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  • Neugestaltung der Siemensstadt 2.0 Berlin
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  • Neugestaltung der Siemensstadt 2.0 Berlin
  • Neugestaltung der Siemensstadt 2.0 Berlin
  • 1. Preis | Gewinner: Ortner & Ortner Baukunst, Berlin | © Siemens AG
  • 2. Preis: Kleihues Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
  • 4. Preis: HENN GmbH, Berlin
  • 3. Preis: Robertneun TM Architekten GmbH, Berlin

Neugestaltung der Siemensstadt 2.0 Berlin , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2028217
Tag der Veröffentlichung
15.07.2019
Aktualisiert am
14.01.2020
Verfahrensart
Einladungswettbewerb
Zulassungsbereich
EU /EWR
Teilnehmer
Architektur- und Stadtplanungsbüros mit – sofern erforderlich – Landschaftsarchitekt*innen und weiteren Experten
Beteiligung
17 Arbeiten
Auslober
Koordination
[phase eins], Berlin
Preisgerichtssitzung
07.01.2020
2. Preisgerichtssitzung
08.01.2020
Ausstellung
02-03/2020
Hochbauwettbewerb 1. Teilabschnitt
04-06/2020
Baubeginn
2022

1. Preis | Gewinner

Ortner & Ortner Baukunst Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin-Charlottenburg
capatti staubach Urbane Landschaften, Berlin
  • 1. Preis | Gewinner: Ortner & Ortner Baukunst, Berlin | © Siemens AG
  • 1. Preis | Gewinner: Ortner & Ortner Baukunst, Berlin | © Siemens AG
  • 1. Preis | Gewinner: Ortner & Ortner Baukunst, Berlin | © Siemens AG
  • 1. Preis | Gewinner: Ortner & Ortner Baukunst, Berlin | © Siemens AG
  • 1. Preis | Gewinner: Ortner & Ortner Baukunst, Berlin | © Siemens AG
  • 1. Preis | Gewinner: Ortner & Ortner Baukunst, Berlin | © Siemens AG

2. Preis

Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Prof. Jan Kleihues · Götz Kern
Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, Berlin
Prof. Rainer Schmidt
  • 2. Preis: Kleihues   Kleihues  Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
  • 2. Preis: Kleihues   Kleihues  Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
  • 2. Preis: Kleihues Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
  • 2. Preis: Kleihues Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

3. Preis

Robertneun TM Architekten GmbH, Berlin
Nils Buschmann · Tom Friedrich
Atelier Loidl Landschaftsarchitekten, Berlin
Leonard Grosch
  • 3. Preis: Robertneun TM Architekten GmbH, Berlin
  • 3. Preis: Robertneun TM Architekten GmbH, Berlin
  • 3. Preis: Robertneun TM Architekten GmbH, Berlin
  • 3. Preis: Robertneun TM Architekten GmbH, Berlin

4. Preis

HENN GmbH, Berlin
Martin Henn
WES LandschaftsArchitektur, Berlin
Michael Kaschke
  • 4. Preis: HENN GmbH, Berlin
  • 4. Preis: HENN GmbH, Berlin
  • 4. Preis: HENN GmbH, Berlin
  • 4. Preis: HENN GmbH, Berlin
Verfahrensart
Einladungswettbewerb

