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Um- und Neubau des Seesport- und Erlebnispädagogischen Zentrums (SEZ) Kloster , Saalburg-Ebersdorf/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2028430
Tag der Veröffentlichung
07.02.2020
Aktualisiert am
27.07.2020
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Architekt*innen in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekt*innen
Beteiligung
19 Arbeiten
Auslober
Koordination
UmbauStadt GbR, Weimar
Bewerbungsschluss
05.03.2020
Abgabetermin Pläne
26.05.2020
Preisgerichtssitzung
16.07.2020

1. Preis

Ludloff Ludloff Architekten GmbH, Berlin
schönherr Landschaftsarchitekten PartmbB - herrburg Landschaftsarchitekten, Berlin
  • 1. Preis: Ludloff Ludloff Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Ludloff Ludloff Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Ludloff Ludloff Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Ludloff Ludloff Architekten GmbH, Berlin

2. Preis

Tegnestuen Vandkunsten, Kopenhagen
  • 2. Preis: Tegnestuen Vandkunsten, Kopenhagen
  • 2. Preis: Tegnestuen Vandkunsten, Kopenhagen
  • 2. Preis: Tegnestuen Vandkunsten, Kopenhagen
  • 2. Preis: Tegnestuen Vandkunsten, Kopenhagen

3. Preis

HKS Architekten PartGmbB, München
michellerundschalk landschaftsarchitektur und urbanismus, München
  • 3. Preis: HKS Architekten PartGmbB, München
  • 3. Preis: HKS Architekten PartGmbB, München
  • 3. Preis: HKS Architekten PartGmbB, München
  • 3. Preis: HKS Architekten PartGmbB, München
Verfahrensart
Nicht offener hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Der am Ostufer des Bleilochstausees in der Gemeinde Saalburg-Ebersdorf liegende bestehende Gebäudekomplex des Seesport- und Erlebnispädagogischen Zentrums (SEZ) und die dazu gehörenden Freiflächen sollen umgebaut und erweitert werden.
Der Auslober betreibt seit vielen Jahren erfolgreich das SEZ am sogenannten „Thüringer Meer“. Das Grundstück befindet sich unmittelbar am Ufer der Bleilochtalsperre und ist reizvoll in die Landschaft eingebettet. Die vorhandene Gebäudesubstanz entspricht jedoch nicht mehr den heutigen Standards und Erwartungen, so dass eine vollständige, zukunftsweisende Neuentwicklung des Standorts beabsichtigt ist. Dabei soll die vorhandene Gebäudesubstanz und außenräumliche Situation hinsichtlich einer Einbindung in das Konzept kritisch geprüft werden.
Mit Hilfe des Wettbewerbs sollen daher Fragen hinsichtlich einer innovativen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Neuinterpretation des vorhandenen Nutzungsprofils beantwortet werden. Hieraus werden neue und experimentelle gestalterische Ansätze in der baulichen und landschaftsplanerischen Umsetzung erwartet. Bereits in der frühen Planungsphase sind daher anspruchsvolle Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen zu berücksichtigen. Eine wichtige Zielsetzung des Wettbewerbs besteht in der nachhaltigkeitsorientierten Planung. Es werden zukunftsweisende Entwurfskonzepte erwartet, die mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit und Architekturqualität erzielen.
Der hohe baukulturelle Anspruch und die Offenheit für Neues bildeten die Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung des Bauvorhabens als „IBA Kandidat“ bei der Internationalen Bauausstellung Thüringen. Diese entwickelt bis zum Jahr 2023 mit ihren Partnern ressourcenbewusste Modellprojekte mit gemeinwohlorientierten Werten in und für Thüringen: innovativ, experimentell, zum Nachahmen.
In Kooperation mit der IBA soll bei der Planung und Umsetzung insbesondere der Baustoff Holz zum Einsatz kommen und dessen Innovationspotential hinsichtlich Konzeption, Konstruktion, Nachhaltigkeit, Gestaltung und Wirtschaftlichkeit zum Ausdruck bringen.
Die Einbindung von erfahrenen Holzbauingenieuren zur Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe ist daher dringend empfohlen.
Der pädagogische Fokus auf sportlichen Aktivitäten und den dazugehörigen Flächen, erfordert zudem eine integrierte Betrachtung von Außenraum und Innenraum.
Das Verfahren bietet auch angesichts des pädagogischen Konzeptes des SEZ die Chance, einen innovativen Beitrag für die baulich-freiräumliche Ausformung einer erlebnispädagogischen Einrichtung zu stiften.

