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  • Neue Ortsmitte mit Veranstaltungssaal
  • Neue Ortsmitte mit Veranstaltungssaal
  • Neue Ortsmitte mit Veranstaltungssaal
  • 1. Preis: dasch zürn architekten, Stuttgart
  • 3. Preis: Löhle Neubauer Architekten, Augsburg
  • 2. Preis: Spreen Architekten, München

Neue Ortsmitte mit Veranstaltungssaal , Wertach/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
wa-ID
wa-2023490
Tag der Veröffentlichung
28.03.2018
Aktualisiert am
31.10.2018
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten
Beteiligung
13 Arbeiten
Auslober
Koordination
Schober Architekten Architektur + Stadtplanung, München
Bewerbungsschluss
27.04.2018
Abgabetermin Pläne
24.09.2018 16:00
Abgabetermin Modell
01.10.2018 16:00
Preisgerichtssitzung
25.10.2018

1. Preis

dasch zürn architekten, Stuttgart
Joachim Zürn
Mitarbeit: Lena Steinbuch · Philemon Bühler
Reinboth Landschaftsarchitekten, Esslingen
Rainer Reinboth
  • 1. Preis: dasch zürn architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: dasch zürn architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: dasch zürn architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: dasch zürn architekten, Stuttgart

2. Preis

Spreen Architekten, München
Jan Spreen · Angela Spreen
Mitarbeit: Maria Golz
Büro Freiraum Freier Landschaftsarchitekt + Stadtplaner, Freising
Johann Berger
Mitarbeit: Lisa Fuchs · Monika Galle
Petra Werner
Tragwerk: merz kley partner ZT GmbH, Dornbirn
Gordian Kley
  • 2. Preis: Spreen Architekten, München
  • 2. Preis: Spreen Architekten, München
  • 2. Preis: Spreen Architekten, München
  • 2. Preis: Spreen Architekten, München

3. Preis

Löhle Neubauer Architekten, Augsburg
Rainer Löhle · Regine Neubauer
lohrer.hochrein Landschaftsarchitekten, München
Axel Lohrer
Mitarbeit: Ben Ritz
Tragwerk: Furche Geiger Zimmermann, Köngen
Michael Geiger
  • 3. Preis: Löhle Neubauer Architekten, Augsburg
  • 3. Preis: Löhle Neubauer Architekten, Augsburg
  • 3. Preis: Löhle Neubauer Architekten, Augsburg
  • 3. Preis: Löhle Neubauer Architekten, Augsburg
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 12 Teilnehmern sowie 8 Zuladungen

Wettbewerbsaufgabe
Der Markt Wertach ist ein kleiner lebendiger Ort im ländlichen Raum, mitten im Allgäu. Er ist heute noch geprägt von innerörtlich gelegenen landwirtschaftlichen Betrieben, deren Struktur prägend für das Ortsbild sind. Der Tourismus stellt eine wichtige Einkommensquelle dar.
Um weiterhin als Wohn-, Arbeits- und Erlebnisort attraktiv zu bleiben möchte der Markt Wertach das gemeinschaftliche Miteinander und lebendige Dorfleben fördern und das touristische Angebot attraktiver machen.
Dazu soll eine Ortsmitte mit einem Veranstaltungssaal mit Gastronomie gestaltet werden, der Raum gibt für unterschiedlichste Veranstaltungen. Bestehende Gebäude sollen hierfür abgebrochen und die Flächen der neuen Nutzung zugeführt werden.
Das Wettbewerbsgebiet ist ca. 4.857 m2 groß. Auf dem Wettbewerbsgebiet befinden sich zwei Gebäude (Hausnummern 5 und 7), die abgebrochen werden.
Mit Verlust des Gasthofs zum Engel geht ein Ortsbild prägendes raumwirksames Gebäude verloren. Entwurfsaufgabe ist es, eine Kubatur und Anordung der Baukörper zu finden, die sich in das Ortsbild integriert und einen zeitgemäßen Beitrag zur Baukultur leistet. Bei der Planung zu berücksichtigen ist die bestehende und geplante Dachlandschaft, die besonders von der höher gelegenen Kirche sichtbar ist.
Der Markt Wertach hat keine Ortsmitte. Mit der Neukonzeptionierung der Gebäude soll eine neue Ortsmitte gestaltet werden. Neben den öffentlichen Aufenthaltsflächen soll es auch Flächen für Märkte und Veranstaltungen mit Buden und kleineren Bühnen geben.
Die Situierung der Baukörper sowie die Gestaltung einer bisher nicht vorhandenen selbstverständlichen Ortsmitte ist dabei ein wichtiger Bestandteil des Wettbewerbs. Darüber hinaus ist die architektonische Ausgestaltung der Baukörper im Zusammenhang mit der Umgebung von großer Bedeutung. Erwartet werden städtebauliche und architektonische Lösungen, die individuell auf Wertach zugeschnitten sind und die Baukultur fortschreiben.

