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  • Stadtquartier Zollhafen - Bebauung Hafenkai
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  • 1. Rang: schneider schumacher Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main
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Stadtquartier Zollhafen - Bebauung Hafenkai , Mainz/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2014083
Tag der Veröffentlichung
02.10.2015
Aktualisiert am
20.10.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Investoren in Zusammenarbeit mit Architekten
Beteiligung
4 Arbeiten
Auslober
Koordination
a:dk architekten datz kullmann, Mainz
Bewerbungsschluss
20.05.2015
Preisgerichtssitzung
02.10.2015

November 2017 – Zwischenstand des Projekts

Rund um das historische Hafenbecken in Mainz entsteht derzeit auf ca. 22 ha ein neues Stadtquartier mit einer urbanen Mischung aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Insbesondere im Süden des neuen Quartiers sind für die meisten Baufelder schon konkrete Hochbauprojekte in Planung. Das Baufeld „Hafenkai” bietet durch seine exponierte Lage auf dem weit in das Hafenbecken hineinragenden Kai auf drei Seiten attraktive Wasserlagen. Zugleich nimmt der Hafenkai als zentraler, aus allen Blickrichtungen weithin sichtbarer Ort eine städtebauliche Sonderstellung im neuen Stadtquartier mit einem Nutzungsmix aus bis zu 90 % Wohnen und mindestens 10 % Nichtwohnnutzungen ein. In der zweigeschossigen Sockelzone sind überwiegend gastronomische Nutzungen vorgesehen. Den einzelnen Nutzungseinheiten sind jeweils definierte Außenräume zugeordnet. Diesen Wettbewerb haben schneider+schumacher Städtebau GmbH, Frankfurt a.M. im Oktober 2015 gewonnen. Sie haben den Bauauftrag erhalten. Bislang wurden sie mit den Leistungsphasen eins bis vier sowie der Leitdetailplanung beauftragt. Der Bauantrag erfolgte im Mai 2017, der Baubeginn ist für Ende 2017 vorgesehen. Die Fertigstellung soll Ende 2019 erfolgen. Im Vergleich zum Wettbewerb haben sich folgenden Änderungen ergeben: Wegen des Hochwasserschutzes wurde ein Sockel hinzugefügt. Außerdem gibt es eine höhere Anzahl an Wohnungen im Vergleich zum Wettbewerb, und aus den Loggien sind Loggien und Balkone geworden. Im Innenhof wird es Laubengänge geben.

1. Rang

schneider+schumacher Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main
mit BB22 Architekten/Stadtplaner, Wiesbaden
Michael Schumacher · Jan Schulz
Mitarbeit: Joachim Wendt · Gordon Dubokovic
Aleksandra Ginic · Marina Jostina
Lorena Castell Alegria · Anja Senchz-Wirth
Zhenlin Hu · Ragunath Vasudevan
Tragwerk: OSD - office for structural design,
Frankfurt
Visualisierung: Luxigon, Paris
L.Arch.: KLA – Kiparlandschaftsarchitekten,
Duisburg
  • 1. Rang: schneider schumacher Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main
  • 1. Rang: schneider schumacher Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main
  • 1. Rang: schneider schumacher Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main
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2. Rang

Dietz · Joppien Architekten, Frankfurt am Main
Albert Dietz
Mitarbeit: Boris Kunz · Alex Stewart
Canan Kockiri · David Disse · Brita Jaichner
Umut Kocak · Aamie Pereira
TGA: Planungsgemeinschaft DUO, Wiesbaden
Thilo Bauschke
L.Arch.: BWP Endreß Landschaftsarchitekten,
Frankfurt
Corinna Endreß · Frau Steger

3. Rang

Henning Larsen, München
Mikala Holme Samsøe
Mitarbeit: Werner Frosch · Juliane Demel
Kristine Wächter · Karla Perezyera
Ani Zakaryan · Carolyn Kirschner
Sylwia Pawlowska · Olga Borkowska
L.Arch.: RSLA – Rainer Schmidt
Landschaftsarchitekten, München

