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Strafjustizzentrum , München/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2013067
Tag der Veröffentlichung
26.04.2013
Aktualisiert am
12.11.2014
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Beteiligung
27 Arbeiten
Auslober
Bewerbungsschluss
08.10.2012
Abgabetermin Pläne
07.03.2013
Abgabetermin Modell
14.03.2013
Preisgerichtssitzung
26.04.2013

Dezember 2014 – Zwischenstand des Projekts

Frick · Krüger · Nusser PLAN2 aus München haben im Wettbewerb um den Neubau des Strafjustizzentrums in München im April 2013 den ersten Preis gewonnen. Nach dem Wettbewerb wurde unter Einbeziehung der Rangliste aus dem Wettbewerb ein VOF-Verfahren mit allen Preisträgern durchgeführt. Auch hier konnten sich die Münchner Architekten durchsetzen, wobei angeführt werden soll, dass der Preisträger des dritten Ranges (Schulz und Schulz) den VOF-Termin von sich aus fairerweise abgesagt hat.
Frick · Krüger · Nusser PLAN2 sind bislang mit der Leistungsphase 2 beauftragt worden (Stand Oktober 2014). Resultierend aus den Diskussionen mit dem grundsätzlich flächigeren Ansatz der Arbeit des 2. Preisträgers (Henn Architekten, München), die beim Bauherren deutliche Spuren hinterlassen haben, wurde die Beauftragung von Frick · Küger · Nusser entgegen der Auslobung bislang auf die Leistungsphase 2 limitiert. Als aufschiebende Bedingung für die Weiterbeauftragung wurde vom Auftraggeber der Nachweis der prinzipiellen Genehmigungsfähigkeit, die im Rahmen einer Bauvoranfrage gesichert werden soll, formuliert. Sofern die weiteren Leistungsphasen auf Basis des siegreichen Entwurfes mit den Architekten von Frick · Krüger · Nusser PLAN2 beauftragt werden, ist folgender Terminhorizont realistisch: Abschluss: LPH 3 bis Anfang 2015 Baubeginn: ca. Herbst 2015
Fertigstellung bis 2019/2020 (Einzelgewerkeausschreibung geplant)

Gegenüber dem Wettbewerbsentwurf sind folgende Änderungen erwähnenswert: Der Entwurf wurde in seinen städtebaulichen Grundzügen belassen, aber funktional und planerisch weiterentwickelt. Die Säle liegen 3-seitig um den zentralen Justizgarten und organisieren sich (dies wie im Wettbewerb) über drei Ebenen ausschließlich zum Innenhof. Die Anmerkungen des Preisgerichts wurden aufgenommen. Im 2. OG organisieren sich nach außen nun Bürofunktionen die am öffentlichen Bereich liegen sollen. Die Trennung der öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereiche wurde konsequent weitergeführt. Aufgrund von nachträglich durch die Landeshauptstadt München formulierten Bedenken bezüglich der Lärmemissionen der Zufahrt wurden die beiden nördlichen Höfe getauscht. Die Tiefgarage ist nun vollständig im 2. UG untergebracht und die großen Registraturen befinden sich flächig in U1. Von der ursprünglich geplanten Realisierung in zwei Bauabschnitten wurde mittlerweile Abstand genommen. Die Baumaßnahme soll in einem Zug realisiert werden.

1. Preis

FRICK KRÜGER NUSSER PLAN2 GMBH, München
Markus Frick · Axel Krüger · Michael Nusser
Mitarbeit: Kathrin Müller · Jörg Schiedebaum
Stephan Ta-Mohry · David Lederle
Modell: Matthes Max, München
Animation: Archlab, Dresden
el:ch landschaftsarchitekten gbr, München

2. Preis

HENN GmbH, München
Prof. Dr. Gunter Henn
Mitarbeit: Fredrik Werner · Robert Coulica
Max Langwieder · Michael Reischl
Sascha Posanski · Ferdinand Fleckenstein
Tragwerk: BWP München
TGA: Ing.-Büro Süss München
Brandschutz: Halfkann + Kirchner
Bauphysik: Wolfgang Sorge Ing.-Büro GmbH

3. Preis

Schulz und Schulz Architekten GmbH, Leipzig
Ansgar Schulz · Benedikt Schulz
Mitarbeit: H. Pohlmann · M. Wasserkampf
Hye-Lim Chun · K. Spahn
TGA: ZBP Zimmermann und Becker, Leipzig
Brandschutz: Brandschutz Consult, Leipzig
Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, Berlin

4. Preis

Baumschlager · Eberle ZT GmbH, Lustenau
Prof. Dietmar Eberle · Christian Tabernigg
Mitarbeit: Hugo Herrera Pianno · Gonzalo Cieza
Martin Neuwirther · Tomasz Walecki
Stephan Strässle · Stefan Kurath · Marius Cerha
Fachplaner: Lauber IWISA AG
Modell: Gnädinger Architektur-Modellbau GmbH

