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Neuer Lesesaal der Staatsbibliothek Unter den Linden (Erw. und Instandsetzung der Staatsbibliothek Unter den Linden) , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

Dokumentation des realisierten Projekts:
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wa-ID
wa-2003093
Tag der Veröffentlichung
02.03.2000
Aktualisiert am
22.09.2019
Verfahrensart
Einladungswettbewerb
Beteiligung
14 Arbeiten
Auslober
Koordination
BBR - Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Berlin
Bewerbungsschluss
16.09.1999
Abgabetermin
10.01.2000
Preisgerichtssitzung
02.03.2000
Fertigstellung
10/2012

Februar 2013 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
„A man with a book goes to the light. That’s the way a library begins.“ Diese Maxime von Louis Kahn zur Planung einer Bibliothek war unser Leitgedanke bei dieser Aufgabe. Einem würdevollen wilhelminischen Bibliotheksgebäude ist die durch Teilzerstörung verloren gegangene Mitte endlich wieder zurückgegeben.
Der Entwurf für den Neubau des Lesesaals orientiert sich an der tragenden Grundidee des Hauses, der lange vermissten, von Ernst von Ihne angelegten Direttissima: die Inszenierung der Raumfolge über die offene Lindenhalle, den Brunnenhof, die große Treppenhalle und über das Vestibül zum Höhepunkt des Gebäudekomplexes, dem zentralen Lesesaal. Der kubische Lichtkörper des neuen Lesesaals, der sich über ...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<


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Juli 2006 – Zwischenstand des Projektes

Nach Auskunft des 1. Preisträgers Prof. HG Merz Architekten Berlin, wurden sie nach dem Wettbewerb mit der Erstellung des HU Bau beauftragt. Due Fertigstellung der HU Bau erfolgte im Februar 2003. Danach lag das Projekt 10 Monate lang „auf Eis“ (zur Prüfung beim Bmvbs). Erst ab Dezember 2003 wurde die Werkplanung in Auftrag gegeben. Es mussten 14 Mio. eingespart werden. Zusätzlich wurde, bedingt durch die Streichung eines Buchtresorgeschosses, die UMplanung der geamten Belegungsplanung notwendig.
„Der Zeitplan sieht vor:
1. BA (Neubau des Lesesaales udn Grundinstandsetzung der nördlichen Altbauteile): Beginn 1/2005, Fertigstellung 12/2008
2. BA (Grundunstandsetzung des südlichen Altbauteile): Baubeginn 1/2009, Fertigstellung 12/2011
Im Vergleich zum Wettbewerb haben sich folgende Punkte verändert:
1. Wegfall des 3. UG
2. Durchwegungsmöglichkeit im EG von UNter den Linden bis zur Dorotheenstraße durch Anheben des Rara Lesesaales
3. Entwicklung eines nachverformten Glases zur Ausbildung der semitransparenten zweischaligen Lesesaalfassade.“

1. Preis (*)

prof hg merz Konzeption + Gestaltung, Berlin
Mitarbeit: Sebastian Reinhardt · Anna Bade · Constanze Altemüller
Markus Betz · Guido Graul · Uwe Wurster · Christoph Eberhardt
Statik: IGB, Karlsruhe
Klima: Transsolar, Stuttgart
Licht: Inst. f. Tageslichttechnik Kölzow, Stuttgart
Sicherheit: KMS, Berlin
Brandschutz: Preiß, Berlin
Frau Julia Mortell, Halle / Saale

2. Preis

Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Ivan Reimann · Thomas Müller
Oliver Hebeisen · Michael Fiser · Marketa Jureckowa
Torsten Glasenapp · Rene Betschart · Andrea Speirer
Jana Zvolska · Nicolas Winkelmeier · Hans Frey
Perspektiven: Jost Muxfeld, Berlin
Tragwerk: GSE, Berlin
Haustechnik: Karnasch, Berlin
Kienast · Vogt + Partner, Zürich

