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  • 1. Preis Rathaus 2. Preis Bürgerzentrum: bss Bär Stadelmann Stöcker Architekten, Nürnberg
  • 1. Preis Bürgerzentrum 2. Preis Rathaus: Auer Weber Architekten, München
  • 3. Preis Rathaus und Bürgerzentrum: Wittfoht Architekten, Stuttgart
  • Anerkennung: HARTER KANZLER Freie Architekten BDA, Freiburg
  • Anerkennung: Estudio González Arquitectos, Valladolid

Stadtmitte Herzogenaurach , Herzogenaurach/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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wa-ID
wa-2013812
Tag der Veröffentlichung
06.03.2015
Aktualisiert am
19.10.2018
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Architekten
Beteiligung
17 Arbeiten
Auslober
Koordination
ANP – Architektur- und Planungsges. mbH, Kassel
Bewerbungsschluss
07.04.2015
Abgabetermin
08.04.2015
Preisgerichtssitzung
16.10.2015

Oktober 2018 – Zwischenstand des Projekts

1. Preis Bürgerzentrum/1. Preis Rathaus
Auer Weber Assoziierte GmbH, München
Auer Weber aus München, die den ersten Preis für das Bürgerzentrum gewonnen hatten, können dagegen doch nicht realisieren:
In einer Sitzung im Oktober 2017 hat sich der Stadtrat vorerst dagegen entschieden, aus Kostengründen, wie man angab, und das Projekt gestoppt – und zwar so lange, bis die Schlosssanierung und der Rathaus-Neubau fertiggestellt sind.

1. Preis Rathaus/2. Preis Bürgerzentrum
Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten BDA, Nürnberg
Gegenstand des Wettbewerbs war die grundlegende Neuordnung der Stadtmitte Herzogenaurachs mit Schlossareal und „Hubmannareal“, das nördlich an den das Schlossareal umgebenden Schlossgraben anschließt. Im denkmalgeschützten Schloss und einem Ergänzungsbau aus den 1960er-Jahren, die zusammen den Schlosshof umfassen, sind heute die Stadtverwaltung und die Stadtbücherei untergebracht. Das Hubmannareal ist dem herausragenden Standort nicht angemessen. Sanierungsbedarf in Verbindung mit Flächendefiziten haben zu der Entscheidung veranlasst, den 1960er-Jahre-Bau durch einen Neubau zu ersetzen, die Stadtbücherei auszulagern und diese in Verbindung mit einem Raumangebot für soziale und kulturelle Initiativen, einem Café und einem Saal in einem eigenständigen Neubau, das als Beratungszentrum fungieren soll, auf dem Hubmannareal zu realisieren.
Im Wettbewerb haben Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten BDA aus Nürnberg für das Rathaus im Oktober 2015 den ersten Preis gewonnen und den Auftrag (samt Umbau/Modernisierung Schlossgebäude) für die Leistungsphasen zwei bis neun (stufenweise) erhalten. Der Baubeginn soll im April 2019 erfolgen. Gegenüber dem Wettbewerbsstand wurde der Entwurf hinsichtlich der Lage der öffentlichen Verbindung zum Bürgerzentrum angepasst, um auf das Ergebnis aus dem Wettbewerbsteil „Bürgerzentrum“ zu reagieren. Dachform, Materialität und die Grundrissorganisation wurden jedoch nicht wesentlich verändert. Man rechnet mit einer Fertigstellung im Oktober 2021.

1. Preis Rathaus
2. Preis Bürgerzentrum

bss Bär Stadelmann Stöcker Architekten, Nürnberg
Friedrich Bär · Bernd Stadelmann
Rainer Stöcker
Mitarbeit: Veronika Mosser · Marco Eberhardt Sebastian Blümel · Anton Hahn · Frank Riedel
  • 1. Preis Rathaus 2. Preis Bürgerzentrum: bss Bär Stadelmann Stöcker Architekten, Nürnberg
  • 1. Preis Rathaus 2. Preis Bürgerzentrum: bss Bär Stadelmann Stöcker Architekten, Nürnberg
  • 1. Preis Rathaus 2. Preis Bürgerzentrum: bss Bär Stadelmann Stöcker Architekten, Nürnberg
  • 1. Preis Rathaus 2. Preis Bürgerzentrum: bss Bär Stadelmann Stöcker Architekten, Nürnberg
  • 1. Preis Rathaus 2. Preis Bürgerzentrum: bss Bär Stadelmann Stöcker Architekten, Nürnberg
  • 1. Preis Rathaus 2. Preis Bürgerzentrum: bss Bär Stadelmann Stöcker Architekten, Nürnberg

