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Serlachius Museum Gösta , Mänttä/ Finnland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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wa-ID
wa-2011901
Tag der Veröffentlichung
22.06.2011
Aktualisiert am
01.09.2014
Verfahrensart
Offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekten
Beteiligung
579 Arbeiten
Auslober
Koordination
Finnish Association of Architects, SAFA, Helsinki 10
Abgabetermin Pläne
04.03.2011
Abgabetermin Modell
18.03.2011
Preisgerichtssitzung
22.06.2011

September 2014 – Fertigstellung des Projektes

Kommentar der Architekten
Das neue Gebäude respektiert den ursprünglichen Bestand und schafft gleichzeitig eine eigene Architektur mit moderner Formensprache. Das Projekt zeichnet sich durch einen flüssigen und durchgängigen Dialog zwischen dem Innen- und Außenbereich aus sowie einer harmonischen Anpassung an die Landschaft der Umgebung: Das Gelände wirkt wie eine große grüne Leinwand mit dem monolithischen Baukörper des Joenniemi-Herrenhauses als höchsten Punkt. Das alte Gebäude und die umgebende Landschaft verkörpern ein bedeutendes kulturelles Erbe für die Bewohner Mänttäs und die Serlachius-Familie. Das Projekt versucht außerdem einen Dialog zwischen Neu und Alt zu schaffen, indem das neue Gebäude so positioniert wird, dass das Herrenhaus immer noch.....

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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September 2013 – Zwischenstand des Projekts

MX_SI architectural studio aus Barcelona haben im Juni 2011 den offenen Wettbewerb, an dem sich 579 internationale Arbeiten beteiligt haben, gewonnen. Die Sammlung Serlachius ist eine der wichtigsten privaten Sammlungen im skandinavischen Raum und die Wettbewerbsaufgabe war eine Lösung für eine Museumserweiterung: Das bestehende Herrenhaus sollte als Ausstellungsfläche erhalten bleiben, und die Verbindung zu dem Erweiterungsbau war ein Bestandteil des Wettbewerbs, genauso wie eine klare Museumsroute, die die Besucher von Anfang bis Ende leiten soll. Das Bauareal liegt auf dem Herrensitz von Joenniemi, drei Kilometer von Mänttä entfernt. Die Bauarbeiten konnten 2013 beginnen. Besonders bemerkenswert für den raschen Fortschritt des Projekts ist die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Bauherren und Architekten: So hatten die Architekten aus Barcelona von Anfang an freie Hand in der Wahl der lokalen Partner für die Zusammenarbeit vor Ort. Und auch hier hatten sie ein glückliches Händchen, weshalb die Arbeiten zügig und im Übrigen ohne wesentliche Änderungen zum Wettbewerbsentwurf umgesetzt werden konnten. Am wichtigsten dabei war das Einbeziehen der umgebenden Landschaft und des bereits existierenden Gebäudes. Was die Konstruktion betrifft, so war die größte Herausforderung das Material Holz. Eine Herausforderung, die nicht nur in Bezug auf die Dimension des Gebäudes groß war, sondern schließlich auch andere Aspekte, die bei Stein, Metall oder Beton eine eher untergeordnete Rolle spielen, berücksichtigt werden mussten: nämlich die des Brandschutzes und der Alterung. MX_SI-Architekten haben sich, obschon freilich klar darüber, dass es auch exotischere und teurere Holzarten gibt, bewusst für Fichte entschieden, da dieses Holz einerseits Teil der lokalen Industrie ist und auf diese Weise nicht unnötig Ressourcen verschwendet werden, und andererseits das Bild der Einfachheit und der Nähe zum künftigen Nutzer und Besucher verbessert wird. Die Fertigstellung des beeindruckenden Gebäudes ist für 2014 geplant.

