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Städtebauliche Neuordnung Alter Wall 40 , Hamburg/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2033208
Tag der Veröffentlichung
22.12.2021
Aktualisiert am
22.12.2021
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
Andere
Teilnehmer
Architekt*innen
Bekanntgabe
21.12.2021

1. Preis

Winking · Froh  Architekten GmbH, Hamburg
Pressemeldung von Winking · Froh Architekten, 21. Dezember 2021

Winking · Froh Architekten haben sich im internationalen Wettbewerb für die Städtebauliche Neuordnung Alter Wall 40 erfolgreich durchgesetzt. Nach einer Überarbeitungsphase wurde das Wettbewerbsverfahren jetzt vom Investor Art-Invest Real Estate Management abgeschlossen und in der aktualisierten Form vorgestellt. Das Grundstück befindet sich zwischen Hamburger Rathaus und Rödingsmarkt.

Die städtebauliche Neuordnung am Alten Wall verfolgt mit einer zeitgemäßen Rekonstruktion des historischen Stadtgrundrisses die Integration und bauliche Fassung der Bestandsbauten und die Wiederherstellung einer Bauflucht am Alten Wall. Hinzu kommt eine städtebauliche Akzentuierung im Übergang zum Rödingsmarkt in Form eines Kopfbaus mit Kolonnade am Mönkedammfleet. Das Projekt umfasst Bürobauten, Wohnen, Flächen für Gastronomie und Handel und eine Hotelnutzung. Die Fassadengestaltung basiert auf einem durchgehenden Gestaltkanon und einer hohen Eigenständigkeit der einzelnen Häuser durch die Verwendung von Ziegel, Putz und Terrakotta für die Fassaden. Die Fertigstellung des Quartiers mit einer Gesamtfläche von fast 40.000 m² ist für 2026 geplant. Die Bestandsfläche wird in Teilen erhalten und um 20.000 m² ergänzt. Neben Gewerbe- und Gastronomieeinheiten entstehen 1 bis 3-Zimmerwohnungen, partiell mit Ausrichtung zum Alsterfleet. Den krönenden Abschluss des Hotelneubaus, der 188 Zimmer aufnimmt, bildet ein öffentlich zugängliches Rooftop-Geschoss, von dem aus sich der Blick auf Elphilharmonie, Michel und Rathaus eröffnet. Betrieben wird das Hotel The Hoxton, das ehemalige Sofitel, von der Accor Hotelgruppe und der Ghotel Group.

Bewahrende Transformation

Das Weiterbauen der Stadt mit dem Bestand und um den Bestand herum sind für uns als Architekten und Stadtplaner zukünftig die Kernaufgaben. Am Alten Wall geht es darum unterschiedliche Haustypen zu entwickeln, die einem einheitlichen Duktus folgen. Die Herausforderung liegt also darin, trotz eines gemeinsamen Formenkanons ein differenziertes Erscheinungsbild zu verwirklichen. Am Alten Wall werden all jene Bauaufgaben miteinander vereint, die uns in den vergangenen Jahren bei einzelnen Bauvorhaben beschäftigt haben. So entsteht mitten in der Innenstadt ein neues lebendiges Quartier. - Prof. Bernhard Winking mit Martin Froh

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