1. Preis Bürgerzentrum
2. Preis Rathaus

Auer Weber Architekten, München
Philipp Auer
Mitarbeit: Hannes Ehrminger · Stefan Niese Felix Wilhelm · Dominik Thoma
L.Arch.: realgrün Landschaftsarchitekten, München
Tragwerk: B+G Ingenieure
Bollinger und Grohmann GmbH, München Gebäudetechnik/Energie: Ing.-Büro Hausladen, Kirchheim
Brandschutz: Kersken + Kirchner GmbH, München
  • 1. Preis Bürgerzentrum 2. Preis Rathaus: Auer Weber Architekten, München
  • 1. Preis Bürgerzentrum 2. Preis Rathaus: Auer Weber Architekten, München
  • 1. Preis Bürgerzentrum 2. Preis Rathaus: Auer Weber Architekten, München
  • 1. Preis Bürgerzentrum 2. Preis Rathaus: Auer Weber Architekten, München
  • 1. Preis Bürgerzentrum 2. Preis Rathaus: Auer Weber Architekten, München
  • 1. Preis Bürgerzentrum 2. Preis Rathaus: Auer Weber Architekten, München

3. Preis Rathaus und Bürgerzentrum

Wittfoht Architekten, Stuttgart
Prof. Jens Wittfoht
Mitarbeit: Leonardo Sartori · Alec Perkins Kathrin Hermanns · Tanja Gabriela Oviedo Lukas Gesell · Elisabeth Kocher Akustik/Thermische Bauphysik:
Bobran Ingenieure, Stuttgart
Ingrid Bobran
Tragwerk: Knippers Helbig GmbH, Stuttgart
  • 3. Preis Rathaus und Bürgerzentrum: Wittfoht Architekten, Stuttgart
  • 3. Preis Rathaus und Bürgerzentrum: Wittfoht Architekten, Stuttgart
  • 3. Preis Rathaus und Bürgerzentrum: Wittfoht Architekten, Stuttgart
  • 3. Preis Rathaus und Bürgerzentrum: Wittfoht Architekten, Stuttgart
  • 3. Preis Rathaus und Bürgerzentrum: Wittfoht Architekten, Stuttgart
  • 3. Preis Rathaus und Bürgerzentrum: Wittfoht Architekten, Stuttgart

Anerkennung

HARTER + KANZLER Freie Architekten BDA, Freiburg
Ludwig Harter · Ingolf Kanzler
Mitarbeit: Joachim Haug · Markus Maurer Haustechnik/Energie: eta3, Freiburg Thomas Kast
L.Arch.: bbz, Freiburg
Christian Bauer
  • Anerkennung: HARTER KANZLER Freie Architekten BDA, Freiburg
  • Anerkennung: HARTER KANZLER Freie Architekten BDA, Freiburg
  • Anerkennung: HARTER KANZLER Freie Architekten BDA, Freiburg
  • Anerkennung: HARTER KANZLER Freie Architekten BDA, Freiburg
  • Anerkennung: HARTER KANZLER Freie Architekten BDA, Freiburg
  • Anerkennung: HARTER KANZLER Freie Architekten BDA, Freiburg

