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  • Neuer Campus für die Zentrale der Deutschen Bundesbank
  • Neuer Campus für die Zentrale der Deutschen Bundesbank
  • 1. Preis: Morger Partner Architekten AG, Basel | Foto: © Deutsche Bundesbank
  • 1. Preis: Morger Partner Architekten AG, Basel | Foto: © Deutsche Bundesbank

Neuer Campus für die Zentrale der Deutschen Bundesbank , Frankfurt am Main/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2027382
Tag der Veröffentlichung
04.09.2019
Aktualisiert am
25.06.2020
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Architekt*innen
Beteiligung
29 Arbeiten
Auslober
Koordination
ANP – Architektur- und Planungsges. mbH, Kassel
Bewerbungsschluss
21.10.2019
Abgabetermin Pläne
08.05.2020
Preisgerichtssitzung
15.06.2020
2. Preisgerichtssitzung
16.06.2020
Bekanntgabe
15.07.2020
Ausstellung
16.07.-18.10.2020

1. Preis

Morger Partner Architekten AG, Basel
  • 1. Preis: Morger Partner Architekten AG, Basel | Foto: © Deutsche Bundesbank
  • 1. Preis: Morger Partner Architekten AG, Basel | Foto: © Deutsche Bundesbank
  • 1. Preis: Morger Partner Architekten AG, Basel | Foto: © Deutsche Bundesbank
  • 1. Preis: Morger Partner Architekten AG, Basel | Foto: © Deutsche Bundesbank

2. Preis

KSP Jürgen Engel Architekten, Frankfurt am Main
  • 2. Preis: KSP Jürgen Engel Architekten, Frankfurt am Main | Foto: © Deutsche Bundesbank
  • 2. Preis: KSP Jürgen Engel Architekten, Frankfurt am Main | Foto: © Deutsche Bundesbank

3. Preis

Schenker Salvi Weber Architekten ZT GmbH, Wien
Franz und Sue ZT GmbH, Wien
  • 3. Preis: Schenker Salvi Weber Architekten ZT GmbH, Wien | Foto: © Deutsche Bundesbank
  • 3. Preis: Schenker Salvi Weber Architekten ZT GmbH, Wien | Foto: © Deutsche Bundesbank

4. Preis

Ortner & Ortner Baukunst Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin-Charlottenburg
  • 4. Preis: Ortner & Ortner Baukunst Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin | Foto: © Deutsche Bundesbank
  • 4. Preis: Ortner & Ortner Baukunst Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin | Foto: © Deutsche Bundesbank

5. Preis

Wittfoht Architekten, Stuttgart
  • 5. Preis: Wittfoht Architekten, Stuttgart | Foto: © Deutsche Bundesbank
  • 5. Preis: Wittfoht Architekten, Stuttgart | Foto: © Deutsche Bundesbank

6. Preis

RKW Architektur +, Düsseldorf
  • 6. Preis: RKW Architektur  , Düsseldorf | Foto: © Deutsche Bundesbank
  • 6. Preis: RKW Architektur , Düsseldorf | Foto: © Deutsche Bundesbank

Anerkennung

Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
  • Anerkennung: Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin | Foto: © Deutsche Bundesbank
  • Anerkennung: Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin | Foto: © Deutsche Bundesbank

Anerkennung

Max Dudler Architekten AG, Berlin
  • Anerkennung: Max Dudler Architekten AG, Berlin | Foto: © Deutsche Bundesbank
  • Anerkennung: Max Dudler Architekten AG, Berlin | Foto: © Deutsche Bundesbank
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb

Ausstellung „Campus Deutsche Bundesbank – Entwürfe für den neuen Campus der Zentrale der Bundesbank in Frankfurt“
16. Juli bis 18. Oktober 2020
Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt
Virtuelle Ausstellungseröffnung am Mittwoch den 15. Juli 2020
www.dam-online.de