3. Preis

Diener & Diener Architekten, Basel
Architekt Krischanitz ZT GmbH, Wien
Mitarbeit: Vera Baumann · Laurene Dubuis
Michael Flury · Kimura Hiroyuki · Faead Kazi
Lars Kundert · Samuel Lindell · Anna Malin Lindholm
Harun Rashid · Björn Schreiter
Statik: Conzett · Brinzini · Gartmann, Chur
Jürg Conzett
Baukosten: Höhler + Partner, Aachen

4. Preis

Architekten Gruber + Kleine-Kraneburg, Frankfurt a. M.
Martin Grunbner · Helmut Kleine-Kraneburg
Mitarbeit: Malte Brase · Martin Grimm
Lena Haas · Michael Kisselbach · Susanne Köbele
Marcel Koch-Mehrin · Stefan Lotz
TGA: Ing.-Ges. Höpfner, Frankfurt am Main
Andreas Volk
Verfahrensart
beschr. Realisierungwettbewerb als Einladungswettbewerb mit 14 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Das Gebäude der Staatsbibliothek wurde 1903 - 1904 nach der Planung des Architekten Ernst von Ihne errichtet. Baugeschichtlich stellt das Gebäude eines der letzten realisierten Bauwerke im eletizistisch-wilhelminischen Baustil zu Beginn der Moderne dar. Das Gebäude zeigt nach außen nur vier Geschosse. Im Inneren besitzt es dagegen bis zu 13 Geschosse. Dies erklärt sich aus der Tatsache, dass die Magazingeschosshöhe von 2,20 m als Modul für das gesamte Gebäude gewählt wurde. Aufbauend auf diesem Modul weisen die Lesesäle, Katalog- und Dienstleistungsräume unterschiedliche Geschosshöhen auf. Infolge von Kriegszerstörung und dem Wegfall von Kuppelllesesaal und Universitätslesesaal ist das Gebäude in seiner ursprünglichen Homogenität zerstört.
Das Wettbewerbsgebiet für den zentralen Lesesaal mit Magazin- und Freihandbereichen befindet sich im Blockinneren des Gebäudekomplexes. Es umfasst den Bereich der ehemaligen Lesesäle – Kupelllesesaal und Universitätslesesaal – und umschreibt eine Fläche von ca. 45 X 65 m. Bei der Planung des zentralen Neubaus beabsichtigt der Auslober keine orginalgetreue Wiederherstellung der ehemaligen Lesesäle, sondern erwartet für den Neubau eine moderne Interpretation und zeitgenössische Architektursprache.
Das Raumprogramm mit 7.743 m2 für den Neubau gliedert sich u. a. in:
Generaldirektion 706 m2
Benutzungsabteilung 3.906 m2
davon Lesesaal 1.250 m2, Freihandbestand (Freihandmagazin) 1.250 m2 und Freihandbestand (Lesesaal-Handbestand) 938 m2
Handschriftenabteilung 1.05 m2
Kartenabteilzng 1.141 m2
Der Lesesaal der Benutzerabteilung gliedert sich in jeweils abgegrenzte Forschungsleseplätze, Benutzerleseplätze und Multimediaarbeitsplätze.
Die anrechenbaren Baukosten betragen ca. 70 Mio. DM:

Fachpreisrichter
Prof. Klaus Humpert, Freibuerg (Vors.)
Prof. David Chipperfield, London/Berlin
Max Dzdler, Berlin
Prof. Barbar Jakubeit, Senatsverwaltung Berlin

Sachpreisrichter
Prof. Klaus-Dieter Lehmann, Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Dr. Antonius Jammers, Staatsbibliothek Berlin
Florian Mausbach, Bundesam für Bauwesen und Raumordnung

Preisgerihtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Aiulober , den Verfasser des ersten Preises mit der Weiterbearbeitung zu beauftragen.
Erweiterung und Instandsetzung der
Staatsbibliothek Unter den Linden in Berlin
(Siehe auch E.U.bau aktuell 34/99 vom 23.08.1999)