Anerkennung

Estudio González Arquitectos, Valladolid
Primitivo González Pérez
Noa González Cabrera · Ara González Cabrera Arbeitsgemeinschaft
Salamanca + Zimmermann, Valladolid, Spanien Luis Miguel Pérez Salamanca
Hugo Zimmermann
Mitarbeit: Patricia Escuredo Luengo Jessica Nieves Vieira
Tragwerk: PEJARBO
Juan Carlos Alonso Monge · Félix Camazón TGA: Ingenieurbüro Torné
Sergio Torné
Modell: Métrica Mìnima
  • Anerkennung: Estudio González Arquitectos, Valladolid
  • Anerkennung: Estudio González Arquitectos, Valladolid
  • Anerkennung: Estudio González Arquitectos, Valladolid
  • Anerkennung: Estudio González Arquitectos, Valladolid
  • Anerkennung: Estudio González Arquitectos, Valladolid
  • Anerkennung: Estudio González Arquitectos, Valladolid
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Gegenstand des Wettbewerbs ist die grundlegende Neuordnung der Stadtmitte Herzogenaurachs mit Schlossareal und „Hubmannareal“, das nördlich an den das Schlossareal umgebenden Schlossgraben anschließt. Im denkmalgeschützten Schloss und einem Ergänzungs- bau aus den 1960er Jahren, die zusammen den Schlosshof umfassen, sind heute die Stadtverwaltung und die Stadtbücherei untergebracht. Das Hubmannareal ist dem herausragenden Standort nicht angemessen – überwiegend als Parkplatz – genutzt. Sanierungsbedarf in Verbindung mit Flächendefiziten haben zu der Entscheidung veranlasst, den 1960er-Jahre-Bau durch einen Neubau zu ersetzen, die Stadtbücherei auszulagern und diese in Verbindung mit einem Raumangebot für soziale und kulturelle Initiativen, einem Café und einem Saal in einem eigenständigen Neubau, das als Beratungszentrum fungieren soll, auf dem „Hubmannareal“ zu realisieren.
Das Vorhaben umfasst rund 8.000 m2 NF, davon rund 4.000 m2 für die Stadtverwaltung und ca. 1.400 m2 NF für das Bürgerzentrum sowie ca. 2.600 m2 unterirdische Infrastruktur und Tiefgarage.

Competition assignment
The town centre of Herzogenaurach with castle grounds and ”Hubmann area“ shall be completely restructured. The historic castle and an annex from the 1960s house the municipality and town library. The Hubmann area is mostly used as car park. The building from the 1960s shall be replaced and the town library shall be moved to a new building on the Hubmann area that will serve as advice centre with café and space for cultural events. The project comprises 8.000 m2, there of 4.000 m2 for municipality, 1.400 m2 for community centre and 2.600 m2 for underground infrastructure and car park.

Preisrichter
Prof. Ludwig Wappner, München (Vors.)
Holger Auernheimer, Stadrat, Herzogenaurach
Andreas Baum, Nürnberg
Prof. Anne Beer, München
Dr. German Hacker, Bürgermeister,
Stadt Herzogenaurach
Georgios Halkias, Stadtrat, Herzogenaurach
Konrad Körner, Stadtrat, Herzogenaurach
Walter Pander, Stadt Herzogenaurach
Anne Rumetsch, Nürnberg
Prof. Harald Stricker, München
Anja Wettstein, Stadt Herzogenaurach

