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  • 3. Preis: Arcass Freie Architekten GbR BDA, Stuttgart
  • 1. Preis: Sacker Architekten, Freiburg i.Br.
  • Anerkennung: Michel Wolf Architekten GmbH, Stuttgart
  • 2. Preis: Planfabrik SPS , Ettlingen
  • 4. Preis: bogevischs buero architekten & stadtplaner GmbH, München
  • Anerkennung: Architekturbüro beplanen, München
  • Anerkennung: RGA & BCQ, Terrassa

Sozialpädagogisches Wohnheim , Karlsruhe/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2012436
Tag der Veröffentlichung
28.09.2012
Aktualisiert am
24.01.2019
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Beteiligung
23 Arbeiten
Auslober
Koordination
Kaupp + Franck Architekten GmbH, Mannheim
Bewerbungsschluss
18.06.2012
Abgabetermin Pläne
04.09.2012
Abgabetermin Modell
11.09.2012
Preisgerichtssitzung
28.09.2012

Januar 2019 - Zwischenstand des Projekts

1. Preis: Sacker Architekten GmbH, Freiburg
Sacker Architekten GmbH aus Freiburg haben den Wettbewerb Neubau sozialpädagogisches Wohnheim Karlsruhe im September 2012 gewonnen und den Auftrag erhalten. Jedoch haben sich in der Zwischenzeit die Anforderungen an das Gebäude durch Änderung der Gesetzeslage verändert. Dies hatte Auswirkungen auf die einzelnen Gruppengrößen, das förderfähige Raumprogramm und die Zusammensetzung der Nutzer im Gebäude. Es wurden mehrere Konstellationen geprüft wie z.B. Kombinationen aus Pflegeheim und Wohnungen, Pflegeheim und Zentralverwaltung des Bauherrn mit Büronutzung und Tiefgarage, Pflegeheim mit Studentenwohnheim.
Umgesetzt wird nun die Kombination aus Pflegeheim mit Schule und sechs barrierefreien und teilweise rollstuhlgerechten Wohnungen. Sacker Architekten wurden mit den Leistungsphasen zwei bis fünf betraut. Der Bauantrag wurde im Februar 2018 eingereicht. Geplant ist ein Baubeginn im Frühjahr 2019, die Bauzeit soll 18 Monate betragen. Der Bezug des neuen Gebäudes ist für den Sommer / Herbst 2020 geplant. Im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf haben sich folgenden Änderungen ergeben: Anstatt 44 Wohnheimplätzen werden nur noch 26 Plätze gebaut; Entfall der Erwachsenenwohngruppen; Entfall der Wohngruppe für Kurzzeitaufnahme und stattdessen nur noch zwei Kurzzeitpflegezimmer; Entfall des Schwesternwohnheims, stattdessen behindertengerechte und teils rollstuhlgerechte Wohnungen.
Das Gebäude wird in gemeinschaftlicher Nutzung mit der Außenstelle der Ludwig-Guttmann-Schule Karlsbad betrieben werden. Dies bedeutet, dass die Kinder in den oberen Stockwerken wohnen werden und im Erdgeschoss zur Schule gehen können. Lange Wege und ein Krankentransport entfallen somit.
Um das Projekt finanzierbar zu machen, mussten einige wichtige, im ursprünglichen Raumprogramm enthaltene Räume entfallen, wie z.B. der Gemeinschaftsraum, Sauerstofflager, Nachtwache u.a. Andere Räume wie der gewünschte Musikraum wurden mit dem Raumprogramm der Ludwig-Guttmann-Schule zusammengelegt.
Durch die Nutzung von Synergien konnten wichtige Räume trotzdem im Raumprogramm verbleiben und gleichzeitig Flächen reduziert werden. Durch den raumeinnehmenden Anbau im Erdgeschoss für die Schule entfiel wichtiger Außenraum für das Wohnheim. Dadurch entstand die Idee für den Dachgarten auf dem Schulanbau, der allen Nutzern im Gebäude (Wohnheim, Schule und Wohnungen) gemeinschaftlich zur Verfügung steht.

1. Preis

Sacker Architekten, Freiburg i.Br.
Detlef Sacker
Mitarbeit: Maximilian Matscheko
Helge Hörmann · Angela Stock · Tobias Wolski
AG Freiraum - Jochen Dittus und Andreas Böhringer, Freiburg
Jochen Dittus
  • 1. Preis: Sacker Architekten, Freiburg i.Br.
  • 1. Preis: Sacker Architekten, Freiburg i.Br.

