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  • Seevepassage – Umsetzung von Aufwertungsmaßnahmen im öffentlichen Raum
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  • Gewinner: ANNABAU Architektur und Landschaft, Berlin
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Seevepassage – Umsetzung von Aufwertungsmaßnahmen im öffentlichen Raum , Hamburg-Harburg/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2020418
Tag der Veröffentlichung
15.07.2016
Aktualisiert am
15.07.2016
Verfahrensart
Sonstiger Wettbewerb
Beteiligung
5 Arbeiten
Auslober
Koordination
Claussen-Seggelke Stadtplaner, Hamburg
Preisgerichtssitzung
15.07.2016

Gewinner

ANNABAU Architektur und Landschaft, Berlin
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Verfahrensart
Gutachterverfahren

Wettbewerbsaufgabe
Die Fußgängerzone Seevepassage bildet einen der zentralen städtischen Räume der Harburger Innenstadt. Sie verbindet den S- und Fernbahnhof, die Fußgängerzone Lüneburger Straße und das Phoenix-Center miteinander. Im Zuge des S-Bahnbaus und der Anlage der Innenstadtumfahrung Harburger Ring in den frühen 1980er Jahren wurde dieser Stadtraum grundlegend neu geordnet. Es entstand u.a. der großmaßstäbliche Gebäudekomplex des heutigen Marktkauf-Centers in Verbindung mit Geschosswohnungen, dem Kulturzentrum Rieckhof, einer Ladenzeile im Erdgeschoss sowie einer vor den Gebäuden aufgeständerten zweiten Erschließungsebene. Zwischen diesem Gebäudekomplex und der Bebauung der Moorstraße entstand die Seevepassage als Fußgängerbereich. Mit der Eröffnung des Phoenix-Centers unmittelbar südlich der Moorstraße im Jahr 2004 wurde das Einzelhandelsangebot in Harburgs Innenstadt deutlich erweitert. Die Seevepassage rückte gleichzeitig noch stärker in das geografische Zentrum als verbindender Stadtraum zwischen den unterschiedlichen Einzelhandelslagen und dem Bahnhofsbereich.
Dennoch ist die städtebauliche und freiraumplanerische Situation der Seevepassage heute als wenig attraktiv zu bezeichnen. Neben Leerständen, insbesondere im Bereich der oberen Fußgängerebene, sind Gestaltungsdefizite im öffentlichen Raum offensichtlich. Nicht zuletzt der langjährige Leerstand des angrenzenden Harburg-Centers sowie die vielfach als unattraktiv empfundene Unterführung des Gloria-Tunnels im Übergang zur Lüneburger Straße haben zu einem negativen Image und zu Stagnationseffekten geführt.
In einem Gutachterverfahren sollen deshalb konkrete Maßnahmen und Konzepte entwickelt werden, wie der öffentliche Bereich der rund 200 m langen Seevepassage aufgewertet und nachhaltig attraktiver gestaltet werden kann. Ziel ist es, mit wenigen freiraumplanerischen, beleuchtungstechnischen und/ oder künstlerischen Maßnahmen positive Identifikationsmerkmale zu schaffen, um das Image der in die Jahre gekommenen Passage aufzubessern. Für kurzfristig umzusetzende Umbaumaßnahmen ist hierfür ein Budget von ca. 700.000 Euro netto bereitgestellt. Darüber hinaus sollen weitere Vorschläge entwickelt werden, wie sich das städtebauliche Umfeld der Seevepassage perspektivisch weiterentwickeln kann. In einem zweiphasigen konkurrierenden Gutachterverfahren mit öffentlichen Kolloquien sollen fünf Entwurfsteams Vorschläge zur städtebaulichen, freiraumplanerischen, stadtgestalterischen und künstlerischen Entwicklung der Seevepassage machen. Nach einer ersten Bearbeitungsphase sollen diese Ideen in einem Zwischenkolloquium vorgestellt und daraus drei Entwurfskonzepte zur Ausarbeitung ausgewählt werden. Für diese Aufgabe werden möglichst interdisziplinär besetzte Teams unter Federführung einer Landschaftsarchitektin oder eines Landschaftsarchitekten gesucht, die über einschlägige Erfahrungen im Bereich der Gestaltung, Aufwertung und Weiterentwicklung von öffentlichen Räumen verfügen. Diese Teams sollen sich unter Vorlage geeigneter Referenzprojekte bewerben und deutlich machen, welche Ansatzpunkte sie für eine Aufwertung der Seevepassage erkennen.

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