1. Preis

MC_SI Architectural studio, Barcelona
Mara Partida · Boris Be˘zan · Héctor Mendoza
Mitarbeit: Oscar Espinosa · Olga Bomba˘c

2. Preis

Arkkitehtuuritoimisto Heikkinen · Komonen, Helsinki
Prof. Mikko Heikkinen · Prof. Markku Komonen
Esa Ruskeepää
Mitarbeit: Erkko Aarti
Modell: Seppo Rajakoski · Klaus Stolt

3. Preis

Katri Rönkä Riku Rönkä, Helsinki
Mitarbeit: Philippe Gélinas · Roosa Rönkä
Tatu Pärssinen

Anerkennung

Thomas Gebert, St. Gallen

Anerkennung

magma architecture, Berlin
Ostermann & Kleinheinz
Martin Ostermann · Lena Kleinheinz
Mitarbeit: Henrik Ulsfort · Peter Fabirkeiwicz
Hendrik Bohle · Veljko Markovic
Pablo Carballal · Rubib Dabo

Anerkennung

MAKS Architecture Urbanism, BN Rotterdam
Mitarbeit: Marieke Kums · Cristina Ampatzidou
Lubo Dragomirov · Miguel Gonzalez Martinez
Anna Gralka
3D rendering: IDF Global
Verfahrensart
offener Wettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Die Gösta Serlachius Fine Arts Foundation feiert 2013 ihr 80jähriges Bestehen und plant zu diesem Zweck einen Erweiterungsbau des bestehenden Museums. Die Sammlung Serlachius ist eine der wichtigsten privaten Sammlungen im skandinavischen Raum. Die derzeitigen Flächen sind nicht mehr ausreichend und die bestehenden Anlagen entsprechen nicht dem heutigen Stand.
Der Wettbewerb sucht nach einer Lösung für eine Museumserweiterung, die mit dem einzigartigen kulturellen Umfeld vereinbar ist, qualitativ hochwertige und markante Architektur liefert, ästhetische, funktionale, technische und wirtschaftliche Vorgaben erfüllt, aber auch bewusst auf Nachhaltigkeit zielt.
Der Erweiterungsbau soll zum neuen Herzstück des Museums werden. Das Bauareal liegt auf dem Herrensitz von Joenniemi, 3 km von Mänttä entfernt. Das bestehende Herrenhaus bleibt als Ausstellungsfläche erhalten, aber die Verbindungen zu dem Erweiterungsbau sind Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe.
Bei der Planung muss eine klare Museumsroute berücksichtigt werden, die den Besucher von Anfang bis Ende leitet und eine Verbindung zu den bestehenden Ausstellungsflächen herstellt.
Die Ausstellungshallen sollen flexibel, offen, durchgängig und möglichst ohne Pfeiler gestaltet werden und zwischen 20 und 80 m² umfassen. Alle Bereiche sollen leicht zugänglich sein. Die Aula soll mit einer beweglichen Wand zum Foyer geöffnet werden können.
Das Raumprogramm umfasst 3.000 m², aufgeteilt in:
- Lobby, Ticketverkauf, sanitäre Anlagen 244 m²
- Konferenz- und Funktionsbereich 450 m²
- Restaurant und Küche 232 m²
- Ausstellungsflächen 1.000 m²
- Sammlungseinrichtungen 510 m²
- Büros 400 m²
- Andere Bereiche (Reinigung, Lager etc) 164 m²
Das steuerfreie Kostenlimit liegt bei € 15 mio.

Competition assignment
The Gösta Serlachius Fine Arts Foundation is planning an extension for the existing Museum, because the existing facilities have become functionally outdated and insufficient. The extension shall be compatible with the unique cultural environment and be of distinctive highquality architecture and sustainable. It shall become the new ”heart“ for the Museum con - sisting of a new foyer with flexible assembly hall and restaurant services. The site is at the Joenniemi manor area, 3 km from Mänttä. The existing exhibition space in the Manor will remain, but the connection to the extension is part of the competition. The exhibition areas have to be open and un broken with rooms whose size may vary between 20 and 80 m².
The space program comprises 3.000 m², divided in:
- Lobby and services 244 m²
- Conference and representation 450 m²
- Restaurant and kitchen 232 m²
- Exhibition facilities 1.000 m²
- Collection facilities 510 m²
- Offices 400 m²
- Other facilities (cleaning, service, waste etc.) 164 m²

Preisrichter
Henrik de la Chapelle, Gösta Serlachius
Fine Arts Foundation (Vors.)
Susanna Serlachius, Gösta Serlachius
Fine Arts Foundation
Jouko Koskinen, Architekt
Pauli Sivonen, Serlachius Museum Gösta
Sirkka Sortti, Stadt Mänttä-Vilppula
Sari Nieminen, SAFA
Riina Palva, SAFA

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