Fachpreisrichter*innen
Prof. Hermann Kaufmann (TU München) Vorsitzender
Prof. Barbara Holzer (Hochschule Düsseldorf)
Prof. Gerd Zimmermann (Stiftung Baukultur Thüringen)
Tobias Haag (IBA Thüringen)
Heike Roos (RoosGrün)

Sachpreisrichter*innen
Thomas Zirkel (Landessportbund Thüringen)
Bernd Rudolph (Bauamt Saalburg-Ebersdorf)
Marta Doehler-Behzadi (IBA Thüringen)
Martina Reinhardt (Thüringer Ministerium für Bildung Jugend und Sport)

Empfehlung des Preisgerichts
Die Jury hat empfohlen, den Entwurf des 1. Preisträgers zu realisieren.
13/02/2020    S31    Dienstleistungen - Ergänzende Angaben - Nicht offenes Verfahren 
Deutschland-Erfurt: Dienstleistungen von Architekturbüros
2020/S 031-073238
Berichtigung
Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben
Dienstleistungen
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 2020/S 027-062630) Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Landessportbund Thüringen e. V.
Postanschrift: Werner-Seelenbinder-Straße 1
Ort: Erfurt
NUTS-Code: DEG01
Postleitzahl: 99096
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Martin Fladt (Büro UmbauStadt) E-Mail: wettbewerbe@umbaustadt.de
Telefon: +49 69-42602606Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.umbaustadt.de

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:

Wettbewerb Seesport- und Erlebnispädagogisches Zentrum (SEZ)
Referenznummer der Bekanntmachung: A255

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71200000

II.1.3) Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4) Kurze Beschreibung:

Gegenstand
Ausgelobt wird ein nichtoffener hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für Architekten zusammen mit Landschaftsarchitekten mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren. Ziel des Wettbewerbs ist u. a. die Ermittlung eines Gesamtplaners, der die Objektplanung, Freiraumplanung und die Ausführung der Fachplanungen für Brandschutz, TGA, Holzbau und Tragwerk übernimmt.
Der Wettbewerb unterliegt den Regelungen der RPW 2013 und der VgV. Die Auslobung ist für den Auslober, die Teilnehmer sowie alle anderen Beteiligten verbindlich. Die Teilnehmer sowie die Mitglieder des Preisgerichts, die Sachverständigen und die Vorprüfung erkennen durch ihre Teilnahme/Beteiligung an dem Verfahren die RPW 2013 als verbindliche Grundlage der Auslobung, die vorliegenden Teilnahmebedingungen und den Inhalt dieser Auslobung an.
An der Auslobung dieses Wettbewerbs wird die Architektenkammer Thüringen beratend mitwirken.
Sämtliche Unterlagen sind von allen Beteiligten vertraulich zu behandeln. Die Veröffentlichung von Wettbewerbsgrundlagen/-unterlagen bzw. deren Weitergabe an Dritte ist nur über den Verfahrensbetreuer zulässig. Zur Wahrung der Anonymität im Sinne der RPW 2013 ist jegliche Form der Veröffentlichung einer Wettbewerbsarbeit oder von Teilen derselben bis zur Erstveröffentlichung durch den Auslober unzulässig. Eine solche Veröffentlichung vor Abschluss der Preisgerichtssitzung führt zwingend zum Ausschluss der betreffenden Arbeit.
Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Gast und Auftragnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass seine personenbezogenen Daten (Adresse, einschließlich der elektronischen Anschriften) für die Dauer und die Zwecke dieses Verfahrens in einer elektronischen Datei beim Verfahrensbetreuer gespeichert werden.
_


Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

11/02/2020

VI.6) Referenz der ursprünglichen Bekanntmachung

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 027-062630

Abschnitt VII: Änderungen


VII.1) Zu ändernde oder zusätzliche Angaben


VII.1.2) In der ursprünglichen Bekanntmachung zu berichtigender Text

Abschnitt Nummer: VI.3)
Stelle des zu berichtigenden Textes: Zusätzliche Angaben:

Anstatt:

Auftragsumfang:
Im Anschluss an den Wettbewerb beabsichtigt der Auslober stufenweise die in der HOAI Teil 3 Objektplanung § 33 ff. und §38 ff. beschriebenen hochbaulichen und freiräumlichen Leistungen an einen der Preisträger als Gesamtplaner für die Objektplanung, Freiraumplanung und die Ausführung der Fachplanungen für Brandschutz, TGA, Holzbau und Tragwerk zu vergeben. Die erste Stufe umfasst jeweils die Leistungen der Leistungsphasen 1-4, gem. §34 HOAI sowie Tragwerksplanung § 51 HOAI, TGA § 55 HOAI und Brandschutz und Holzbau und Freiraum § 39 HOAI.
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen oder -stufen besteht nicht. Eine Beauftragung der LPH 5-9 wird angestrebt.

muss es heißen:

Auftragsumfang:
Im Anschluss an den Wettbewerb beabsichtigt der Auslober die Planungsleistungen an einen der Preisträger als Gesamtplaner für die Objektplanung, Planung der Technische Ausrüstung, Planung der Freianlagen, Tragwerksplanung, Brandschutzplanung, Wärmeschutz, gem. HOAI stufenweise zu beauftragen.
Die erste Stufe umfasst: Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI, LP 1-4; Planung Freianlagen gem. §39 HOAI, LP 1-4; Planung Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI, LP 1-4; Tragwerksplanung gem. §51. LP 1-4; Beratungsleistungen zum Wärmeschutz gem. Anlage 1.2 zur HOAI, LP 1-4, Brandschutzkonzept.
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen oder -stufen besteht nicht. Eine Beauftragung der LPH 5-9 gem. HOAI wird angestrebt.
VII.2) Weitere zusätzliche Informationen:

-----------------------

07/02/2020    S27    Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren 
Deutschland-Erfurt: Dienstleistungen von Architekturbüros
2020/S 027-062630
Wettbewerbsbekanntmachung
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Landessportbund Thüringen e. V.
Postanschrift: Werner-Seelenbinder-Straße 1
Ort: Erfurt
NUTS-Code: DEG01
Postleitzahl: 99096
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Martin Fladt (Büro UmbauStadt) E-Mail: wettbewerbe@umbaustadt.de
Telefon: +49 69-42602606Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.umbaustadt.de

I.2) Informationen zur gemeinsamen Beschaffung


I.3) Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y3HDE63/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y3HDE63

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers

Andere: Landessportbund Thüringen e. V.

I.5) Haupttätigkeit(en)

Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:

Wettbewerb Seesport- und Erlebnispädagogisches Zentrum (SEZ)
Referenznummer der Bekanntmachung: A255

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71200000

II.2) Beschreibung


II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)

