Wettbewerbe für Architekten und Ingenieure, Landschaftsarchitekten, Architektur Studenten Wettbewerbe für Architekten und Ingenieure, Landschaftsarchitekten, Architektur Studenten
X

NEU: Bitte beachten Sie, dass Sie sich ab sofort mit E-Mail und Passwort einloggen.

Passwort erneuern
Neu registrieren

SOFITEL Wien Stephansdom/ stilwerk (Wettbewerbstitel: Hotel- und Geschäftsgebäude der UNIQA Versicherungen AG) , Wien/ Österreich

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

Sie sind Abonnent? einloggen

Veröffentlicht als:

Dokumentation
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2008590
Tag der Veröffentlichung
23.06.2005
Aktualisiert am
01.05.2011
Verfahrensart
Einladungswettbewerb
Beteiligung
13 Arbeiten
Auslober
Koordination
Hans Lechner ZT GmbH, Wien
Abgabetermin Pläne
06.06.2005
Abgabetermin Modell
16.06.2005
Preisgerichtssitzung
23.06.2005
Fertigstellung
11/2010

Wie viele Buchstaben hat "wa"?


Mai 2011 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Jean Nouvel, März 2005 – Chance und Intention Architektur ist die Kunst Grenzen zu überwinden, Gegensätze zu poetisieren und einen anderen Blick auf alltägliche und triviale Dinge zu werfen um deren Einzigartigkeit aufzuzeigen. Architektur ist eine Möglichkeit in einer von Geschichte geprägten Stadt, die Spiele, die von anderen vor Jahren oder Jahrhunderten begonnen wurden, weiterzuführen. Es ist ein geschicktes Spiel mit Zufall und Absicht: eine Gelegenheit die Bedeutung eines Zusammenhangs zu wandeln, zu vertiefen oder zu ändern. Architektur bedeutet Erscheinungsbilder zu schaffen. Architektur in Wien ist alles das, aber hier ist der Widerhall besonders pikant und gefährlich, weil die Verlockung groß ist, das, was so elegant ist, zu erfinden und zu verderben.
Stellen Sie sich also vor, dass beginnend mit diesen ausgefallenen konstruierten Prismen sich deren Ebenen verschieben, sich Übergänge bilden, eine Ebene beginnt durch magnetische Abweichungen abzukippen, während ...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