Wettbewerbsaufgabe
Die Deutsche Bundesbank plant die Erweiterung ihres Hauptstandortes in Frankfurt am Main. Ziel ist die Zusammenführung von 5.000 Arbeitsplätzen in mehreren Neubauten mit einer Gesamtgröße von ca. 100 000 m2 BGF für Büros mit Konferenzräumen sowie Sportzentrum, Kita, Gastronomie; zugehöriger Infrastruktur und Logistik. Hinzu kommen notwendige Tiefgaragen.
Grundlage ist ein städtebauliches Gestaltungskonzept (wa ID 2025694) , das das Ziel hat, die bauliche Identität des Areals über diese umfangreichen Veränderungen zu stärken. Es soll nach außen ein zusammenhängendes Ganzes und nach innen ein gefasster Raum entstehen. Leitidee ist ein „Campus Bundesbank“ als individuelles Ensemble kraftvoller Architekturen in einem parkartigen Gelände mit altem Baumbestand. Ein Umbau des bestehenden Haupthauses ist ebenfalls geplant, dieser ist jedoch nicht Gegenstand des Wettbewerbs.
Die Bundesbank beabsichtigt zu einem späteren Zeitpunkt, ein zusammenhängendes Freiflächenkonzept über ein separates Wettbewerbsverfahren zu finden.
Die Ausloberin behält sich vor, bis zu 6 Baufelder für die unterschiedlichen Neubauten zu bilden und die entsprechenden Planungsleistungen an einen oder auch an mehrere Preisträger zu vergeben.

Fachpreisrichter*innen
Prof. Arno Lederer, Stuttgart (Vors.)
Günther Hoffmann, Berlin
Brigitte Holz, Berlin/Darmstadt
Sonja Moers, Frankfurt am Main
Prof. José Gutierrez Marquez, Berlin
Prof. Ulrike Lauber, Berlin/München
Christine Steimle, Stuttgart

Sachpreisrichte*innen
Dr. Johannes Beermann, Vorstandsmitglied Deutsche Bundesbank
Prof. Dr. Jens-Uwe Fischer, Professor für integriertes Flächenrecycling an der Universität Leipzig
Mike Josef, Planungsdezernent Stadt Frankfurt am Main
Guido Müller, Leiter Bereich Bau Deutsche Bundesbank
Diana Rutzka-Hascher, Zentralbereichsleiterin Personal Deutsche Bundesbank
Prof. Sophie Wolfrum, München

Stellvertretende Preisrichter*innen
Prof. Anne Beer, München
Reiner Bruckhaus, stv. Leiter des Bereichs Bau Deutsche Bundesbank
Stefan Hardt, Zentralbereichsleiter Bargeld Deutsche Bundesbank
Markus Radermacher, stv. Amtsleiter Bauaufsicht Frankfurt am Main
04/09/2019    S170    - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren 
Deutschland-Frankfurt am Main: Architekturentwurf
2019/S 170-416131
Wettbewerbsbekanntmachung
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Deutsche Bundesbank, Beschaffungszentrum
Taunusanlage 5
Frankfurt am Main
60329
Deutschland
Telefon: +49 699566-5285
E-Mail: maik.koenitzer@bundesbank.de
NUTS-Code: DE712
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.bundesbank.de

I.2) Informationen zur gemeinsamen Beschaffung


I.3) Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63DYCQ/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63DYCQ

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts

I.5) Haupttätigkeit(en)

Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:

Realisierungswettbewerb „Der neue Campus für die Zentrale der Deutschen Bundesbank“
Referenznummer der Bekanntmachung: 19/0007765

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71220000

II.2) Beschreibung


II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)


II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:

Die Deutsche Bundesbank plant die Erweiterung ihres Hauptstandortes in Frankfurt am Main. Ziel ist die Zusammenführung von 5.000 Arbeitsplätzen in mehreren Neubauten mit einer Gesamtgröße von ca. 100 000 m2 BGF für Büros mit Konferenzräumen sowie Sportzentrum, Kita, Gastronomie; zugehöriger Infrastruktur und Logistik. Hinzu kommen notwendige Tiefgaragen. Grundlage ist ein städtebauliches Gestaltungskonzept, das das Ziel hat, die bauliche Identität des Areals über diese umfangreichen Veränderungen zu stärken. Es soll nach außen ein zusammenhängendes Ganzes und nach innen ein gefasster Raum entstehen. Leitidee ist ein „Campus Bundesbank“ als individuelles Ensemble kraftvoller Architekturen in einem parkartigen Gelände mit altem Baumbestand. Ein Umbau des bestehenden Haupthauses ist ebenfalls geplant, dieser ist jedoch nicht Gegenstand des Wettbewerbs. Die Bundesbank beabsichtigt zu einem späteren Zeitpunkt, ein zusammenhängendes Freiflächenkonzept über ein separates Wettbewerbsverfahren zu finden. Die Ausloberin behält sich vor, bis zu 6 Baufelder für die unterschiedlichen Neubauten zu bilden und die entsprechenden Planungsleistungen an einen oder auch an mehrere Preisträger zu vergeben. Die Durchführung des Wettbewerbs ist ab dem 1. Quartal 2020 geplant.
Die Deutsche Bundesbank plant, das Projekt Campus unter Anwendung der Methode Building Information Modeling (BIM) durchzuführen.

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben


III.1) Teilnahmebedingungen


III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Zur Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert sind Architekten. Die Auswahl erfolgt bei Erfüllung der Mindestkriterien, sofern die Zahl der Bewerber die Mindestzahl der zum Wettbewerb aufzufordernden Bewerber überschreitet, auf Basis der u.g. qualitativen Auswahlkriterien. Die Ausloberin behält sich das Recht vor, für den Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden.
III.1.10.1) Mindestkriterien:
III.1.10.1.1) Formale Mindestkriterien
Die Bewerbung muss form- und fristgerecht eingehen Die Ausloberin wendet die §§ 56 u. 57 VgV an;
III. 1.10.1.2) Mindestkriterien, die die persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers betreffen:
a) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen oder Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB erfolgt sind (Vordruck in den Bewerbungsunterlagen enthalten);
b) Nachweis der Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 75 Abs. 1, 3 VgV zu führen (s. u. III.2);
c) Eigenerklärung über die Eintragung in ein Berufsregister;
d) Eigenerklärung, dass keine Teilnahmehindernisse gemäß § 4 Abs. 2 RPW 2013 vorliegen;
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Ziffer III. 1.10.1.2) geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
III. 1.10.1.3) Fachliche Mindestkriterien:
a) Referenzen über die Planung von 3 Neubauten (Referenzprojekte A bis C inkl. Auftraggeber-Bescheinigung), bei denen die folgenden Anforderungen erfüllt sein müssen:
A1) Alle Referenzprojekte entsprechen mindestens der Honorarzone III (§ 35 HOAI 2013 oder vergleichbar);
A2) In mindestens 2 Projekten umfasst die referenzierte Tätigkeit mind. die LP 2 bis 4 sowie Teile von 5 (Leitdetails) und von 8 („künstlerische Oberleitung“) gem. HOAI oder vergleichbar;
A3) Mindestens 1 Referenzprojekt ist ein Bürogebäude mit ergänzenden Nutzungen (Konferenz, Casino etc.);
A4) Mindestens 1 Referenzprojekt muss fertiggestellt sein, wobei die Fertigstellung nicht vor dem 1.1.2009 liegen darf;
A5) Alle Referenzenprojekte müssen mindestens bis zu LHP 4 abgeschlossen sein;
A6) Alle Referenzleistungen müssen innerhalb der letzten 10 Jahre (Stichtag Einsendeschluss Teilnahmeanträge) ausgeführt worden sein (Beendigung der referenzierten Tätigkeit im Referenzzeitraum ist ausreichend);
A7) Die Referenzprojekte sind auf den beizufügenden Referenzbögen (Referenzbogen ist Bestandteil der Vergabeunterlagen) zu beschreiben und ergänzend mit Lageplan, einem typischen Grundriss und in Zeichnungen oder Fotos (keine Renderings) in einem Projektblatt (1 DIN-A 4-Seite) in ihrem Umfeld darzustellen.
Fremdprojekte:
Es ist möglich, sich mit bis zu 2 Referenzprojekten zu bewerben, die die verantwortlichen Personen des Bewerbers in verantwortlicher Position in einem Beschäftigungsverhältnis bei einem Dritten erarbeitet haben („Fremdprojekt/e“). Eine Bestätigung ist durch den ehemaligen Arbeitgeber nachzuweisen. Auch die „Fremdprojekte“ müssen die o. g. Anforderungen an die Referenzprojekte erfüllen. Werden die o. g. Anforderungen lediglich durch die „Fremdprojekte“ erfüllt, so muss zusätzlich ein eigenes Projekt (Referenzprojekt C) eingereicht werden, das zur Beurteilung der eigenen „Handschrift“ des Bewerbers dient.
Mit den 3 eingereichten Referenzen (A bis C) muss in der Summe die Einhaltung der Anforderungen a1) bis a7) nachgewiesen werden können. Nur die 3 Referenzprojekte (A bis C) sind zugelassen. Darüber hinausgehende Einreichungen werden nicht gewertet.
Fortsetzung unter VI.3) Zusätzliche Angaben.

