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  • Philologicum – Zentralbibliothek für die philologischen Fächer der LMU München
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Philologicum – Zentralbibliothek für die philologischen Fächer der LMU München , München/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2013180
Tag der Veröffentlichung
14.03.2014
Aktualisiert am
30.06.2020
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Freischaffende, angestellte und beamtete Architekten
Beteiligung
41 Arbeiten
Auslober
Bewerbungsschluss
11.10.2013
Abgabetermin
27.01.2014
Preisgerichtssitzung
14.03.2014
Fertigstellung
2019

Fertigstellung des Projekts - 2019

Projektdaten/Technical Data
Realisierung: 2015 – 19
Grundstücksfläche/site area: 2.270 m²
Nutzfläche/floor area: 8.420 m²
Bebaute Fläche/built-up area: 1.530 m²
Umbauter Raum/cubage: 42.500 m³

Architekten/Architects
Cukrowicz Nachbaur Architekten, Bregenz
Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm Christian Schmölz, Tobias Beyrer
Team Projekt: Anton Nachbaur-Sturm
Stefan Abbrederis (PL), Julia Grund, Miriam Gruppe, Michael Abt, Philipp Schertler, Michael Mayer, Clemens Hämmerle, Dominik Hofstetter

Fachplaner/Engineers
Statik/structural consultant
Bwp Burggraf + Reiminger Ing.GmbH, München

Landschaftsplanung/ landscape planning
adlerolesch Landschaftsarchitekten, München


Das Gebäude in der Ludwigstraße 25 wurde 1833-1835 in der Ära Ludwigs I. von Friedrich von Gärtner erbaut und ist ein wesentlicher Bestandteil einer der bedeutendsten Straßenzüge Münchens. Der gesamte Gebäudebestand wurde programmgemäß entkernt, die bestehenden denkmalgeschützten Außenwände blieben erhalten. Die Gebäudeschale wurde hofseitig durch eine neue Außenwandschicht komplettiert. Die Gliederung des Gebäudes erfolgt horizontal durch eine zentrale Mittelspange, die sich zwischen zwei massiven Kernen aufspannt. Die vertikale Gliederung erfolgt durch die Stapelung von Hauptgeschoßen mit großer Raumhöhe und zentralen Galerieebenen mit halber Raumhöhe. Die Zwischenbereiche werden umlaufend von der zweigeschossigen Raumschicht umspült, die Raumhöhen entsprechen jenen des Bestandes, um die bestandsspezifische Großzügigkeit zu erhalten. Die übergeordnete Konzeptidee basiert auf dem Prinzip des Schließens einer offenen Gebäudeschale und deren strukturiertem Befüllen. Durch die leichte Auskragung der neuen Lamellenstruktur entsteht ein abstraktes Bild eines Bücherregales mit einem subtilen Verweis auf die dahinterstehende Nutzung. Die Art der Fassadenausbildung, die Gliederung der Ebenen verbunden mit der großen Raumhöhe ermöglicht die maximale Tageslicht-Belichtung bis in die zentralen Bereiche. Sämtliche Maßnahmen homogenisieren das Gesamterscheinungsbild und verbinden alle Teile zu einem neuen Ganzen.



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Dezember 2017 - Zwischenstand des Projektes

Die Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften ist gemessen an der Zahl ihrer Studierenden die größte Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Innerhalb ihrer drei Departments bietet sie ein in Deutschland einmaliges Spektrum von Sprachen, Literaturen und Kulturen der Gegenwart und vergangener Epochen. Sie leidet jedoch seit vielen Jahren unter dem Umstand, dass sie stark zergliedert und auf viele Standorte verteilt ist. So sind insbesondere die Einzelbibliotheken allein an elf Standorten in sechs verschiedenen Gebäuden untergebracht. Mit der Schaffung einer Fachbibliothek „Philologicum“ am Standort Ludwigstraße 25 sollen die Geisteswissenschaften an der LMU eine ihrer wissenschaftlichen Bedeutung entsprechende Stärkung erfahren um so die derzeitige internationale Spitzenposition nicht nur halten sondern auch weiter ausbauen zu können. Die Fachbibliothek Philologicum wird die Medienbestände der bisherigen philologischen Institutsbibliotheken sowie den philologischen Bestand der Zentralen Lehrbuchsammlung aufnehmen und diese in zeitgemäßer Art nutzbar machen. Sie wird ca. 420.000 Medien anbieten, für die Nutzer fast ausschließlich frei zugänglich. Es werden über 690 Arbeitsplätze ganz unterschiedlicher Gestaltung und Funktion zur Verfügung stehen.

