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  • 1. Preis: Eberhard Wimmer Architekten, München
  • 2. Preis: Hermann Kaufmann ZT GmbH, Schwarzach
  • 3. Preis: kunze seeholzer architektur & stadtplanung, München
  • 4. Preis: Spreen Architekten, München

Pfarrkirche St. Josef in Holzkirchen , München/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2012658
Tag der Veröffentlichung
11.01.2013
Aktualisiert am
01.11.2016
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekten, die einer christlichen Konfession zugehörig sind
Beteiligung
26 Arbeiten
Auslober
Koordination
Landherr und Wehrhahn Architektenpartnerschaft mbB, München
Bewerbungsschluss
17.09.2012
Abgabetermin Pläne
11.12.2012
Abgabetermin Modell
18.12.2012
Preisgerichtssitzung
11.01.2013

November 2016 – Zwischenstand des Projekts

Gegenstand des Wettbewerbs, den Eberhard Wimmer aus München im Januar 2013 gewonnen hat, ist die Objekt- und Freianlagenplanung des Neubaus der Pfarrkirche St. Josef mit Werktagskapelle in Holzkirchen. Eberhard Wimmer hat im Anschluss an den Wettbewerbssieg den Auftrag erhalten und wurde mit den Leistungsphasen eins bis fünf betraut. Die Beauftragung erfolgte in Stufen. Der Baubeginn war im Sommer 2015. Heute stehen beide Holzbauten bereits, und bald werden die Oberlichter gesetzt. Wesentliche Änderungen gegenüber dem Wettbewerbsentwurf gibt es nicht.

1. Preis

Eberhard Wimmer Architekten, München
Mitarbeit:
Claudia Cholewa
  • 1. Preis: Eberhard Wimmer Architekten, München

2. Preis

Hermann Kaufmann ZT GmbH, Schwarzach
In Arbeitsgemeinschaft mit:
cukrowicz · nachbaur architekten zt gmbh, Bregenz
Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm

L.Arch.:
Markus Cukrowicz, Winterthur
Mitarbeit:
Johanna Brunner. Anika Paschek, Laura Untertrifaller

Statik:
Merz · Kley Partner Bauingenieure
ZT GmbH, Dornbirn Gordian Kley

Projektteam Kunst:
Urs Beat Roth, Atelier für Geometrie, Zürich

Lehmbau:
Martin Rauch, Schlins

Keramik:
Martha Rauch, Schlins

Grafikdesign:
Sebastian Rauch, Schlins

Kunst:
Manfred Alois Mayr, Bozen

Kunst:
Florian Pumhösl, Wien

Modell:
Edgar Neugebauer
  • 2. Preis: Hermann Kaufmann ZT GmbH, Schwarzach

3. Preis

kunze seeholzer architektur & stadtplanung, München
Peter Kunze, Stefanie Seeholzer

L.Arch.:
Fischer · Heumann Landschaftsarchitekten, München
Eva Fischer, Michael Heumann
Mitarbeit:
Ricarda Ruby, Jenni Preuschmann
raupach architekten, München
Philipp Raupach
  • 3. Preis: kunze seeholzer architektur & stadtplanung, München

4. Preis

Spreen Architekten, München
Jan Spreen
terra.nova Landschaftsarchitektur, München
Peter Wich
  • 4. Preis: Spreen Architekten, München
Verfahrensart
Nicht offener, einstufiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auslosung von ca. 20 Teilnehmern sowie 5 Zuladungen

Wettbewerbsaufgabe
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Objekt- und Freianlagenplanung des Neubaus der Pfarrkirche St. Josef mit Werktagskapelle in Holzkirchen. Neben dem Neubau der Pfarrkirche mit Werktagskapelle steht das Pfarrhaus zur Disposition. Hierfür kann eine Neubaulösung angedacht werden oder eine umfassende Sanierung des Gebäudes mit einer Neustrukturierung der Nutzungen. Bei einer Überplanung des Pfarrhauses ist darauf zu achten, das gewünschte Raumprogramm in den Bestand zu integrieren und die Trennung zwischen öffentlichen Pfarramtsbereich und privaten Wohnbereich vorzusehen. Ebenfalls soll die derzeit unzureichende öffentliche Erschließung überarbeitet werden. Der Pfarrheim-Trakt des Pfarrhausgebäudes soll nach Möglichkeit erhalten werden, wenn hierdurch – unter Berücksichtigung der funktionellen und brandschutztechnischen Anforderungen – eine wirtschaftliche Lösung gefunden werden kann.

Competition assignment
Object of the competition is the development of the parish church St. Josef in Holzkirchen including the chapel and the landscaping of the open areas. Beside the new church the rectory shall either be comprehensively redeveloped or newly constructed. The public rectory area and the private living area have to be separate. The currently unsatisfactory public access has to be reorganised. The wing with the parish hall shall be obtained, if an economic solution is possible – in regards to the functional and fire prevention requirements.

