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  • Exilmuseum am Anhalter Bahnhof
  • Exilmuseum am Anhalter Bahnhof
  • Exilmuseum am Anhalter Bahnhof
  • 3. Preis: Bruno Fioretti Marquez, Berlin
  • 1. Preis / Gewinner: Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen
  • 2. Preis: Diller Scofidio Renfro, New York

Exilmuseum am Anhalter Bahnhof , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2029654
Tag der Veröffentlichung
17.08.2020
Aktualisiert am
08.09.2020
Verfahrensart
Einladungswettbewerb
Zulassungsbereich
Andere
Teilnehmer
Architekt*innen
Beteiligung
9 Arbeiten
Auslober
Koordination
a:dks mainz berlin, Berlin
Schindler Friede Architekten GbR, Berlin
Abgabetermin Modell
13.08.2020
Preisgerichtssitzung
14.08.2020
Ausstellung
29.09.-17.10.2020

1. Preis / Gewinner

Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen
Dorte Mandrup
Mitarbeit: Lars Almgren · Lise Gandrup Jørgensen · Senta Schrewe
Otto Lutz Lundberg, Amalie Rafn Mogensen, Jiakun He
TOPOTEK 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin
Martin Rein-Cano

Höhler+Partner Architekten
Sebastian Nagel
Buro Happold Engineering
Paul Roberts
  • 1. Preis / Gewinner: Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen
  • 1. Preis / Gewinner: Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen
  • 1. Preis / Gewinner: Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen
  • 1. Preis / Gewinner: Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen
  • 1. Preis / Gewinner: Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen
  • 1. Preis / Gewinner: Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen

2. Preis

Diller Scofidio + Renfro, New York
Elisabeth Diller · Benjamin Gilmartin
Charles Renfro · Ricardo Scofidio
Mitarbeit: Charles Curran · Michael Robitz · Jedidiah Lau

Fachplaner: Merz Merz GmbH
Fassade: Knipper Helbig
Nachhaltigkeit/TGA: Transsolar, Stuttgart
GROSS.MAX., Edinburgh
  • 2. Preis: Diller Scofidio   Renfro, New York
  • 2. Preis: Diller Scofidio   Renfro, New York
  • 2. Preis: Diller Scofidio   Renfro, New York
  • 2. Preis: Diller Scofidio Renfro, New York
  • 2. Preis: Diller Scofidio Renfro, New York
  • 2. Preis: Diller Scofidio Renfro, New York

3. Preis

Bruno Fioretti Marquez, Berlin
Prof. Piero Bruno · Prof. Donatella Fioretti
Prof. Jose Gutierez Marquez
Mitarbeit: Goncalo Filipe Leite · Kay Fischer
Gabriele Gagliardi · Celia Garcia Mateo

Brandschutz: Gruner GmbH
Uwe Mönnikes
TGA: Buro Happold Engineering
Max Doelling
Tragwerk: Schnetzer Puskas Ingenieure
Kevin M. Rahner
Studio Sörensen Landschaftsarchitektur, Hamburg
Prof. Christiane Sörensen

Visualisierungen: Ponnie Images
  • 3. Preis: Bruno Fioretti Marquez, Berlin
  • 3. Preis: Bruno Fioretti Marquez, Berlin
  • 3. Preis: Bruno Fioretti Marquez, Berlin
  • 3. Preis: Bruno Fioretti Marquez, Berlin
  • 3. Preis: Bruno Fioretti Marquez, Berlin
  • 3. Preis: Bruno Fioretti Marquez, Berlin

Anerkennung

SANAA Kazuyo Sejima + Ryue Nishizawa , Shinagawa-Ku, Tokyo
Kazuyo Sejima · Ryue Nishizawa
Mitarbeit: Yoshitake Tanase · Fady Haddad
Hana Greer
HANE.ARCHITECTS, Frankfurt am Main
Hikaru Hane

Prüfing. BS: Prof. Dr. Ing. Andreas Nietzold
TGA: Transsolar
Mathias Schuler
Tragwerk/Fassade: Bollinger+Grohmann
Consulting GmbH
Manfred Grohmann · Daniel Pfanner

Anerkennung

Nieto Sobejano Arquitectos, Berlin
Enrique Sobejano
Mitarbeit: Rebecca Girardi
Borja Ruben Fernandez · Christina Lore
Cristine Sequero Barrera · Constantin Mercier
Malte Sundermann

TGA: Buro Happold Engineering
Max Doelling
Tragwerk: Bollinger+Grohmann Consult. GmbH
Christoph Gengnagel
Verfahrensart
Internationaler Architekturwettbewerb als Einladungswettbewerb

Einladungswettbewerb mit 11 Teilnehmer*innen
- Bruno Fioretti Marquez, Berlin
- Caruso St John Architects, London
- Diller Scofidio + Renfro, New York
- Dorte Mandrup, Kopenhagen
- Kéré Architecture, Berlin
- Nieto Sobejano Arquitectos GmbH, Madrid/ Berlin
- SANAA, Tokio, Japan
- Sauerbruch Hutton GmbH, Berlin
- Staab Architekten GmbH, Berlin
- URBANA, Dhaka, Bangladesch
- ZAO/standardarchitecture, Beijing