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, die Verfasser der mit den ersten Preisen ausgezeichneten Arbeiten mit der weiteren Bearbeitung unter Berücksichtigung der in der Beurteilung genannten Kritikpunkte zu beauftragen.
WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/ Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt HerzogenaurachMarktplatz 1191074 HerzogenaurachDEUTSCHLANDE-Mail: info@wb-stadtmitte-herzogenaurach.deInternet-Adresse(n):Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:herzogenaurach.de/Weitere Auskünfte erteilen: ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbHHessenallee 234130 KasselDEUTSCHLANDTelefon: +49 561707750E-Mail: info@wb-stadtmitte-herzogenaurach.deInternet-Adresse: www.wb-stadtmitte-herzogenaurach.deAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbHHessenallee 234130 KasselDEUTSCHLANDTelefon: +49 561707750E-Mail: info@wb-stadtmitte-herzogenaurach.deInternet-Adresse: www.wb-stadtmitte-herzogenaurach.deAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: ANP Architektur- undPlanungsgesellschaft mbHHessenallee 234130 KasselDEUTSCHLANDTelefon: +49 561707750E-Mail: info@wb-stadtmitte-herzogenaurach.deInternet-Adresse: www.wb-stadtmitte-herzogenaurach.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
1.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche VerwaltungFreizeit, Kultur und Religion
1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag andereröffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand
des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber:
Stadtmitte Herzogenaurach.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Wettbewerbs ist die grundlegende Neuordnung der StadtmitteHerzogenaurachs mit Schlossareal und „Hubmannareal“, das nördlich an dendas Schlossareal umgebenden Schlossgraben anschließt. Imdenkmalgeschützten Schloss und einem Ergänzungsbau aus den 1960er Jahren,die zusammen den rechteckigen Schlosshof umfassen, sind heute dieStadtverwaltung und die Stadtbücherei untergebracht. Das Hubmannareal istdem herausragenden Standort nicht angemessen – überwiegend als Parkplatz –genutzt. Sanierungsbedarf in Verbindung mit Flächendefiziten bei derStadtverwaltung und der Stadtbücherei haben zu der Entscheidungveranlasst, den 1960er-Jahre-Bau durch einen Neubau zu ersetzen, dieStadtbücherei auszulagern und diese in Verbindung mit einem Raumangebotfür soziale und kulturelle Initiativen, einem Café und einem Saal in einemeigenständigen Neubau, das als Beratungszentrum fungieren soll, auf dem‚Hubmannareal‘ zu realisieren (Bürgerzentrum/Beratungszentrum).Schlossgebäude und der das 1960er-Jahre-Gebäude ersetzende Neubau sindkünftig ausschließlich der Stadtverwaltung (Rathaus) vorbehalten, diefolglich beide im Rahmen der Bedarfsplanung und Anordnung vonFunktionseinheiten in die Überlegungen einzubeziehen sind. Darüber hinausist eine Tiefgarage geplant, die jedoch nicht planerisch Gegenstand desWettbewerbs ist. Insgesamt eröffnet das Projekt die Möglichkeit einerhochwertigen städtebaulichen Arrondierung mit einer der Stadtmitte und demgesamten Areal adäquaten Nutzung.Das Vorhaben umfasst rund 8.000 m2 NF, davon rund 4.000 m2 für dieStadtverwaltung und ca. 4.000 m2 für das Bürgerzentrum/Beratungszentruminklusive unterirdischer Infrastruktur und Tiefgarage. Für das Projekt istein nicht-offener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 im Rahmen einesVOF-Verfahrens mit vorangestelltem offenem Teilnahmewettbewerb vorgesehen.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71221000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Zur Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert sind Architekten(s. III.2). Mit Erfüllung der formalen und fachlichen Mindestkriterienbelegt der Bewerber seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit undZuverlässigkeit. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Erfüllung derMindestkriterien, sofern die Zahl der Bewerber die Zahl der zum Wettbewerbaufzufordernden Teilnehmer überschreitet, ausschließlich auf Basisqualitativer Kriterien (Auswahlkriterien). Der Auslober behält sich dasRecht vor, für den Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden.Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober aufEigenerklärungen. Sollte sich im Verlauf des Verfahrens herausstellen,dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, wird der Bewerber ausdem Verfahren - unabhängig vom Verfahrensstand - ausgeschlossen. DerAuslober behält sich das Recht vor, in Zweifelsfällen Nachweise zuverlangen oder nähere Informationen einzuholen. Im Falle vonBewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Bewerberauszufüllen; die geforderten Referenzen (III.1.2.b) können kumuliertwerden.