71420000

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand:
Ausgelobt wird ein nichtoffener hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für Architekten zusammen mit Landschaftsarchitekten mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren. Ziel des Wettbewerbs ist u. a. die Ermittlung eines Gesamtplaners, der die Objektplanung, Freiraumplanung und die Ausführung der Fachplanungen für Brandschutz, TGA, Holzbau und Tragwerk übernimmt.
Der Wettbewerb unterliegt den Regelungen der RPW 2013 und der VgV. Die Auslobung ist für den Auslober, die Teilnehmer sowie alle anderen Beteiligten verbindlich. Die Teilnehmer sowie die Mitglieder des Preisgerichts, die Sachverständigen und die Vorprüfung erkennen durch ihre Teilnahme/Beteiligung an dem Verfahren die RPW 2013 als verbindliche Grundlage der Auslobung, die vorliegenden Teilnahmebedingungen und den Inhalt dieser Auslobung an.
An der Auslobung dieses Wettbewerbs wird die Architektenkammer Thüringen beratend mitwirken.
Sämtliche Unterlagen sind von allen Beteiligten vertraulich zu behandeln. Die Veröffentlichung von Wettbewerbsgrundlagen/-unterlagen bzw. deren Weitergabe an Dritte ist nur über den Verfahrensbetreuer zulässig. Zur Wahrung der Anonymität im Sinne der RPW 2013 ist jegliche Form der Veröffentlichung einer Wettbewerbsarbeit oder von Teilen derselben bis zur Erstveröffentlichung durch den Auslober unzulässig. Eine solche Veröffentlichung vor Abschluss der Preisgerichtssitzung führt zwingend zum Ausschluss der betreffenden Arbeit.
Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Gast und Auftragnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass seine personenbezogenen Daten (Adresse, einschließlich der elektronischen Anschriften) für die Dauer und die Zwecke dieses Verfahrens in einer elektronischen Datei beim Verfahrensbetreuer gespeichert werden.
Wettbewerbsaufgabe:
Der am Ostufer des Bleilochstausees in der Gemeinde Saalburg-Ebersdorf liegende bestehende Gebäudekomplex des Seesport- und Erlebnispädagogischen Zentrums (SEZ) und die dazu gehörenden Freiflächen sollen umgebaut und erweitert werden.
Der Auslober betreibt seit vielen Jahren erfolgreich das SEZ am sogenannten „Thüringer Meer“. Das Grundstück befindet sich unmittelbar am Ufer der Bleilochtalsperre und ist reizvoll in die Landschaft eingebettet. Die vorhandene Gebäudesubstanz entspricht jedoch nicht mehr den heutigen Standards und Erwartungen, so dass eine vollständige, zukunftsweisende Neuentwicklung des Standorts beabsichtigt ist. Dabei soll die vorhandene Gebäudesubstanz und außenräumliche Situation hinsichtlich einer Einbindung in das Konzept kritisch geprüft werden.
Mit Hilfe des Wettbewerbs sollen daher Fragen hinsichtlich einer innovativen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Neuinterpretation des vorhandenen Nutzungsprofils beantwortet werden. Hieraus werden neue und experimentelle gestalterische Ansätze in der baulichen und landschaftsplanerischen Umsetzung erwartet. Bereits in der frühen Planungsphase sind daher anspruchsvolle Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen zu berücksichtigen. Eine wichtige Zielsetzung des Wettbewerbs besteht in der nachhaltigkeitsorientierten Planung. Es werden zukunftsweisende Entwurfskonzepte erwartet, die mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit und Architekturqualität erzielen.
Der hohe baukulturelle Anspruch und die Offenheit für Neues bildeten die Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung des Bauvorhabens als „IBA Kandidat“ bei der Internationalen Bauausstellung Thüringen. Diese entwickelt bis zum Jahr 2023 mit ihren Partnern ressourcenbewusste Modellprojekte mit gemeinwohlorientierten Werten in und für Thüringen: innovativ, experimentell, zum Nachahmen.
In Kooperation mit der IBA soll bei der Planung und Umsetzung insbesondere der Baustoff Holz zum Einsatz kommen und dessen Innovationspotential hinsichtlich Konzeption, Konstruktion, Nachhaltigkeit, Gestaltung und Wirtschaftlichkeit zum Ausdruck bringen.
Die Einbindung von erfahrenen Holzbauingenieuren zur Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe ist daher dringend empfohlen.
Der pädagogische Fokus auf sportlichen Aktivitäten und den dazugehörigen Flächen, erfordert zudem eine integrierte Betrachtung von Außenraum und Innenraum.
Das Verfahren bietet auch angesichts des pädagogischen Konzeptes des SEZ die Chance, einen innovativen Beitrag für die baulich-freiräumliche Ausformung einer erlebnispädagogischen Einrichtung zu stiften.