Aus dem Wettbewerb hervorgegangen ist eine Preisgruppe aus drei Siegern, darunter Fink + Thurnher Architekten, Cukrowicz · Nachbaur Architekten aus Bregenz.
Sie konnten sich in der Überarbeitung als erste Gewinner durchsetzen und haben schließlich den Auftrag erhalten.
Wie der Website der Architekten Cukrowicz · Nachbaur zu entnehmen ist, soll die Realisierung in 2018 fertiggestellt werden.

Preisgruppe

Fink · Thurnher Architekten, Bregenz
Josef Fink · Markus Thurnher
Cukrowicz Nachbaur Architekten ZT GmbH, Bregenz
Andreas Cukrowicz
Mitarbeit: Anton Nachbaur-Sturm
Christian Schmölz · Tobias Beyrer

Preisgruppe

Auer Weber Architekten, Stuttgart
Philipp Auer · Moritz Auer
Mitarbeit: Julia Schmid · Johannes Stoewer
Raphael Reuter
TGA: Ing.-Büro Hausladen GmbH
Brandschutz: Kersken + Kirchner
Schallschutz: Müller-BBM GmbH
Tragwerk: Mayr · Ludescher · Partner Ber. Ing.
Licht: Gabriele Allendorf – light identity
Renderings: 3D-WAY architectural graphics
  • Zugang von Westen
  • Foyer und Bibliothekshalle
  • Lageplan
  • Erdgeschoss
  • Grundriss 1. OG
  • Grundriss 2. OG
  • Schnitt
  • Schnitt
  • Preisgruppe: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • Zugang von Westen
  • Foyer und Bibliothekshalle
  • Lageplan
  • Erdgeschoss
  • Grundriss 1. OG
  • Grundriss 2. OG
  • Schnitt
  • Schnitt
  • Preisgruppe: Auer Weber Architekten, Stuttgart

Preisgruppe

Architekten.3P G. Feuerstein · A. Rüdenauer & Partner, Stuttgart
Feuerstein · Rüdenauer & Partner, Stuttgart
Gerhard Feuerstein
Mitarbeit: Lina Emadi · Leoni Rückschloss
Statik: Harsch & Herbrik, Holzmaden
  • Preisgruppe: Architekten.3P G. Feuerstein · A. Rüdenauer & Partner, Stuttgart
  • Preisgruppe: Architekten.3P G. Feuerstein · A. Rüdenauer & Partner, Stuttgart
  • Lageplan
  • Erdgeschoss (Eingangsebene)
  • Ebene 1
  • Ebene 2
  • Querschnitt
  • Ansicht vom Innenhof
  • Ansicht von der Schellingstraße
  • Preisgruppe: Architekten.3P G. Feuerstein · A. Rüdenauer & Partner, Stuttgart
  • Preisgruppe: Architekten.3P G. Feuerstein · A. Rüdenauer & Partner, Stuttgart
  • Lageplan
  • Erdgeschoss (Eingangsebene)
  • Ebene 1
  • Ebene 2
  • Querschnitt
  • Ansicht vom Innenhof
  • Ansicht von der Schellingstraße

Anerkennung

Klein & Sänger Architekten GmbH, München
Reiner Klein · Reinhart Sänger
Mitarbeit: Lilith Castilla · Jaeho Kim
Statik: Behringer Ber. Ing. GmbH, München
Brandschutz: K33 Brandschutz
Steinlehner · Riedner · Wagner
Haustechnik: Ingenieurbüro Hirdina
Mitarbeit: Birte Böttger · Victoria Fuhr
Jennifer Schedlbauer