III.1.1 Formale Mindestkriterien:
a) Die Bewerbungsfrist ist beachtet;b) Die Bewerbungsunterlagen sind vollständig;c) Die Richtigkeit der geforderten Eigenerklärungen ist durch eigenhändigeUnterschrift bestätigt;d) Die Bewerbung erfolgt in deutscher Sprache;e) Teilnahmehindernisse gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF liegen nicht vor;f) Teilnahmehindernisse gemäß § 4 (2) RPW 2013 liegen nicht vor;g) Eine Berufshaftpflichtversicherung gemäß VOF § 5 Abs. 4 a liegt vor.
III.1.2 Fachliche Mindestkriterien
a) Der Bewerber erfüllt die Anforderungen an die fachliche Qualifikation(s.u. III.2);b) Der Bewerber ist verantwortlich für die Planung und Realisierung vonzwei Referenzprojekten (Referenzprojekt A und B), bei denen folgendeAnforderungen erfüllt sein müssen:- Die Referenzprojekte sind vertraglich mind. der Honorarzone III der HOAIzugeordnet.Beide Referenzprojekte umfassen mind. 500 m2 NF.- Ein Referenzprojekt (Projekt A) bezieht denkmalgeschützte Altbausubstanz– bezogen auf die Gebäudehülle ein.- Bei beiden Referenzprojekten ist der Bewerber verantwortlich mind. fürdie LPH 2 bis 4 und Teilen von 5 (Leitdetails) sowie Teilen von 8(künstlerische Oberleitung) § 15 (alt) bzw. § 34 (2013) HOAI (odervergleichbar)- Die Referenzprojekte müssen fertig gestellt und dürfen nicht älter als10 Jahre sein(Fertigstellung 2005 und später); sie sind im fertig gestellten Zustandauf den beizufügendenReferenzblättern darzustellen (Fotografien).- Weitere Referenzprojekte oder Projekte, die größer als die gefordertensind oder Denkmalschutz auch bei Referenzprojekt B führen nicht zuVorteilen. Lediglich für ‚Junge Büros‘(s.u.) ist ggf. ein weiteres Referenzprojekt C erforderlich.c) Ausnahmeregelung: 'Junge Büros' (Diplom im Jahre 2004 und später)können sich mit bis zu zwei mentsprechenden Referenzprojekten('Fremdprojekt/e') bewerben, die sie in verantwortlicher Position imAngestelltenverhältnis bearbeitet haben. Voraussetzung ist, dass dervormalige Arbeitgeber die verantwortliche Position bestätigt und seinEinverständnis zur Bewerbung mit seinem/seinen Projekte/n gibt. Die'Fremdprojekte' müssen die o.g. Anforderungen erfüllen. Erfolgt dieBewerbung mit zwei 'Fremdprojekten', muss zusätzlich ein eigenes Projekt(Referenzprojekt C) eingereicht werden, das zur Beurteilung der eigenen'Handschrift' des Bewerbers in Bezug auf diestädtebaulich-architektonische Qualität dient. Für dieses Projekt gibt eskeine Anforderung an die Mindestgröße, im Übrigen gelten dieselbenAnforderungen wie oben unter III.1.2 b).
III. 1.3 Auswahlkriterien
Erfüllen mehr Bewerber die Mindestkriterien, als zum Wettbewerb zugelassenwerden sollen, entscheidet der Auslober anhand derstädtebaulich-architektonischen Qualität der Referenzprojekte allein aufGrundlage der beigefügten Unterlagen (Referenzblätter) und mithilfe einesPunktesystems (bis zu 100 Punkte) über die Zulassung zur Teilnahme. DieReferenzblätter müssen aussagekräftige Fotos vom fertiggestellten Gebäudeaufweisen und einen Eindruck ihrer inneren und äußeren architektonischenGestaltung ebenso vermitteln wie ihren Umgang mit denkmalgeschütztemAltbaubestand (nur bei Referenzprojekt A), ihre Einfügung in denstädtebaulichen Kontext und die funktionale Organisation – anhand mind.einer Plandarstellung - nachvollziehbar machen.Die Beurteilung erfolgt in einer Gesamtschau der eingereichtenReferenzprojekte ausschließlich auf Grundlage der eingereichten Unterlagendahingehend, ob die anhand der Referenzen/auf den Referenzblätternerkennbare architektonische Qualität einen Beitrag zur gestelltenWettbewerbsaufgabe erwarten lässt.Die Bewertung erfolgt durch Zuordnung zu einer der nachfolgenden 5Kategorien ohne Unterkategorien(max. 100 Punkte):— zu erwarten ist kein Beitrag = 0 Punkte,— ein ausreichender Beitrag = 25 Punkte,— ein befriedigender Beitrag = 50 Punkte,— ein guter Beitrag = 75 Punkte— ein sehr guter Beitrag = 100 Punkte,Die Bewertung/Zuordnung zu einer der Kategorien erfolgt durch einAuswahlgremium, bestehend aus Vertretern des Auslobers und bis zu dreiunabhängigen Fachleuten als Berater, die die Qualifikation derWettbewerbsteilnehmer haben. Jedes Mitglied des Auswahlgremiums erhälteine Stimme und vergibt Punkte in einer der 5 Kategorien je Bewerbung.Jede Stimme, auch die der Berater, zählt gleichwertig. Ergebnis derBewertung ist der Mittelwert der Bewertungen (Punkte gemäß einer der 5Kategorien), der sich aus den zugewiesenen Punkten je Stimme derMitglieder des Auswahlgremiums je Bewerbung ergibt. Eine darüberhinausgehende individuelle textliche Bewertung entfällt.
