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Wiederaufbau Schloss Herrenhausen , Hannover/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2010854
Tag der Veröffentlichung
16.04.2010
Aktualisiert am
01.02.2014
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
freischaffende Architekten
Beteiligung
14 Arbeiten
Koordination
D&K drost consult GmbH, Hamburg
Bewerbungsschluss
10.11.2009
Abgabetermin
09.03.2010
Preisgerichtssitzung
30.03.2010
Bekanntgabe
16.04.2010

Fertigstellung des Projektes – Februar 2014

Kommentar der Architekten
Das im zweiten Weltkrieg zerstörte Schloss Herrenhausen wurde am ursprünglichen Ort wieder errichtet. Als Kernstück des Großen Gartens, einem der wichtigsten Barockgärten in Europa, ist das Schloss Herrenhausen erneut Teil des bestehenden geschlossenen historischen Ensembles.
Viele Versuche scheiterten, das Schlossgrundstück wieder zu bebauen, bis Ende 2007 die VolkswagenStiftung die Absicht äußerte, den Wiederaufbau des Schlosses zu realisieren. Gemeinsam mit der Stadt Hannover wurde beschlossen, den zweigeschossigen Mittelbau des Schlosses als Tagungs- und Veranstaltungszentrum zu nutzen und in den Seitenflügeln, Museumsflächen für eine Dependance des Historischen Museums Hannover zu schaffen.
Die Fassade des Schlosses Herrenhausen wurde nach den Plänen des Architekten Georg Ludwig Friedrich Laves im klassizistischen Stil ...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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Mai 2011 – Zwischenbericht des Projektes

1. Preis: JK Jastrzembski · Kotulla Architekten, Hamburg
Nach zwei Überarbeitungsrunden wurden JK Jastrzembski · Kotulla Architekten, Hamburg im Juli mit der weiteren Planung (alle Leistungsphasen 1-9) beauftragt. Es gibt keine Änderungen zu der Wettbewerbsplanung. Die Baugenehmigung liegt vor und der Bau hat bereits begonnen. Die Baugrube ist fertiggestellt und die Geothermiebohrungen in der untersten Ebene sind eingebracht. In dieser Woche beginnen die Gründungsarbeiten. Die Rohbaufertigstellung ist bis Ende dieses Jahres und die Gesamtfertigstellung bis Ende nächsten Jahres geplant. Bislang liegt das Projekt im Zeitplan.

1. Preis

JK-Architekten Bettina Jastrzembski, Sven Kotulla, Hamburg
Bettina Jastrzembski · Sven Kotulla
Mitarbeit: Ewald Kramer
L.Arch.: Kuttner + Kahl Landschaftsarchitekten, Hamburg
Fachber.: Wetzel & von Seht, Hamburg
Fachber.: Taubert und Ruhe GmbH, Hamburg
Ing.: Ingenieurges. Ridder Meyn mbH, Hamburg

2. Preis

ASP Architekten Schneider Meyer Partnerschaft mbB, Hannover
Wolfgang Schneider · Prof. Wilhelm Meyer
Mitarbeit: Philipp Kahl · Peter Detering
Philipp Schneider
Ing.: Ingenieurges. Meinhardt · Fulst GmbH
Fachber.: BSI Burmester + Sellmann
Fachber.: AIR Ingenieurbüro GmbH
L.Arch.: Ludwig Gerns

3. Preis

Peter Kulka Architektur GmbH, Dresden
Prof. Peter Kulka · Philipp Stamborski
Mitarbeit: Christoph Goeke · Max Meixner
Fachber.: Winter Graner+Partner, Leipzig
Ing.: AHW Ingenieure, Münster
TGA: Gebäudetechnik Dresden GmbH, Dresden
L.Arch.: Kokenge · Ritter Landschaftsarchitektur, Dresden
Verfahrensart
Begrenzter, einstufiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 15 Teilnehmern

Auslober
IVA Dr. A. Steiger KG, Hannover eine Tochtergesellschaft der VolkswagenStiftung, Hannover

Wettbewerbsaufgabe
Das Schloss Herrenhausen in Hannover blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück, innerhalb derer das Gebäude u.a. als Wirtschaftshof, Sommerresidenz, Soldatenunterkunft und ständige Residenz der Regenten des Königreichs Hannover genutzt wurde. Bevor es im II. Weltkrieg fast vollständig durch Bomben zerstört wurde, waren Teile des Schlosses der Öffentlichkeit als Museum zugänglich.
Die Ausloberin verfolgt das Vorhaben, das Schloss Herrenhausen an seiner authentischen Stelle wieder aufzubauen und es einer zeitgemäßen Nutzung zuzuführen. Der historisch vorgegebene Baukörper, wie er sich nach der Umgestaltung (1818-1821) durch Georg Ludwig Friedrich Laves darstellte, soll zu einem modernen, multifunktionalen Tagungszentrum ausgebaut werden. In seinen Seitenflügeln soll das Historische Museum der Stadt Hannover zusätzliche Flächen für Ausstellungen erhalten. Dabei ist insbesondere die Fassade nach den Entwürfen von Georg Ludwig Friedrich Laves wieder herzustellen. Das Tagungszentrum, das in erster Linie wissenschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen dienen soll, wird durch ein unterirdisches Auditorium ergänzt.
Trotzdem die Kubatur des neu zu errichtenden Gebäudes wenig Gestaltungsspielraum zulässt, müssen durch die Bearbeiter einige Punkte vertieft untersucht werden. Insbesondere der Umgang mit den Schnittstellen zu den angrenzenden Gebäuden des Arne-Jacobsen-Foyers im Osten und der Schlossküche im Westen des Plangebiets ist dabei zu klären. Teile der historischen Anbauten ragen gemäß der rekonstruierten Lagepläne in die genannten Bestandsgebäude hinein bzw. tangieren diese.
Das Raumprogramm umfasst 6.808 m2 und gliedert sich in:
– Tagungsräume 5.250 m²
– Museum 1.558 m²

Competition assignment
Herrenhausen Castle was destroyed during World War II and shall now be reconstructed. The historically predefined building structure – after the redevelopment of G. L. F. Laves 1818- 1821 – shall be planned as modern, multifunctional conference centre with an underground auditorium. The side wings shall host exhibition areas for the Historical Museum. The façade has to be reconstructed by the design of Laves. The space program of 6.808 m2 is divided in:
– Conference rooms 5,520 m²
– Museum 1.558 m²

Preisrichter
Prof. Klaus Theo Brenner, Berlin (Vors.)
Stephan Weil, Oberbürgermeister
Uwe Bodemann, Stadtbaurat
Dr. Wilhelm Krull, VolkswagenStiftung
Dr. Martina Pörschke, IVA Dr. A. Steiger KG
Prof. Dr. Hardo Braun, Universität Stuttgart
Andreas Heller, Hamburg

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt mit einer Gegenstimme die Verfasser der mit dem 1. Preis ausgezeichneten Arbeit zu beauftragen.

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