Wettbewerbsaufgabe
Vertreibung und Verbannung: Das mit dem Jahr 1933 beginnende Zwangsexil von Bürger*innen aus dem nationalsozialistischen Machtbereich, die oftmals jüdischen Familien angehörten, war nicht nur eine existenziellpersönliche Katastrophe. Sie kam vielmehr einem Exodus der deutschen Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft gleich. Indem die Nationalsozialisten ihnen verhasste Bevölkerungsgruppen verbannten, verloren Deutschland und das annektierte Österreich ebenso wie die durch das Deutsche Reich gewaltsam aufgelöste Tschechoslowakei einen Großteil der Vertreter der Moderne.
Wer im Exil sein Leben retten konnte, gilt in der Öffentlichkeit Deutschlands bis heute nicht als typisches NS-Opfer, auch nicht im Gedenkstättenkonzept des Bundes. Und mit dem Kriegsende endete das Exil nicht. Nur ein Bruchteil der Vertriebenen wollte und konnte nach 1945 nach Deutschland zurückkehren.
Das Exilmuseum sieht bei seiner Botschaft besondere Chancen darin, nicht primär von den materiellen Zeugnissen auszugehen, sondern in wesentlichen Teilen auf eine medial und szenografisch ausgerichtete Erzählung zu setzen. Im Mittelpunkt des Museums stehen Biografien und Lebenswege von Exilant*innen – und damit die Menschen selbst.
Standort für das Exilmuseum ist die Freifläche hinter der Portalruine des Anhalter Bahnhofs in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg. Dies ist von hohem Symbolgehalt für das Projekt, handelt es sich hier doch um einen authentischen Ort des NS-Exils. Somit trägt die Portalruine bereits selbst Gedenkstättencharakter. Der Tatsache, dass die Ruine dabei sowohl für die Themen Exil wie auch Deportation steht, möchte das Projekt mit einem eigenen Ausstellungsbereich zur Geschichte des Ortes gerecht werden.
Das Wettbewerbsgebiet umfasst eine Fläche von ca. 4.300 m² , direkt hinter bzw. südwestlich der Portalruine.
Gesucht ist ein architektonisches Konzept mit ca. 3.500 m² NF für die Museumszwecke, darüber hinaus sollen zusätzliche Flächen für umfeldbezogene Freizeit- und Kulturnutzungen mit ca. 700 m² Fläche entstehen, die durch Dritte und für bezirkliche Zwecke verwendbar sind und separat erschlossen werden.
Die innere Struktur des Museums gliedert sich in drei Hauptbereiche. Die öffentlich zugäng-lichen Bereiche mit Besucherservice, Museums-pädagogik, Bistro und dem „Raum des Ortes – Anhalter Bahnhof“, den Verwaltungsbereich mit Büros, Depot- und Nebenräumen sowie den Ausstellungsflächen mit Dauer- und Wechselausstellungsräumen.
Als Ergänzung der für die Museumsnutzungen wichtigen Teilbereiche gilt es, die Möglichkeiten für die Positionierung von Flächen zu ermöglichen, die eine funktionale Integration des Museums am Ort begünstigen. Konkret sollen bisher fehlende Freizeitsportfunktionsflächen für den Lilli-Henoch-Sportplatz, sowie Räume für Kulturnutzungen aus dem Umfeld
auf dem Wettbewerbsgelände verortet werden. Die Nutzungen sollen jeweils unabhängig von den Museumsnutzungen erschlossen werden. Konzeptabhängig sollen sie entweder in das oder die Baukörper für die Museumsnutzungen integriert oder in einem separaten Baukörper auf dem Wettbewerbsgebiet verortet werden.

Competition assignment
The ”Exilmuseum“ will be located by the ruins of the Anhalter Bahnhof railway station, a monument and symbol of all those driven into exile during the nazi regime. It will house various exhibitions and present many individual biographies of exiled people. The site has 4.300 m², 3.500 m² for the museum with exhibition areas, bistro, administration areas etc. and 700 m² dedicated to culture and leisure sports, which shall be accessed independently.

Fachpreisrichter*innen
Jórunn Ragnarsdóttir, Stuttgart (Vors.)
Armand Grüntuch, Berlin
Francine Houben, Delft
Petra Kahlfeldt, Berlin
Verena von Beckerath, Berlin

Sachpreisrichter*innen
Kristin Feireiss, Berlin
Clara Herrmann, Bezirksstadträtin
Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin
André Schmitz, Stiftung Exilmuseum Berlin
Bernd Schultz, Stiftung Exilmuseum Berlin

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt, die Arbeit des 1. Preises zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu machen und den Preisträger mit den weiteren Planungsleistungen zu beauftragen.

Ausstellung
Vom 29. September bis zum 17. Oktober 2020 zeigt die Stiftung Exilmuseum Berlin
die eingereichten neun Entwürfe für das künftige Exilmuseum am Anhalter Bahnhof
in einer Ausstellung in der Staatsbibliothek zu Berlin an der Potsdamer Straße.

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