III.1.4 Bewerbungsunterlagen
Die Bewerbungsunterlagen umfassena) Der ausgefüllte Bewerbungsbogen mit den Eigenerklärungen; hier sindalle Angaben einzutragen. Der Bewerbungsbogen ist kostenlos herunter zuladen von der Website des Wettbewerbs www.wb-stadtmitte-herzogenaurach.de.Es erfolgt kein Versand per Email.b) Je Referenzprojekt max. zwei DIN A4-Blätter (Querformat)(Referenzblätter) zur Darstellung der Referenzprojekte. DieReferenzblätter dienen zur Beurteilung der städtebaulich-architektonischenQualität. Die Abbildungen auf den Referenzblättern umfassen Fotos und ggf.zusätzlich Renderings, die die städtebauliche Einbindung ebenso erkennenlassen wie die innere und äußere architektonische Gestaltung, sowie mind.eine Plandarstellung zum Nachvollzug der funktionalen Organisation.c) Bei Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung für junge Büros: Bestätigung /Einverständniserklärung des vormaligen Auftraggebers.d) Die Bewerbungsunterlagen sind zweifach einzureichen - einmal alsAusdruck / in Papierform im Original unterschrieben und einmal inelektronischer Form (Adressen siehe I.1 - Anträge auf Teilnahme).e) Andere als die verlangten Erklärungen und Informationen und weitereReferenzblätter werden nicht zur Kenntnis genommen. Für den Fall, dassüber das zulässige Maximum hinausgehende Referenzprojekte und/oderReferenzblätter eingereicht werden, wird die Auswahl der zu wertendenUnterlagen vom Auftraggeber getroffen. Hierbei hat der Bewerber keinenAnspruch auf die Wertung einer bestimmten Unterlage.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaTeilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die diegeforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personensind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschriftihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung dieBerufsbezeichnung Architektin/Architekt zu führen. Ist in dem Heimatstaatdes Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfülltdie fachlichen Anforderungen als Architektin/Architekt, wer über einDiplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessenAnerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie- gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7. September 2005 überdie Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22)entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungenerfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungengehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn einbevollmächtigter Vertreter der juristischen Person und der Verfasser derWettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürlichePersonen gestellt werden. Bewerbergemeinschaften natürlicher undjuristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedesMitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. JederTeilnehmer hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen.Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Mehrfachbewerbungen, d.h.parallele Bewerbungen als Einzelbewerber und gleichzeitig alsGesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, werden ausgeschlossen, soferndie betroffenen Bewerber nicht nachweisen, dass die Bewerbungen völligunabhängig voneinander erstellt wurden.Den Teilnehmern ist freigestellt, Fachberater bei der Entwurfserstellunghinzuzuziehen. Für diese gelten die Teilnahmebedingungen nicht. Bei derAbgabe der Wettbewerbsarbeiten sind in der Verfassererklärung sämtliche amWettbewerb beteiligten Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen mit Vor- und Zuname zubenennen.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
NichtoffenGeplante Teilnehmerzahl: 20