2. Stufe 1. Rang

Ateliers Jean Nouvel, Paris

2. Stufe 2. Rang

Jahn, Chicago

2. Stufe 2. Rang

Paul Katzberger, Wien

2. Stufe 2. Rang

Architekt Prof. Gustav Peichl, Wien

2. Stufe 2. Rang

Richard Rogers Partnership, London

1. Stufe Teilnehmer

Delugan Meissl Associated Architects ZT-Gesellschaft mbH, Wien

1. Stufe Teilnehmer

Hans Hollein & Partner ZT Gmbh , Wien

1. Stufe Teilnehmer

Holzbauer & Partner Ziviltechniker GmbH, Wien

1. Stufe Teilnehmer

Ingenhoven Architects, Düsseldorf

1. Stufe Teilnehmer

Prof. Francoise-Hélène Jourda, Paris

1. Stufe Teilnehmer

Architekt Krischanitz ZT GmbH, Wien

1. Stufe Teilnehmer

Architekt Ernst Mayr, Wien

1. Stufe Teilnehmer

Architect Rafael Moneo, Madrid
Verfahrensart
Zweistufiger, geladener Wettbewerb mit 13 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Die UNIQA Versicherungen AG ist die größte Versicherung Österreichs. Das nach den Plänen von Architekt Georg Lippert in den Jahren 1959 bis 1962 errichtete Objekt Praterstraße 1 stand bis zur Übersiedlung in den neuen UNIQA Tower im August 2004 als Konzernzentrale d er UNNIQA Versicherungen AG in Verwendung. Eine mögliche Adaptierung wurde eingehend überprüft und dabei festgestellt, dass das Objekt weder sicherheitstechnisch, noch bauphysikalisch und funktional den heutigen Anforderungen entspricht. Nicht nur die haustechnischen Anlagen, sondern auch die Außenhaut stehen nach knapp 50 Jahren am Ende ihres Lebenszyklus. Insgesamt wurde somit die wirtschaftliche Abbruchreife des Gebäudes bescheinigt. Im Auftrag der UNIQA hat Architekt Leopold Dungl eine Machbarkeitsstudie erstellt auf die die Aufgabenstellung Bezug nimmt.
Ziel des zweistufigen Wettbewerbs war es, für den Standort ein repräsentatives Projekt mit attraktiver öffentlich zugänglicher Sockelzone in Vernetzung mit den umliegenden öffentlichen Straßenräumen – insbesondere der angenzenden Taborstraße – zu entwickeln. Durch die außergewöhnliche Lage vis a vis des Schwedenplatzes ergibt sich zudem die Möglichkeit die Verbindung zwischen Wiener Innenstadt und dem zweitem Bezirk zu fördern. Neben der primären Nutzung als Hotel soll das Gebäude auch Platz für ein Restaurant im obersten Turmgeschoss, eine repräsentative Einkaufspassage im Erdgeschoss, Büroräumlichkeiten und ein Tageszentrum bieten. Es soll aber vor allem auch der städtebaulichen Bedeutung dieses attraktiven Standortes Rechnung tragen – weshalb beispielsweise die Berücksichtigung der Sichtachse Reichsbrücke – Stephansdom eine wichtige Vorgabe an die Teilnehmer war.
In der ersten Wettbewerbsstufe stand die städte- bauliche Einfügung in das gegebene Umfeld, sowie die möglichst flexible Nutzungsmöglichkeit des Objektes deutlich im Vordergrund, weshalb in der ersten Wettbewerbsstufe kein konkretes Raumprogramm vorgegeben wurde. Die Zielvorgabe für die Fläche bezog sich auf die BGF über Niveau. Das Bestandsobjekt weist eine BGF über Niveau von 25.700 m² auf. Die Neubebauung soll eine höhere BGF als das Bestandsobjekt erreichen. Die Stadtbildverträglichkeit eines, den Bestand überschreitenden Bauvolumens, war mit der städtebaulichen Einfügung und der Qualität des Entwurfs nachzuweisen. Es galt zusammenhängende Büroflächen von mindestens 450 m² herzustellen und Geschossflächen unter 450 m² Büronutzfläche zu vermeiden. Für die Bruttogrundfläche der Regelgeschosse im Turm sind 700 m² die Untergrenze. Die Nutzflächen sollen aus ökonomischen Gründen überwiegend im Turm liegen. Die Priorität der Nutzungen gliedert sich in:
1. Hotelnutzung
Mindeststandard 4-Stern-Plus mit 150 bis 180 Zimmer mit ca. 45 m² NGF (14-15 Zi. pro Geschoss), die ausschließlich im Turm liegen und Tagungsräume im üblichen Ausmaß, ohne Konferenzzentrum. Restaurant, Bar und Lounge im Dachgeschoss des Turmes mit Erschließung für gesonderten Betrieb. Ein Stockwerk Fitness, Wellness, Bad zum Hotel gehörend.
2. Handelsnutzung
Einkaufszentrum mit 2.500 m² Netto-Verkaufsfläche und eine Geschäftszone für Einzelhandel
3. Büronutzung
Großraum- und Kombi-Büros mit nachweislicher Möglichkeit als Zellenbüros für Einzelvermietung als Arztpraxen, Anwaltskanzleien u. ä. (120 bis 150 m²).
Nach den Vorstellungen des Auslobers soll das Gebäude selbstständig und selbstbewusst mit zeichenhafter Architektursprache in Erscheinung treten, ein gestalterisches Ensemble bilden und imagemäßig einen Gesamtauftritt gewährleisten.

Preisrichter:
Franz Eberhard, Stadt Zürich (Vors.)
Dr. Theo Hotz, Zürich
Martin Kohlbauer, Wien
Dieter Hayde, Wien
Herbert Schimetschek, Austria Vers.verein
Dr. Konstantin Klien, UNIQA
Dr. Gottfried Wanitschek, UNIQA
Dr. Andreas Brandstetter, UNIQA
Günther Sallaberger, Wien Brigitte Ederer, Wien
Rudolf Schicker, Stadt Wien
Prof. Dr. Arnold Klotz, Stadt Wien
Josef Matousek, Stadt Wien
Klaus Vatter, Stadt Wien
Gerhard Kubik, Wien Leopoldstadt

Weitere Ergebnisse zum Thema

Jetzt Abonnent werden um alle Bilder zu sehen

jetzt abonnieren

Schon wa Abonnent?
Bitte einloggen