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New Office Airport , Stuttgart/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2011943
Tag der Veröffentlichung
13.07.2011
Aktualisiert am
01.06.2015
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekten
Beteiligung
20 Arbeiten
Auslober
Koordination
Ernst & Young Prof. Weiss + Partner, Düsseldorf
Abgabetermin Pläne
15.06.2011
Abgabetermin Modell
04.07.2011
Preisgerichtssitzung
13.07.2011

Oktober 2012 – Zwischenstand des Projekts

„Entgegen der einstimmigen Empfehlung des Preisgerichts wurde der Planungsauftrag nicht an unser Büro als 1. Preisträger vergeben, sondern an den 2. Preisträger.
Der Auftraggeber, die Flughafengesellschaft Stuttgart (FSG) hätte uns zwar gerne beauftragt, weil wir in der Vergangenheit bei einem Großprojekt gut zusammengearbeitet haben und weil unser Entwurf ihren Belangen am besten entspricht. Sie wurde jedoch vom Hauptmieter, der Fa. Ernst & Young „in die Knie gezwungen“. Ernst & Young veranstaltete im Anschluss an die Preisgerichtssitzung eine Nachjurierung in Form einer Mitarbeiterbefragung, bei der der 2. Preis angeblich präferiert wurde. Daraufhin erhielt der 2. Preis (nicht jedoch wir als 1. Preis) die Gelegenheit „weitere Erklärungen“ abzuliefern. Nachdem wir den Auftraggeber auf das Fairnessgebot hingewiesen hatten, nahmen wir auf eigene Verantwortung und eigene Kosten eine geringfügige aber wirkungsvolle Überarbeitung unseres Entwurfes vor. Diese wurde von der FSG wohlwollend zur Kenntnis genommen mit der Anmerkung, dass man die Möglichkeit schaffen wolle, dem Mieter (Ernst & Young) unsere Überarbeitung vorzustellen. Ernst & Young war jedoch nicht bereit, unsere Überarbeitung zur Kenntnis zu nehmen.
Man wolle den 2. Preis beauftragen.
Dass dies möglich ist, kann nicht bestritten werden, dass aber der 2. Preisträger in der Phase zwischen Wettbewerbsentscheidung und Auftragsvergabe auf diese Weise bevorzugt behandelt wird, kann man nur auf Unerfahrenheit oder Ignoranz (oder eine Mischung aus beidem) zurückführen. Dem Wettbewerbswesen schadet es auf jeden Fall.“ (wulf architekten)

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Juni 2015 – Zwischenstand des Projekts

Nach einem zweiten Preis im Wettbewerb haben Hascher + Jehle den Auftrag erhalten. Sie sind mit den Leistungsphasen 2-5 (LPH 5 ausschließlich Leitdetailplanung) betraut worden. Grundsteinlegung erfolgte am 26. Mai 2014. Am 18. November 2014 konnte schließlich Richtfest gefeiert werden. Man rechnet mit einer Fertigstellung im Frühjahr 2016. Im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf gab es keine wesentlichen Änderungen; in den Grundrissen ergaben sich leichte Anpassungen und der Konferenzbaukörper ist etwas höher geworden als noch im Entwurf geplant.

1. Preis

wulf architekten, Stuttgart
Prof. Tobias Wulf

Mitarbeit:
Steffen Vogt, Nicole Ehni, Daniela Momiroski, Bent Jennrich, Oliver Hasselbach, Meike Zwerger

2. Preis

HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
Prof. Rainer Hascher, Prof. Sebastian Jehle

Mitarbeit:
Wojtek Kaminsky, Daniel Sonntag, Christoph Towara, Philipp Quack, Robert Kiesewetter

3. Preis

JSWD Architekten, Köln
Olaf Arne Drehsen, Frederik Jaspert

Mitarbeit:
Christian Mammel, Carsten Saggau, Carolin Amann, Thi Ha Linh Le, Armin Memic, Michael Pflüger, Yohanna Vogt

4. Preis

Barkow Leibinger Architekten, Berlin
Frank Barkow, Regine Leibinger

Mitarbeit:
Martina Bauer, Jerome Hord, Jessica Knobloch, Gabriel Tamez, Michale Bölling, Clemens Klein, Elizaveta Mosina, Jens Weßel

