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Stadthafenquartier Süd – Europacity Berlin , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2012944
Tag der Veröffentlichung
19.03.2013
Aktualisiert am
12.02.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
freischaffende, angestellte und beamtete Architekten
Beteiligung
20 Arbeiten
Auslober
Koordination
D&K drost consult GmbH, Hamburg
Bewerbungsschluss
27.06.2012
Abgabetermin Pläne
16.01.2013
Abgabetermin Modell
23.02.2013
Preisgerichtssitzung
19.03.2013

August 2014 – Zwischenstand des Projekts

Max Dudler Architekten aus Berlin haben den Wettbewerb im März 2013 als erste Sieger gewonnen. Nach dem Wettbewerb wurde das Wettbewerbsgebiet der Baufelder 11 und 12 unter den ersten drei Preisträgern des Wettbewerbes aufgeteilt. Ein übergreifendes Gestaltungshandbuch wurde als Planungsgrundlage für alle drei Architekten vom Büro Max Dudler erstellt. Das Büro Max Dudler plant die Eckgebäude hin zur Heidestraße und hin zum Kanal. Bieling Architekten (im Wettbewerb mit einem dritten Preis ausgezeichnet) bearbeiten ein Bauteil am Döberitzer Grünzug, Lorenzen Architekten (im Wettbewerb ebenfalls mit einem dritten Preis ausgezeichnet) zwei Baukörper hin zur Planstraße.
Das Büro Max Dudler wurde bislang mit den Leistungsphasen 1-4 betraut. Momentan befinden sie sich kurz vor der Abgabe der Leistungsphase II. Der Beginn der Bauarbeiten wird vermutlich Ende 2014 erfolgen, jedoch in Abhängigkeit zur Baurechtschaffung. Man rechnet derzeit mit einer Fertigstellung bis voraussichtlich Ende 2017. In Abstimmung mit dem Berliner Senat wurde bisher überprüft, inwieweit der Wettbewerbsentwurf auch in der weiteren Bearbeitung umgesetzt wird. Das Büro Max Dudler hat im Wesentlichen den Wettbewerb umgesetzt. An einzelnen Stellen kam es aufgrund wirtschaftlicher Optimierung zu Modifizierungen.

1. Preis Teilbereich B

Max Dudler, Berlin
Mitarbeit: Jochen Soydan · Björn Werner
Tim Simon · Christina Wolff
Fachber.: Arup Deutschland GmbH, Berlin

3. Preis Teilbereich B

Bieling Architekten GmbH, Kassel
Prof. Thomas Bieling
Mitarbeit: Indra Meyer · Johannes Fuß
Hagen Sparbrodt

3. Preis Teilbereich B

Lorenzen Architekten GmbH, Berlin
Reinhard Mayer
Mitarbeit: Max Weissberger · Christoph Höhne
Yvonne Raschke · Sebastian Lundelius
L.Arch.: relais Landschaftsarchitekten

1. Preis Teilbereich A

ZOOMARCHITEKTEN GmbH, Berlin
Marc Richter
Mitarbeit: Sebastian Johnke · Lars Göhring
Stefania Nobile · Maraj Weidel
Michaela Jahrstorfer
L.Arch.: herrburg Landschaftsarchitekten, Berlin
Susanne Friedburg
Statik: Ingenieurbüro für Statik, Berlin
Andreas Leipold
Fachber.: Ingenieurkontor BLWS, Ingolstadt
Martin Wenzl · Hermann Keilhofer
zanderroth architekten, Berlin
Mitarbeit: Nils Schülke · Tony Rhiem
Sofie Vaasen · Daniel Güthler

Anerkennung Teilbereich A

Baumschlager Hutter Partners ZT GmbH, Dornbirn
Carlo Baumschlager · Jesco Hutter
Mitarbeit: Stefan Meyer · Ralf Bernhardt
Franziska Köppel · Michael Gondert
Sarina Thurnherr

Anerkennung Teilbereich A

Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Jan Kleihues
Mitarbeit: Götz Kern · Mathias Berg
Gabriela Torres · Xiaoen Wang
Fachber.: Building Applications, Berlin
L.Arch.: Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, Berlin
Verfahrensart
Nicht offener, einphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 21 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Das Gebiet der Heidestraße in Berlin – jahrzehntelang ein „Niemandsland“ zwischen Ost und West, geprägt durch die Berliner Mauer, Containerbahnhof und Lagerhallen – ist heute eines der zentralen Zukunftsgebiete der Stadt und wird unter dem Namen Europacity Berlin einer neuen Nutzung zugeführt.
Der „Masterplan Berlin Heidestraße“ (wa 06/ 2008) formuliert das städtebauliche Entwicklungskonzept für die schrittweise Gestaltung des ca. 40 Hektar großen Areals. Leitbild für die Heidestraße ist die nachhaltige Entwicklung. Der hochwertige Raum soll unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte Flächen zum Wohnen, für Büros, Einzelhandel und Gewerbe zur Verfügung stellen und gleichzeitig ein attraktives Freizeitangebot bereitstellen.“ Teil der Gesamtentwicklung ist das so genannte „Stadthafenquartier“ als Wohnstandort (siehe (wa 08/2012), das sich entlang des Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanals entwickelt und zentral von einem neuen Stadthafen (-becken) mit einer großzügig dimensionierten Platzgestaltung zusätzlich aufgewertet wird.
Gegenstand dieses Wettbewerbs ist die differenzierte, hochbauliche Ausgestaltung der im Quartier südlich gelegenen Baufelder neun bis zwölf, die nach Teilbereichen A (Baufelder neun und zehn) und B (Baufelder elf und zwölf) separat bearbeitet werden sollen.
Folgende Wohnnutzung ist auf den einzelnen Baufeldern vorgesehen:
Teilbereich A
Baufeld 9 ETW ca. 6.600 m² BGF
Baufeld 10 Miete/Kita/EZH/ETW/Baugruppe ca. 21.100 m² BGF

Teilbereich B
Baufeld 11 Miete/ETW/Sammlerlofts ca. 11.950 m² BGF
Baufeld 12 Miete/EZH/ETW ca. 16.390 m² BGF

Fachpreisrichter
Prof. Roger Riewe, Graz (Vors.)
Prof. Anna Brunow, Helsinki
Prof. Jörg Springer, Berlin
Prof. Almut Grüntuch-Ernst, Berlin
Inga Petersen, CA Immo Deutschland GmbH

Sachpreisrichter
Henrik Thomsen, CA Immo Deutschland GmbH
Peter Jorzick, Hamburg Team Gesellschaft für Projektentwicklung mbH
Regula Lüscher, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin
Kristina Laduch, Bezirksamt Berlin Mitte

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt, die Verfasser der ausgewählten 1. Preise (Teilbereich A) und (Teilbereich B) mit der Weiterbearbeitung des hochbaulichen Entwurfes zu beauftragen.

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