5. Preis

agn Niederberghaus + Partner GmbH, Ibbenbüren
Axel Schwinde
Mitarbeit: David Gabrysch · Pablo Sacristan
Daniel Mäuser · Christian Thomann
L.Arch.: agn, Uwe Wild
Energie/Haustechnik: energum GmbH
Brandschutz: HPP West

Anerkennung

HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
Prof. Rainer Hascher · Prof. Sebastian Jehle
Mitarbeit: Ph. Quack · C. Lüth · S. Šagor
P. Giradet · R. Kiesewetter · D. Sekban · F. Keller
Energiekonzept: Transsolar Energietechnik GmbH, Weischede
Statik: Herrmann und Partner
Visualisierung: bloomimages Berlin GmbH
Weidinger Landschaftsarchitekten, Berlin

Anerkennung

Ortner & Ortner Baukunst Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin-Charlottenburg
Roland Duda
Mitarbeit: N. Schiddel · M. Müller · A. Dal
P. Dworak · F. Illing · M. Lemcke
L.Arch.: Coqui Malachowska - Coqui Städtebau- und Landschaftsarchitektur
Fachplaner: htw Berlin/Büro Jung/hhp Berlin

Anerkennung

Ingenhoven Architects, Düsseldorf
Christoph Ingenhoven
Mitarbeit: B. Dieckmann · M. Reiss
P. Esser · M. Hemmrich · P. Pistorius
A. Oevermann · Th. Pouilie · D. Cvetulski
L.Arch.: Breimann & Bruun, Hamburg
Tragwerk: Werner Sobek, Stuttgart
TGA/Akustik/Bauphysik: DS-Plan, Stuttgart
Modell: Dörre Mobau GmbH, Düsseldorf
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 35 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Seit August 1977 hat das Münchner Strafjustizzentrum seinen Standort in der Nymphenburger Straße. Zusätzliche Flächen sind im Innenstadtbereich angemietet. Das stark sanierungsbedürftige Gebäude soll nun durch einen Neubau am Leonrodplatz ersetzt werden. Hier können die Strafgerichtsbarkeiten und die Staatsanwaltschaften zentral zusammengeführt werden. Der Neubau ist geplant mit ca. 36.000 m² für
- Sitzungssäle
- Räume im Sitzungsbereich (z.B. für Wachtmeister, Zeugen, Vorführbereich)
- Landgerichtsärzte
Bürobereiche für:
- Strafabteilung des Amtsgerichts München
- Generalstaatsanwaltschaft München
- Strafsenate des Oberlandesgerichts München
- Strafkammern der Landgerichte München I und II
- Staatsanwaltschaften München I und II
- sonstige Räume für z.B. Bibliothek, Kantine, Technik- und Sanitärbereiche

Eine besondere Herausforderung an die Planer stellt die komplexe innere Wegeführung unter besonderen Sicherheitsanforderungen dar. Aus sicherheitstechnischen und wirtschaftlichen Gründen wünscht sich die Justiz einen gemeinsamen Haupteingang für die Gerichte und Justzgebäude für beide Bauabschnitte.

Competition assignment
The existing criminal court centre of 1977 shall be replaced with a new complex. The program with 36.000 m² shall comprise areas for: Courtrooms, rooms for police, witnesses, defendants etc. Office areas for public prosecution and criminal divisions of local and district courts Library, canteen, HVCAR, toilets etc. The complex inner circulation has to be planned with special security measures. Courts and administration shall get a joint main entrance.

Fachpreisrichter
Prof. Dr. Thomas Jocher, München (Vors.)
Prof. Hannelore Deubzer, München
Gabriele Engel, Oberste Baubehörde München
Friedrich Geiger, Oberste Baubehörde München
Prof. Martin Haas, Stuttgart
Prof. Ulrike Lauber, München
Harald Löhnert, Regierung von Oberbayern
Susanne Ritter, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, München
Prof. Dr. Elisabeth Merk, Stadtbaurätin, München
Prof. Andreas Theilig, Stuttgart
Prof. Ludwig Wappner, München

Sachpreisrichter
Eduard Pfaff, Oberlandesgericht München
Dr. Michael Mattar, Stadtrat, München
Stefan Lenzenhuber, Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Robert Saliter, Staatsministerium der Finanzen Gülseren Demirel, Stadträtin, München
Ingeborg Staudenmeyer, Bezirksausschuss Stadtbezirk Neuhausen/Nymphenburg
Andreas Wimmer, Generalstaatsanwaltschaft
Mechthilde Wittmann, Stadträtin, München
Elisabeth Schmucker, Stadträtin, München
Dr. Thomas Dickert, Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Beatrix Zurek, Stadträtin, München
Oliver Belik, Stadtrat, München

Preisgerichtsempfehlung
Der mit dem 1. Preis ausgezeichnete Entwurf ist in der weiteren Bearbeitung in einem Bauabschnitt zu verwirklichen.

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