Auslober:
Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch
das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Wettbewerbsbetreuung:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BRB), Referat II 3, Hardenbergstraße 10, 10623 Berlin,
Kennwort: Bewerbungsverfahren Staatsbibliothek,
Kontaktperson: Matthias Vollmer, Tel.: 31 59 11 14,
Fax: 030-31 59 11 41,

Wettbewerbsaufgabe:
Entwicklung gestalterischer und funktionaler Lösungsvorstellungen für ein Bauwerk im zentralen Bereich
des im zweiten Weltkrieg zerstörten Lesesaals (Lesesaal, Nutzer-, Ausstellungs- und Magazinbereiche, ca. 7.000 qm) sowie im Eingangsbereich des Altbaus (Cafeteria, Garderobe, Bibliotheksshop, ca. 1.400 qm) der Staatsbibliothek Unter den Linden. Anrechenbare Baukosten insg. ca. 70 Mio. DM. Die über den Wettbewerb hinausgehende Sanierung des Gebäudes hat einen Umfang von ca. 41.000 qm, anrechenbare Baukosten ca. 200 Mio. DM.

Wettbewerbsart:
Beschränkter Realisierungswettbewerb nach vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren. Beabsichtigte Teilnehmerzahl: 7 – 10 Architekten.

Zulassungsbereich:
Europäischer Wirtschaftsraum (EWR)

Teilnehmer:
Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige natürliche Personen, die entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu führen und freiberuflich tätig sind. Juristsche Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die der Wettbewerbsaufgage entsprechenden Planungsleistungen gehören, sofern der verantwortliche Verfasser der Wettbewerbsarbeit und der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt. Arbeitsgemeinschaften aus natürlichen und/oder juristischen Personen. Juristische Personen und Arbeitsgemeinschaften gelten als ein Wettbewerbsteilnehmer. Im Fall einer aus dem Wettbewerbsverfahren resultierenden Beauftragung verpflichten sich die Partner der Arbeitsgemeinschaft zu deren Aufrechterhaltung bis zur Abwicklung des Auftrags.

Termine:
Tag der Auslobung 10. 08. 1999
Anforderung Bewerbungsbogens bis 16. 09. 1999
Bewerbung bis 21. 09. 1999
Auswahlgremium 14. 10. 1999
Unterlagenversand 09. 11. 1999
Rückfragenkolloquium/Ortsbesichtigung 23. 11. 1999
Abgabe der Pläne 10. 01. 2000
Preisgerichtssitzung (vorauss.) 08. 02. 2000

Fachpreisrichter: (vorauss.)
Humpert, Freiburg · Chipperfield, UK-London
Dudler, Berlin · Jakubeit, Berlin

Preise:
1. Preis DM 65.000,–
2. Preis DM 39.000,–
3. Preis DM 26.000,–
Bearbeitungshonorar pro Beitrag DM 18.000,–

Bewerbungsunterlagen:
Die Bewerbung soll Belege der Fachkunde, Leistungsfahigkeit und Zuverlässigkeit erbringen. Nachzuweisen sind v.a. Erfahrungen mit der Wettbewerbsaufgabe vergleichbaren Projekten (Bibliotheksbauten, Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz, Bauen bei laufendem Betneb) sowie die gestalterische Qualität der bisherigen Arbeiten des Bewerbers. Zur Vereinheitlichung der Beurteilung der Bewerbungsunterlagen ist das Bewerbungsverfahren als formalisiertes Verfahren organisiert. Als Bewerbungsunterlagen sind einzureichen: Der ausgefüllte und rechtsverbindlich unterschnebene Bewerbungsbogen; Eignungsnachweis: max. drei geplante oder ausgeführte, der Wettbewerbsaufgabe vergleichbare Bauvorhaben (je Projekt max. 2 DinA3-Seiten Projektbeschreibung/ Daten); Nachweise der personellen, technischen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit; Nachweis der Teilnahmeberechtigung. Bewerbungen außerhalb dieses formalisierten Verfahrens werden von der Beurteilung ausgeschlossen

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