Neubau beim Funkhaus ist städtebaulich sensibel in das Spannungsfeld zwischen Funkhaus (Gutbrodbau), Kinder-Villa-Berg, die Wohnbebauung der Kuhnstraße und den öffentlichen Park im Südosten einzugliedern.
Das Maß der Bebauung entlang der Kuhnstraße ist im Hinblick auf die gegenüberliegende Wohnbebauung und die südliche Kindervilla zu wählen.
Das auf dem Wettbewerbsgebiet noch stehende Parkhotel sowie das zugehörige Parkdeck werden abgerissen.
In dem neuen Gebäude sind unterirdisch Fernsehstudios mit entsprechender Produktionsinfrastruktur und Stellplätze in den oberirdischen Geschossen Büroflächen geplant. Das Gesamtprojekt umfasst ca. 26.500 m².
Das Raumprogramm umfasst u.a.:
– Studios und Studiotechnik 4.655 m²
– Bürobereich (mind. 336 APs) 4.365 m²
– Infrastrukturbereich 320 m²
– Gebäudebetrieb 718 m²
– Hörfunk 718 m²
– Tiefgarage 150 Stellplätze
– Funktionsflächen 1.260 m²
Es sollen 3 Fernsehstudios in unterschiedlicher Größe im Neubau realisiert werden, wobei die Studios A, B und C auf einer Ebene und nah beieinander untergebracht werden sollten, um den reibungslosen Dekorations-An-/Abtransport und Personalwechsel zu erleichtern. Falls dies nicht realisiert werden kann, sind (Lasten-Aufzüge) vorzusehen.
Die Studiozufahrten benötigen 5 m breite und mindestens 4 m hohe Tore zur Anlieferung zzgl. 2 überdachter Zufahrten/Rampen zur Anlieferung.

Fachpreisrichter:
Wolfgang Riehle, Reutlingen (Vors.)
Dr. Detlef Kron, Stadtplanung, Stuttgart
Jorunn Ragnarsdóttir, Stuttgart
Prof. Jörg Stötzer, Sindelfingen
Prof. Andreas Theilig, Ostfildern
Udo Vocke, SWR

Sachpreisrichter:
Peter Boudgoust, SWR
Dr. Wolfgang Schuster, OB, Stuttgart
Dr. Willi Steul, Landessenderdirektor B-W
Prof. Peter Voss, SWR

Preisgerichtsempfehlung:
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, den mit dem 1. Preis ausgezeichneten Entwurf der weiteren Bearbeitung zugrunde zu legen.

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