Competition assignment
The market Wertach is a small lively place in the countryside, in the middle of the Allgäu, still dominated by farms, whose structure is characteristic of the townscape. Tourism is an important source of income.
To remain an attractive location, Wertach wants to promote communal living and tourist services. Thus, a town centre with an event hall with catering shall be designed, for a variety of events. Existing buildings (house numbers 5 and 7) shall be demolished for this purpose and this areas shall be reused. The competition area is approx. 4.857 m2. Because one landmark building is lost, the new buildings shall be designed with a cubature and arrangement that blend in with the townscape and add to a contemporary building culture. The design has to incorporate the existing and planned roof landscape. So far Wertach has no town centre, which shall be created with the redesign of the buildings. Beside the public recreation areas, there shall be space for markets and events with stalls etc. Expected are urban and architectural solutions that are individually customized for Wertach and update the building culture.

Fachpreisrichter
Martin Hirner, München (Vors.)
Christine Schweiger, Regierung von Schwaben
Peter Wich, München

Sachpreisrichter
Eberhard Jehle, 1. Bürgermeister
Norbert Gebhart, 2. Bürgermeister

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt, die Verfasser der Arbeit die mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde mit den weiteren Planungsleistungen zu beauftragen.
28/03/2018    S61    - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren 
Deutschland-Wertach: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2018/S 061-135528
Wettbewerbsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Markt Wertach
Rathausstraße 3
Wertach
87497
Deutschland
Kontaktstelle(n): Eberhard Jehle, Erster Bürgermeister
E-Mail: bgm@wertach.de
NUTS-Code: DE27E
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.markt-wertach.de

I.2) Gemeinsame Beschaffung


I.3) Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.markt-wertach.de/aktuelles/wettbewerb/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5) Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:
Neue Ortsmitte mit Veranstaltungssaal in Wertach

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71240000

II.2) Beschreibung


II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)

71222000

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:
Entwurfsaufgabe ist die städtebauliche Anordnung und Planung eines Veranstaltungssaals und einer Gastronomie im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Freiflächen zu einer neuen Ortsmitte für Wertach. Von den Planern wird eine architektonische Ausgestaltung der Baukörper und der Freianlagen erwartet, die individuell auf Wertach zugeschnitten ist und die sich in das bestehende Ortsbild einfügt.