Teilnehmer
AS+P Albert Speer + Partner (Frankfurt am Main)
ASTOC Architects and Planners (Köln) mit ARGE Treibhaus&Lavaland (Berlin)
Barkow Leibinger Gesellschaft von Architekten (Berlin) mit relais Landschaftsarchitekten Heck Mommsen Part (Berlin)
Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT (Bregenz) mit Schulze+Grassov (Kopenhagen) und Ramboll Studion Dreiseitl (Überlingen)
Ernst Niklaus Fausch (Zürich) mit Hager Partner (Zürich)
GRAFT (Berlin) mit hutterreimann Landschaftsarchitektur (Berlin)
HENN (München) mit WES LandschaftsArchitektur (Berlin)
Kim Nalleweg Architekten (Berlin) mit Lützow 7 C. Müller J. Wehberg (Berlin)
Kleihues + Kleihues Architekten (Berlin) mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten (Berlin)
Kuehn Malvezzi Associates (Berlin) mit SINAI Landschaftsarchitekten (Berlin)
LINArchitekten Urbanisten (Berlin) mit Vogt Landschaft (Berlin)
Nieto Sobejano Arquitectos (Berlin) mit TOPOTEK 1 Landschaftsarchitekten (Berlin)
O&O Baukunst (Berlin) mit capatti staubach Urbane Landschaften (Berlin)
ROBERTNEUN Architekten (Berlin) mit Atelier Loidl Landschaftsarchitekten (Berlin)
Snøhetta (Oslo)
UNStudio (Amsterdam) mit Felixx Landscape Architects & Planners (Rotterdam)
West 8 urban design & landscape architecture (Rotterdam) mit steidle architekten (München)

Aufgabenstellung
Die Siemensstadt – ein Innovationscampus
Arbeiten, Forschen und Wohnen vereinen! So lautete das Gründungskonzept der Siemensstadt, das auch für die Zukunft gelten soll. Ziel des Projektes ist es, das Siemens-Areal in der Siemensstadt zu einem erlebbaren, kreativen und offenen Ort für Forschung, Technologie, Innovation und Wohnen zu revitalisieren und mit internationaler Strahlkraft für Berlin und Siemens zu entwickeln.

Um dafür die besten Lösungen zu erarbeiten, wird ein zweistufiger Wettbewerb durchgeführt. Zunächst wird ein Masterplan erstellt, in dem das städtebauliche Gerüst definiert wird. Dafür wird ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt. Daran schließt sich ein hochbaulicher Wettbewerb für die erste Bauphase an.

Das Wettbewerbsareal
Das insgesamt 70 Hektar große Areal befindet sich im Bezirk Spandau von Berlin und wird im Osten begrenzt vom Rohrdamm, im Nordosten vom Viadukt der Siemensbahn, im Westen von der Paulsternstraße und im Süden teilweise von der Nonnendammallee und teilweise der Motardstraße. Es wird durchschnitten von der Nonnendammallee.

Hintergrundinformationen
„Wie wollen wir in der Zukunft leben und arbeiten?“ Diese Frage steht im Zentrum der Auslobungsunterlagen, die alle 18 zum städtebaulichen Wettbewerb eingeladenen Architektur- und Stadtplanungsbüros erhielten. Auf über 200 Seiten werden hier Punkt für Punkt mit Texten, Fotos und Plänen der Ist-Zustand, das Projekt, dessen Umfeld, die Planungsvorgaben und die genaue Aufgabe beschrieben.

Die Historie im Blick
Gleich in der Einleitung heißt es nachdrücklich: „Bereits beim ersten Konzept der Siemensstadt 1897 kombinierten die Siemens-Gründer moderne, werkseigene Wohnungen mit der Arbeitswelt vor Ort. Auch kulturelle und soziale Einrichtungen wie Kirchen, Schulen, Freizeiteinrichtungen und Parks waren immer ein Teil davon. Diese über 100-jährige Tradition soll jetzt weitergeführt und weiterentwickelt werden!“

CO2-Neutralität angestrebt
Im Weiteren wird in fünf Kapiteln mit mehreren hundert Unterpunkten detailliert beschrieben, worauf bei den Entwürfen zu achten ist. Von generellen Fragen bis hin zu konkreten Vorgaben bezüglich des Umgangs mit Bestandsgebäuden, den Grünund Freiräumen, der Mobilität und Erschließung oder der Ökologie. Denn die Siemensstadt 2.0 soll ein im Betrieb CO2-neutraler Standort werden, bei dem Ressourceneffizienz und nachwachsende Rohstoffe bereits im Planungsprozess mitgedacht werden.

