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Radwegekirche , Milseburg/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
wa-ID
wa-2020744
Tag der Veröffentlichung
22.05.2017
Aktualisiert am
01.06.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Freischaffende, angestellte und beamtete Architekten
Beteiligung
10 Arbeiten
Koordination
architekturbüro zieske, Gießen
Bewerbungsschluss
11.01.2017
Abgabetermin Pläne
01.03.2017
Abgabetermin Modell
08.03.2017
Preisgerichtssitzung
31.03.2017

1. Preis

Sturm und Wartzeck GmbH Architekten, Innenarchitekten, Dipperz
Jörg Sturm
Mitarbeit: Ana Conesa Outeda · Rosalie Barnett
L.Arch.: (f) Landschaftsarchitektur, Bonn
Gunther Ulrichs-Fischer
  • 1. Preis: Sturm und Wartzeck GmbH Architekten, Innenarchitekten, Dipperz

2. Preis

Prof. O. Spital-Frenking & Schwarz, Lüdinghausen
Arge Schönbornschmitz
Spital-Frenking + Schwarz, Berlin
Kathrin Schmitz · Georg Schönborn
Prof. Oskar Spital-Frenking
Prof. Michael Schwarz
Mitarbeit: Florian Langer
  • 2. Preis: Prof. O. Spital-Frenking & Schwarz, Lüdinghausen

3. Preis

Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt am Main
Ferdinand Heide
Mitarbeit: Claudia Zimmerman · Kim Hübner
  • 3. Preis: Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt am Main
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 7 Teilnehmern sowie 3 Zuladungen

Wettbewerbsaufgabe
Der Milseburg-Radweg, Teil des Hessischen Radfernweges R3, verbindet Fulda mit Hilders. Die ehemalige Bahnstrecke führt unter der legendenumwobenen Milseburg (835 m) durch. Hier befindet sich einer der längsten Radwegetunnel Deutschlands: 1.172 m lang, gebaut in 1889, der Milseburg-Tunnel, der 3 km vom Wettbewerbsgrundstück entfernt liegt.
Die Radwegekirche Milseburg soll auf dem mittleren Teil des Milseburg-Radweges gebaut werden: 14 km von Fulda-Götzenhof und 12 km von Hilders entfernt. Der Standort bietet freien Blick einerseits auf die Milseburg, andererseits auf das barocke Schloss Bieberstein, dem ehemaligen Jagdschloss des Fürstabtes von Fulda.
Ziel ist es, direkt an dem Milseburg-Radweg einen Ort der Stille und Besinnung, des geistlichen Auftankens zu errichten. Es soll eine kleine Kapelle mit ca. 35 Sitzplätzen, mit Altar und einem Raum für ein Keyboard entstehen.
Der Bau soll sich mit seiner Architektur sowohl in die Landschaft als auch mit seiner Art der Nutzung harmonisch einfügen. Als künstlerischer Bau soll er die Neugierde der Nutzer des Radweges wecken und sie zum Anhalten und anspornen. Durch eine herausragende Architekturqualität möchte dabei die Radwegekirche auch überregionales Interesse wecken.
Die Nutzung ist in freier ökumenischer Offenheit vorgesehen, für individuelle Radfahrer, InIine- Skater, Wanderer, Jogger. Aber auch für Gruppen, wie Jugend-, Ministranten-, Konfirmanden-, Wanderer- und Pilgergruppen. Für die persönliche Einkehr, für Besinnung, Ruhe und Gebet, aber auch für besondere Gottesdienste, z.B. an Himmelfahrt, zur Eröffnung der Fahrradsaison und des Milseburg-Tunnels, für Taufen, für Trauungen, für standesamtliche Trauungen oder für Gedenk-Gottesdienste für Verstorbene, die auf Radwegen oder auf Fahrten mit dem Rad umgekommen sind.

Competition assignment
The Milseburg cycle path is part of the Hessian cycle trail R3 with one of the longest cycle trail tunnels in Germany: 1.172 m long, built in 1889. The cycle path church shall be built halfway between Fulda and Hilders with free views on the Milseburg and Bieberstein castle. A small chapel with 35 seats, altar and a room for a keyboard shall offer a place of reflection, blending in with the landscape. Due to its outstanding architectural quality, it also wants to arouse nation-wide interest. The chapel is ecumenically open for individuals and groups and for special worship services.

Fachpreisrichter
Michael Frielinghaus, Friedberg (Vors.)
Prof. Thomas Meurer, Frankfurt
Prof. Alexander Reichel, Kassel

Sachpreisrichter
Pfarrer Georg Ander-Molnár, Dipperz
Dr. Jan Olischläger, Hofbieber-Langenbieber

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, den ersten Preisträger mit der weiteren Planung zu beauftragen.

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