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Studentenwohnanlage Zürnstr. 2 , Würzburg/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2008672
Tag der Veröffentlichung
22.05.2006
Aktualisiert am
01.01.2010
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Beteiligung
39 Arbeiten
Auslober
Koordination
Architekt Reinhard Greipel, Schweinfurt
Bewerbungsschluss
10.02.2006
Abgabetermin Pläne
22.05.2006
Abgabetermin Modell
29.05.2006
Preisgerichtssitzung
27.06.2006
Fertigstellung
09/2008

September 2008 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Städtebauliche Situation: Der Neubau des Studentenwohnheimes Zürnstraße 2 in Würzburg befindet sich direkt am Mittleren Ring, einer stark verkehrsbelasteten Straße, im Stadtteil Frauenland. Das städtische Quartier bietet im Umfeld eine sehr heterogene Bebauung mit weiteren Studentenwohnheimen, sowie sehr unterschiedlichen, mehrgeschossigen Wohnbebauungen, dem Bayerischen Rotkreuz und Gewerbe. Das Gebäude gliedert sich als Solitär in die Umgebung ein und versucht der exponierten Lage am Mittleren Ring gerecht zu werden. Aufgrund der erhöhten Lage bietet sich dem Studentenwohnheim der Ausblick auf die markante Silhouette der Stadt Würzburg und den historischen Ort der Festung...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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Oktober 2007 – Zwischenstand des Projekts

1. Preis Michel + Wolf + Partner, Stuttgart
Realisiert wird der Entwurf des 1. Preisträgers. M. Michel: „In Würzburg wurde mit dem Bau bereits begonnen, Fertigstellung ist für September 2009 geplant. Unser Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1-7. Der Wettbewerbsentwurf wurde äußerlich unverändert übernommen, allerdings entfiel die Kindertagesstätte im EG.“ Erläuternd schreiben die Architekten: „Das Studentenwerk Würzburg AöR baut und verwaltet Studentenwohnheime in Aschaffenburg, Bamberg, Schweinfurt und Würzburg. Das bestehende Wohnheim Zürnstra.e 2 in Würzburg wurde 1972 errichtet. Das Wohnheim entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Eine Anpassung der Bausubstanz an die derzeitigen Bedürfnisse führt zu keiner befriedigenden Lösung, sodass ein Neubau angestrebt wurde. Durch das zusätzlich erworbene östlich gelegene gewerbliche Grundstück kann die Zahl der Wohnheimplätze auf ca. 150 Plätze erhöht werden. Das Studentenwohnheim in der Zürnstra.e ist zwischen Universität am Hubland und der Stadtmitte günstig gelegen. Es ist über den mittleren Ring bequem anzufahren, der Bahnhof Würzburg- Süd ist ebenfalls in unmittelbarer Nähe. Die Erschließung erfolgt über die Göbelslehenstraße und die Zürnstra.e. In der Nachbarschaft zur Zürnstra.e liegen zwei weitere Studentenwohnheime, das Haus „Berlin“ und das Ferdinandeum. Die weitere Umgebung ist ein Mischgebiet mit vorwiegender Wohnbebauung in Gebäuden sehr unterschiedlicher Größe. Der Entwurfsansatz versucht nun, auf diese unterschiedlichen Randbedingungen zu rea gieren. Der fünfgeschossige Baukörper rückt an den stark befahrenen Mittleren Ring heran und schirmt so die ruhige Grünzone ab. An der Grundstücksecke zur Zürnstra.e wird ein u-förmiger Kopf ausgebildet, der diese städtebauliche Situation markiert. Das Gebäude öffnet sich auch der Süd-Westseite zum Grünzug hin. Zur heterogenen Struktur der östlichen Grundstücke nimmt sich das Gebäude zurück. Die innere Struktur ist identisch mit der bau körperlichen Struktur. Im Längsbau sind die über Laubengänge erschlossenen Wohngemeinschaften untergebracht. Im Kopfgebäude mit einer inneren Erschließungshalle sind die Einzelzimmer angeordnet. Unter dem Gebäude befindet sich im Bereich des Längsbaus eine Tiefgarage. Die restlichen erforderlichen Stellplätze werden entlang der Göbelslehenstraße ausgebildet.“




1. Preis

Michel + Wolf Architekten GmbH, Stuttgart
Manfred Michel · Gerhard Wolf · Ulrich Hermann

2. Preis

Ackermann+Raff, Tübingen
Prof. Gerd Ackermann · Prof. Helmut Raff
Oliver Braun · Jan Dechow

3. Preis

h.s.d. architekten, Lemgo
André Habermann · Dieter Stock
Christian Decker

4. Preis

Cannatà & Fernades arquitectos lda., 225 Porto
Fátima Fernades · Michele Cannatà

5. Preis

RBA Reinhard Bauer Architekten, München

Ankauf

Spreen Architekten, München

Ankauf

Architekturbüro Schlosser + Keller, Bamberg

Ankauf

Georg · Scheel · Wetzel Architekten, Berlin

Ankauf

Dipl. Ing. freie Architekten Bidlingmaier · Egenhofer & Dübbers, Stuttgart
Verfahrensart
Begrenzt offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 40 Teilnehmern zuzüglich 3 Einladungen

Wettbewerbsaufgabe
Das bestehende Studentenwohnheim in Würzburg wurde ca. 1971 errichtet. Das Wohnheim entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen, besonders für das Wohnen von Studentenpaaren mit Kind. Eine Anpassung der Bausubstanz an die derzeitigen Bedürfnisse führt unter Umständen zu keiner befriedigenden Lösung, sodass ein Neubau angestrebt wird.
Von Bedeutung ist die Planung und Integration der Kinderkrippe für ca. 24 Kleinkinder mit Außenspielfläche. Die Kinderkrippe und das Familienwohnen sollen einander zugeordnet sein. Es soll versucht werden, möglichst viele Studentenwohnungen auf dem Grundstück nachzuweisen:
– ca. 30 Wohnheimplätze für Studentenpaare mit Kind, 3 x Zimmer mind. 13 m², Sanitärbereich, Küche, Essplatz. Diese sollten so konzipiert sein, dass eine Vermietung an einzelne Studenten (3) möglich ist. 10 x 3 Zimmerwohnungen.
– ca. 90 Studentenwohnheimplätze, Einzelzimmer mind. 13 m². 40 % Einzelappartements mit Einzelzimmer, Kleinküche und Sanitärzelle.
– Summe ca. 120 Studierende insgesamt. 40 % Wohngruppen mit 3 Einzelzimmern, gemeinsamen Sanitärbereich und gemeinsamer Küche mit Essplatz. 20 % Wohngruppen mit bis zu 5 Einzelzimmern, gemeisamen Sanitärbereich und gemeinsamer Küche mit Essplatz.

Fachpreisrichter
Prof. Andreas Meck, München (Vors.)
Hanskarl Rattinger, Ministerialrat, München
Bruno Bruckner, Würzburg
Frank Tegtmeier, Würzburg
Stellv.: Thomas Oechsner, Würzburg

Sachpreisrichter
Michael Ullrich, Würzburg
Christian Baumgart, Stadtbaurat, Würzburg
Otto de Ponte, Erlangen
Stellv.: Matthias Nowak, Würzburg

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig die Arbeit mit dem 1. Preis der weiteren Bearbeitung zugrunde zu legen und den Verfasser mit der weiteren Bearbeitung zu beauftragen.

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