III.2) Bedingungen für den Auftrag


III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Architekten/Architektinnen

Abschnitt IV: Verfahren


IV.1) Beschreibung


IV.1.2) Art des Wettbewerbs

Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 30

IV.1.7) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:

AS + P Albert Speer + Partner, Frankfurt am Main
Behnisch Architekten & Schulze + Grassov, Stuttgart & Kopenhagen
Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt am Main
Henn GmbH, München
Schneider + Schumacher Städtebau, Frankfurt am Main
West 8 urban design & landscape architecture, Rotterdam
Sachpreisrichter werden Vertreter der Bundesbank, deren Gestaltungsbeirat und der Stadt Frankfurt a. M. sein. Diese werden namentlich zu späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Städtebauliche und architektonische Qualität/Programm- und Funktionserfüllung/Technische Realisierbarkeit/Wirtschaftlichkeit.

IV.2) Verwaltungsangaben


IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge

Tag: 21/10/2019
Ortszeit: 14:00

IV.2.3) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber


IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:

Deutsch

IV.3) Preise und Preisgericht


IV.3.1) Angaben zu Preisen

Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Die Wettbewerbssumme beträgt 1 000 000 EUR (netto) inklusive der Aufwandsentschädigungen. Die Verteilung wird in der Auslobung spezifiziert.

IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

Jeder zugelassene Wettbewerbsteilnehmer, der einen beurteilungsfähigen Entwurf einreicht, erhält eine Aufwandsentschädigung von 15 000 EUR (netto).

IV.3.3) Folgeaufträge

Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

IV.3.4) Entscheidung des Preisgerichts

Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja

IV.3.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:

Frau Prof. Almut Grüntuch-Ernst, Architektin, Berlin
Herr Günter Hoffmann, Architekt, Berlin
Frau Brigitte Holz, Architektin und Stadtplanerin, Berlin/Darmstadt
Frau Prof. Dr. Anett-Maud Joppien, Architektin, Frankfurt
Frau Prof. Ulrike Lauber, Architektin, Berlin/München
Herr Prof. Arno Lederer, Architekt, Stuttgart
Herr Prof. José Gutierrez Marquez, Architekt, Berlin

Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.3) Zusätzliche Angaben
:
Zu III.1.10.1.3) Qualitative Auswahlkriterien:
Die Ausloberin entscheidet anhand der architektonisch-städtebaulichen Qualität des/der Referenzprojekts/e auf Grundlage der Referenzblätter mithilfe eines Punktesystems (bis zu 100 Punkte) über die Zulassung zur Teilnahme. Die Beurteilung erfolgt in einer Gesamtschau der eingereichten Referenzen durch ein Auswahlgremium der Ausloberin mit Beratung durch von der Ausloberin unabhängige Architekten (Berater). Die Beurteilung erfolgt durch Zuordnung zu einer der nachfolgenden Kategorien: Zu erwarten ist kein Beitrag = 0 P, ein ausreichender = 25 P, ein befriedigender = 50 P, ein guter = 75 P oder ein sehr guter Beitrag = 100 P. Jedes Mitglied des Auswahlgremiums erhält eine Stimme und vergibt Punkte in einer der 5 Kategorien. Jede Stimme zählt gleichwertig, d. h. die Ausloberin macht sich die Beurteilung der Berater zu Eigen. Ergebnis der Bewertung ist der Mittelwert der Bewertungen. Es erfolgt keine schriftliche Begründung der jeweiligen Punktevergabe. Darstellungsmängel führen zu Minderbewertungen.
Im Anschluss an den Wettbewerb folgt ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gem. § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV. Hierzu werden folgende Nachweise verlangt – eine Eignungsleihe gem. § 47 VgV ist zulässig:
a) Mind. 12 festangestellte Architekten/innen, Dipl.-Ing. Architektur, M.Arch. oder vergl. (einschl. Büroinhaber) bei Aufteilung in Baufelder/einzelne Neubauten entsprechend anteilig;
b) Nachweis verantwortlicher Tätigkeit mind. in LPH 2 bis 8 in mind. 2 Projekten in einer Größenordnung von mind. 25 000 m2 BGF;
c) Nachweis von Erfahrungen mit der BIM-Planungsmethode in einem Referenzprojekt;
d) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssumme pro Schadensfall 3 000 000 EUR für Personen- und 5 000 000 EUR für sonstige Schäden mit 2-facher Maximierung pro Versicherungsjahr. Alternativ kann eine Eigenerklärung abgegeben werden, dass eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird.
Die Ausloberin behält sich vor, bis zu 6 Baufelder für die unterschiedlichen Neubauten zu bilden und die entsprechenden Planungsleistungen an einen oder auch an mehrere Preisträger zu vergeben. In diesem Falle wird für jedes Baufeld mit dem entsprechenden Neubau ein Verhandlungsverfahren durchgeführt, in dem das Wettbewerbsergebnis mit 60 % gewichtet wird. In das bzw. die Verhandlungsverfahren werden alle Preisträger einbezogen. Die Ausloberin wird bei der Umsetzung des Projekts einen der Preisträger oder, wie oben beschrieben, mehrere Preisträger für die unterschiedlichen Neubauten unter Berücksichtigung der Empfehlung des Preisgerichts mit den Leistungsphasen 2 bis 8 gemäß 34 HOAI 2013 beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Die Ausloberin sieht einen stufenweisen Abruf der einzelnen Leistungsphasen vor, ein Anspruch auf Übertragung noch nicht abgerufener Leistungen besteht nicht.
Die Vergabeunterlagen einschließlich der den Verhandlungen zugrunde zu legenden Zuschlagskriterien werden den Preisträgern mit Einladung zum Verhandlungsverfahren bekannt gegeben. Die Ausloberin behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot gem. § 17 Abs. 11 VgV vor.

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren


VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland

VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren


VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf die Rügeobliegenheit gem. 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen:
Demnach ist der Antrag unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat.
Der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Deutsche Bundesbank, Leitung des Beschaffungszentrums
Wilhelm-Epstein-Straße 14
Frankfurt
60431
Deutschland
Fax: +49 699566-502197

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

30/08/2019

Deutsche Bundesbank Frankfurt/Main

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