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St. Anna Altenheim , Haltern am See/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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wa-ID
wa-2008320
Tag der Veröffentlichung
15.11.2004
Aktualisiert am
01.05.2009
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekten
Beteiligung
8 Arbeiten
Auslober
Abgabetermin Pläne
15.11.2004
Abgabetermin Modell
22.11.2004
Preisgerichtssitzung
07.12.2004
Fertigstellung
12/2008

Mai 2009 -- Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Die Leitlinie des Bauherrn: Wir wünschen uns ein Haus, in dem die Normalität der individuellen Lebensführung des Bewohners Prinzip sein soll. Die Idee: Fünf ablesbare Einzelhäuser gruppieren sich um eine ringförmige Erschließung und bilden als heiteres, geselliges Ensemble das neue Annaheim. Vergrößerte Fugen zwischen den Häusern nach Westen und Osten definieren dabei den leicht auffindbaren Haupteingang mit anschließender Magistrale sowie den Zugang zum umliegenden Garten. Das Gebäude lebt von der Orientierung zum introvertierten, beschützenden Atrium und den attraktiven Außenbezügen auf dem waldreichen Annaberg. Die anregende Wohnatmosphäre mit reizvollen, ringförmigen Wegen und sich aufweitenden „Plätzen“ im Gebäude, die jahreszeitunabhängig genutzt werden können, setzt sich fort in den vier Wohnhäusern und der Urzelle. An jeder Ecke des großzügigen....


>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

1. Preis(*)

agn Niederberghaus + Partner GmbH, Ibbenbüren
Architekten · Ingenieure · Generalplaner
Mitarbeit: Bernhard Busch · Barbara Kellers
Ulrich Krümpelmann · Peter Kuczia
Heinrich Raspel · Thomas Rettig

2. Preis

Architekten Feja + Kemper, Recklinghausen
Franz-Jörg Feja · Peter Kemper
Mitarbeit: Petra Kuhlmann · Andrzej Bleszynski

3. Preis

Architekten Pfeiffer · Ellermann · Preckel, Lüdinghausen
Prof. Herbert Pfeiffer · Christoph Ellermann
Jörg Preckel
Mitarbeit: Daniel Korthaus
Verfahrensart
Begrenzter Realisierungswettbewerb als Einladungswettbewerb mit 8 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Das St. Anna Altenheim Haltern ist nach dem Krieg von der Pfarrgemeinde und Ordensschwestern gegründet worden. Das Haus besteht aus einer Urzelle, die um die Wende vom 19. zum 20. Jh. erbaut wurde. Ebenfalls gehört zu dieser Urzelle eine Kapelle. 1972 wurde ein 2-geschossiger Gebäudetrakt für insgesamt 24 Bewohner angebaut. 1985 erfolgte ein weiterer 2-geschossiger Anbau mit Souterrain. Es ist beabsichtig, den 72er Bau abzubrechen, da hier ein Umbau zur Anpassung an heutige Standards wirtschaftlich nicht möglich ist.
Die Einrichtung umfasst derzeit 56 Pflegeplätze und soll auf 80 Pflegeplätze erweitert werden. 16 Bewohner leben derzeit in Doppelzimmern. Die Doppelzimmer sollen in Einzelzimmer umgewandelt werden. Es besteht die Absicht, die gesamte Einrichtung in Wohngruppen aufzuteilen. Diese sollen eine Größe von durchschnittlich 8 Bewohner haben, die Obergrenze liegt bei 10.
Die Wohngruppen werden wiederum in Wohn- und Pflegebereiche zusammengefasst, die eine Größe von max. 36 Bewohner aufweisen sollen. Es besteht der Wunsch, möglichst gleich große Wohn- und Pflegebereiche in den unterschiedlichen Geschossen zu schaffen. Jeweils 4 Wohngruppen werden zu Wohn- und Pflegebereichen zusammengefasst. Ein „geschützter“ Wohn- und Pflegebereich für an Demenz erkrankte Bewohner, verwirrte Bewohner und Bewohner mit psychiatrischen Erkrankungen ist vorzusehen. Dieser Bereich ist ein geschlossener Bereich für mindestens 16 Bewohner.

Preisrichter
Friedrich Wolters, Coesfeld (Vors.)
Georg Wendel, Diözesanbaudirektor, Münster
Prof. Annette Hillebrandt, Köln
Wolfgang Kiski, Stadt Haltern
H. J. Krusel, St. Anna u. St. Sixtus Haltern GmbH
Georg Galla, Trägergesellschaft
Stellv.: Prof. Hannes Hermanns, Kleve
Dr. Hermann Josef Jaspers, Münster
Agnes Löbbert, Trägergesellschaft
F. J. Hemsing, St. Anna Altenheim, Haltern
Bernhard Bußmann, Münster

Sachverständige
Karl-Heinz Rockstein, Kreis Recklinghausen
Peter Burk, Kreis Recklinghausen
Peter Künstler, St. Sixtus Haltern
Manfred Schlimbach, St. Anna Haltern
Christa Wiechert, St. Sixtus Haltern
Christoph Roer, Münster

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig dem Auslober, die Arbeit des ersten Preises zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu machen.

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