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  • Regine-Hildebrandt-Haus – (Wettbewerbstitel: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)
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  • Regine-Hildebrandt-Haus – (Wettbewerbstitel: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)
  • Regine-Hildebrandt-Haus – (Wettbewerbstitel: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg

Regine-Hildebrandt-Haus – (Wettbewerbstitel: Bundesministerium für Arbeit und Soziales) , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

Veröffentlicht als:

Kurzergebnis
wa-ID
wa-2012726
Tag der Veröffentlichung
15.04.2013
Aktualisiert am
20.09.2020
Verfahrensart
Offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekt*innen
Beteiligung
142 Arbeiten
Auslober
Koordination
BBR - Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Berlin
Abgabetermin
28.02.2013
Preisgerichtssitzung
15.04.2013
Fertigstellung
12/2019

Fertigstellung im Dezember 2019

Erweiterung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Berlin

Fotos: © Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin

PROJEKTDATEN:
Standort: Wilhelmstraße 50, Berlin
Bauherrin: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Bonn
Nutzer: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin
Projektierung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Berlin

Architekt: K9 Architekten, Freiburg
Projektteam: Bastian Gabel, Sandra Waldecker, Thomas Böttcher, Linda Gründler

Fachplanung: Statik: Mathes Beratende Ingenieure GmbH
HLS: INNIUS DÖ GmbH, ab LPH5 ARCADIS
Elektro: City- Elektro-Planung GmbH
Bauleitung: RW + Architekten

Wettbewerb: 05/2013
Planungsbeginn: 09/2013
Baubeginn: 01/2017
Fertigstellung: 12/2019

Bruttogeschossfläche: 4.400 m²
Nutzfläche: ca. 2.500 m²
Gesamtkosten: 16,9 Mio. €


Am 26.11.2019 wurde der Schlüssel für den Erweiterungsbau des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales feierlich an den Nutzer übergeben. Der Berliner Dienstsitz des Ministeriums wurde um 95 neue Büroarbeitsplätze und verschiedene Besprechungsräume erweitert. Zudem sind im Erdgeschoss ein Ausstellungsbereich und eine Kindertages-stätte untergebracht.

Ausgangssituation:
Die Büroräume in den historischen, denkmalgeschützten Gebäuden des Ministeriums boten nicht mehr genügend Platz, so dass diese seit 1999 mit Neubauten ergänzt und miteinander verbunden wurden. Für den dritten Bauabschnitt wurde 2013 ein anonymer offener Realisierungswettbewerb ausgeschrieben in dem K9 Architekten den 1. Platz erzielte. Nach Abschluss der Planungsphase und dem Abriss des Vorgängerbaus aus DDR-Zeiten fand am 25.04.2017 die Grundsteinlegung statt.

Architektur:
Der Erweiterungsbau schließt an ein benachbartes Schulgebäude an und nimmt dessen Gebäudetiefe auf. Auf einen baulichen Anschluss an das Ministeriumsgebäude wurde verzichtet, um einen respektvollen Abstand zum denkmalgeschützten Altbau zu wahren. So bildet der Neubau den Abschluss der typischen Berliner Blockrandbebauung und wird ausreichend über drei Fassadenseiten belichtet.
Mit dem bestehenden Ministeriumsgebäude ist der Neubau über einen verglasten Verbindungsgang verbunden.
Die Fassadengestaltung orientiert sich in Materialität und Proportion an der Süderweiterung des Ministeriums. Mit ihrer großformatigen Natursteinverkleidung strahlt sie eine gewisse Monumentalität aus, die sich auch in den ersten beiden Geschossen wiederfindet. Die breiteren Öffnungen im Erdgeschoss und die Übernahme der Öffnungsbreite im Fassadenrelief 1.Obergeschoss bilden einen Sockel, der das überhöhte Erdgeschoss des Hauptgebäudes wieder aufnimmt. Das Gesims zwischen dem vierten und fünften Obergeschoss schafft zusätzlich eine optische Verbindung zum bestehenden Ministeriumsbau. Die tief zurückliegenden Fensteröffnungen sind gleichmäßig angeordnet und gliedern die Fassade vertikal.
Die Zugänge für den Ausstellungsbereich, Kindertagesstätte und Ministerium sind klar voneinander getrennt. Die Eingänge für die Kindertagesstätte und den Ausstellungsbereich liegen an der Wilhelmstraße und sind in der Fassade zurückversetzt, um einen überdachten Eingangsbereich zu schaffen. Zu den Büroräumen in den fünf Obergeschossen gelangt man ausschließlich über den Haupteingang des Ministeriums.
Dort befinden sich Einzelbüros, Besprechungsräume und offene Besprechungszonen. Sämtliche Büros erhielten raumhohe Fensterelemente zur natürlichen Belichtung der Räume. Für einen regelmäßigen Luftaustausch und ein angenehmes Raumklima sorgt die Lüftungsanlage, ebenso wie die Nachtauskühlung im Sommer. Zum individuellen Stoßlüften befinden sich Lüftungsklappen in den Fensterelementen.
Die Flure öffnen sich zum Treppenhaus hin zu großzügigen Aufenthaltsbereichen, deren Lufträume einzelne Geschosse und Abteilungen verbindet. Dadurch entstehen hochwertige Begegnungs- und Kommunikationszonen.
Alle Räume sind barrierefrei zugänglich. Die einzelnen Geschosse sind mit dem Aufzug zu erreichen und verfügen über barrierefreie Teeküchen und WC-Anlagen.