Fachpreisrichter
Prof. Hannelore Deubzer, München/Berlin (Vors.)
Prof. Andreas Meck, München
Prof. Dr. Matthias Castorph, München
Wolf D. Auch, München
Hans-Jürgen Dennemarck, Erzbischöfliches Ordinariat München
Paul Höschl, Bischöfl. Baureferat Regensburg

Sachpreisrichter
Weihbischof Wolfgang Bischof, Bischofsvikar der Region Süd
Monsignore Thomas Schlichting,
Erzbischöfliches Ordinariat München
Anton Tulbure, KV-Vorstand, Holzkirchen
Bernhard Burgmayr, KV Holzkirchen
Josef Höß, 1. Bürgermeister, Markt Holzkirchen

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober mit großer Mehrheit, dem Verfasser der mit dem 1. Preis ausgezeichneten Arbeit die weiteren Planungsleistungen zu übertragen.
Bekanntmachung eines Wettbewerbs nach RPW 2008
Neubau der Pfarrkirche St. Josef in Holzkirchen mit Neubau bzw. Sanierung und Umbau des Pfarrhauses und des Pfarrheimes, funktionaler Umbau Pfarrsaal

Auslober:
Erzbischöfliches Ordinariat München
Ressort Bauwesen und Kunst Hauptabteilung
Kirchliches Bauen Prannerstr. 9
80333 München

Wettbewerbsbetreuung:
Landherr Architekten
Dipl. Ing. Walter Landherr
Architekt und Stadtplaner BDA
Karlstraße 55 80333 München
Tel. +49 89 18939670 Fax +49 89 189396729
architekt@walterlandherr.de

Wettbewerbsaufgabe:
Neubau der Pfarrkirche St. Josef in Holzkirchen mit Neubau bzw. Sanierung und Umbau des Pfarrhauses und des Pfarr- heimes, funktionaler Umbau Pfarrsaal
Ausgangssituation: Die Pfarrkirche St. Josef wurde ab 1961 in der Nähe des Bahnhofs in Holzkirchen errichtet. Der Architekt Franz Ruf entwarf eine moderne Hallenkirche mit angegliederter Werktagskapelle, freistehendem Glockenturm und großen zeitgenössischen Glaswänden. Die Kirche wurde 1962 geweiht. Die pfarrlichen Einrichtungen sind auf mehrere Gebäude und Gebäudeteile verteilt. Eine Überprüfung des Tragwerks der Pfarrkirche hat ergeben, dass die Standsicherheit der Pfarrkirche St. Josef nicht gewährleistet ist. Die Gebäude der pfarrlichen Einrichtungen weisen Mängel im Brandschutz, Barrierefreiheit, energetischer Zustand und Funktion auf.
Wettbewerbsaufgabe:Die Pfarrkirche St. Josef kann nicht saniert werden und soll durch einen qualitätvollen Neubau ersetzt werden. Neben dem Neubau der Pfarrkirche mit Werktagskapelle steht das Pfarrhaus zur Disposition, während das Pfarrheim lediglich für funktionsverbessernde Umbauten in Betracht kommt. Zur Pfarrkirche mit ca. 400 Sitzplätzen ist eine Hauptnutzfläche von ca. 900 m2 für die pfarrlichen Einrichtungen zu planen.

Wettbewerbsart:
Beschränkt offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb mit vor- geschaltetem Bewerbungsverfahren.
Das Wettbewerbsverfahren ist anonym

Zulassungsbereich:
Der Zulassungsbereich ist regional begrenzt. Zur Bewerbung zugelassen sind Architekten, deren Hauptwohnsitz in Bayern, Österreich oder der Schweiz liegt.

Teilnahmeberechtigung:
Folgende 5 Teilnehmer werden zum Wettbewerb eingeladen (ohne Bearbeitungshonorar).

Prof. Hermann Kaufmann, Schwarzach
Architekten Wollmann & Mang, München
Hess Talhof Kusmierz Architekten, München
Leonhard Architekten, München
Ricco Johanson Architekten, München

Weitere ca. 20 Teilnehmer werden in einem vorgeschalteten Bewer- bungs- / Auswahlverfahren ausgewählt.

Aus Bewerbungen ausgewählte Teilnehmer dürfen keine anderen als die in der Bewerbung genannten Personen (Mitverfasser) am Wettbewerb beteiligen. Dies gilt nicht für die Bildung von Arbeitsgemeinschaften mit Landschaftsarchitekten.

Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der Veröffentlichung erfüllt sein.

Zur Bewerbung zugelassen sind im Zulassungsbereich ansässige

• natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt befugt sind. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung „Architekt“ zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt bzw. Landschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.

• juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der/die verantwortliche(n) Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen.

• Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.