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben


III.1) Teilnahmebedingungen


III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Zur Teilnehmerauswahl werden die Teilnahmeanträge fristgerecht eingegangener Bewerbungen gemäß §56 und §57 VgV formal geprüft sowie gemäß §3(3) RPW 2013 ausgewählt. Die Prüfung der Bewerbungen erfolgt anhand der unter „Auswahlkriterien“ geforderten Daten. Sie sind dem Teilnahmeantrag als Anlage beizufügen.
Bewerben können sich Planungsbüros/-teams, die
1) verbindlich (zwingend) Fachplaner für Architektur und Freiraumplanung sowohl für die Wettbewerbsbearbeitung wie für die weitere Auftragserfüllung aufweisen.
Empfohlen wird außerdem die Teambildung mit den Fachplanungsrichungen HolzbauIngenieurwesen, Tragwerksplanung, HLS-Ingenieurwesen (Haustechnik) und Brandschutz.
2) über geeignete Realisierungsreferenzen zur Koordinierung von Architektur und Freiraumplanung verfügen.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auslober vor, gem. §75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
Auswahlkriterien:
A1 - Planungsbereich Architektur: Anzahl durchschnittlich beschäftigter Fachkräfte in den letzten 3 Jahren:
— Als „Fachkraft“ gilt jede Person mit mindestens einen akademischen Abschluss in der Fachrichtung Architektur (Diplom, Master oder vergleichbar) und einer Beschäftigungsmenge von durchschnittlich mindestens 30 Wochenstunden. Diese Personen müssen mit Planungsleistungen der Leistungsphasen 2 bis 5 jeweils für die Honorarzone III (HOAI) beschäftigt gewesen sein. Diese technische und berufliche Leistungsfähigkeit können Mitglieder einer Arbeits-/ Bewerbergemeinschaft gemeinsam nachweisen.
Mind. 2 Personen: 1 Punkt
Mehr als 2 Personen: 2 Punkte
A2 - Planungsbereiche Architektur: Referenzen Hochbau (maximal 3 Referenzen):
— Bildungsstätte, Jugendherberge, Wohnheim oder vergleichbare Bauaufgabe, mit Bauwerkskosten größer als 1,5 Mio. EUR, vorzugsweise in Holzbauweise
— Nachweis der Planung (Leistungsphase 2 bis 5) einer Referenz der Honorarzone III oder höher (gem. §34 HOAI) gem. VgV §75(5) in Verbindung mit VgV §46(3)1 (ggf. mit Eignungsleihe gem. VgV §47), nicht älter als 10 Jahre
Je Referenz ist ein Referenzblatt* einzureichen.
1 Hochbauprojekt in beliebiger Bauweise: 1 Punkt
2 Hochbauprojekte in beliebiger Bauweise: 2 Punkte
Zusätzlich: 1 Hochbauprojekt in Holzbauweise *: 1 Punkt
* Definition Holzbauweise: ein überwiegend in Holzbauweise (Tragkonstruktion, Wände, Decken, Fassaden, Dach) errichtetes Gebäude.
A3 - Planungsbereich Landschaftsarchitektur (maximal 2 Referenzen):
— Umfeld- und Freiflächengestaltung Bildungsstätte, Jugendherberge, Wohnheim, Sportstätte oder vergleichbare Bauaufgabe, mit Baukosten größer 300 000 EUR
— Nachweis der Planung (Leistungsphase 2 bis 5) einer Referenz der Honorarzone III oder höher (gem. §39 HOAI) gem. VgV §75(5) in Verbindung mit VgV §46(3)1 (ggf. mit Eignungsleihe gem. VgV §47), nicht älter als 10 Jahre
Je Referenz ist ein Referenzblatt** einzureichen.
1 Projekt: 1 Punkt
2 Projekte: 2 Punkte
** Referenzblatt einer mit der vorliegenden Aufgabe vergleichbaren und in den vergangenen 3 Jahren erbrachten Referenz (§46(3)1 VgV) (es wird darauf hingewiesen, dass zur Sicherung eines ausreichenden Wettbewerbs auch Referenzen berücksichtigt werden, die bis zu 10 Jahre zurückliegen) des Architektur- bzw. Landschaftsarchitekturbüros unter Angabe der nachfolgenden Informationen (darzustellen auf max. 1 DIN A3 Querformat pro Projekt und dem Teilnahmeantrag als Anlage beizufügen):
a) Projektname;
b) Projektort;
c) Planungs- und Realisierungszeitraum (Monat, Jahr);
d) Baukosten für Kostengruppen 300-400 bzw. Kostengruppe 500 (brutto; gemäß HOAI §35 bzw. 40);
e) Auftraggeber;
f) kurze Skizzierung des Konzeptes in Text und Plan zur Plausibilisierung der Angaben.
Eignungskriterien (Teil 1):
E1 - Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder Nachweis über die Eintragung in ein einschlägiges Berufsregister (für Architektur und Freiraumplanung). Die Nachweise müssen gültig sein.
E2 - Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/ Zusammenarbeit (formlos).
E3 - Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und §124 GWB, keine Verstöße gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, Arbeitnehmerentsendegesetz, Mindestlohngesetz, Aufenthaltsgesetz und kein Interessenskonflikt gem. §6 VgV oder Ausschlussgrund gem. §79.2 VgV vorliegen.
E4 - Aktueller Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung. Die Deckungssummen müssen mind. 2 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 2 Mio. EUR für sonstige Schäden abdecken. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Alternativ kann eine Erklärung zur Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der geforderten Mindestdeckungssummen, beigefügt werden. Die aufgezählten Erklärungen bzw. Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate (gerechnet ab dem Tag der Submission der Auftragsbekanntmachung) und müssen gültig sein.
Jedes Mitglied einer Arbeits-/ Bewerbergemeinschaft hat die geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise vorzulegen (wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll); die Aufteilung ist anzugeben. Der Bewerbungsbogen ist für eine Bietergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
Hinweis: Die „Eignungskriterien Teil 2“ sind im Abschnitt „Zusätzliche Angaben“ aufgeführt.