4. Rang

Hadi Teherani, Hamburg
Ingo Hartfill
Mitarbeit: Christine Troche
Christiane Linnekogel · Sascha Schröder
Julian Finke · Kim Fenck
Verfahrensart
Beschränktes Investorenauswahlverfahren

Wettbewerbsaufgabe
Die Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG entwickelt als Joint-Venture der Stadtwerke Mainz AG mit der CA Immo Deutschland GmbH die Flächen des Mainzer Zollhafens (siehe auch wa 12/2014). Rund um das historische Hafenbecken ensteht derzeit auf ca. 22 ha ein neues Stadtquartier mit einer urbanen Mischung aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Insbesondere im Süden des neuen Quartiers sind für die meisten Baufelder schon konkrete Hochbauprojekte in Planung. Das Baufeld „Hafenkai” bietet durch seine exponierte Lage auf dem weit in das Hafenbecken hineinragenden Kai auf drei Seiten attraktive Wasserlagen. Zugleich nimmt der Hafenkai als zentraler, aus allen Blickrichtungen weithin sichtbarer Ort eine städtebauliche Sonderstellung im neuen Stadtquartier ein. Um dem hohen Qualitätsanspruch an die Bebauung des Zollhafen-Quartiers und die besonderen Anforderungen an das Baufeld Hafenkai gerecht zu werden, lobt die Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG das vorliegende Investorenauswahlverfahren aus. Für das Baufeld wird durch den Auslober ein Festpreis bestimmt. Durch den damit verbundenen Verzicht auf einen Bieterwettbewerb für den Kaufpreis wird die Architekturqualität in den Vordergrund des Verfahrens gerückt. Ziel ist eine neue architektonische Landmarke für das Stadtquartier Zollhafen und den Standort Mainz, die überregional und international Beachtung finden soll. Insgesamt kann auf dem Hafenkai in einem Baufeld von 5.961 m2 eine Geschossfläche von 16.800 m2 errichtet werden. Die Kalkulation des vorgegebenen Grundstückspreises erfolgte mit einer angenommenen Ausnutzung von 14.800 m2 Geschossfläche. Die Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG erwartet im Baufeld Hafenkai einen spannenden und attraktiven Nutzungsmix aus bis zu 90 % Wohnen und mindestens 10 % Nichtwohnnutzungen. In der zweigeschossigen Sockelzone sind überwiegend gastronomische Nutzungen vorgesehen. Den einzelnen Nutzungseinheiten sind je - weils definierte Außenräume zugeordnet. Die Wohnnutzungen des doxx befinden sich in den oberen vier Geschossen. Teile des 1. OG sind für „hybride“ Nutzungen aus Wohnen und Gewerbe reserviert.

Competition assignment
The Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG as joint venture of Stadtwerke Mainz and CA Immo are developing the custom harbour area (wa 12/2014). A new mixed-use quarter is being created on 22 ha around the historic harbour basin. The upmarket plot „Hafenkai“ is surrounded on three sides by water and is visible from all angles. A new architectural landmark shall be created to attract national and international attention. The plot of 5,961 m2 can be developed with up to 14.800 m2 GFA for 90% residential use. The 2-storey plinth shall be mainly used for gastronomy. Individual functional units have allocated outdoor-spaces. The apartments of „doxx“ are located on the upper 4 floors.

Fachpreisrichter
Prof. Hans-Peter Achatzi, Berlin
(Vors. Städtebauliche Planungsphase)
Prof. Ludwig Wappner, München
(Vors. Architektonische Planungsphase)
Prof. Carsten Lorenzen, Berlin
Prof. Andreas Garkisch, München
Prof. Petra Vondenhof-Anderhalten, Berlin
Felix Waechter, Darmstadt

Sachpreisrichter
Michael Ebling, OB, Stadt Mainz
Marianne Grosse, Stadt Mainz
Detlev Höhne, Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG
Jakob Vowinckel, Zollhafen Mainz GmbH

Preisgerichtsempfehlung
Die Jury empfiehlt dem Auslober die Aufnahme von Kaufvertragsverhandlungen mit dem Investor, der dem Verfasser des erstrangigen Entwurfs zugeordnet ist.

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