2. Preis

Planfabrik SPS , Ettlingen
Detlef Drescher · Thomas Glodde
Mitarbeit: Uwe T. Seiler · Ole Drescher
  • 2. Preis: Planfabrik SPS , Ettlingen
  • 2. Preis: Planfabrik SPS , Ettlingen

3. Preis

Arcass Freie Architekten GbR BDA, Stuttgart
L. Müller · E. Putz · B. Kullak · M. Ehrle
Mitarbeit: Udo Kreuger · Michael Wilkins
Britta Mack · Guobin Shen · Neil Cockburn
  • 3. Preis: Arcass Freie Architekten GbR BDA, Stuttgart
  • 3. Preis: Arcass Freie Architekten GbR BDA, Stuttgart

4. Preis

bogevischs buero architekten & stadtplaner GmbH, München
Rainer Hofmann
Mitarbeit: Sarah Knodt
Schegk Landschaftsarchitekten/Stadtplaner, Haimhausen
  • 4. Preis: bogevischs buero architekten & stadtplaner GmbH, München
  • 4. Preis: bogevischs buero architekten & stadtplaner GmbH, München

Anerkennung

Architekturbüro beplanen, München
Birgit Bucher · Hermann Eger
Mitarbeit: Johannes Dachsel
Brandschutz: hhp Berlin
Klaus Franke
  • Anerkennung: Architekturbüro beplanen, München
  • Anerkennung: Architekturbüro beplanen, München

Anerkennung

Michel + Wolf Architekten GmbH, Stuttgart
Gerhard Wolf · Manfred Wolf · Ulrich Hermann
Mitarbeit: Nicole Kögel · Marina Folter
  • Anerkennung: Michel   Wolf Architekten GmbH, Stuttgart
  • Anerkennung: Michel Wolf Architekten GmbH, Stuttgart

Anerkennung

RGA & BCQ, Terrassa
Barto Busum · Toni Casamor
Mitarbeit: Pere Riera · Montse Batlle
David Baena · Maria Taltavull
Jordi Sanchez · Vasco Mourao
Mika Litomi · Andreas Kammermeier
  • Anerkennung: RGA & BCQ, Terrassa
  • Anerkennung: RGA & BCQ, Terrassa
Verfahrensart
Einstufiger, nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von max. 25 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Die Reha-Südwest gGmbH wünscht mit einem zeitgemäßen und qualitätsvollen Neubau des sozialpädagogischen Wohnheims einen Bau mit heiterer Atmosphäre zu realisieren, bei dem der Charakter „Wohnen“ allen sonstigen Rahmenbedingungen übergeordnet ist und der dabei gleichzeitig den hohen pädagogischen Anspruch des Rehabilitationszentrums Südwest gerecht wird.
Das Wohnheim mit ca. 2.500 m² BGF gliedert sich in 2 Kindergruppen, 3 Erwachsenengruppen, in die Bereiche Kurzzeitaufnahme, Therapie und Gemeinschaftsräume, sonstige Räume, sowie in den Bereich Verwaltung/Leitung. Zusätzlich sollen 5 barrierefreie Wohnungen mit ca. 90 m² und ca. 100 m² extern vermietbare Bürofläche realisiert werden.
Ziel des Wettbewerbes ist es, neben Gestaltungsvorschlägen für die im Raumprogramm benannten Bereiche, ein zusammenhängendes Gesamtkonzept für das Wohnheim und dessen Grundstück zu erhalten. Die vielfältigen Teile und Nutzungsinhalte von Gebäude- und Freiflächen – „Wohnheim“, „Kurzzeit“, „Barrierefreies Wohnen“, Außenanlagen – sollen zu einem ineinandergreifenden, eng miteinander verknüpften Ganzen entwickelt werden, das die spezifischen Nutzeransprüche von körperlich schwerstbehinderten Kindern und Erwachsenen beispielgebend berücksichtigt.

Competition assignment
The Reha-Südwest GmbH is planning a new residential care home with a cheerful atmosphere and focusing on ”living“. The residential care home with 2.500 m² is divided in 2 groups with children, 3 adult groups, areas for short time stay, therapy, common rooms, other rooms and administration/management with additional 5 barrier-free rooms with 90 m² and 100 m² rentable area for offices. The object of the competition is the design for the areas mentioned above and a coherent master plan for house and outdoor area. The various parts and utilisations shall be closely linked into an integral whole and shall provide for the specific needs of children with severe physical disablities.

Fachpreisrichter
Prof. Peter Cheret (Vors.)
Prof. Gerd Gassmann
Georg Gerardi
Peter Krebs
Jutta Schürmann

Sachpreisrichter
Tobias David, Reha-Südwest gGmbH
Philipp Deininger, Reha-Südwest gGmbH
Ulrike Schroth, Elternvertreterin
Michael Böser, Spastikerverein

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht spricht die Empfehlung aus, den 1. Preis zu realisieren.

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