III.2) Bedingungen für den Auftrag


III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-/ WTO-/ GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Landschaftsarchitekt befugt sind. Die Bildung von Arbeits-/ Bewerbergemeinschaften von Architekten (federführend) mit Landschaftsarchitekten wird zugelassen. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt bzw. Landschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der 2013/55/EU entspricht.
Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und für die Wettbewerbsteilnahme ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der für die zu übernehmende Leistung die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, die an die natürlichen Personen gestellt werden.
Zur Eignungsleihe gilt § 47 VgV. Auf diese Möglichkeit wird im Hinblick auf die Berücksichtigung von Berufsanfängern und kleineren Büros hingewiesen.
Ist die Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer (Unteraufträge/ Eignungsleihe) beabsichtigt, so sind die hierfür vorgesehenen Leistungen, Personen/ Unternehmen (inkl. Kontaktdaten) und ihre Eignung zu benennen bzw. belegen. Kritische Aufgaben müssen direkt vom Bieter oder Teilnehmer der Arbeits-/ Bewerbergemeinschaft erarbeitet werden.
Bei Arbeits-/ Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein; dies gilt auch bei Beteiligung von freien Mitarbeitern. Mehrfachbeteiligungen einzelner Bewerber oder einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft im Wettbewerb sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber/ -gemeinschaften im weiteren Verfahren.


Abschnitt IV: Verfahren


IV.1) Beschreibung


IV.1.2) Art des Wettbewerbs

Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 40

IV.1.7) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:

PGSP, Planungsgesellschaft Steiner + Palme (Suhl) mit PGSP-Landschaftsplaner (Suhl)
DGJ Architektur (Frankfurt) mit DGJ Landscapes (Zürich)
POM Perrier och Marek Arkitekter (Stockholm) mit Niva Landskapsarkitekter (Stockholm)
ZRS Architekten (Berlin) mit Capatti Staubach Urbane Landschaften (Berlin)
roedig.schop Architekten (Berlin) mit KuBuS Freiraumplanung (Berlin)
weberbrunner Architekten (Berlin) mit gm013 landschaftsarchitektur (Berlin)
Architekturbüro Voigt (Leipzig) mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten (Dresden)
Studio GründerKirfel (Bedheim) mit Rabe Landschaften (Hamburg)
HKS Architekten (Augsburg) mit Micheller und Schalk Landschaftsarchitekten (München)

IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte:

— Konzeptioneller Ansatz & Idee,
— Städtebauliche Lösung in Relation zum Freiraum und zur weiteren Umgebung,
— Gestalterische Idee,
— Konstruktive Umsetzung,
— Pädagogischer Mehrwert und Inklusion,
— Funktionalität,
— Nachhaltigkeit & Energetisches Konzept,
— Wirtschaftlichkeit.
Sämtliche Kriterien betreffen gleichermaßen Innen- und Außenraum. Die Reihenfolge der Kriterien ist unabhängig von ihrer Gewichtung.