Ausgewählte Architekten können nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens Arbeitsgemeinschaften mit Landschaftsarchitekten bilden. Die Bildung von Arbeitsgemeinschaften mit Landschaftsarchitekten wird empfohlen. Arbeitsgemeinschaften haben in der Verfassererklärung einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen.

Die Teilnehmer müssen einer christlichen Konfession zugehörig sein. Im Bewerbungsverfahren ausgewählte Teilnehmer müssen nach der Auswahl eine Bestätigung vorlegen. Wird diese Bestätigung nicht vorgelegt, werden diese Teilnehmer nicht zum Wettbewerb zugelassen. Kriterium ist die Zugehörigkeit zu einer der Mitgliedskirchen in folgenden Institutionen:

ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland) Ökumenische Centrale
Ludolfusstraße 2-4, 60487 Frankfurt am Main,
Tel.: +49- 69-247027-15 Fax: -30
Liste unter www.oekumene- ack.de/Mitgliedskirchen.42.0.html

ÖRKÖ (Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich),
Severin Schreiber Gasse 3, A-1180 Wien,
Tel.: +43-1-479-1523-300 Fax: -330
Liste unter www.oekumene.at/site/oerkoe

AGCK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz),
Nollenstrasse 3, CH-8572 Berg,
Tel./Fax: +41-71-6361506
Liste unter www.agck.ch/de-ch/mitgliedkirchen.html

Bewerbung:
Die Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb ist bis zum
17.09.2012, 17:00 Uhr (Eingang, als Ausschlussfrist) im Architekturbüro Landherr einzureichen.

Bewerbungsunterlagen können aus dem Internet unter der Adresse www.walterlandherr.de unter dem Reiter Wettbewerbe heruntergeladen werden.

Die Bewerbungen müssen folgende Unterlagen enthalten:
• Ausgefüllte Bewerbung (auf Vordruck), rechtsverbindlich unter- schrieben
• Nachweis der Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Architekt“
• Präsentation von maximal drei mit der Aufgabe vergleichbaren Referenzprojekten auf maximal insgesamt 6 Seiten DIN A 4
• Projektdatenblätter zu den eingereichten Referenzprojekten (auf Vordruck)

Die Bewerbungsunterlagen dürfen insgesamt nicht mehr als 6 Seiten DIN A 4 umfassen (zuzüglich Bewerbungsbogen). Darüber hinaus gehende Unterlagen werden nicht zur Bewertung zugelassen.

Die Auswahl erfolgt durch ein vom Auslober berufenes, vom Preisgericht unabhängiges und fachkundiges Gremium nach folgenden Kriterien:
• Gestaltqualität der eingereichten Referenzobjekte
• Fachkunde und Erfahrung
• Leistungsfähigkeit

Der Auslober behält sich vor, auch solche Bewerber zuzulassen, die die geforderte Leistungsfähigkeit und Erfahrung noch nicht nachweisen können, deren eingereichte Unterlagen aber eine hohe gestalterische Qualität erkennen lassen.

Termine:
Bewerbungsfrist: 17.09.2012
Tag der Auslobung: 09.10.2012
Kolloquium: 19.10.2012
Abgabetermin Pläne: 11.12.2012
Abgabetermin Modell: 18.12.2012

Preisrichter:
Fünf Fach- und vier Sachpreisrichter werden die Jury bilden.
Als Fachpreisrichter werden dem Preisgericht neben einem Vertreter des Auslobers weitere unabhängige Architekten angehören.

Preise und Anerkennung:
1. Preis: 20.000,00 €
2. Preis: 14.000,00 €
3. Preis: 9.500,00 €
4. Preis: 6.500,00 €

Die Mehrwertsteuer wird nur den mehrwertsteuerpflichtigen Teilnehmern vergütet. Das Preisgericht ist berechtigt, die Gesamtsumme durch einstimmigen Beschluss anders zu verteilen.

Kostenerstattung:
Die Teilnehmer haben keinen Anspruch auf Erstattung von Kosten.

Weitere Beauftragung:
Der Auslober wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem der Preisträger, bei einstimmiger Empfehlung des Preisgerichts dem ersten Preisträger, die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen übertragen; dies sind die Architektenleistungen für die Bauwerks- und für die Freianlagenplanung gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 1 und Abschnitt 2, mindestens die Leistungsphasen 1 – 4. Die Qualität des Ent- wurfs wird durch die weitere Beteiligung (z.B. in Form von Leitdetails) des beauftragten Preisträgers bei der Ausführungsplanung sicher gestellt. Der Auftraggeber behält sich vor, auch die Leistungsphasen 5 – 9 dem beauftragten Preisträger, ggf. stufenweise zu übertragen. Ein Anspruch auf die Beauftragung dieser Leistungsphasen besteht nicht.
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

Nachprüfung:
Die Entscheidungen des Auswahlgremiums und des Preisgerichts in der Sache sind endgültig. Sie unterliegen nicht der gerichtlichen Nachprüfung.

Absendung der Bekanntmachung:
21.08.2012

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