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Philologicum – Zentralbibliothek für die philologischen Fächer der LMU München , München/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2013180
Tag der Veröffentlichung
14.03.2014
Aktualisiert am
21.12.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Freischaffende, angestellte und beamtete Architekten
Beteiligung
41 Arbeiten
Auslober
Bewerbungsschluss
11.10.2013
Abgabetermin
27.01.2014
Preisgerichtssitzung
14.03.2014

Dezember 2017 - Zwischenstand des Projektes

Die Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften ist gemessen an der Zahl ihrer Studierenden die größte Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Innerhalb ihrer drei Departments bietet sie ein in Deutschland einmaliges Spektrum von Sprachen, Literaturen und Kulturen der Gegenwart und vergangener Epochen. Sie leidet jedoch seit vielen Jahren unter dem Umstand, dass sie stark zergliedert und auf viele Standorte verteilt ist. So sind insbesondere die Einzelbibliotheken allein an elf Standorten in sechs verschiedenen Gebäuden untergebracht. Mit der Schaffung einer Fachbibliothek „Philologicum“ am Standort Ludwigstraße 25 sollen die Geisteswissenschaften an der LMU eine ihrer wissenschaftlichen Bedeutung entsprechende Stärkung erfahren um so die derzeitige internationale Spitzenposition nicht nur halten sondern auch weiter ausbauen zu können. Die Fachbibliothek Philologicum wird die Medienbestände der bisherigen philologischen Institutsbibliotheken sowie den philologischen Bestand der Zentralen Lehrbuchsammlung aufnehmen und diese in zeitgemäßer Art nutzbar machen. Sie wird ca. 420.000 Medien anbieten, für die Nutzer fast ausschließlich frei zugänglich. Es werden über 690 Arbeitsplätze ganz unterschiedlicher Gestaltung und Funktion zur Verfügung stehen.

Aus dem Wettbewerb hervorgegangen ist eine Preisgruppe aus drei Siegern, darunter Fink + Thurnher Architekten, Cukrowicz · Nachbaur Architekten aus Bregenz.
Sie konnten sich in der Überarbeitung als erste Gewinner durchsetzen und haben schließlich den Auftrag erhalten.
Wie der Website der Architekten Cukrowicz · Nachbaur zu entnehmen ist, soll die Realisierung in 2018 fertiggestellt werden.

Preisgruppe

Fink · Thurnher Architekten, Bregenz
Josef Fink · Markus Thurnher
Cukrowicz · Nachbaur Architekten, Bregenz
Andreas Cukrowicz
Mitarbeit: Anton Nachbaur-Sturm
Christian Schmölz · Tobias Beyrer

Preisgruppe

Auer Weber, Stuttgart
Philipp Auer · Moritz Auer
Mitarbeit: Julia Schmid · Johannes Stoewer
Raphael Reuter
TGA: Ing.-Büro Hausladen GmbH
Brandschutz: Kersken + Kirchner
Schallschutz: Müller-BBM GmbH
Tragwerk: Mayr · Ludescher · Partner Ber. Ing.
Licht: Gabriele Allendorf – light identity
Renderings: 3D-WAY architectural graphics

Preisgruppe

Architekten.3P G. Feuerstein · A. Rüdenauer & Partner, Stuttgart
Feuerstein · Rüdenauer & Partner, Stuttgart
Gerhard Feuerstein
Mitarbeit: Lina Emadi · Leoni Rückschloss
Statik: Harsch & Herbrik, Holzmaden

Anerkennung

Klein & Sänger Architekten GmbH, München
Reiner Klein · Reinhart Sänger
Mitarbeit: Lilith Castilla · Jaeho Kim
Statik: Behringer Ber. Ing. GmbH, München
Brandschutz: K33 Brandschutz
Steinlehner · Riedner · Wagner
Haustechnik: Ingenieurbüro Hirdina
Mitarbeit: Birte Böttger · Victoria Fuhr
Jennifer Schedlbauer