IV.2) Verwaltungsangaben


IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge

Tag: 05/03/2020
Ortszeit: 23:59

IV.2.3) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 13/03/2020

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:

Deutsch

IV.3) Preise und Preisgericht


IV.3.1) Angaben zu Preisen

Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Es werden voraussichtlich 3 Preise vergeben.
Die Wettbewerbssumme beträgt 39 000 EUR.
Die Verteilung der Wettbewerbssumme ist den Preisrichtern vorbehalten.
Sofern der Teilnehmer in Deutschland für die Leistungen aus diesem Wettbewerb Umsatzsteuer abführt, wird diese zusätzlich zu den Preisen und Anerkennungen erstattet.
Im Auftragsfall erfolgt eine Verrechnung des Preisgeldes mit dem Honorar für die erbrachten Leistungen (§ 8 Abs. 2 RPW 2013).
Kosten für die Bewerbung und Bearbeitung werden nicht erstattet.

IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

Es sind keine Zahlungen an alle Teilnehmer vorgesehen.

IV.3.3) Folgeaufträge

Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: nein

IV.3.4) Entscheidung des Preisgerichts

Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein

IV.3.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:

Prof. Barbara Holzer (Hochschule Düsseldorf) - Fachpreisrichterin
Prof. Hermann Kaufmann (TU München) - Fachpreisrichter
Prof. Gerd Zimmermann (Stiftung Baukultur Thüringen) - Fachpreisrichter
Tobias Haag (IBA Thüringen) - Fachpreisrichter
Heike Roos (RoosGrün) - Fachpreisrichterin
Prof. Tanja Kullack (Hochschule Düsseldorf) - stellvertretende Fachpreisrichterin
Thomas Kröger (TKA Architekten) - stellvertretender Fachpreisrichter
Prof. Sigrun Langer (Bauhaus Universität Weimar) - stellvertretende Fachpreisrichterin
Thomas Zirkel (Landessportbund Thüringen) - Sachpreisrichter
Bernd Rudolph (Bauamt Saalburg-Ebersdorf) - Sachpreisrichter
Marta Doehler-Behzadi (IBA Thüringen) - Sachpreisrichterin
Kerstin König (Landessportbund Thüringen) - stellvertretende Sachpreisrichterin
Katja Fischer (IBA Thüringen) - stellvertretende Sachpreisrichterin
Martina Reinhardt (Thüringer Ministerium für Bildung Jugend und Sport) - Sachpreisrichterin
Angela Lorenz (Thüringer Ministerium für Bildung Jugend und Sport) - stellvertretende Sachpreisrichterin
Uwe Zimmermann (Stadtrat Saalburg-Ebersdorf) - stellvertretender Sachpreisrichter

Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.3) Zusätzliche Angaben
:
Allgemeine Informationen
Durchführung des Wettbewerbs gemäß Richtlinie 2014/24/EU.
Eine Registrierung auf der Vergabeplattform dtvp.de ist für den ungehinderten Zugang zu Bekanntmachungsinformationen nicht erforderlich. Es wird jedoch empfohlen, sich zu registrieren, da so ein schneller und reibungsloser Informationsfluss für spätere Informationen (z. B. Antworten auf Bieterfragen) gewährleistet ist.
Eignungskriterien (Teil 2)
Arbeits-/ Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete, formlose Erklärung abzugeben, in der (1) die Bildung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft im Fall der Angebotsbearbeitung erklärt ist, in der (2) alle Mitglieder aufgeführt sind, in der (3) der bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist und in der (4) ausgeführt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
Die Auftraggeberin behält sich vor, unvollständige oder fehlende Nachweise und Unterlagen kurzfristig nachzufordern. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Anspruch auf Kostenerstattung im Teilnahmewettbewerb besteht nicht.
Im Falle einer Absage der ausgewählten Teilnehmer können bis zum Versand der Vergabeunterlagen Nachrücker durch den Auslober benannt werden.
Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Landschaftsarchitekten; die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der Bekanntmachung erfüllt sein.
Die Vorlage der Nachweise zum Zweck der Teilnehmerauswahl (siehe Auswahlkriterien) muss als Anlage des Teilnahmeantrags erfolgen. Die Vorlage der übrigen Eignungsnachweise erfolgt im Zuge des Verhandlungsverfahrens. Die von den Preisträgern vorgelegten Nachweise zu den Eignungskriterien werden im Zuge des Verhandlungsverfahrens ggf. erneut überprüft.
Zur Teilnahmebewerbung ist der Teilnahmeantrag mit allen geforderten Erklärungen und Nachweisen digital über den unter I.3) genannten Kommunikationsweg einzureichen.
Der Bewerber bestätigt die Richtigkeit der geforderten Angaben und Erklärungen mit seiner Unterschrift. Bestehen Zweifel an der Richtigkeit von Angaben und Erklärungen hat der Bewerber auf Anforderung des Auslobers Nachweise vorzulegen.
Nur die im Auswahlverfahren ausgewählten Teilnehmer und die gesetzten Teilnehmer erhalten die Auslobungsunterlagen.
Zuschlagskriterien:
Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung werden mit der Einladung zur Verhandlung bekannt gegeben. Die Platzierung im Wettbewerb wird mindestens 50 % der Gesamtgewichtung ausmachen.
Vergabe:
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen (§ 17(11) VgV).
Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag an den erstplatzierten Preisträger zu vergeben. Sollten wichtige Gründe dagegen sprechen, werden alle Preisträger des Wettbewerbs zur Teilnahme an den Verhandlungen aufgefordert (§ 14(4)8 VgV).
Auftragsumfang:
Im Anschluss an den Wettbewerb beabsichtigt der Auslober stufenweise die in der HOAI Teil 3 Objektplanung § 33 ff. und §38 ff. beschriebenen hochbaulichen und freiräumlichen Leistungen an einen der Preisträger als Gesamtplaner für die Objektplanung, Freiraumplanung und die Ausführung der Fachplanungen für Brandschutz, TGA, Holzbau und Tragwerk zu vergeben. Die erste Stufe umfasst jeweils die Leistungen der Leistungsphasen 1-4, gem. §34 HOAI sowie Tragwerksplanung § 51 HOAI, TGA § 55 HOAI und Brandschutz und Holzbau und Freiraum § 39 HOAI.
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen oder -stufen besteht nicht. Eine Beauftragung der LPH 5-9 wird angestrebt.
Eigentum/ Nutzung
Die Unterlagen der mit Preisen und Anerkennungen ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten werden Eigentum des Auslobers. Die Veröffentlichung und das Nutzungsrecht regelt § 8 Absatz 3 RPW 2013. Nicht prämierte Wettbewerbsarbeiten werden ausschließlich nach schriftlicher Anforderung durch die Teilnehmer zurückgesandt. Die Rücksendung der Pläne erfolgt kostenfrei, soweit eine versandfähige Verpackung (Planrolle) mitgeliefert wurde. Unterlagen, die nicht bis zum 31.12.2020 zurückgefordert wurden, werden nach Fristablauf entsorgt.
Termine:
Ausgabe der Auslobung: Donnerstag, 19.3.2020
Eingang der Rückfragen: bis Montag 30.3.2020
Rückfragenkolloquium: Donnerstag, 9.4.2020 von 13:00 bis 16:30 Uhr
Einreichung der Wettbewerbsbeiträge: Dienstag, 26.5.2020 16:00 Uhr (anonyme Submission bei UmbauStadt, Flinschstraße 8, 60388 Frankfurt am Main)
Preisgericht: Donnerstag, 16.7.2020
Beginn des Verhandlungsverfahrens: voraussichtlich KW 31, 2020
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y3HDE63

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren


VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Thüringer Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Postfach 2249
Ort: Weimar
Postleitzahl: 99403
Land: Deutschland

VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren


VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt


VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

04/02/2020

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