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Rathaus Steinweg und Janshof , Brühl/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
wa-ID
wa-2021501
Tag der Veröffentlichung
25.09.2017
Aktualisiert am
25.09.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten
Beteiligung
12 Arbeiten
Auslober
Koordination
post welters + partner mbB Architekten & Stadtplaner BDA/SRL, Dortmund
Bewerbungsschluss
24.03.2017
Abgabetermin Pläne
08.06.2017
Abgabetermin Modell
20.06.2017
Preisgerichtssitzung
06.07.2017

1. Preis

JSWD Architekten, Köln
Frederik Jaspert
Mitarbeit: Florian Gast · André Siering
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn
Stephan Lenzen
Mitarbeit: Joachim Evers · Laura Scholler
Daniel Steffens · Kevin Lawitzky

2. Preis

Pussert Kosch Architekten, Dresden
Dirk Pussert · Achim Kosch
Mitarbeit: Chris Eger · Farhah Barbayev
Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden
Till Rehwaldt
Mitarbeit: Michael Michalsski · Isabel Schergaut

3. Preis

mvm + starke architekten PartGmbH, Köln
Michael Viktor Müller · Sonja Starke
greenbox Landschaftsarchitekten PartG, Köln
Hubertus Schäfer · Markus Pieper
Mitarbeit: Masashi Nakamura

Anerkennung

Hahn · Helten Ass. Architekten GmbH, Aachen
Günter Helten
Mitarbeit: Dominik Urban · Marian Hammans
Andrea Nickisch · Stefanie Kerner · Christian Roth
Brandschutz: Thomas Reifenrath
3 plus Freiraumplaner, Aachen
Prof. Norbert Kloesters
Mitarbeit: Daniel Moll · Lin-Leonard Czerwinski

Anerkennung

Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Köln
Markus Kill
Mitarbeit: David Koenigsfeld
Lasse Wüstenhorst · Stefan Matzke
Modell: Christoph Leistenschneider
scape Landschaftsarchitekten GmbH, Düsseldorf
Matthias Funk · Hiltrud Lintel · Rainer Sachse
Mitarbeit: Florian Selle
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 10 Teilnehmern sowie 5 Zuladungen

Wettbewerbsaufgabe
Als ein zentrales Thema der Innenstadtentwicklung der Stadt Brühl wurde die Umgestaltung des Janshofes herausgearbeitet. Ebenso besteht Erneuerungs- und Erweiterungsbedarf für das Rathaus am Steinweg. Dieses genügt unter verschiedenen Aspekten nicht mehr den heutigen Anforderungen an ein modernes, bürgerfreundliches Rathaus. Basierend auf dem Ergebnis einer Machbarkeitsstudie wurde entschieden, den Anbau aus dem Jahr 1964 abzureißen und durch einen barrierefreien Neubau zu ersetzen sowie den denkmalgeschützten Gebäudeteil grundlegend zu sanieren. Die an das Rathaus angrenzende Freifläche des Janshofes (ca. 4.000 m²), welche aktuell durch einen Parkplatz deutlich untergenutzt ist, aber auch eine Erschließungsfunktion für Anlieger besitzt, bedarf ebenfalls dringend einer gestalterischen Aufwertung und Attraktivitätssteigerung als innerstädtische Aufenthaltsfläche. Als besonders wesentlich ist die Verknüpfung des Janshofes mit den bestehenden Stadträumen herauszuarbeiten. Die qualitätsvolle Adressbildung für den Rathausneubau mit drei raumprägenden Fassadenseiten innerhalb des bestehenden Ensembles ist hierbei von zentraler Bedeutung. So soll sich das Rathaus gleichermaßen zum Steinweg und zum Janshof öffnen und präsentieren. Die anspruchsvolle Lage des Rathauses, innerhalb des gesamten Gebäudeensembles, erfordert einen sensiblen Umgang mit den umgebenden Nutzungen. Diese Rahmenbedingungen sollten insbesondere bei der Betrachtung von Erschließungen und Funktionszusammenhängen berücksichtigt werden. Der neue Rathauskomplex soll sowohl zum Steinweg wie auch zum Janshof Eingangssituationen aufweisen. Die Kubatur des Neubaus soll so gestaltet sein, dass ein möglichst breiter Durchgang zum Janshof verbleibt.

Competition assignment
The reconstruction of the Janshof is a central theme of the inner city development of Brühl together with the renovation and extension of the town hall at Steinweg. Based on a feasibility study it was decided to demolish the annex from 1964, replacing it with a barrier-free new building and to redevelop the listed building part. The adjacent open space of the Janshof (about 4.000 m²), currently used as parking lot, needs a creative upgrading as inner-city recreation area. The prominent position of the three façade sides of the new town hall within the existing ensemble are of central importance. The surrounding uses have to be handled sensitively. The new town hall shall get entrances to Steinweg and to the Janshof, allowing a wide passage to the Janshof.

Fachpreisrichter
Heiner Farwick, Ahaus (Vors.)
Kaspar Kraemer, Köln
Juliane Kopperschmidt, Dortmund
Jan Hertel, Köln
Heinrich Böll, Essen
Frank Flor, Köln
Peter Smeets, Erftstadt
Markus Lamberty, Stadt Brühl

Sachpreisrichter
Dieter Freytag, Bürgermeister, Stadt Brühl
Gerd Schiffer, Beigeordneter, Stadt Brühl
Andreas Brandt, Beigeordneter, Stadt Brühl
Ronald Fuchs, Stadtrat, Stadt Brühl
Michael vom Hagen, Stadtrat, Stadt Brühl
Jochem Pitz, Stadtrat, Stadt Brühl
Harry Hupp, Stadtrat, Stadt Brühl

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehltl, die Arbeit des ersten Preises als Grundlage der Realisierung auszuwählen und die Verfasser zu beauftragen.

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