Zukunftsweisender Stadtteil
Dabei soll durch die Öffnung des bislang für die Öffentlichkeit unzugänglichen Industrieareals ein zukunftsweisender Stadtteil entstehen. Explizit werden die Teilnehmer aufgefordert, tradierte Formen von Arbeiten, Produzieren und Wohnen zu hinterfragen, denn – so wörtlich – „neue Formen der Mobilität und die fortschreitende Digitalisierung unseres Alltags führen zu neuen Anforderungen, schaffen aber auch neue Freiräume, die große Auswirkungen auf die Stadt als Lebensraum haben werden.“

Smart City von morgen
Als beispielhafter „Smart District“ und schon heute elfter Zukunftsort in Berlin soll das Quartier kurze Wege bieten und gut mit der Umgebung vernetzt sein. Mit 24/7- Vitalität sollen hier die Grenzen zwischen traditionell nebeneinander stattfindenden Lebensbereichen überbrückt und Forschung, Technologie, Innovation, Arbeiten, Produzieren und Wohnen miteinander vereint werden. Dabei sollen innovative Mobilitätskonzepte und Lösungen des Klimaschutzes genauso eingebracht werden, wie Möglichkeiten der Digitalisierung, die das Internet of Things (IoT) oder Künstliche Intelligenz eröffnen.

Strahlkraft über Berlin hinaus
Mit der angestrebten Vermischung und Kooperation von Forschungs-, Fach- und Gründerzentren, wissenschaftlichen Einrichtungen und der Wirtschaft soll die Strahlkraft der neuen Siemensstadt 2.0 weit über Berlin hinausreichen. Dazu sollen Teile des vorhandenen Gebäudebestands beitragen, die dem Standort Alleinstellungsmerkmale verleihen und ihm auch in Zukunft ein identitätsstiftendes Profil geben werden. Zusätzlich soll Wohnraum nach dem Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung mit sozialer Durchmischung geschaffen werden, einschließlich Wohnungen für Studierende und Forscher.

Die Bewertungskriterien
Die Entwürfe werden anhand vorher definierter Kriterien von einer hochrangig besetzten Jury beurteilt. Im Einzelnen werden dabei bereits in der Auslobung die folgenden Punkte hervorgehoben:
- Gesamtidee
- Städtebauliche Qualität
- Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit
- Freiraum
- Baukörpergestaltung
- Denkmalschutz
- Programmerfüllung
- Funktionalität der bestehenden und in Zukunft zu erhaltenden Industrieproduktion im Kontext des städtebaulichen Quartiers
- Mobilität
- Sicherheit
- Umwelt

Insgesamt ist das Wettbewerbsgebiet in Berlin-Spandau mit einer Fläche von rund 70 Hektar ungefähr so groß wie einhundert Fußballfelder. Durchschnitten von der Nonnendammallee ist es derzeit im Wesentlichen geprägt von Verwaltung und industrieller Produktion. Mit dem Wettbewerb soll ein städtebaulicher Entwurf gefunden werden, der die Grundlage für die Erstellung und Abstimmung eines übergreifenden Masterplans und die daran anschließende Bauleitplanung bildet.

Fachpreisrichter
Juryvorsitz: Stefan Behnisch, Architekt, Stuttgart
Prof. Kees Kaan, Architekt, Rotterdam
Stefan Kögl, Architekt, München
Prof. Regula Lüscher, Architektin, Berlin
Tobias Micke, Landschaftsarchitekt, Berlin
Prof. Ivan Reimann, Architekt, Berlin
Prof. Manuel Scholl, Architekt, Zürich
Prof. Sophie Wolfrum, Urbanistin und Stadtplanerin, München

Sachpreisrichter
Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin
Ramona Pop, Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Berlin
Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister von Berlin und Senator für Kultur und Europa, Berlin
Helmut Kleebank, Bezirksbürgermeister, Bezirksamt Spandau von Berlin
Prof. Dr. Ralf P. Thomas, Vorstand, Siemens AG, München
Cedrik Neike, Vorstand, Siemens AG, Berlin
Dr. Zsolt Sluitner, CEO, Siemens Real Estate, München
Dr. Karina Rigby, Vice President Siemensstadt 2.0, Siemens AG, Berlin

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