Anerkennung

HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
Rainer Hascher · Sebastian Jehle
Mitarbeit: Sebastian Sagor · Stephanie Larassati
Alp Tas · Fleur Keller
Energie: Ingenieurbüro Mayr AG
Statik: sbp schlaich · bergermann und partner gmbh, Stuttgart
Brandschutz: hhpberlin

Anerkennung

löhle neubauer architekten, Augsburg
Rainer Löhle · Regine Neubauer
Mitarbeit: Anne Werner · Matthias Weiss
Birgit Hammer
L.Arch.: lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh, München
Tragwerk: Ing.-Büro
Geiger · Furche · Zimmermann
Bauphysik: Ing.-Büro Bobran
Rendering: Benedikt Lösch

Anerkennung

Marina Stankovic Architekten, Berlin
Can (C and A Nagoya), Sakae
Yasuyuki Ito
Mitarbeit: Daniel Suarez · Bruno Di Lecce
Fachplaner: GuD Planungsges. für Ing. mbH
ZWP Ingenieur-AG
HHP Ingenieure für Brandschutz GmbH

Anerkennung

Nickl & Partner Architekten AG, München
Hans Nickl · Christine Nickl-Weller
Mitarbeit: Ines Delic · Adis Dobardzic
Dimitri Prikhodko
Brandschutz/Energie/TGA/Tragwerk: WSGreenTechnologies GmbH
Verfahrensart
Nicht offener, einphasiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 50 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Die Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften ist gemessen an der Zahl ihrer Studierenden die größte Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, innerhalb ihrer drei Departments bietet sie ein in Deutschland einmaliges Spektrum von Sprachen, Literaturen und Kulturen der Gegenwart und vergangener Epochen. Sie leidet jedoch seit vielen Jahren unter dem Umstand, dass sie stark zergliedert und auf viele Standorte verteilt ist. So sind insbesondere die Einzelbibliotheken allein an 11 Standorten in 6 verschiedenen Gebäuden untergebracht.
Mit der Schaffung einer Fachbibliothek „Philologicum“ am Standort Ludwigstraße 25 sollen die Geisteswissenschaften an der LMU eine ihrer wissenschaftlichen Bedeutung entsprechende Stärkung erfahren, um so die derzeitige internationale Spitzenposition nicht nur halten sondern auch weiter ausbauen zu können.
Die Fachbibliothek Philologicum wird die Medienbestände der bisherigen philologischen Institutsbibliotheken sowie den philologischen Bestand der Zentralen Lehrbuchsammlung aufnehmen und diese in zeitgemäßer Art nutzbar machen. Sie wird ca. 420.000 Medien anbieten, für die Nutzer fast ausschließlich frei zugänglich. Es werden über 690 Arbeitsplätze ganz unterschiedlicher Gestaltung und Funktion zur Verfügung stehen.

Competition assignment
In terms of student numbers, the Faculty of Languages and Literature is the largest faculty at the LMU Munich. Three departments offer a range of languages, literatures and cultures of the present and past. Since many years the departments are spread across many locations. The ”Philologicum“ shall now unite the several specialist libraries under one roof at the Lud- wigstraße 25, covering approx. 420.000 media, almost exclusively accessible for users, with 690 different available workspaces.

Fachpreisrichter
Prof. Hannelore Deubzer, München (Vors.)
Ingrid Amann, München
Prof. Andreas Hild, München
Prof. Andreas Meck, München
Prof. Peter Pfab, Oberste Baubehörde, München
Gero Hoffmann, Staatl. Bauamt München 2

Sachpreisrichter
Dr. Klaus-Rainer Brintzinger, LMU München
Dr. Matthias Fahrmeir, LMU München
Prof. Dr. Florian Mehltretter, LMU München
Dr. Klaus Ulrich Werner, Freie Universität Berlin
Dr. Wolfgang Zeitler, Bayerisches Staatsmin. für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, dass der Auslober die Verfasser der Arbeiten der Preisgruppe zu einer Überarbeitung ihrer Entwürfe auffordern soll.

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