Anerkennung

HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
Rainer Hascher · Sebastian Jehle
Mitarbeit: Sebastian Sagor · Stephanie Larassati
Alp Tas · Fleur Keller
Energie: Ingenieurbüro Mayr AG
Statik: sbp schlaich · bergermann und partner gmbh, Stuttgart
Brandschutz: hhpberlin

Anerkennung

Löhle Neubauer Architekten, Augsburg
Rainer Löhle · Regine Neubauer
Mitarbeit: Anne Werner · Matthias Weiss
Birgit Hammer
L.Arch.: lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh, München
Tragwerk: Ing.-Büro
Geiger · Furche · Zimmermann
Bauphysik: Ing.-Büro Bobran
Rendering: Benedikt Lösch

Anerkennung

Marina Stankovic Architekten, Berlin
Can (C and A Nagoya), Sakae
Yasuyuki Ito
Mitarbeit: Daniel Suarez · Bruno Di Lecce
Fachplaner: GuD Planungsges. für Ing. mbH
ZWP Ingenieur-AG
HHP Ingenieure für Brandschutz GmbH

Anerkennung

Nickl & Partner Architekten AG, München
Hans Nickl · Christine Nickl-Weller
Mitarbeit: Ines Delic · Adis Dobardzic
Dimitri Prikhodko
Brandschutz/Energie/TGA/Tragwerk: WSGreenTechnologies GmbH
Verfahrensart
Nicht offener, einphasiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 50 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Die Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften ist gemessen an der Zahl ihrer Studierenden die größte Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, innerhalb ihrer drei Departments bietet sie ein in Deutschland einmaliges Spektrum von Sprachen, Literaturen und Kulturen der Gegenwart und vergangener Epochen. Sie leidet jedoch seit vielen Jahren unter dem Umstand, dass sie stark zergliedert und auf viele Standorte verteilt ist. So sind insbesondere die Einzelbibliotheken allein an 11 Standorten in 6 verschiedenen Gebäuden untergebracht.
Mit der Schaffung einer Fachbibliothek „Philologicum“ am Standort Ludwigstraße 25 sollen die Geisteswissenschaften an der LMU eine ihrer wissenschaftlichen Bedeutung entsprechende Stärkung erfahren, um so die derzeitige internationale Spitzenposition nicht nur halten sondern auch weiter ausbauen zu können.
Die Fachbibliothek Philologicum wird die Medienbestände der bisherigen philologischen Institutsbibliotheken sowie den philologischen Bestand der Zentralen Lehrbuchsammlung aufnehmen und diese in zeitgemäßer Art nutzbar machen. Sie wird ca. 420.000 Medien anbieten, für die Nutzer fast ausschließlich frei zugänglich. Es werden über 690 Arbeitsplätze ganz unterschiedlicher Gestaltung und Funktion zur Verfügung stehen.

Competition assignment
In terms of student numbers, the Faculty of Languages and Literature is the largest faculty at the LMU Munich. Three departments offer a range of languages, literatures and cultures of the present and past. Since many years the departments are spread across many locations. The ”Philologicum“ shall now unite the several specialist libraries under one roof at the Lud- wigstraße 25, covering approx. 420.000 media, almost exclusively accessible for users, with 690 different available workspaces.

Fachpreisrichter
Prof. Hannelore Deubzer, München (Vors.)
Ingrid Amann, München
Prof. Andreas Hild, München
Prof. Andreas Meck, München
Prof. Peter Pfab, Oberste Baubehörde, München
Gero Hoffmann, Staatl. Bauamt München 2

Sachpreisrichter
Dr. Klaus-Rainer Brintzinger, LMU München
Dr. Matthias Fahrmeir, LMU München
Prof. Dr. Florian Mehltretter, LMU München
Dr. Klaus Ulrich Werner, Freie Universität Berlin
Dr. Wolfgang Zeitler, Bayerisches Staatsmin. für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, dass der Auslober die Verfasser der Arbeiten der Preisgruppe zu einer Überarbeitung ihrer Entwürfe auffordern soll.

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