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Studierendenwohnheim Hubland Nord , Würzburg/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

Dokumentation des Wettbewerbs
Dokumentation des realisierten Projekts:
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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2011542
Tag der Veröffentlichung
16.05.2011
Aktualisiert am
01.09.2016
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EU /EWR
Teilnehmer
Architekten sowie Landschaftsarchitekten in Zusammenarbeit mit Architekten
Beteiligung
24 Arbeiten
Auslober
Koordination
SCHIRMER | Architekten & Stadtplaner GmbH, Würzburg
Bewerbungsschluss
07.01.2011
Abgabetermin Pläne
23.03.2011
Abgabetermin Modell
30.03.2011
Preisgerichtssitzung
16.05.2011

September 2016 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Der Baukörper des Studentenwohnheims umschließt in Form einer offenen Klammer einen gut nutzbaren Binnenbereich. Die Öffnung nach Westen über den Landschaftsraum der in 2018 stattfindenden Landesgartenschau hinweg, gibt den Blick frei auf Stadt und Festung. Die Bebauung an der Ostseite definiert eine klare Kante zum Straßenraum. Vom östlichen Haupteingang betritt man das zentrale Foyer, das sich über einen Luftraum hofseitig über die Geschosse erstreckt. Großzügigkeit schafft auch die zentrale galerieartige Treppenanlage, die über ein Oberlicht die Flurzonen belichtet. Zentral im Erdgeschoss befinden sich die Gemeinschaftsräume mit direktem Bezug zum Innenhof.
Die südorientierten Appartements werden durch offene Laubengänge erschlossen, die die natürliche Be- und Entlüftung der Sanitärbereiche und die Belichtung der Aufenthaltsbereiche der Wohngruppen ermöglichen. Insgesamt sind 154 Wohnheimplätze (88 Einzelappartements, 27 WG’s mit 66 Wohneinheiten) entstanden, von denen 27 zu barrierefreien Appartements ausgebaut wurden. Ein Appartement wurde rollstuhlgerecht konzipiert. Die 22 m² großen ....

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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Juni 2014 – Zwischenbericht des Projektes

Hetterich Architekten aus Würzburg haben den Wettbewerb im Mai 2011 gewonnen und im Anschluss daran den Auftrag erhalten: bisher LP 1-4, nach Genehmigung und abschließendem Grundstückskauf LP 5-9. Zurzeit rechnet man damit, Mitte 2014 mit den Rohbauarbeiten zu beginnen. Die Fertigstellung ist für Herbst 2015 zum Semesterbeginn geplant. Aus brandschutztechnischen Gründen gab es in der Eingabeplanung im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf leichte Veränderungen in den Grundrissen. Die Fassaden und die Gebäudeform haben sich gegenüber dem Wettbewerb nicht verändert.

1. Preis

Hetterich Architekten, Würzburg
Michael Hetterich · Matthias Hetterich
Mitarbeit: Andreas Michel · Georg Frieß
Marco Klüber · Marius Leja · Bastian Vonend
L.Arch.: Kaiser + Juritza, Würzburg

2. Preis

MoRe Architekten, Hamburg
Tobias Martin Reinhardt · Fee Möhrle
Energie: Stahl + Weiss, Freiburg
Statik: Arge Egloff - Müller & Klein, Freiburg

3. Preis

Herle + Herrle Architekten, Neuburg an der Donau
Hahne + Mauz Architekten, München
Christoph Mauz · Klemens Herrle · Jürgen Huber
Mitarbeit: D. Brummer · A. Trnjak · D. Mole
TGA: Güttinger Ingenieure, Kempten
Modell: Michael Misiek, Braunschweig
L.Arch.: Grabner + Huber, Freising

4. Preis

Architekturbüro Grellmann · Kriebel · Teichmann, Würzburg
Rainer Kriebel · Christian Teichmann
Mitarbeit: Johannes Flörchinger

Anerkennung

Reinhart Architektur-Werkstatt, Höchberg
Reter Reinhart

Anerkennung

wwa wöhr · heugenhauser Architekten, München
Gerold Heugenhauser
Mitarbeit: C. Bruch · T. Schumacher · F. Hefele
M. Meng · F. Göpfert
Fachplaner: Construct Planungsges., Frankfurt
L.Arch.: LUZ Landschaftsarchitekten, München

Anerkennung

HTP Husemann · Timmermann · Hidde, Braunschweig
Lars Hidde
Mitarbeit: Meike Frenkel · Stephan Wisotzki
Dirk Ratjen · Janina Thiele
Visualisierung: Camilla Kufieta
L.Arch.: Wiggenhorn & van der Hövel Landschaftsarchitekten, Hamburg

Anerkennung

Baur Consult Architekten Ingenieure GbR, Haßfurt
Peter Kuhn · Michael Hübner
Mitarbeit: K. Herta · T. Büttner · T. Back
Energie/Technik: Karin Lunz
Modell: Modellbau Hauck, Haßfurt
Verfahrensart
Begrenzt offener, einstufiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 20 Teilnehmern zuzüglich 6 Einladungen

Wettbewerbsaufgabe
Das Studentenwerk beabsichtigt auf Grundlage des Rahmenplanes Hubland (siehe wa 8/2009) ein Studentenwohnheim nördlich des derzeit im Bau befindlichen ZAE (Zentrum für angewandte Energieforschung) zu errichten.
Unter Einbeziehung der städtebaulichen und grünordnerischen Ziele des Rahmenplans Hubland sowie der Landesgartenschau ist der Standort als attraktive Adresse für Studentenwohnen zu entwickeln.
Dem Entwurfsverfasser stellt sich die Aufgabe, ein funktionales und attraktives Studierendenwohnheim mit 150 Wohnheimplätzen im Rahmen eines Gesamtkonzeptes zu planen.
An der östlichen Eingangsseite soll der Straßenraum gefasst und überwiegend grenzständig bebaut werden. Zum zukünftigen Park hin soll eine klare Kante zum Freiraum in Form einer Geländeböschung ausgebildet werden. Die den Park begrenzenden Baugrundstücke sollen auf je eigenen Plateaus liegen und eine zusammenhängende Böschungskante bilden.
Das Studierendenwohnheim bildet den ersten Baustein für eine weitere Entwicklung der Plateaus. Das Projekt weist daher einen „Pilotcharakter“ für die städtebauliche Entwicklung insbesondere der beiden im Norden angrenzenden Grundstücke auf.

Competition assignment
A Student Accommodation shall be built north of the future Centre for Applied Energy Research. In line with the master plan Hubland and the national garden show it shall be developed as attractive address for student accommodation and shall house 150 students. It will be a pilot project for the urban development, located at a slope bordering the future park. The building sites will each be situated on a plateau, creating a continuous slope-edge.

Fachpreisrichter
Prof. Wolfgang Fischer, Würzburg (Vors.)
Christian Baumgart, Würzburg
Frank Tegtmeier, Würzburg
Gottfried Weis, München

Sachpreisrichter
Dr. Uwe Klug, Universität Würzburg
Michael Ullrich, Studentenwerk Würzburg
Prof. Dr. Heribert Weber, FH WS Würzburg

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur Realisierung.

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