5. Preis

Benthem Crouwel GmbH, Aachen
in Arbeitsgemeinschaft mit
bna + Borgmann Architekten und Ing. GmbH, Aachen
Markus Sporer

Mitarbeit:
Anja Blechen, Cornelius Wens, Volker Krenz, Alina Zaytseva, Ines Bergmann, Jurriaan De Bruijn, Sergio Bosdorp, Lea Dostàlova
Verfahrensart
Nichtoffener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb zur Auswahl von 13 Teilnehmern und 7 Zuladungen

Wettbewerbsaufgabe
Die notwendige Verknüpfung von Flughafen, Landesmesse und Stuttgart 21 hat die Flughafen Stuttgart GmbH zur Entwicklung eines Masterplans für die bauliche Gestaltung der landseitigen Strukturen veranlasst. Durch die Neuordnung der Flächen vor den Terminalanlagen entstehen Baufelder, die durch hochwertige Nutzungen entwickelt werden sollen. Die einzelnen Grundstücksflächen sind zwischen 5.000 und 22.000 m² groß und lassen sich innerhalb des Masterplanrasters in unterschiedlicher Dichte bebauen. Je nach Lage sind zwischen fünf und acht Obergeschosse möglich. Auf den Grundstücken lassen sich insgesamt 150.000 bis 250.000 m² oberirdische BGF realisieren. Dieses Entwicklungspotenzial soll in den nächsten Jahren mit Investoren und Mietern realisiert werden. Flächen für Büro, Hotel, Parkierung, sonstige Dienstleistungsflächen, Gastronomie, ge ringe Einzelhandelsflächen und Nutzungen, die flughafenaffin sind, sind vorgesehen.
Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) plant nun den Neubau eines modernen Bürogebäudes. Mieter des neuen Gebäudes wird die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH (EY), die ihre deutsche Unternehmenszentrale am Standort Flughafen mit verkehrstechnisch günstiger Lage und hohem zukünftigen Entwicklungspotenzial ansiedelt.
Entstehen soll ein Gebäude mit bis zu rund 40.000 m² BGF auf voraussichtlich 5-6 oberirdischen Stockwerken und mit rund 20.000 m² BGF auf bis zu 2 Untergeschossen. Im Gebäude sollen 1.700 Arbeitsplätze für bis zu rund 2.000 Mitarbeiter von Ernst & Young Stuttgart entstehen. Das Unternehmen soll adäquat, insbesondere zur Bundesautobahn A 8 und zur Flughafenstraße hin, präsentiert werden und eine Teil- und Untervermietbarkeit (Drittverwendung) ermöglichen. Der Auslober und der Mieter stellen hohe Ansprüche an das Projekt in Bezug auf Architektur, Ökonomie und Nachhaltigkeit.
Die Flughafen Stuttgart GmbH verspricht sich darüber hinaus von dem Neubau eine Signalwirkung für die Weiterentwicklung des Flughafengeländes gemäß dem Masterplan.

Competition assignment
The Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) initiated a master plan for the link between airport, Landesmesse and Stuttgart 21. New plots with a size between 5.000 and 22.000 m² were created due to rearrangement with an overall GFA of 150.000 to 250.000 m². This development potential shall be realised during the next few years with areas for office, hotel, car parks, service, gastronomy, airport-related uses and retail areas.
The FSG is now planning a modern office building with auditing company Ernst & Young as tenants. The building with 40.000 m² GFA will have approx. 5-6 floors above ground and 2 underground floors. 1700 work places shall be provided for up to 2000 staff. The company shall be appropriately presented, especially towards the motorway A8 and the Flughafenstraße with parts of the building available for subletting. The project shall meet high demands in terms of architecture, economics and sustainability and create a signal effect for the future development.

Fachpreisrichter
Wolfgang Riehle, Reutlingen (Vors.)
Prof. Carl Fingerhuth, Zürich
Frank Otte, Stadt Leinfelden-Echterdingen
Dr. Eckert Rosenberger, Nixdorf Consult, Gerlingen
Prof. Arno S. Schmidt, Leonberg

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