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben


III.1) Teilnahmebedingungen

III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Vom Bewerber / den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sind zum Zwecke der Auswahl zunächst die im Teilnahmeantrag geforderten Angaben und Eigenerklärungen abzugeben: — Angaben zu Name und Rechtsform, zum bevollmächtigten Vertreter, Ansprechpartner mit E-Mail, Gründungsdatum, — Angabe der Adresse und Kontaktdaten, — Angabe zu Ausschlussgründen nach §§123, 124 GWB, — von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft: * Erklärung, dass sich diese nur als Mitglied der benannten Bewerbergemeinschaft bewerben. * Bewerbergemeinschaftserklärung mit Angabe der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft u. des jeweiligen Leistungsanteils, Bevollmächtigung des vertretungsberechtigten Mitglieds sowie der Erklärung, dass die Mitglieder im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft bilden werden. Zur Teilnahme gelten folgende Mindestanforderungen: Es werden nur Bewerber oder Bewerbergemeinschaften berücksichtigt, die nachweisen, 1) dass eine Berufsqualifikation als „Architekt“ vorliegt und die erklären, 2) dass keine Ausschlusskriterien nach §§123, 124 GWB vorliegen und 3) die mindestens ein Referenzprojekt über einen Neubau vorlegen. Unter denjenigen Bewerbern / Bewerbergemeinschaften, die die Mindestanforderungen erfüllen, erfolgt die Auswahl der zugelassenen Bewerber nach folgenden Auswahlkriterien: Angabe von bis zu 2 Referenzprojekten über einen Neubau (siehe Formblätter Referenzen). Es werden nur Referenzprojekte berücksichtigt, bei denen die Leistungsphase 8 innerhalb der letzten 10 Jahre abgeschlossen wurde. Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben zu machen: a. Name des Referenzprojekts, b. Name Auftraggeber mit Ansprechpartner und Anschrift, c. Art und Nutzung des Gebäudes d. Zeitpunkt Fertigstellung LPh 8 (Monat/Jahr), e. Honorarzone, f. Brutto-Grundfläche des Gebäudes bzw. Fläche der Freianlage, g. Leistungsanteil (Leistungsphasen). Unter denjenigen Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nach den geforderten Angaben grundsätzlich geeignet sind, erfolgt die Auswahl von max. 12 Wettbewerbsteilnehmern nach folgenden Kriterien: Referenzen bei Neubauten, berücksichtigt werden: — die Vergleichbarkeit der Planungsanforderungen (Optimum: Honorarzone IV oder höher), — die Vergleichbarkeit der Brutto-Grundfläche (Optimum: 500 m2 oder mehr), — der Leistungsanteil (Optimum: Leistungsphasen 2-8 oder mehr), — die Anzahl der Referenzen (Optimum: 2 Referenzen). Übersteigt die Zahl der geeigneten Bewerber die der geplanten höchsten Teilnehmerzahl, dann entscheidet unter den Bewerbern, die gleichermaßen geeignet sind, das Los. Es werden nur Referenzen berücksichtigt für die die geforderten Angaben in den Formularen des Teilnahmeantrags gemacht wurden.

III.2) Bedingungen für den Auftrag


III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben: Architekten und Landschaftsarchitekten

Abschnitt IV: Verfahren


IV.1) Beschreibung

IV.1.2) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 20
IV.1.7) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
Bau Eins Architekten, Kaiserslauten
Becker Architekten, Kempten
bernardo bader architekten, Dornbirn
Dietrich I Untertrifaller Architekten, München
f64 Architekten, Kempten
Huber Architekten, Betzigau
Spreen Architekten, München
Stefan Bannert Architekten, München
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Neue Ortsmitte. — Städtebauliche Konzeption/Anordnung der Gebäude. Veranstaltungssaal mit Gastronomie. — Gestaltung des/der Baukörper/s, — Funktionalität, — Wirtschaftlichkeit/Energie. Freiflächen. — Qualität der Freiflächen, — Nutzungsmöglichkeiten.

IV.2) Verwaltungsangaben

IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 27/04/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3) Preise und Preisgericht
IV.3.1) Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Höhe der Preisgelder muss noch abschließend ermittelt werden. Derzeit wird (unverbindlich) von Summen in folgender Größenordnung ausgegangen: 1. Preis 16 000 EUR; 2. Preis 10 000 EUR; 3. Preis 6 000 EUR. Anerkennungen 8 000 EUR. Preissumme gesamt netto 40 000 EUR. Zzgl. gesetzl. MwSt 19 % 7 600 EUR. Preissumme gesamt brutto 47 600 EUR.
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: Keine.
IV.3.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein
IV.3.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:
Martin Hirner, Architekt
Christine Schweiger, Regierung von Schwaben
Peter Wich, Landschaftsarchitekt
Eberhard Jehle, 1. Bürgermeister
Norbert Gebhart, 2. Bürgermeister

Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.3) Zusätzliche Angaben
: Zum Nachweis der Eignung der Auftragsdurchführung erforderliche Unterlagen (auf Verlangen nach Abschluss des Wettbewerbs einzureichen): Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung für beide Leistungsbilder jeweils mit einer Deckungssumme von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von 1,0 Mio. EUR für Sonstige Schäden (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied). Alternativ genügt eine Bestätigung eines Versicherers (nicht Versicherungsmaklers) über eine entsprechende Versicherbarkeit im Auftragsfall. Der Auslober beabsichtigt im Anschluss an den Wettbewerb ein Verhandlungsverfahren nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV mit dem Gewinner oder allen Preisträgern durchzuführen. Im letzten Fall wird das Ergebnis des Wettbewerbs als Zuschlagskriterium mit 40 % gewichtet.

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren


VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierung von Oberbayern — Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80534
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@regob.bayern.de
Fax: +49 8921762847Internet-Adresse:www.regierung.oberbayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/

VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren


VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach §134 Abs.1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt


VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

23/03/2018

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