Nachhaltiges Bauen:
Der Erweiterungsbau wurde als „Niedrigstenergiegebäude“ gemäß EU-Richtlinie erstellt, mit dem Ziel "Goldstandard" des Bewertungssystems für Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) zu erreichen.
Dazu gehören neben einer optimalen Baukonstruktion und flächenoptimierter Planung auch die Ausstattung der Innenräume mit langlebigen Materialien. Die Innenräume sind hauptsächlich ohne tragende Wände gebaut um bei Bedarf eine leichte Umnutzung zu ermöglichen.
Im historischen Zentrum von Berlin entstand einzurückhaltender, kompakter Bau, der schöne Architektur und Nachhaltigkeit vereint.

  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
  • Lageplan
  • Grundriss OG
  • Schnitt
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
    Copyright: Dr. Cordia Schlegelmilch, Berlin
  • Lageplan
  • Grundriss OG
  • Schnitt

1. Preis

K9 Architekten GmbH, Freiburg
Wolfgang Borgards · Marc Lösch · Manfred Piribauer
Mitarbeit: Lena Göpfert · Tamara Pichl
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg
  • 1. Preis: K9 Architekten GmbH, Freiburg

2. Preis

Saalbach · Schöbel Falk Saalbach · Stefan Schöbel, Leipzig
Falk Saalbach · Stefan Schöbel
Fachberater: HAUPT Ingenieurgesellschaft, Leipzig
  • 2. Preis: Saalbach · Schöbel Falk Saalbach · Stefan Schöbel, Leipzig
  • 2. Preis: Saalbach · Schöbel Falk Saalbach · Stefan Schöbel, Leipzig

3. Preis

2D+ Architekten, Berlin
Statik: Hönicke · Hock · Thieroff, Gerd Thieroff
Ing.: Büro Happold Ingenieurbüro GmbH, Martin Strewinski
Brandschutz: HHP Berlin-Ingenieure für Brandschutz GmbH, Christian Gamke
capatti staubach urbane landschaften Landschaftsarchitekt und Architekt PartGmbB, Berlin
Tancredi Capatti
  • 3. Preis: 2D  Architekten, Berlin
  • 3. Preis: 2D Architekten, Berlin

Anerkennung

F29 Architekten GmbH, Dresden
Christian Schmitz · Peter Zirkel
  • Anerkennung: F29 Architekten GmbH, Dresden
  • Anerkennung: F29 Architekten GmbH, Dresden

Anerkennung

Prof. Dr. Enno Schneider Architekten GmbH, Berlin
Prof. Dr. Enno Schneider
  • Anerkennung: Prof. Dr. Enno Schneider Architekten GmbH, Berlin
  • Anerkennung: Prof. Dr. Enno Schneider Architekten GmbH, Berlin

Anerkennung

Pressel & Müller Architekten , Frankfurt am Main
Dietrich Pressel · Tino Müller
Mitarbeit: Thomas Mies
  • Anerkennung: Pressel & Müller Architekten , Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Pressel & Müller Architekten , Frankfurt am Main

Anerkennung

Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
Kyung-Ae Kim · Max Nalleweg
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
  • Anerkennung: Kim · Nalleweg Architekten, Berlin
Verfahrensart
Offener Planungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Der Neubau für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Regine-Hildebrandt-Haus) soll auf dem Grundstück Wilhelmstraße 50 errichtet werden. Der dafür vorgesehene Anteil der Liegenschaft ist 1.036 m² groß. Nach Erlangen der Baufreiheit auf dem Grundstück Wilhelmstraße 50 soll dort der Verwaltungsbau für rd. 100 Arbeitsplätze entstehen.
Im Erdgeschoss ist die Unterbringung eines Raums für die Dauerausstellung „Deutsche Sozialgeschichte“ sowie einer Einrichtung für Kindertagesbetreuung vorgesehen.

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