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Als Beurteilungskriterien sind vorläufig benannt (vorbehaltlich AbstimmungPreisgericht):— Architektonische und städtebauliche Qualität— Umgang mit dem Denkmal— Programm- und Funktionserfüllung— Außenraumqualität— Technische Realisierungsfähigkeit/Wirtschaftlichkeit— Nachhaltigkeit.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
Unterlagen
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 8.4.2015 - 18:00
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden könnenDeutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: 1. Preis 30 000 EUR2. Preis 20 000 EUR3. Preis 12 000 EURAnerkennungen 8 000 EURSumme 70 000 EURDas Preisgericht kann einstimmig auch eine andere als die hier vorgeseheneVerteilung der Wettbewerbssumme beschließen.Sofern der Wettbewerbsteilnehmer Mehrwertsteuer in Deutschland abführt,wird diese zusätzlich zu den Preisen erstattet
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. aneinen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber /den Auftraggeber bindend: ja
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Prof. Anne Beer, München; Prof. Ingrid Burgstaller, München;2. Dr. German Hacker, Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach; WalterPander, Stadt Herzogenaurach;3. Prof. Harald Stricker, München; Prof. Ludwig Wappner, München;4. Anja Wettstein, Stadt Herzogenaurach; Gerhard Wittfeld, Aachen;5. Anne Rumetsch, Nürnberg; Vertreterinnen und Vertreter der politischenFraktionen
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Der Auslober wird gemäß Ziff. 8.2 RPW bei der Umsetzung des Projekts einender Preisträger unter Berücksichtigung der Empfehlung des Preisgerichtsmit den weiteren Planungsleistungen gemäß § 34 HOAI 2013 mit denLeistungsphasen 2 bis 4 und Teilen von 5 (‚Leitdetails‘) und 8(‚künstlerische Oberleitung‘) beauftragen, sofern kein wichtiger Grund derBeauftragung entgegensteht. Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphasenerfolgt stufenweise. Der Auslober behält sich vor, für die Realisierungvon Rathaus und Bürger/Beratungszentrum unterschiedliche Preisträger zubeauftragen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Wettbewerb im Rahmeneines Verhandlungsverfahrens gemäß VOF 2009 durchgeführt wird und folglichim Anschluss an den Wettbewerb Verhandlungen erfolgen, in die allePreisträger einbezogen werden. Die den Verhandlungen zugrunde zu legendenZuschlagskriterien werden den Preisträgern rechtzeitig mitgeteilt. DasWettbewerbsergebnis bzw. die Empfehlungen des Preisgerichts werden dabeiangemessen berücksichtigt werden.Der Auslober behält sich in Abhängigkeit vom Ergebnis des Wettbewerbesvor, die Preisträgerentwürfe zur Konkretisierung des Auftragsgegenstandesweiterentwickeln/optimieren zu lassen. DieseWeiterentwicklungs-/Optimierungsphase wird im Rahmen der nachfolgendenVerhandlungen - ggf. auch,sofern ein direkter Austausch erforderlich ist,abweichend von der RPW 2013 nicht anonym – durchgeführt und gesondertvergütet.Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereitserbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des zuerkannten Preisesnicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinenwesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegtwird.Die Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich im Falle einer Beauftragungdurch den Auslober, die weitere Bearbeitung zu übernehmen unddurchzuführen. Sie verpflichten sich, Anpassungen oder auch Kostensenkende Korrekturen - auch noch in einem späteren Planungsstadium -vorzunehmen, falls sich diese als erforderlich erweisen.Der Auslober beabsichtigt im Falle der Beauftragung einesWettbewerbsteilnehmers mit den Architektenleistungen auch die in derVerfassererklärung genannten Sonderfachleute zu beauftragen, sofern keinwichtiger Grund dagegen spricht. Falls rechtlich erforderlich, werdendiese Leistungen im Rahmen eines VOF-Verfahrens vergeben.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern,Postfach 60691511 AnsbachDEUTSCHLAND
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Eswird im Zusammenhang mit Bieterrügen auf § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWBhingewiesen:Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit mehr als 15Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rügenicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
6.3.2015

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